Junge Frauen sprechen über sich selbst – über Verliebtsein und Sex, über Gruppendruck und Mobbing, über Beziehungen, Freundschaften und den ersten Rausch.
Was heißt es für junge Frauen heute, erwachsen zu werden? Diese Frage haben sich Salome Müller und Andrea Arežina gestellt, als sie an ihre Jugend zurückdachten. An Unsicherheit, an Scham. An den Druck, schlank zu sein, und an die Nähe und Konkurrenz mit der besten Freundin. An die Sorge, ausgeschlossen zu werden oder nicht dazuzugehören. An die Hilflosigkeit, wenn Männer sie anstarrten und bis nach Hause verfolgten. An die Angst. Als junge Frauen wähnten sie sich immer in Gefahr. Wie geht es jungen Frauen heute? Sie sind aufgewachsen mit den sozialen Medien, haben von #MeToo gehört, Feminismus als neue Kraft erlebt. Der Begriff LGBTQI+ gehört für viele zum festen Wortschatz. Fühlen sie sich selbstbestimmter und freier? Ist es einfacher geworden, eine Frau zu sein?
Ein Buch, das grosse Themen des Erwachsenwerdens aus der Perspektive junger Frauen* verhandelt. Die Sprache vermittelt Nähe zu den erzählenden Mädchen* und bietet Anlass, sich Gedanken über die eigene Jugend zu machen sowie diese mit derer heutiger Jugendlichen zu vergleichen.
3,6/5 Ein kurzes Buch, schnell gelesen. Es war ganz interessant bin der heutigen Generation zu lesen. In einigen Situationen habe ich mein früheres Ich wiedererkannt, in anderen war es interessant Mal einen Einblick zu haben. Insgesamt aber kaum etwas neues. Bei mir hat sich nicht viel geregt. Es war also ganz nett, ganz interessant, aber insgesamt nichts weltbewegendes.
Irgendwie schwer zu bewerten. Ein tolles Konzept und mit 16 hätte ich so ein Buch gebraucht. Als jetzt Mitte zwanzig-jährige fühlen sich der Schreibstil und die Themen aber eher kindlich an und ich kann mich nicht (mehr) so richtig damit identifizieren. 3,5 Sterne.