Mit den Methoden von gestern können wir unsere Kinder nicht auf die Welt von morgen vorbereiten.
Was müssen LehrerInnen und Eltern tun, damit Kinder motiviert sind, Leistung zu bringen, aber auch kritisches Denken erlernen, emotionale Intelligenz entwickeln und ihren Platz in der Welt finden?
Die Schulen von heute entscheiden darüber, wie unsere Welt morgen aussieht, und ob unsere Kinder gut durch schwierige Zeiten kommen. Künstliche Intelligenz wird immer mehr Aufgaben übernehmen, zahlreiche Jobs werden wegfallen, andere neu entstehen. Verena Friederike Hasel widmet sich der Frage, was und wie Kinder im 21. Jahrhundert lernen sollten. Sie fährt an Orte in Finnland und Deutschland, wo die Zukunft schon begonnen hat. Sie erklärt die lernpsychologischen Grundlagen neuer Methoden, räumt mit verbreiteten Missverständnissen auf und entwirft ein sehr konkretes Bild davon, wie Lehrer und Lehrerinnen, Mütter und Väter Fähigkeiten wie Selbstregulation, Eigenverantwortung, Kreativität, Gemeinschaftsgefühl und Kommunikationsfähigkeit am besten fördern. Ein privates und politisches, ein theoretisches und praktisches Buch zu einem Thema, das alle umtreibt, denen Kinder am Herzen liegen.
Im Grunde Pflichtlektüre für alle Kultusminister und Regierenden! Es ist wirklich bizarr, dass hier in Deutschland immer noch Regeln den Schulalltag bestimmen, die aus dem 19. Jahrhundert stammen …
Ich bin schon ein großer Fan vom "Tanzenden Direktor" gewesen, für dieses Buch hat Frau Hasel damals zu Recherche- Zwecken unsere Schule im Norden besucht. Ich konnte sie leider nicht persönlich kennenlernen, habe mich aber riesig gefreut, über uns zu lesen. Das Buch ist wirklich ein Muss für jede Lehrkraft! Jede Problematik des deutschen Schulsystems wird genau auf den Punkt gebracht. Sollte die Bildungspolitik in Deutschland jemals sinnvoll reformiert werden, dann wäre Frau Hasels Buch eine gute Anleitung dafür.
Wie soll die Schule im 21. Jahrhundert aussehen? Mit dieser Frage hat sich die Psychologin Verena Friederike Hasel in ihrem neuen Buch „Das krisenfeste Kind“ beschäftigt.
Die Autorin hat sich viele Schulen in Deutschland, vor allem aber auch im Ausland, z. B. Finnland angeschaut und hat viele gute Systeme, Konzepte und Ideen mitgebracht, die wir auch in unserem Schulsystem umsetzen könnten, um unseren Kindern besseres Lernen zu ermöglichen. Ein Hauptkritikpunkt am deutschen Bildungssystem ist, dass wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Psychologie und Kognitionsforschung bis heute kaum beachtet werden, anders als in Finnland, wo neue Forschungsergebnisse regelmäßig in der Praxis umgesetzt werden.
Es ist Wahnsinn, wie viele Ideen und Verbesserungsvorschläge Verena Friederike Hasel in ihrem Buch vorstellt. Besonders gut gefällt mir, dass sie alle Behauptungen durch zahlreiche Studien und Erkenntnisse aus der Forschung untermauert. Dabei ist ihr Schreibstil locker, interessant und gut lesbar und so wird das Buch geradezu ein Page-Turner.
Alle, die mit Kindern zu tun haben, ob Eltern, Lehrer*innen oder auf sonst irgendeine Art und Weise, sollten dieses Buch lesen! Es ist wahnsinnig interessant, wie wir Menschen lernen und so kann wohl jeder etwas für sich und (seine) Kinder mitnehmen und vielleicht greifen ja endlich auch die Bildungsverantwortlichen Hasels Vorschläge auf und machen unsere Schulen zu den Lernorten, die sie eigentlich sein sollten.
Schon ihr erstes Buch hat mich zum Thema Bildung sehr inspiriert. Dieses Buch hat mich fast noch mehr inspiriert. Wie kann Bildung in Zukunft aussehen? Dieser Frage geht die Autorin nach und reist dafür diesmal nach Finnland (im letzten Buch war es Neuseeland), schaut sich aber auch einige Modelle in Deutschland an. Bildung kann anders sein - das hat mir Mut gemacht.