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The Discoverers by Daniel J. Boorstin

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Hardcover B004MFXOWA Product 9 x 6 x 1 inches Shipping 1.4 pounds

745 pages, Paperback

Published January 1, 1985

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About the author

Daniel J. Boorstin

198 books379 followers
Daniel Joseph Boorstin was a historian, professor, attorney, and writer. He was appointed twelfth Librarian of the United States Congress from 1975 until 1987.

He graduated from Tulsa's Central High School in Tulsa, Oklahoma, at the age of 15. He graduated with highest honors from Harvard, studied at Balliol College, Oxford as a Rhodes Scholar and earned his PhD at Yale University. He was a lawyer and a university professor at the University of Chicago for 25 years. He also served as director of the National Museum of History and Technology of the Smithsonian Institution.

His The Americans The Democratic Experience received the 1974 Pulitzer Prize in history.

Within the discipline of social theory, Boorstin’s 1961 book The Image A Guide to Pseudo-events in America is an early description of aspects of American life that were later termed hyperreality and postmodernity. In The Image, Boorstin describes shifts in American culture—mainly due to advertising—where the reproduction or simulation of an event becomes more important or "real" than the event itself. He goes on to coin the term pseudo-event which describes events or activities that serve little to no purpose other than to be reproduced through advertisements or other forms of publicity. The idea of pseudo-events closely mirrors work later done by Jean Baudrillard and Guy Debord. The work is still often used as a text in American sociology courses.

When President Gerald Ford nominated Boorstin to be Librarian of Congress, the nomination was supported by the Authors League of America but opposed by the American Library Association because Boorstin "was not a library administrator." The Senate confirmed the nomination without debate.

Boorstin died in 2004 in Washington, D.C.

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Myersandburnsie.
278 reviews1 follower
April 22, 2025
Read aloud to my girls, this is required reading for CC Ch4.

I love how world history is told by weaving stories of great discoveries. This non-linear history is fascinating and, admittedly, boring at times. I like Boorstin’s writing but he really doesn’t like Christians.
Profile Image for A YOGAM.
2,004 reviews5 followers
December 8, 2024
Es ist bedauerlich, dass weder The Discoverers noch The Creators zu den einflussreichsten Werken von Daniel J. Boorstin wurden – Bücher, die mit ihrer epischen Erzählweise die großen Errungenschaften menschlicher Neugier und Kreativität beleuchten. Stattdessen wurde The Image: A Guide to Pseudo-Events in America zu seinem bekanntesten Werk. Dieses Buch, das vor allem für die Prägung des Begriffs Pseudo-Event bekannt ist, analysiert die Entstehung einer Kultur, in der inszenierte Ereignisse und mediale Oberflächlichkeit die Realität zunehmend überlagern. Während The Discoverers und The Creators als Liebeserklärungen an den menschlichen Entdeckergeist und schöpferische Genialität gelesen werden können, spiegelt The Image: A Guide to Pseudo-Events in America eine pessimistischere Diagnose der modernen Gesellschaft wider – ein Spiegel, in dem die Bedeutung echter Leistungen zunehmend verblasst.
The Discoverers: A History of Man's Search to Know His World and Himself ist ein bekanntes Buch von Daniel J. Boorstin (1914-2004), das 1983 veröffentlicht wurde. Boorstin, ein amerikanischer Historiker und ehemaliger Leiter der Library of Congress, zeichnet in diesem Werk die Geschichte menschlicher Entdeckungen nach. Er beschreibt, wie Menschen im Laufe der Jahrhunderte Wissen über die Welt gesammelt haben, und betrachtet dabei verschiedene Kulturen und Disziplinen.
Das Buch ist in vier Hauptteile unterteilt:
Die Zeit: Wie Menschen Zeit verstanden, Kalender entwickelten und Uhren erfanden.
Die Erde und die Meere: Geografische Entdeckungen und die Erkundung der Erde durch Reisen, Kartografie und Navigation.
Die Natur: Wissenschaftliche Fortschritte und das Streben, die Naturgesetze zu entschlüsseln.
Die Gesellschaft: Die Entdeckung des Menschen, einschließlich der Entwicklung von Geschichte, Psychologie und anderen sozialen Wissenschaften.
Boorstin schreibt in einer zugänglichen, erzählerischen Form und hebt hervor, wie Entdeckungen oft durch Zufälle, individuelle Neugier und kulturelle Begegnungen vorangetrieben wurden. Ein zentrales Thema ist die Vorstellung, dass Fortschritt nicht linear verläuft und viele Entdeckungen auf den Errungenschaften früherer Generationen aufbauen.
In meiner Auseinandersetzung mit dem ersten Teil von The Discoverers, der die Entdeckung der Zeit behandelt, wurde mir bewusst, wie tiefgreifend und vielfältig die menschlichen Bemühungen waren, Zeit zu messen und zu organisieren. Boorstin zeigt eindrucksvoll den fundamentalen Unterschied zwischen dem ägyptischen Sonnenkalender, der sich am Zyklus des Sonnenjahres und dem regelmäßigen Auf und Ab des Nils orientierte, und dem jüdischen Kalender, der den Mondzyklen folgte. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Mond und Sonne prägt die Kalendergeschichte bis in die Antike: So kämpften die Griechen mit der Ungenauigkeit ihrer Zeitrechnung, die immer wieder Anpassungen erforderte, während der babylonische Mondkalender ebenfalls seine Herausforderungen mit sich brachte. Der christliche Einfluss auf den Kalender brachte schließlich entscheidende Veränderungen – begleitet von Kontroversen, aber auch von einer neuen Präzision, die den kirchlichen Bedürfnissen gerecht werden sollte. Besonders faszinierend ist, wie Mönche im Mittelalter eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung mechanischer Uhren spielten, die das Zeitempfinden revolutionierten und über die ungenauen Wasser- und Sanduhren hinauswiesen. Die Geschichte der Zeitmessung ist also auch eine Geschichte des menschlichen Strebens nach Ordnung und Kontrolle – ein Kampf zwischen natürlichen Zyklen und dem Wunsch, die Zeit selbst in den Griff zu bekommen.
Boorstin zeigt in seinem Werk eindrucksvoll, wie unterschiedlich Kulturen Zeit verstanden und zu messen versuchten: Während die Ägypter den großen Sonnenzyklus als Grundlage nahmen, vertrauten andere Völker wie die Babylonier und Juden auf den Rhythmus des Mondes. Im Mittelalter perfektionierten europäische Mönche schließlich die mechanische Zeitmessung und trieben damit die Abkehr vom natürlichen Zeitgefühl weiter voran. Doch all diese Errungenschaften haben ihren Preis. Das afrikanische Sprichwort bringt es auf den Punkt: Als Gott die Welt erschuf, gab er den Afrikanern die Zeit und den Europäern die Zeitmessung. Es erinnert daran, dass die präzise Einteilung der Zeit zwar Fortschritt brachte, jedoch auch das Gefühl für ihren natürlichen Fluss verändert hat – ein Kontrast zwischen Leben im Einklang mit der Zeit und dem unablässigen Ticken der Uhren.
Profile Image for Humberto Ballesteros.
Author 11 books156 followers
April 23, 2024
Entertaining and erudite. Some of the sections of this sweeping, bird's-eye view of the history of knowledge are truly enlightening. Unfortunately, it is an old book and some of it is quite outdated, and the eurocentric focus can be problematic at times. The chapters on Columbus, in particular, I found disappointing. There is no doubt, however, that Boorstin can tell an entrancing story.
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