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Der Blaue Siphon

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German

Paperback

First published January 1, 1992

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About the author

Urs Widmer

106 books19 followers
Urs Widmer was born in Basel in 1938. He studied German, Romance languages and History in Basel, Montpellier and Paris. In 1966 he completed his doctoral thesis on German postwar prose, and then worked as an editor for Walter Publishing House in Olten, Switzerland, and for Suhrkamp Publishing House in Frankfurt. In Frankfurt he stayed for 17 years, though with Suhrkamp only until 1968. Together with other editors he founded the ›Verlag der Autoren‹. Until his death Urs Widmer lived and worked as a writer in Zurich.

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Community Reviews

5 stars
24 (10%)
4 stars
63 (28%)
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86 (38%)
2 stars
34 (15%)
1 star
15 (6%)
Displaying 1 - 15 of 15 reviews
Profile Image for Kuszma.
2,854 reviews288 followers
October 2, 2025
description

Nem tudom, nektek volt-e már olyanotok, hogy utaztatok egy éjjeli vonaton, ugyanazon a vonaton, amin már ezerszer, és egyszer csak meggyőződéssel hinni kezdtétek, hogy ha most leszállnátok, akkor egy teljesen más idővonalba csöppennétek, egy olyan világba, ami elszakadt a titeket körbevevő valóságtól. Na, e kötet elbeszélőjével ilyesmi történik, csak épp egy moziból kilépve döbben rá, hogy ez már nem az a város, amelyben belépett a moziba, hanem egy ismeretlen, idegen hely. Aztán lassan kiderül, ez az ismeretlen hely valójában egy másik idő - mégpedig gyermekkorának ideje. Aminek köszönhetően összefuthat saját szüleivel, ami még akkor is menő, ha nemigen van mit mondaniuk egymásnak.

Widmer könyve némi gyermekkor-nosztalgiát variál Kafkával, líraian szép betétek váltakoznak egyenesen szürreális szekvenciákkal - mindezen keresztül a szerző a maga csavaros módján valami eredetit akar elmondani az idő mibenlétéről, arról, ahogy létezésünk különböző stációi egybefonódnak. Mindez érdekes is, és bizonnyal sok réteget lehetne lehámozni erről a hagymáról. Csak hát valahogy nem az jut eszembe, hogy mennyi mindenen el lehet gondolkodni, hanem hogy ügyes kis ujjgyakorlat ez. És ennyi.
Profile Image for Collezionedistorie.
325 reviews13 followers
July 27, 2022
Una breve opera di letteratura tedesca ambientata nella città di Basilea, che ha per protagonista un personaggio che ha molto in comune con l’autore, prime tra tutte le origini e l’età.
Non aspettatevi un racconto di stampo tradizionale, perché come sempre la casa editrice sa sorprenderci: in questo caso lo fa con un racconto che si svolge su due piani temporali che hanno in comune il protagonista.
È un uomo nella prima parte del testo, che, entrato in un cinema, si ritrova indietro nel tempo di cinquant’anni ed incontra i propri genitori ancora giovani, che stanno cercando proprio il lui bambino di soli tre anni appena scomparso. Proprio il lui bambino è protagonista della seconda parte e si trova a vivere invece un’avventura cinquant’anni più avanti nel tempo, incontrando quella che sarebbe poi stata sua figlia. L’unica prova che dimostra che non si tratta di un sogno d’occhi aperti è il cane Jimmy, che viaggia avanti nel tempo insieme al suo piccolo umano ma qui rimane poi intrappolato -non che la vita con il suo proprietario adulto si prospetti meno piacevole della precedente!
Non si tratta di un racconto memorabile, non raggiunge nemmeno le 100 pagine, ma in ogni caso è una lettura non banale che ci fa vedere lo stesso film con gli occhi di un uomo e di un bambino, e rievoca l’atmosfera di paura della guerra imminente, delle bombe che cadono dal cielo -esperienza che l’autore ha vissuto proprio durante l’infanzia essendo nato nel 1938.
Non credo mi rimarrà particolarmente impresso ma per averlo recuperato al costo di due caffè al mercatino dell’usato sono comunque soddisfatta di aver recuperato un altro titolo del catalogo di una delle mie case editrici preferite!
Profile Image for Raymond.
75 reviews
June 19, 2019
Mein erster Widmer. Wahrscheinlich wäre ein anderer Titel der besser Einstieg gewesen. Obwohl die Erzählung nach einem etwas holzigen Start an Fahrt aufnimmt, gar spannend wird, vermochte sie nicht zu überzeugen. Zu ausgesucht, zu aufgesetzt wirkt sie über weite Teile, die Filmgeschichte schaffen es nicht, sich mit der Erzählung zu verschmelzen. Da hilft es auch nicht, dass mir die realen Schauplätze aus der Kindheit bekannt sind.
Profile Image for EmBe.
1,198 reviews26 followers
September 15, 2020
Das Kino als "Zeitmaschine", wer hat das nicht schon einmal in irgendeiner Weise erlebt. Es entrückt einem von der Wirklichkeit, versetzt uns in eine andere Welt.
So geschieht es dem Erzähler in dieser Geschichte tatsächlich. Als er das Kino, in dem er sich von der friedlosen Gegenwart abzulenken versucht, verlässt, ist er in die Zeit seiner Kindheit versetzt worden. Viele Dinge erscheinen ihm "neu", doch die Erkenntnis setzt sich erst nach einiger Zeit schockartig durch. Er befindet sich im Jahr 1941. Die Schweiz, die Heimat des Erzählers, ist ein Insel inmitten des Krieges. Es zieht ihn unwillkürlich zum Elternhaus. Dort trifft er auf seine Eltern und das geliebte Kindermädchen. Er gibt sich nicht zu erkennen, erlebt aber eine Zeit, in der die Sorglosigkeit und Unbeschwertheit der Kindheit noch einmal erfährt. Er zieht umher und trifft auch seine Frau als kleines Mädchen, Er schenkt ihr einen Garfield-Aufkleber, (der die Frau im Rückblick als Hund in Erinnerung behält, kindlicher Eigenwille oder Versehen des Autors?) Wie im Traum erlebt der Erzähler diese Zeit, entrückt allen Zwängen und doch erschließt sich ihm eine Fülle von ergreifenden wie auch Komischen Erlebnissen.
Der Stil ist dem Erleben angemessen. Nichts Schwerfälliges hat er, die Erzählung fließt leicht dahin, obgleich sie ihr großes Gewicht hat. Als sein Dreijähriges Alter Ego verschwunden bleibt, bietet er sich an, es zu finden, denn es scheint klar, dass er mit ihm den Platz, die Zeit getauscht hat. Mit zwei kauzigen Polizisten und dem Kindermädchen geht er in die Stadt zum Kino, um diesen Tausch rückgängig. Bevor er fortgeht sagt er im Bewusstsein der Vergeblichkeit seiner Warnung seinen Vater, dass ihn das Rauchen noch einmal umbringen wird. Das ist gewissermaßen die melancholische Aspekt der Zeitreise.
Im Kino läuft erneut ein seltsamer Film. Doch als er das Kino verlässt, ist er in der Gegenwart zurück, mit ihn hat sein Hund die Zeit gewechselt. Er ist der materielle Beweis, dass die Reise tatsächlich stattgefunden hat. Er ist glücklich und versucht das Erlebte zu erzählen. Von seiner Tochter erfährt er auch, dass sein Alter Ego hier war.
Der zweite Teil der Erzählung schildert die Erlebnisse des Dreijährigen. Er wird von seinen Eltern mit seinem Kindermädchen ins Kino geschickt, damit diese Zeit füreinander haben. Das Erzählen passt nicht so recht zum Alter des Helden. Er wirkt viel zu verständig. Das Irreale der Handlung steigert sich hier. So landet er noch dem Kino in der Gegenwart und parallel zu seinem älteren Ich bei dessen Zuhause. Seine halbwüchsige Tochter kümmert sich um ihn. Als sie in Fotoalben blättern, erkennt sich der Junge wieder, und schließt merkwürdig altklug daraus, das das Mädchen sein Kind sein müsste. Dann geht auch wieder zurück ins Kino und verlässt es in seiner Zeit, wo sein Erscheinen überschwängliche Freude auslöst. Insgesamt hinterlässt der zweite Teil keinen so starken Eindruck wie der erste.
Es macht gar nichts, die ganze Handlung dem interessierten Leser zu verraten, denn die Qualität liegen (nicht nur) in der Grundidee sondern auch in der Gestaltung und Aussage des Themas. Die Geschichte bewegt den Leser, lässt ihn nachdenklich und beglückt zurück. Viele Bezüge gibt es aufzudecken, Symbole zu entschlüsseln. Andere Autoren wären im Wissen um Zeitparodoxa viel ängstlicher gewesen, Widmer hingegen geht mit Großzügigkeit darüber hinweg, wenngleich er die Logik nicht außer acht lässt. Man vergisst die frühe Kindheit und kann die Ereignisse kaum beurteilen. So kann es durch das fehlende Wissen nicht zu alternativen Geschichtsverläufen kommen.
Und der titelgebende blaue Siphon. Es ist ein Traumbild des Erzählers. Ein Gegenstand von ganz persönlicher Bedeutung. In ihm materialisieren sich seine subjektiven Eindrücke und Sehnsüchte.
Die Besprechung dieses Buches wäre ohne die Erwähnung der Filme, die die Ichs des Erzählers gesehen haben, unvollständig. Sie stellen eine Geschichte in der Geschichte dar, denn es sind verschiedene faszinierenden Stücke einer einzigen, phantastischen Geschichte. Auch in ihr geht es um einen Rückkehrer in die Vergangenheit, um Krieg, den unabänderlichen Verlauf der Zeit, Begegnung mit Toten und die Kindheit. Sie fügt der Geschichte eine neue, gleichsam philosophische Dimension hinzu.
"Der blaue Siphon" ist eine Erzählung, die man so schnell nicht vergisst und die man mit einmal lesen nicht versteht.
Profile Image for Johann Guenther.
806 reviews28 followers
July 10, 2012
WIDMER, Urs: „Der blaue Siphon“, Zürich 1994
Eine Erzählung, in der die erzählende Person in die Zeit seiner Jugend zurück versetzt wird. Er weiß was die Zukunft sein wird. Er besuchte seine früheren Stätten wie das Elternhaus. Spricht mit seinen Eltern, die ihn aber nicht erkennen, denn sie sind jung und er, der Sohn, ist alt. Er kommt wieder zurück in seine Zeit und der Bogen schließt sich. Ein Märchen für Erwachsene? Eine Liebesgeschichte zwischen Toten und Lebenden? Eine ausgefallene Erzählung!

(Pristina, 08.07.2012)
Profile Image for Tom.
1,173 reviews
January 20, 2016
Sentence by sentence, the novel seems fine, but the cumulative effect--even given the conceit of movie-theater-as-time-machine (if that's what it is)--is "eh."
Profile Image for J..
219 reviews44 followers
March 23, 2015
Quick Review: A fun, fast, and - at times - humorous read. Addressing war - and the fear of war - this short novel uses touches of the fantastical (time travel) to highlight the futility of the individual in the cursing face of war - omnipresent in every generation. In using cinema as a lens, the fairy-tale existence of childhood is shot through with the fractures of war's violence and trauma. Using cinema to depict parallels and engage the darker elements and ramifications of war (e.g. in the domestic sphere), domestic objects (e.g. the blue soda siphon) pursue the protagonist in his "travels" as a reminder that fear of war and death are persistent accompaniments from childhood through adulthood.
Profile Image for Roland.
205 reviews1 follower
July 24, 2016
Goes to show that novellas are best read in one go and not over two weeks. Sadly, the latter was the case for this reader and so the adventurous time-line and the movie-summaries were too much to really grasp. Still, what would have remained bothersome even in a quicker reading is the fact that movie "reviews" take up such a large portion of the work. These are mysterious, no less so because we keep wondering how a three-year-old should possibly be able to follow such an intricate plot.
The idea that you can go missing across time is intriguing and Widmer's use of language will always be wonderful – not sure this is a great story, perfectly certain it is rather well told.
Profile Image for Liedzeit Liedzeit.
Author 1 book107 followers
September 1, 2017
Unser Icherzähler geht ins Kino, erste Reihe, und als er rauskommt ist er 50 Jahre in der Vergangenheit, trifft seine Eltern, die gerade aufgelöst sind, weil sein altes Ich gerade verschwunden ist, nämlich in die Gegenwart hinein, wo der Dreijährige seiner Tochter begegnet. Alles sehr nett. Aber was das alles soll, erschließt sich mir nicht. Der Vater hatte das kleine Kind auch ins Kino geschickt, um mutmaßlich mit irgendeiner Lisette zu turteln. Gut, am Ende sind beide wieder am richtigen Ort, nur der Hund bleibt auf der Strecke.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Elalma.
901 reviews103 followers
April 10, 2016
Chi non ha desiderato di tornare indietro nel tempo anche per un attimo e rivedere la propria infanzia, oppure andare nel futuro e vedere i propri figli? Qui c'è qualcosa in più, è un racconto surreale e suggestivo, dove la verosimiglianza non è importante, come non è importante nei sogni e nella memoria.
53 reviews1 follower
February 24, 2022
Der Blaue Siphon

The narrator begins the story on a trip back through time from 1991 to 1941 and finds that strangers occupy his future home.  After some confusion he realizes that he walks in a former time.  Amazingly he meets his parents as young adults.  They become distraught when they discover that their 3-year- old boy is missing.  The narrator informs his young adult parents that he is indeed their son, though over 50 years old.  Wow!

Meanwhile, the three-year-old has traveled into the future and meets his own daughter. Looking at a photo album she points out a picture of her father as a young boy. She says, “that is my father as he was many years ago.” The boy says “that is me which means that I am your father!!!”

The story holds the reader’s interest, for sure, with these trips through time. But there is more as several engaging themes are developed:

Movies in the cinema are magical and can transport the audience to amazing places. They can evoke both joy and suffering.  Travels in time occur through suspension of disbelief in the cinema.
The wonder, bliss and innocence of childhood is beautiful but fragile and can be destroyed in an instant.  The loss of innocence is painful.  
War is a common occurrence in the world over these 50 years. Man’s inhumanity to man is horrendous.  Witness bombed cities, concentration camps and atomic detonations in Hiroshima and Nagasaki. 

Clearly there is more depth to this book than mere time travel. Kudos to the author.
Profile Image for rasan.
34 reviews
December 22, 2022
dafür dass es so dünn ist hab ich erstaunlicherweise sehr lange gebraucht
iwas mit zeitreise unso
Profile Image for Haley Mathews.
4 reviews
Read
October 4, 2023
Will need to re-read to get the full effect. Took 1/3 of the book to understand the concept.
Profile Image for Liz.
22 reviews
April 11, 2025
its nice while you’re in it, nothing special i’d say i read it a year ago and remember it vaguely, nothing too groundbreaking but a good light read
Displaying 1 - 15 of 15 reviews

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