„Geh hör ma auf. Das gibt’s ja nicht. Und des steht alles in dem Biachl von der Frau Bürgermeister?“ Die Frau Fuith war wirklich schockiert. »Nun“, sagte Hilda und leckte sich die Finger ab. „Dieses Buch ist sehr, sehr ordinär.“ „Wirklich? Ordinär sagst du?“, murmelte die Frau Fuith in gespielter Empörung. „Und“, Hilda machte eine bedeutungsvolle Pause, bevor sie etwas Puddingcreme auf ihre Gabel balancierte und zum Mund fü „Ich glaube, es ist alles wahr, was da drin steht …“
Der Bürgermeister liegt beim Pannonischen Adventmarkt tot unterm Christbaum. Seine Witwe schreibt Erotikliteratur. Ein Zuagroaster macht aus der Madonnenstatue Kleinholz. Und ein Unbekannter stellt seltsame Fragen. Es geht rund im vorweihnachtlichen Südburgenland. Bei den Ermittlungen ist der Gartenklub an vorderster Front dabei. Denn neben Misteln schneiden, Hyazinthen treiben, Grammeln (Grieben) auslassen und Kekse backen, liebt der Klub der Grünen Daumen die Verbrecherjagd. Und dabei sind Tannenläuse im Christbaum wahrlich das kleinste Problem.
Ich glaub ich bin eine der wenigen, die auf die Autorin durch ihre Schreibschwester Susanne Kristek aufmerksam geworden ist, die Martina Parker in ihrem zweiten Roman erwähnt hat. Bei mir ist es also umgekehrt als beim Rest, denn Martina Parker ist ja schon viel bekannter als ihre Freundin.
Aber nun zu diesem Roman, der Regionalkrimi, der im Burgenland spielt, ist figurenmäßig recht liebevoll entwickelt, die Gegend und das Brauchtum um die Weihnachtszeit im Südburgenland werden konsistent und sehr gut gemacht in die Geschichte eingewoben. Auch der Krimiplot ist durchaus nicht unspannend, der/die TäterIn, natürlich verschleiert, damit ich nicht spoilere, werden nicht durchsichtig, ein kleines bisschen überraschend, aber von der Motivlage nicht so abstrus und an den Haaren herbeigezogen, dass man mit dem Kopf schütteln müsste, präsentiert. Insofern hat der Roman für mich schon fast alle Hygienefaktoren von Krimihandlung, Spannung und Figuren erreicht, damit er in meiner Bewertung über die Mittelline kommt.
Die informativen Tipps regionaler Fauna im Garten und der Region waren ein Add-On, das ich auch sehr wohlwollend beurteilen möchte. Habe sogar noch etwas Wichtiges gelernt, was man mir als Kind völlig falsch erzählt hat, um mich zu erschrecken.
„Wer Ohrenkneifern beim Überwintern helfen will, füllt einen Topf mit Stroh oder Holzwolle, dichtet die untere Seite mit einem Zwiebelnetz ab und hängt den Topf im Garten auf. Ohrwürmer sind Nützlinge, sie ernähren sich von Blattläusen, Wicklerraupen und Spinnmilben und vernichten Mehltau. Ihr Name rührt daher, dass die Insekten früher getrocknet und als Pulver für Schwerhörige verabreicht wurden.“
Genau, diese beschissenen missbrauchenden Erwachsenen, die in der Anwendung von schwarzer Pädagogik mit Fake Meldungen, dass die Ohrenkneifer in Ohren kriechen und das Trommelfell zerschneiden, kleine Kinder wie auch mich zu Tode geängstigt haben, hätten bitte einfach den Mund halten und keinen esoterischen Aberglauben verbreiten sollen, der nur dazu da ist, Kinder grundlos zu terrorisieren. Sorry, dass ich da so wütend werde, aber was habe ich mich vor diesen Tieren als Kind gefürchtet, weil mir so ein Schwachsinn eingetrichtert wurde. Es gibt eh genug reale Gefahren für ein Kind.
Ein kleiner Aspekt des Plots hat mir auch gut gefallen, nämlich die Figur des bildungsbürgerlichen naturliebenden Öko-Städters, der aufs Land zieht und dann sofort gegen seine Nachbarn mit Anzeigen gegen krähende Hähne, läutende Kirchenglocken, bellende Hunde und Güllegeruch vorgeht, was sich bis zum gerichtlich ausgetragenen unlösbaren Konflikt auswachsen kann. Ich kenn ja die Autorin nicht, aber bei solchen Konstellationen im Plot, die sie selbst famos zu konzipieren wusste, war sie mir einfach oft sprachlich zu wenig schwarzhumorig und bissig, möglicherweise ist sie ein viel zu sehr harmonisierender, liebenswürdiger Mensch. Hier wäre das Potenzial für viel mehr Spott und Schandmaul angebracht gewesen, was ich sehr bedauere.
Zwei Figuren, nämlich die Protagonisten und Polizeibeamten Marlies und Franz waren mir auch noch zu wenig tief entwickelt, das mag aber daran liegen, dass ich in die Reihe mit Band 4 eingestiegen bin und sich die Autorin mit redundanter Ausbreitung der Figurenhintergründe nicht ihre Kernleserschaft durch Langeweile verprellen wollte.
Herzlichen Dank auch für die Aufmerksamkeit, die in der Geschichte dargereichten Speisen im Anhang auch noch mit Rezepten und Kochanleitungen zu versehen. Das weiß ich sehr zu schätzen und bin schon massiv an den Grammelpogatscherl interessiert.
Fazit: Solide Regionalkrimiunterhaltung, die ich empfehlen kann. 3,5 Sterne wohlwollend aufgerundet auf 4
P.S: Der nächste Band spielt übrigens beim Musikfestival Bildein (Picture-On) in der Gegend. Ich freue mich schon drauf, weil ich das Festival kenne und mir gut vorstellen kann, dass hier eine neue, spannende Krimihandlung entstehen kann.
Diese Autorin ist nichts für mich. Sie ist Österreicherin, trotzdem tut mir ihr Deutsch in den Ohren weh. Eigennamen bekommen einen Artikel vorweg, so dass das nicht Paul war, sondern DER Paul. Grrrrr Und diese Kreativität in Berufsbezeichnungen, wurde da einfach eine kreative Endung angehängt mit "er", wie Ausbilderer, weil Ausbilder nicht reicht? Gut, so was zu schreiben und lesen zu wollen ist Geschmackssache. Mir gefiel es nicht. Leider machte es die Geschichte an sich leider nicht wett. Da war nichts neu, originell oder überraschend. Sofort fiel mir ein ähnlicher Plott nur mit Handlungsort Louisiana ein. Die Sinful Ladys von Jana Deleon agieren bereits seit 2012 in ähnlicher Manier in besagtem Sinful/Louisiana. Mit "Ins Netz gegangen" griff Jana Deleon 2016 sogar das gleiche Betrugstema auf. Darum nein, kalter Kaffee bleibt kalter Kaffee. Ich hole mir dann mal woanders frischen.
Die Gartenkrimis von Martina Parker haben inzwischen Suchtpotential. Kaum beginne ich zu lesen, werde ich sofort in das Geschehen hineingezogen und kann mich diesem nicht mehr entziehen. Ich habe "Ausg'stochen innerhalb von 1,5 Tagen verschlungen und habe jetzt ziemlich heftige Entzugserscheinungen.
Was diese Krimis für mich so lesenswert machen, sind die spannende Handlung einerseits, aber vor allem auch die vielen liebenswerten, manchmal auch schrulligen Protagonisten, die den Lesern in jedem neuen Band wieder begegnen. Es ist wirklich so, als würde man liebe Freunde wiedersehen. Die Krimis konzentrieren sich nicht nur auf die Verbrechen, sondern erzählen auch die persönlichen Geschichten der Menschen, wodurch diese auf den Buchseiten so richtig lebendig werden und die Leser sich mit ihnen identifizieren können. Zum Drüberstreuen gibt es noch viele Informationen über das Gärtnern, sowie über die Kultur, die Traditionen und die Kulinarik des Südburgenlandes. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz (da liebe ich besonders jenen von Hilde!).
Was den vierten Band der Gartenkrimi-Reihe "Ausg'stochen" betrifft, habe ich bis zum Schluss gerätselt, wer denn der oder die Mörderin sein könnte. Die Auflösung war logisch und auch ein wenig tragisch. Überhaupt sind alle Figuren sehr vielschichtig, da gibt es keine Stereotypen. Man erfährt, weshalb Menschen so oder so handeln, und diese Hintergrundgeschichten berühren. Auch die On-Off-Beziehung zwischen Tom und Vera wird in diesem Band wieder thematisiert, und zum ersten Mal kann ich Toms Handlungsweise ein wenig verstehen. Aber ich habe das Gefühl,dass Vera vielleicht bald woanders ihr Glück finden könnte.
Auf jeden Fall war "Ausg'stochen" wieder ein wunderbares Lesevergnügen, das mich schon Band 5 entgegenfiebern lässt. Dieser erscheint zum Glück noch in diesem Jahr und trägt den Titel "Eintunkt".
Spannungsgeladener Provinzkrimi aus dem Burgenland, bei dem sich vieles um Garten, Pflanzen aber auch Liebe und Traditionen dreht. Fast könnte man meinen, im Südburgenland ist die Welt noch in Ordnung, außer ein paar Morde halt und der Naivität einiger Damen, die dem Internet verfallen sind.
Dieser Band ist bereits der vierte der Reihe, und ich wünsche noch viele mehr. Schön zu hören, dass an dem fünften Band bereits gearbeitet wird. Der Gartenklub ist schon eine spannende Institution, die ich nicht missen möchte. Dort erfahren wir so einige interessante Dinge über die Pflanzen, die im Burgenland wachsen, auch die typischen Bräuche, in diesem Band zu Weihnachten, werden unterhaltsam und situativ präsentiert. Auch das menschliche Miteinander, das Leben einer funktionierenden Gemeinschaft entfaltet sich so schön, nach und nach. Es macht einfach Spaß, dabei zu sein, auch wenn es nur auf den Seiten des Krimis passiert. Die Reihe im Allgemeinen und diese Folge im Besonderen leben von überlebensgroßen Figuren. Sie sind so lebendig, agieren so authentisch, dass es manchmal schwer vorstellbar ist, dass es „nur“ eine erfundene Geschichte sein soll und diese Menschen, in all ihrer eigenartigen Lebendigkeit nur Figuren eines Krimis. Die früheren Folgen habe ich gehört. Diese Folge gibt es als Hörbuch (noch?) nicht da, also habe ich sie gelesen. Ging wunderbar. Und viel zu schnell! Wenn es aber ein Hörbuch gibt, höre ich es mir unbedingt an. Diese Atmosphäre, die Gemütlichkeit, die Figuren würde ich gern nochmals treffen. Und ich möchte doch wissen, wie es weitergeht, mit dem Gartenklub, mit Vera und ihrem Dunkel Tom, mit ihrer Tochter Letta uvm. In dieser Folge war ich von Veras Mutter begeistert. Herrlich ist die Hilda. Und ich mag es auch, wie ihre anderen Fans, wenn sie Klartext redet. Und: hat die Johanna etvl. noch mehr an tollen Rezepte parat? Etwas mit Gemüse evtl.? Ihre Unwiderstehlichen muss ich zwar noch nachbacken, aber ich sehe schon vom Rezept, von den Zutaten her, dass die Kekse schmecken, bestimmt nicht nur zu Weihnachten. Fazit: Wieder eine gelungene Folge. Bitte mehr davon!
Der mittlerweile vierte Band über den Klub der grünen Daumen kann für mich jedenfalls mit seinen Vorgängern mithalten.
In gewohnter Weise startet jedes Kapital mit Facts aus der Natur. Dann finden wir uns in einer gelungen Mischung aus Krimi, Erzählungen aus der Nachbarschaft und Wissenswertem aus Natur und Küche wieder. Am Ende des Buches gibt es auch Rezepte zu den Leckereien, die im Buch den Appetit des Lesers wecken.
Obwohl es sich um eine regionale Krimireihe handelt, die ja oftmals als seicht verschrien sind, steckt hier meiner Meinung nach viel mehr dahinter. Tatsächlich steht die Auflösung des Falles im Vordergrund und ist auch wirklich spannend. Es geht also nicht nur darum, im Hintergrund eine Handlung zu haben, nein, es ist wirklich ein Krimi. Das drumherum rundet die Geschichte dann ab bzw. macht sie zu etwas besonderem. Ich mag es sehr, Tipps und Tricks über Garten, Kräuter und ähnliches zu erhalten. Dieser Teil spielt in der Adventszeit, daher ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt zum Lesen.
Ich mag die Serie sehr und freu mich schon auf die Fortsetzung.
Ein weiterer, herzhaft unterhaltsamer Krimi-Liebesroman der talentierten österreichischen Schriftstellerin und quasi Neuentdeckung.
Ich mochte auch hier wieder die mittlerweile bekannt ungezwungene Schreibart, die größtenteils sympathischen Charaktere bzw die bewusst unsympathisch gezeichneten (vermeintlichen) Bösewichte.
Was diesmal aus meiner Sicht weniger gut gelungen ist - das Ende wirkt abrupt bzw hat die Geschichte kein klares Ende, zumindest was den Kriminalfall des "Krimis" anbelangt. Gleichzeitig gönnt sich die Autorin knapp 30 Seiten, auf denen der Weihnachtsausklang und die mehr oder weniger wichtigen Charaktere zusammenfinden ohne der Dramaturgie des Buches damit einen Gefallen zu tun. Es bleibt offen, ob und wie Täter:in tatsächlich vorgingen und ob die Taten gestanden werden.
Mein Fazit: nett zu lesen für Liebhaber von Liebesromanen und Alltagsgeschichten aus dem Dorf, weniger befriedigend für jene, die einen klassischen Krimi erwarten.
Dies ist bereits der dritte Gartenkrimi aus dem Südburgenland von Martina Parker und es ist mit Abstand ihr Bester! Wieder ermittelt das Oberwarter Polizistenduo Franz Grandits und die liebenswerte Marlies Murlasits, kräftig unterstützt vom Club der grünen Daumen. Wer bereits die Vorgängerkrimis gelesen hat, sind die handelnden Personen bereits bestens vertraut und ans Herz gewachsen. Neu und sehr erfreulich ist hier, das der eigentliche Kriminalfall mehr Raum bekommt und wirklich spannend aufgebaut ist. So kommt zu allerlei Wissenswertem über Land und Leute, Flora und Fauna und Herz und Schmerz diesmal auch ein kräftiger Schuss Spannung ins Gartenmenü. Die schmucken Bücher ersetzen übrigens auch den klassischen Reiseführer und sind zudem viel unterhaltsamer, für alle Fans, die die unterhaltsamen Softkrimis einmal am Orginalschauplatz lesen möchten.
Ich habe mich köstlich unterhalten gefühlt - und der Mordfall war auch durchaus spannend. Besonders gut gefallen hat mir das weihnachtliche Setting, in dem viele österreichische/burgenländische Bräuche nebenbei eingeflochten werden und Hilda, die immer am Puls der Zeit bleibt und so sehr sie auch manchmal nervt, manchmal haut sie schon sehr geniale Aussagen raus (besonders picken geblieben ist die Erwähnung des Hausverstandes *g*). Die Kekse von Johanna werd ich definitiv demnächst mal nachbacken :) Fünf Sterne von mir - so muss ein Regionalkrimi sein.
Ich liebe alle Bücher rund um den Gartenclub. Die Beschreibungen der Protagonistinnen, dass ich so oft in die Irre geführt werde, wer jetzt der Mörder ist und alles Rund um die burgenländischen Traditionen. Einfach immer ein gelungenes Buch!
Wieder ein voller Erfolg, obwohl ich den Weihnachtskrimi im Hochsommer gelesen habe. Es ist wundervoll, den Charakteren über die Bände beim Wachsen zuzuschaun!
Ein echter „Parker“ wie ihn das Parker Pack liebt! In der besinnlichen und feucht fröhlichen Weihnachtszeit wird der Bürgermeister mausetot auf den Kufen eines Pferdeschlittens am Weihnachtsmarkt gefunden. Da sich der Dunkel Tom – die on/off Beziehung von Vera - am Tag zuvor mit dem Bürgermeister geprügelt hat, ist er der Hauptverdächtige. Vera kann das natürlich nicht glauben. Ihre Gartenclub Freundin und Polizeibeamtin Marlis lässt Vera dieses Mal sogar an den Ermittlungen teilhaben. Es geht wirklich rund in Ausgstochen – kippt Veras Tochter in die Drogenszene ab? Oma Hilda wird zum TikTok Star. Dann gibt es noch einen Heiratsschwindler der einer Frau das Herz bricht und eine Erotik-Literatur schreibende Bürgermeisterin. Freuen kann man sich wieder auf die vielen Geschichten bei den Treffen des Gartenclubs und auf viele Rezepte am Schluss des Romans. Also wie immer – absolut empfehlenswert!
Wie immer gut. Vergesse bei dieser Reihe immer wieder, dass es sich eigentlich um einen Krimi handelt und wir den Täter suchen. Provinzgossip geht einfach vor 🤷♀️🤭
Auf dieses Buch bin ich ehrlicherweise als erstes durch das wunderschöne Cover aufmerksam geworden. Als ich dann las, dass es um einen toten Bürgermeister geht, der beim Pannonischen Adventmarkt tot unterm Christbaum liegt, sowie das Dorfleben mit einer Vielzahl exzentrischer Protagonist*innen reichte es, um zu wissen, dass ich es jetzt in der Vorweihnachtszeit lesen möchte.
Bei diesem Weihnachts- bzw. Gartenkrimi, wie es im Untertitel heißt, handelt es sich um den 4. Teil einer Reihe, doch lässt er sich wie in meinem Fall auch problemlos losgelöst lesen. Er spielt im vorweihnachtlichen Südburgenland, was sich auch des Öfteren in den im Dialekt geschriebenen Dialogen zeigt. Zugegebenermaßen tat ich mich damit leider etwas schwer, aber es war sehr hilfreich, dass manche Ortsnamen, Begriffe oder ganze Abschnitte in Fußnoten erklärt werden, die man im eBook anklicken kann, und natürlich trägt es auch erheblich zum Lokalkolorit bei.
Es gibt eine Vielzahl an Personen, insbesondere die Mitglieder des Clubs der grünen Daumen: ein von der Hofladenbesitzerin Johanna gegründeter Verein, um Einheimischen und Zugereisten Garten-Know-how sowie Wissenswertes zu Tradition und Handwerk näherzubringen. Dadurch erfährt man als Leser*in auch viel über Heilkräuter, die Umwelt (z. B. in Bezug auf Weihnachtsbäume), Bräuche, Legenden, historische Hintergründe und mehr, was ich interessant und oft erstaunlich fand.
Erzählt wird auktorial, mit verschiedenen Sichtweisen - teils im fließenden Übergang, ohne Absatz. Das sowie dass es nicht den einen, sondern gleich mehrere Ermittelnde gibt, hat mich manchmal verwirrt und ist vielleicht nicht meine persönliche Vorliebe bei einem Krimi (dem muss ich mal auf den Grund gehen).
Insgesamt ein solider Krimi mit viel Dorfgetratsche, spannenden Natur-Fakten, Lokalkolorit und weihnachtlicher Atmosphäre. Am Ende gibt es sogar noch einige weihnachtliche Rezepte (Plätzchen, Glühwein, Eierlikör und mehr).
Herzlichen Dank an Netgalley und den Gmeiner Verlag für dieses Rezensionsexemplar!
Unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar
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