Die Klangprobe: ihr unterwirft der Steinmetz und Bildhauer das Material seiner Kunst, den Stein; das Nachklingen des Blocks verrät ihm Fehler, Hohlräume, Risse und Einsprengungen. Siegfried Lenz wendet in diesem Roman die Klangprobe auf die handelnden Personen an. Er konfrontiert sie mit den Erscheinungen des Zerfalls; er überprüft ihr oft nur spärlich begründetes Vertrauen in die Dauerhaftigkeit des Bestehenden und er weckt in ihnen ein neues und waches Verhältnis zur Vergänglichkeit.
I think this is one of his lesser known works. But it still is haunting and worth the read. His writing style throughout the novel is rational and kept close to the narrator, Jan. I admired the character work. Every single one of them is so well portrayed. Liked it :)
„Ding Dong, lass mich hinein Ich will grad bei dir sein Heut Nacht bin ich allein Doch ich glaub das muss nich sein“ - Yung Hurn
Mädchen Männer Meister. Steingemetzel. Ein deutsches Archaischstan. Wen oder Was erzieht der stellungslose Pädagoge? Wen oder Was lässt Lenz den Wächter spielen. Und dann dieser Elektrakomplex, zum schreien. Lone wie Fatigue. Jan mit urkomischen Eingebungen. Betty die teutonische Milde. Vaddi als harte Nuss, klar. Krach! Einiges knackt und bricht da im Roman. Nur leider an Sollbruchstellen. Sehr vorhersehbar und stilistisch verklumpt.