Buchnotiz zu : Die Zeit, 20.03.2003Ein großer Wurf ist Emine Özdamar in den Augen Sigrid Scherers mit ihrem Berlin-Roman gelungen, den die Rezensentin "oft komisch, manchmal ironisch", aber immer "voller Kunst und voller Leben" findet. Die Bachmann-Preisträgerin von 1992 breite darin das Panorama der geteilten Stadt dar. Unschwer lasse sich die Autorin in der Hauptperson erkennen, eine junge Schauspielerin, die, 1976 vor der türkischen Militärdiktatur nach Berlin entflohen, zwischen West und Ost hin- und herpendelt, um bei Benno Besson brechtsches Theater zu lernen. Doch ist der Roman für die Rezensentin weniger Autobiografie als vielmehr ein sehr genaues Buch über über die geteilte Stadt, die geteilte deutsch-türkische Gedankenwelt und die zwischen mehreren Männern aufgeteilte Liebe. Dies alles halte Özdamar in einer Collage aus Erzähltext, Gedichten und Schlagzeilen fest, die die Welt anzuhalten scheinen, obwohl doch alles in ihr in Bewegung sei, wie Scherer es seltsam und schön zugleich findet.
şu kadının kitaplarını bırakın ayça sabuncuoğlu çevirsin ya, diğer çevirmenler özdamar'ın dilini öyle fakirleştiriyor ki anılarını anlatan tanımadığımız bir kadından başka bir şey kalmıyor.
Es war ein gutes Buch. Wenn Sie sich für die Mischung von Kulturen interessieren, dann ist dieses Buch für Sie. Ich muss aber sagen, dass die Sprache auch sehr leicht war.