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Remix #1

Remix. Texte 1996-1999

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Remix - Texte 1996-1999 - bk1141; Goldmann Verlag; Benjamin v. Stuckrad Barre; pocket_book; 2002

332 pages, Paperback

First published January 1, 1999

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89 people want to read

About the author

Benjamin von Stuckrad-Barre

22 books333 followers
Possibly Germany’s most well-known young author of the past 15 years, von Stuckrad-Barre stands at the forefront of a new literary movement that moved from Germany’s wartime past and into the 21st century.

After working for Rolling Stone, von Stuckrad-Barre’s 1998 book Soloalbum (written when he was only 23) captured the emotions of young love to the soundtrack of Oasis and Pearl Jam. After the follow-up Livealbum, von Stuckrad-Barre embarked on various ambitious projects. His self-described goal has always been to reflect “what is going on [in the world]”, and he continues to do so in unconventional ways, sometimes being refered to as the ‘bad boy’ of the German literary scene.

(Source: Goethe Institut http://www.goethe.de/ins/us/was/prj/z...)

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Community Reviews

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5 (1%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Vasi.
47 reviews1 follower
January 24, 2022
Liebe Stucki und seine gekonnten Alltagsbeobachtungen, den Schreibstil und den Witz zwischen den Zeilen sonst wirklich, aber das Buch ist leider wahnsinnig schlecht gealtert…mich hat die sehr rassistische und sexistische Sprache schockiert, obwohl mir natürlich bewusst ist, dass in den 90ern die gesellschaftliche Stimmung eine andere war. Dennoch: Max 1,5/5⭐️
Profile Image for Jan Kasper.
33 reviews
April 13, 2025
manchmal bisschen outdated und einige geschichten auch ein skip aber der schreibstil ist einfach genial, bin bisschen gefangen. kann aber auch verstehen dass leute es nicht mögen

Es ist natürlich die Frage, wie und ob man einen Todestag begeht. Man kann pathetisch ein Glas erheben oder besser gleich eine Flasche. „Der eine verträgt einen Löffel Rohopium, und der andere fällt um, wenn er gegen Pocken geimpft wird", hat William S. Burroughs zu Fauser gesagt.
Angeblich.

Der Fall war klar: Ich mußte verreisen UND zugleich meine Menschenwürde wahren. Also brauchte ich eine ganze Menge Geld. Ich sah es besser gleich ein: Körperlich müßte gearbeitet werden, ich hatte mir meine Reise zu VERDIENEN, sie mit meiner Hände und Muskeln Arbeit möglich zu machen. Andere machten das auch so.

Ich habe mich schon in so mancher großen, hellen Wohnung mit „Gartenmitbenutzung" (ein Wort, das für mich in einer Reihe steht mit dem Ewig-Schocker „Sammel-umkleidekabine" - dann also lieber keinen Garten) und reichen Nachbarn stark gelangweilt. Und ich gehe auch sehr gerne abends in leicht zweifelhafte Trinkstätten, die „Ischüß, mach's gut" oder „Handballbörse" heißen. Das ist nicht nur billiger, sondern häufig auch lustiger als angestrengte Modern-Bars, deren Personal und Kundschaft von der Richtigkeit ihres Tuns, Redens und ihrer Kleidung so durchgängig überzeugt sind. Und das Bier ist dasselbe.

Hier wohnen nur extrem viele Menschen, die entschlossen „Ja" sagen zum Alkohol und dessen Freunden. Und dafür oder deshalb ist den Menschen hier vieles andere ziemlich egal. Ich sage zum Alkohol unentschlossen „Eventuell". Was natürlich für die anderen Leute vollkommen in Ordnung geht, da ihnen ja eben vieles egal ist. Noch nie hat sich jemand über meine laute Musik beschwert. Und ich hüte mich, der Oma frühmorgendliches Husten zu untersagen. Vieles also ist hier erlaubt. Da kann man auch mal auf den Teppichboden aschen. Aber ich rauche ja nicht.

Denn im besten und anzustrebenden Fall ist ja Literatur eben keine strenge Frühsport-Disziplin, sondern eine Welt, die nach einmaliger Verführung selbst zu locken ver-steht. Die dann beginnende selbständige, ja freiwillige Recherche ist durch keinen Lehrplan zu ersetzen, macht einen Kanon überflüssig, und ein überflüssiger Kanon ist ein guter Kanon. Es ist erfreulich, daß Peter Gauweiler all die Bücher von „Goethe, Schiller und Lessing ... diese drei Giganten" gelesen hat. Für die Hoffnung, daß ein besserer Mensch, eine bessere Welt deren Lektüre nach sich zöge, ist er der lebendige Gegenbeweis. Ein solcher Kleingeist, aber von Brecht schwärmen, daß es kracht: dieser vermittele „die Diktion, welche man braucht, um im Deutschland von heute als kritischer Mensch zu gelten". So einfach ist das eben, gelten statt sein und lesen statt begreifen.

Profile Image for Anna.
10 reviews
April 28, 2020
Mein viertes Buch von Benjamin von Stuckrad-Barre. Soloalbum, Livealbum, Panikherz - innerhalb weniger Tage verschlungen, geliebt, den Stil, die Pace, den Zynismus, die Sehnsucht, den Humor, die Trauer. Remix begonnen, weggelegt, desinteressiert, Monate später erneut begonnen und durchgezogen, anders kann ich es nicht nennen, dabei erschrocken über den allzu unreflektierten Gebrauch sexistischen und rassistischen Vokabulars. Schon verstanden, trotzdem abgestoßen. Ein Buch der Missgunst und vernichtenden Kritik, betrüblich, egal, wie berechtigt. Das große Thema Stuckrad-Barres, die Belanglosigkeit unserer Welt, in seinen anderen Werken nicht immer hoffnungsvoll, aber so immanent ambivalent, wie wir sie eben erleben, in diesem nur destruktiv. Das Buch zuzuklappen wie Aufatmen.
Profile Image for Liedzeit Liedzeit.
Author 1 book108 followers
July 25, 2018
Kleine amüsante Beiträge. Wie sinnvoll es ist, auf armer Schrowange heraumzuhacken mag dahingestellt bleiben. Aber wertvolle Wahreiten zum Thema Antiquariatskunde etwa, machen das ziemlich rund. Sprache ist mindestens okay. Und wie kann ein Buch schlecht sein, das ein so glorreiches Motto hat: »An der Straßenecke zu stehen und auf keinen zu warten, das ist Power«. Gregory Corso.
Profile Image for Sara.
181 reviews47 followers
June 24, 2013
I think this collection of essays is perhaps best described as pop culture criticism. Von Stuckrad-Barre, a successful humor writer and gadfly of German culture, gives his sarcastic but astute treatment to musicians, television stars and authors - some of whom are world famous, some of whom occupy the more circumscribed constellation of German pop culture. A few pieces also seem either semi-autobiographical or closer to short stories. While it was fun to become acquainted with late '90s German pop culture I was not versed in, I probably enjoyed these narrative pieces the most.

This book was lent to me, otherwise I probably would not have read it. I actually really enjoyed learning about the German cultural references I knew nothing about - I spent a lot of time googling in conjunction with reading this book - but I usually reserve my intake of fluffy humor/criticism for a few minutes here and there of internet reading. A whole book was a little much for me. I will be reading one more collection by Von Stuckrad-Barre in the near future; but mostly because I feel somewhat obligated to the lender of these books and because I welcome getting the chance to exercise my German language, however I can get it.
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