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Der Widersacher

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Im verschneiten Hochtaunus ist der Versicherungsvertreter Brenner auf der Suche nach einer Tankstelle. Dabei gerät er auf das Gelände eines Klosters, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Doch rasch wird er in die Gegenwart zurückgeholt. Ausgerechnet über dem Klosteranwesen tragen ein arabischer Terrorist und Angehörige der US-Luftwaffe ein Gefecht aus - und entfesseln ein flammendes Inferno. Als Brenner im Krankenhaus erwacht, sieht er sich weiteren rätselhaften Dingen ausgesetzt.

512 pages, Hardcover

First published January 1, 1995

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About the author

Wolfgang Hohlbein

614 books452 followers
Wolfgang Hohlbein is a German author of science fiction, fantasy and horror fiction who lives near Neuss, North Rhine-Westphalia. His wife, Heike, is also a writer and often works with her husband. She often comes up with the story ideas and therefore is generally credited as co-author. Their daughter, Rebecca, is also a writer.

Writing short stories since age 15, Hohlbein was first recognized as an author after sending in a manuscript he and his wife had written at a fantasy and science fiction writing contest in 1982. They won and their book, Märchenmond (English title: "Magic Moon"), was published by Ueberreuter Publishing, soon becoming a bestseller and winning several awards. It is one of their greatest successes till today.

Many of his more than 200 books are translated and published in many European countries as well as in South Korea. Yet for many years none of his works had been translated into English. In 2006, Magic Moon was translated into English and published in the United States.

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Community Reviews

5 stars
34 (15%)
4 stars
69 (32%)
3 stars
68 (31%)
2 stars
29 (13%)
1 star
13 (6%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Cynnamon.
784 reviews135 followers
May 28, 2019
Apocalyptic horror story based on the mythology of the book religions by one of the most popular German fantasy/horror writers. I believe not available in English.

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Apokalyptischer Horror basierend auf der Mythologie der Buchreligionen.

In der ersten Hälfte des Buches wäre ich geneigt gewesen, mit 3 Sternen zu bewerten, aber dann wurde es mir doch ein wenig zu haarsträubend und klischeeüberladen.

Ein Versicherungsvertreter, ein arabischer Terrorist und ein Jesuitenpater versuchen die Welt zu retten. Dieses Unterfangen scheint aber unter dem Motto zu stehen: Denn sie wissen nicht, was sie tun. Die Geschichte wird unterfüttert mit einer ordentlichen Portion (wohl nicht ganz unberechtigter) Amerikafeindlichkeit und reichlich Horrorelementen (das Buch ist nicht für Insektenphobiker geeignet!). Am Schluss gibt es dann noch die überraschende Wendung (die ich jetzt nicht ganz so überraschend fand) und einen übereilten und komplett an den Haaren herbeigezogenen Ausklang der Geschichte.

Das Buch hat sich schnell weggelesen, wird aber spätestens Ende der Woche aus meinem Gedächtnis verschwunden sein.
Profile Image for YellowBlackKing.
365 reviews14 followers
October 1, 2025
Die Ausgangssituation von „Der Widersacher“ war wirklich vielversprechend: Ein Mann und ein Mädchen, das er in seinem Wagen mitgenommen hat, stranden in einem verschneiten Wald und stoßen dort zufällig auf ein altes, mystisches Kloster, über dem sich dann auch noch zwei Kampfhubschrauber ein fatales Duell liefern. Ich fand relativ schnell in die Geschichte hinein, nach rund hundert Seiten folgte gleichwohl ein Schnitt, mit dem die Handlung beim Kloster jäh endete; anschließend ging es (klischeemäßig) einige Tage später in einer Klinik weiter.
Wie von Wolfang Hohlbein gewohnt, war das Geschehen sehr detailreich geschildert, was in diesem Fall leider des Öfteren zu langatmigen Stellen führte (die fehlende Unterteilung in Kapitel half dabei auch nicht, wenngleich ich die Illustrationen begrüßte, die das Buch in mehrere Teile – jeweils mit einem Bibelzitat versehen – gliederten). Am meisten gefielen mir stets die Abschnitte aus Brenners Sicht, da einige andere Perspektiven der Geschichte meines Ermessens keine relevanten Zusatzinformationen lieferten beziehungsweise sie nicht vorantrieben.
(SPOILER) Brenners Aufwachen im Krankenhaus, wo er merkwürdigerweise der einzige Patient auf der ganzen Etage zu sein schien, regte bei mir noch Interesse, als der Terrorist Salid aus einem der beiden Helikopter auftauchte und ihn von dort befreite, (SPOILER) begann die Geschichte allerdings zunehmend eine Richtung einzuschlagen, die mir weniger zusagte. Ungefähr ab der Hälfte verlor sie mich schließlich – leider.
Das Trio aus Brenner, Salid und dem Priester Johannes verweilte einfach viel zu lange in dem Motel, in welchem sie Unterschlupf gesucht hatten (beinahe zweihundert Seiten lang), und es folgte eine Unzahl von Kampfszenen voller Maschinenpistolensalven oder spektakulärer Brände sowie surrealistische Beschreibungen, die mal mit Abermillionen von Insekten (der Moment, in dem die kleinen Tierchen einen Hubschrauber vollkommen zerstörten, erinnerte mich im Übrigen an Hohlbeins späteres Werk „Wasp“), mal mit Satan – dem Widersacher – selbst zusammenhingen, während Pater Johannes stetig wiederholte, dass die Apokalypse hereinbreche.
Kurz gesagt war es mir zu viel des Guten, sodass statt Spannung hauptsächlich Ernüchterung in mir hervorgerufen wurde. Denn wenn auf nahezu jeder Seite irgendetwas Sonderbares oder Bedrohliches beschrieben wird, stumpft man als Leser sehr schnell ab. An der Stelle eine ernstgemeinte Frage: Wie oft ist Brenner in diesem Roman eigentlich aus einer Bewusstlosigkeit erwacht? Ich habe nicht mitgezählt, jedoch waren es gewiss mehr als zehn Male.
Das Ende war dann irgendwie genau das, was schon seit mindestens zweihundert Seiten in etwa absehbar gewesen war, ohne allerdings die wesentlichsten Fragen zu beantworten: (SPOILER) Was ist mit den Zombies? Den Killer-Insekten? Ist die Welt nun untergegangen oder nicht? (SPOILER ENDE) Zudem weise ich darauf hin, dass das Buch (obwohl das nicht überraschen dürfte) auf eine religiöse Auflösung hinauslief.
Fazit: „Der Widersacher“ begann interessant, mündete indes bald in zu vielen surrealistischen Beschreibungen, die für mich die Spannung zerstörten. Der Schluss ließ etliche Fragen offen und war noch dazu ziemlich knapp, weshalb ich das Buch trotz der wirklichen schönen Aufmachung in der Weltbild-Edition wahrscheinlich nicht behalten werde. Schade!
Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite 361 steht ein Punkt statt einem Fragezeichen, auf Seite 374 „zuckt“ statt „zuckte“, auf Seite 417 „endeten“ statt „endete“ und auf Seite 461 „sie“ statt „Sie“.
Profile Image for Anita.
554 reviews9 followers
January 13, 2021
Mit Büchern von Wolfgang Hohlbein ist das bei mir immer so eine Sache. Manche lese ich relativ flott weg, andere finde ich sehr langatmig. "Der Widersacher" gehört für mich eher zur letzten Sorte. Wobei ich noch nicht einmal richtig benennen kann, woran es liegt. Aber ich hatte beim Lesen teilweise gar keine große Lust weiterzulesen und wusste doch, dass ich das Buch bis zum bitteren Ende lesen muss, damit ich weiß, wie es endet. Allerdings zieht sich das Vorgeplänkel mit irgendwelchen Belanglosigkeiten gefühlt endlos dahin und das Ende kommt dann relativ schnell und trotzdem bleiben gefühlte 1000 Fragen unbeantwortet. Deshalb gibt es von mir nur 2 Sterne.
5 reviews
June 5, 2017
Interessanter Ansatz über die Reiter der Apokalypse und dem Weltuntergang
Profile Image for yexxo.
909 reviews27 followers
November 26, 2010
WARNUNG! Dies ist kein Buch für Insektenphobiker!
Nachdem meine erste Begegnung mit einer Hohlbein-Lektüre (dem Vampir-Hörbuch 'Dunkel') eher ein zweifelhaftes Vergnügen war, unternahm ich nun einen neuen Versuch, der (soviel schon vorab) deutlich besser ablief.
Da ich den Klappentext nicht gelesen hatte, war ich etwas überrascht, mich scheinbar in einem recht actionreichen Terroristen-Thriller wiederzufinden. Ist Hohlbein nicht ein Fantasyautor? Egal, spannend - wenn auch etwas verwirrend durch zu Beginn drei sich abwechselnde Handlungsstränge - war es auf jeden Fall.
Brenner, ein Durchschnittsvertreter schlechthin, bleibt zusammen mit Astrid, einer kurz zuvor mitgenommenen Anhalterin, mit seinem Wagen im Taunus liegen. Auf der Suche nach Hilfe landen sie in einem mysteriösen Kloster. Zeitgleich verübt der arabische Topterrorist Salid einen Anschlag auf einen nahegelegenen US-Militärstützpunkt, in dem just zu diesem Zeitpunkt ein geheimes Treffen mit Spitzenmilitärs stattfindet. Das Kloster geht dabei in Flammen auf, so gut wie alle Beteiligten sterben (oder auch wieder nicht, hier beginnt der Fantasyteil) und Brenner findet sich mehr als Gefangener denn als Patient im Krankenhaus wieder. Doch schon nach kurzer Zeit flüchtet er mit Hilfe Salids und des Priesters Johannes, denn die Apokalypse (und damit unter anderem eine Masse von Insekten) steht bevor - und an ihnen liegt es, dies zu verhindern.
Hohlbein wechselt geschickt die Perspektiven, was zumindest zu Beginn etwas verwirrend wirkt. Im späteren Verlauf trägt dies aber zweifelsfrei zur Spannung bei ebenso wie die immer wieder suggerierte Lösung, die jedoch häufig im Widerspruch zum erzählten Geschehen steht. Kleinere Unstimmigkeiten (bei Zeitangaben beispielsweise), Ereignisse die nicht begründet werden oder Handlungsfäden, die sich im Nichts auflösen, sind zwar ärgerlich, aber noch nicht unerträglich. Und der überraschende und meiner Meinung nach grandiose Schluss entschuldigt zudem manches. Obwohl der Vorleser Frank Glaubrecht nicht durch eine bemerkenswerte Akzentuierung der einzelnen Personen auffällt, driftet sein Vortrag nicht in Monotonie ab, was sicherlich seiner ansprechenden und ausdrucksvollen Stimme zu verdanken ist.
Alles in allem ein zwar nicht herausragendes, aber unterhaltsames und spannendes Hörbuch für knapp sieben Stunden.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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