Das Chaos hat die Magierwelt und ihre Bewohner weiterhin fest im Griff. Doch nach vielen Kämpfen und seltsamen Abenteuern, scheint nun auch das letzte Puzzleteil endlich seinen Platz gefunden zu haben. Nun ist es an der Zeit, dass sich Menschen und Magier ihrem gemeinsamen Feind entgegenstellen: dem „Loch“.
Q Hayashida (林田球, Hayashida Kyu) is a manga author from Tokyo. Hayashida studied oil painting at Tokyo University of the Arts. She has discussed her childhood and artistic inspirations in interviews but maintains a high level of privacy about her personal life, to the point that her true name and face are unknown. Hayashida's first major manga was Maken X Another (1999-2001), a comic book adaptation of a video game. Her most famous work is the 23-volumes long Dorohedoro (2000-2018). It was originally serialised in the alternative manga magazine 'Monthly Ikki', but it was later moved to 'Hibana' when Ikki ceased publication, and finally transferred to 'Monthly Shōnen Sunday'. Dorohedoro has been partially adapted into an anime on Netflix in 2018. Hayashida's most recent manga series Dai Dark began serialisation in 2019 in the pages of Monthly Shōnen Sunday.
Der krönende Abschluss einer doch sehr sehr weirden Serie, der dann doch sehr viel runder ist als erwartet. Ich finde es sehr schön dass es bis zum Schluss dabei bleibt dass caiman und nikaido einfach gute Freunde sind und nicht "mehr" - vielleicht auch durch die Beschränkungen des Genres dass uns ja auch insgesamt zwar viel nackte (Frauen-) haut gezeigt wird aber eigentlich keine sexuellen oder romantischen Interaktionen - trotzdem finde ich es einen schönen und doch immer noch relativ ungewöhnlichen Beweggrund in Büchern, mangas Comics und vor allem in Filmen sich für Freunde aufzuopfern statt für romantische Partner*innen oder potentielle Partner*innen. Und an meinen Bruder wenn du das hier liest ich trage auf goodreads ein was ich will 😝
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So sehr ich dem letzten Band von Dorohedoro auch entgegenfieberte, bedeutete er eben auch Abschied zu nehmen und das ließ mich als begeisterte Leserin der Bände nicht gerade kalt. Doch ich wollte nun endlich wissen, was da im zentralen Kaufhaus vor sich ging, weswegen der Band, kaum das er da war, auch gleich gelesen wurde.
Ich denke zum Stil der Mangaka braucht man nicht mehr viel sagen, denn wer die Bände bis hierher gelesen hat, wird ihn genauso lieben wie ich. Dazu gab es wieder ein eindrucksvolles Cover. Ein kleines Highlight für mich war die beiliegende Karte, welche Dorohedoro mit Dai Dark vermischt.
Schließlich ging es in die Story und hier muss ich einfach sagen, dass ich mehr erwartet hatte. Zwar war die Idee und die Aufschlüsslung, was es mit dem Loch auf sich hatte, toll inszeniert, aber der Kampf gegen das Wesen, welches man bereits im Vorgänger erblicken durfte, wirkte enorm langgezogen und stellenweise etwas irritierend. Das war echt schade, besonders da außerhalb davon soviele interessante Sache geschahen. Hier bekam dann z.B. auch die letzten Fragen beantwortet und erfuhr so ganz nebenbei nochmal neue Dinge über einige Charaktere. Das Ende selbst fand ich ebenfalls gelungen, da es einfach mal vernünftig war.
Am Ende bleibt mir nur zu sagen, dass ich den Manga nicht nur in Ehren halten, sondern bestimmt auch noch ein paar Mal lesen werde. Doch erstmal möchte ich mich Dai Dark zu wenden, denn dieses verspricht genauso abgedreht zu sein wie Dorohedoro. Danke Q-Hayashida!
Fazit:
Ja, ich hatte mir diesen Band etwas spektakulärer gewünscht. Gerade das Wesen, auf welches der Teufel Chidaruma solange gewartet hatte, konnte mich nur mäßig begeistern. Da aber die Geschehnisse darum unglaublich spannend waren und auch das Ende überzeugte, konnte ich Dorohedoro mit einem Lächeln beenden.
Es ist unglaublich, zu erfahren, wie selbst die albernste Szene, die man eigentlich nur für einen Comedy-Relief-Moment hielt, plötzlich plotrelevant wird. Die Story ist durchweg spannend. Es gibt eine gesunde Mischung aus Comedy und Drama, aus Actionszenen und emotionalen Momenten. Die Figuren haben eine wahnsinnig gute Chemie, vor allem Nikaido und Caiman. Zudem hat Q Hayashida einen einzigartigen Zeichenstil, der sich zwischen schön und grotesk bewegt. Besonders positiv hervorzuheben sind die Körperproportionen ihrer Figuren. Sie sind sehr vielseitig und realistisch gestaltet. Insbesondere mit ihren weiblichen Figuren, die mitunter sehr muskulös sind, bricht Q Hayashida Stereotypen, ohne dass diese etwas von ihrer Femininität und Attraktivität einbüßen. Die zweite große Stärke der Zeichnerin sind die Horror-Szenarien. Ihre Bilder sind detailliert, kreativ und vor allem blutig. Eine Geschmackssache ist die willkürliche Nacktheit in manchen Kapiteln. Man kann sie, da es nur einzelne Bilder zwischendurch sind, gut ignorieren, wenn man sie nicht mag. Nichtsdestotrotz sind Q Hayashidas Zeichnungen sehr ästhetisch und zum Glück nur selten in einen sexuellen Kontext eingebettet. "Dorohedoro" hat von Band 1 an durchgängig Spaß gemacht und einen gelungenen Abschluss bekommen. Eine absolute Empfehlung für Fans von Fantasy, Horror und absurdem Humor.
Das ist meine Review zum 2 lesen (die jungfräuliche ist unter Band 1). Ich finde die Welt weiterhin genial! Die Geschichte ist etwas abgeschwächt, aber erst ab Band 9 ca. Natürlich würde ich es geil finden, wenn man mehr Alltag reingebracht hätte. Aber das sage ich nur, weil ich die Lösung bereits kannte. Zudem fand ich die Loch schwarz Welt naja, da fand ich das Ende viel besser. Im ersten lesen war es umgekehrt. Ich finde dorohedoro weiterhin sehr sehr geil! Eine lebende Welt ist das a und o einer jeden Geschichte und hier ist es mehr als nur gut. Originale Charaktere mit eigenen dynamiken + alle kannten sich am Ende. Komplexe Verflochtenheit, zwar nicht Game of Thrones, aber für die kurze Dauer maistätisch. Und ist auch klar das ich stellen bemerkt habe, die nicht astrein sind und wo man erkennt: die Autorin wusste selber nicht weiter. Das mit Teufel N und noch ein paar Sachen (oder das ist auf einem extrem komplexen und durchsichtbaren Faden erklärt und ich habe es übersehen). Auch die Welten, genial. Natürlich, vieles ist ziemlich banal: Loch, dreck, heilungsmagie etc. Aber sie sind sehr gut eingesetzt und mit dem eigenen Touch, dass was eigentlich zählt. Wie ich es oben erwähnt habe, finde ich den storybedingten Fall ab der Mitte viel zu schade.