Ein gesetzloses Land voller Monster und Magie und eine Liebe, die nicht sein darf Middangard ist ein Ort uralter Magie, die Heimat von Hexen und Seherinnen. Seitdem sich die Götter aus dem gebeutelten Reich zurückgezogen haben, machen Trolle die Wälder unsicher und Walküren ziehen mordend und brandschatzend umher.
Als ein gnadenloser Mörder immer mehr Hexen den Tod bringt, wird der Trupp des gefürchteten Söldnerführers Gent auf den Hexenschlächter angesetzt. Die junge Smilla schließt sich den Söldnern unter einem Vorwand an: Niemand soll wissen, dass sie eine Hexe ist und endlich Rache für die Ermordung ihrer Familie nehmen will. Während ihrer gefahrvollen Suche nach dem Mörder kommen Smilla und Gent einander näher. Doch Smilla ahnt nicht, wie dunkel das Geheimnis ist, das Gent quält …
In diesem Fall habe ich mich von den vielen guten Rezensionen und dem schönen Cover blenden lassen. Auch der Titel gefällt mir sehr gut, er rollt sich wunderbar von der Zunge. Aber leider ist das Buch inhaltlich überhaupt nicht meins gewesen. Der Klappentext vermittelt einem, man würde eine gesetzlose Welt voller Monster und Magie betreten. Das war nicht so. Ich hab selten ein Buch mit so wenig Handlung bzw. zusammenhängenden Ereignissen gelesen/gehört und auch selten so viele Fragezeichen im Kopf gehabt. Dabei bin ich oft gewillt über kleine Logikfehler und Sinnhaftigkeit hinwegzusehen, wenn mir das Buch gefällt, aber in diesem Fall war das überhaupt nicht möglich, man klappt das Buch zu und denkt "häääh??!"
⚠️⚠️⚠️Spoiler⚠️⚠️⚠️
Es fing schon mit den Charakteren an, die total blass sind, selbst Smilla und Gent. Die Wilde Jagd, die irgendwie nichts jagt und auch nicht wild ist. Aber die finden Smilla super, obwohl kaum Interaktion stattfindet. Der Fürst der Unterwelt, was uns der Name auch immer in Zusammenhang mit den Begebenheiten in diesem Buch sagen soll? Für mich passen die Begriffe "Wilde Jagd" und "Fürst der Unterwelt" nicht in dieses Buch, aber ok. Es kamen auch nur wenig Monster und Magie vor! Ich hatte da deutlich mehr erwartet! Dann fand ich vieles etwas leicht gelöst, zum Beispiel sind offenbar überall im Boden Knochen verteilt, wenn man sie grad braucht. Die ganze Sache mit dem Hexenschlächter war so unrealistisch. Aufgrund der Aussage einer Wahrsagerin gehe ich nicht los und schlachte Menschen ab, das war doch sehr weit hergeholt, vor allem hinsichtlich dessen, wer es nachher war. Total unpassend, diese Person hat dadurch alle Glaubwürdigkeit verloren und wirkt nur noch wie ein abergläubischer, selbstgerechter Angsthase. Die Liebesgeschichte war für mich nicht so schlecht wie befürchtet, aber natürlich hat sie Unmengen Raum eingenommen, den man sonst super mit Handlung hätte füllen können. Zum Ende hin wurde es dann auch wieder sehr einfach. Man kann anscheinend wirklich alles verzeihen🙄 Außerdem bin ich mir sicher, dass im zweiten Band auch Tote wieder ins Leben zurückgeholt werden können und dann gibt's für alle ein Happy End🤐
Auch nach meinem Wechsel zum Hörbuch wurde es nicht besser, denn das ist leider nicht gut eingesprochen. Ich werde also diese Reihe nicht weiter verfolgen.
Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsbuch im Austausch für eine ehrliche Meinung.
WTF? Was hab ich da bitte gerade gelesen?! Wie ist denn diese seichte Einsteigerfantasy zu einem solchen moralischen Vollfiasko geworden? Zur Mitte des Buches war ich mir sicher, dass das hier solide 3 Sterne werden (obwohl ich schon echt viele Passagen nur überflogen habe). Später wurden die Plott-Lücken immer größer und Gent hat seine düstere Art anscheinend irgendwo an einer Raststätte liegen gelassen. Dann kam der Plot-Twist, der ganz iO war und ich dachte mir jaaa okay, diese Romanzenkuh ist nicht mehr vom Red Flag Eis zu kriegen. Und die Autorin so: hold my beer. Der Mann ist tot. Und sie trauert? Und sie verzeiht ihm? Innerhalb von 3 Minuten? Girl, dieser Mann - den du seit zwei Wochen kennst - hat deine Familie abgeschlachtet sowie etliche weitere deiner Art. Was für eine moralische Botschaft wird hier denn am Ende bitte mitgegeben?! Smilla mach was du willst in Band 2, ich bin raus, denn ich könnte es nicht ertragen, wenn dieser Mann dort noch mal auftaucht.
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Als ich das Buch bekommen habe, war ich total hyped, weil es einfach sooo unglaublich schön ist. Nicht nur das Cover, sondern auch die Illustration in der Innenklappe und generell die Aufmachung. Daher war es äußerlich ein absolutes Highlight. Sobald ich zu lesen begonnen habe, war ich sofort von der wirklich schönen Schreibweise gefesselt. Die Umgebungsbeschreibungen sind ebenfalls ein absolutes Highlight, man kann sich alles detailgetreu vorstellen. Man riecht und schmeckt alles, als wäre man selbst dabei. Aber genau dort liegt auch der Haken, leider. Durch die Detailliebe für die Umgebung und geographischen Weltenaufbau, bleiben leider ein bisschen die Figuren auf der Strecke, sowie die Handlung selbst, die zwar am Anfang und am Ende sehr spannend und actionreich war, aber dazwischen deutliche Längen aufgewiesen hat. Hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen, wäre ich viel langsamer vorangekommen, aber so musste ich mich bemühen weiterzulesen. Und da liegt das Haar in der Suppe... ein Buch sollte man lesen wollen und nicht müssen und manchmal hat es mich eben nicht so gepackt, weshalb ich mich doch eher zwingen musste. :( Woran das genau lag kann ich nicht sagen, denn die Welt mit den unterschiedlichen nordisch angehauchten Monstern und Gegenbeiten hatte schon richtig viel Potential. Auch die Figuren waren mir Anfangs sehr sympathisch, vor allem Oinn und Andorr, und ich konnte auch das Knistern zwischen der Hexe Smilla und dem Monsterjäger Gent spüren.... aber ja, dann sind eben in der Handlung auch noch ein paar Dinge passiert, die mich nicht begeistert haben. Vor allem die letzten zwei 'AHA-Effekt-Szenen' waren für mich eher schlecht, als recht. Weil sie in meinen Augen viel zerstört haben... vom Charakterbuilding und der Sympathie für die Story, die leider dadurch viel an Glaubwürdigkeit verloren hat. Also ja, trotz schweren Herzens und anfänglicher Begeisterung kann ich nur 3,5 Punkte geben, obwohl ich zuerst die vollen Punkte verteilen wollte.
Wäre hier nicht der Fokus auf Romance gelegt worden, hätte das wirklich gute Fantasy sein können. Ich mochte an sich die Welt, das Konzept, die Atmosphäre und auch die Zusammenstellung der Wilden Jagd. Allerdings passte für mich dieses Liebesgedöns inklusive dem spice da nicht rein, ich fand es unnötig. Ich hätte viel lieber mehr über die Welt und die Geschichte, über Hexen und andere Wesen erfahren und hätte es lieber gehabt, wenn das trope der found family mehr ausgearbeitet worden wäre. Ich hätte mir mehr Interaktion zwischen Smilla und den anderen Mitgliedern gewünscht. Aber leider wurde sich auf sie und Gent konzentriert, die meiner Meinung nach so gar keine Chemie miteinander hatten. Ich hab auch so eine Ahnung, in welche Richtung der zweite Teil gehen wird, und da ich hier beim ersten Teil den "Plot Twist" eigentlich schon durch den Klappentext erraten habe, habe ich nicht wirklich Lust, den nächsten Teil zu lesen. Es startete eigentlich gut und hat dann immer mehr abgebaut, schade.
Dieses Buch hat’s mir direkt mit seinem Klappentext angetan. Eine starke Protagonistin, ein winterliches Setting und nordische Mythologie? Nice! Das Buch hat mir ein wenig Witcher-Vibes gegeben mit den Aufträgen und ich hab’s doll geliebt!
Vor allem Smilla hat mir einfach gut gefallen. Sie ist stark, unabhängig, lässt sich absolut nichts sagen und auch definitiv nicht unterkriegen. Allein einer geschlossenen Gruppe beitreten? Kein Problem für Smilla!
Ich muss zugeben, dass mich die Aufträge, die Welt und die Truppe mehr interessiert und auch mehr gecatched haben als die Lovestory. Denn die hat mich leider so gar nicht berührt, auch wenn ich die Spannung zwischen Smilla und Gent gespürt habe. Aber für mich fühlte es sich nie nach mehr als nach reiner sexueller Spannung an.
Absolut atemberaubend und Gänsehaut-machend war dann aber das Ende 😱 Holy shit! Ich freue mich also ganz doll auf Band 2 nächstes Jahr! 😍
Ich kann nicht mehr! Mein Herz! Ich brauchte erstmal ein paar Minuten nach der Beendigung, um mich zu sammeln und alles ein wenig zu verarbeiten 😭 Wenn ich könnte, würde ich gern 10 Sterne geben! Es war von Beginn an ein Wohlfühlbuch für mich. Es ging langsam voran, was mich aber nicht störte, es war genau richtig und immer spannend. Smilla ist mein absoluter Lieblingscharakter - unglaublich sympathisch, stark, selbstbewusst, aber weder hochnäsig, noch eingebildet. Gent ist trotz seiner Fehler schnell in mein Herz gewandert. Beide zusammen ein wundervolles Team. Beim Lesen kam ich immer schnell voran und ich merkte nie, dass ich schon 20 Seiten und mehr in kürzester Zeit weg hatte. Jedoch wollte ich das Buch auch nicht beenden. Zum einen weil ich mich nicht für eine gewisse Zeit von ihnen verabschieden wollte und zum anderen, weil ich eine leise Vorahnung hatte. Meine Vorahnung wurde übertroffen und zerriss mein Herz. Die letzten 30 Seiten konnte ich nicht mehr atmen, musste mir immer die Tränen wegwischen. Ein fantastisches Buch und mein absolutes Jahreshighlight! Ich kann kaum den nächsten Band abwarten!
Ich fand ja schon irre, dass sich eine Liebesgeschichte zwischen dem Anführer der Wilden Jagd, die ab und zu mal Dörfer niederbrennen und Menschen töten, und Smilla entwickelt. Jedoch passen morally grey Charaktere ganz gut in die Welt, weswegen ich das noch irgendwo nachvollziehen konnte und die die Liebesgeschichte gefühlt habe.
Aber der Hexenschlächter?! Wenn ich erfahre, dass der Typ, den ich seit kurzer Zeit date, meine Familie umgebracht habe, würde ich ihn in die Hölle schicken! 🤬 Und am Ende kein „Ich werde meine große Liebe rächen“ Rede schwingen. Smilla ist zugegeben noch etwas durch den Wind am Ende und konnte das Ganze nicht verarbeiten, wodurch ich auf eine gute Aufarbeitung im nächsten Band hoffe.
Was mir wiederum richtig gut gefallen hat, war der Twist. Ich habe ihn überhaupt nicht kommen gesehen und mir sind fast die Augen beim Lesen raufgefallen, so schockiert war ich 😵 Aber auch da bin ich gespannt auf weiteren Input, denn eigentlich ist er ja gar nicht abergläubisch gewesen. Warum dann ein ganzes Volk töten?!
Für mich hatte die Geschichte Game of Thrones Vibes, vor allem die Landschaft war toll beschrieben. Durch die Atmosphäre habe ich mich wie in fernen Ländern gefühlt und fand die mythologischen Elemente sehr passend. Ich hätte mir nur noch hier und da ein paar mehr Interaktionen von Menschen abseits gewünscht.
Insgesamt empfehlenswert für alle, die solch ein Setting mögen. Ich habe trotzdem noch Fragen 😅
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3,5 ⭐ Meine Gedanken: Als ich das Buch gesehen habe, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen soll. Ich finde das Cover richtig, richtig toll. Und der Klappentext hat mich einfach sofort überzeugt. Das Buch ist in der dritten Person aus der Sicht von Smilla, Gent und dem Hexenschlächter geschrieben. Die Erstauflage verfügt über zwei wunderschöne Page Overlays von Smilla und Gent. Und das Buch (auch ab der zweiten Auflage) hat eine wunderschöne Illustration der wilden Jagd. Smilla ist eine Hexe. Ihre gesamte Familie wurde von dem Hexenschlächter ermordet. Nun hat Sie Rache geschworen. Um ihr Ziel zu erreichen, schließt Sie sich der wilden Jagd rund um Gent an. Doch die wilde Jagd darf nicht wissen, dass sie eine Hexe ist, denn die Gruppe verabscheut alle übernatürlichen Wesen.
Und es kommt natürlich, wie es kommen muss. Es zieht Smilla und Gent zueinander hin. Doch hier ist mein Problem. Ich habe es leider nicht gespürt. Ich gehe stark davon aus, dass es für mich daran liegt, dass es in der dritten Person geschrieben ist. Alle Szenen und auch die Anziehung zwischen Smilla und Gent wurden wunderschön beschrieben, aber es hat bei mir einfach nicht Klick gemacht. Wer aber gerne aus der dritten Sicht liest oder generell kein Problem damit hat, und High Fantasy mit Hexen, Walküren etc. liebt, der sollte A Breath of Winter auf jeden Fall lesen!
Fazit: Ich fand die Geschichte rund um Smilla und Gent faszinierend, spannend und am Ende wirklich fies. Leider ist der Funke zwischen den Charakteren nicht bis zu mir übergesprungen. Das Buch hat mich dadurch leider etwas zwiegespalten zurückgelassen.
Eine Fantasy-Story mit einer interessanten Welt, die mich eigentlich ganz gut bei der Stange gehalten hat. Die Sprecher des Hörbuches waren toll, ihre Stimmen angenehm. Allerdings fehlte mir der Zugang zu den Protagonisten. Ich weiss nicht woran es liegt aber sie sind nicht meine "Freunde" geworden, wenn ihr wisst was ich meine.3,5 Sterne hier von mir. Von der Story war ich überrascht und bin erst sehr spät drauf gekommen wer den nun der Bösewicht ist. Gute Unterhaltung.
Gerade Romantasy hat es mir in den letzten Jahren wirklich angetan und ich bin immer auf der Suche nach einem neuen Buch, welches meinen Bauch zum kribbeln bringt, mich aber gleichzeitig mit einer komplexen Welt und einem fesselnden Plot überzeugen kann. Carina Schnells neuer Roman klang absolut perfekt - eine Fantasywelt angelehnt an der nordischen Mythologie, enemies to lovers und ein Jagd zwischen Hexenjäger und Hexe.
Wir folgen Smilla, die seit Jahren von Rachegefühlen geleitet wird - ihr ganzer Hexenzirkel wurde von einem brutalen Hexenjäger ermordet, ihre ganze Familie ist Tod. Einer Prophezeiung folgend schließt sie sich einer berüchtigten Söldnertruppe an - die schon bald anfängt die Schlächter zu jagen. Doch dann droht Smilla ihren Fokus zu verlieren, den der düstere Anführer Gent ist plötzlich gar nicht mehr so unnahbar, wie gedacht.
Das Buch hat so gut angefangen, die ersten Kapitel waren fesselnd und ich habe Smilla gerne begleitet. Jeder Krumen über die Welt hat Lust auf mehr gemacht, die Truppe war vielseitig und die Kapitel aus der Perspektive haben mir die Haare zu Bergen stehen lassen, aber gleichzeitig wurde der Spannungsbogen auch massiv erhöht. Ich habe es geliebt und konnte das Weiterlesen kaum erwarten. Doch dann hat sich mein Gefühl langsam begonnen zu wandeln. Das lag vor allem an der sich sehr rasch entwickelnden Liebesgeschichte zwischen Smilla und Gent.Ich bin schon an sich kein Fan von "InstaLove-Stories", aber diese war zusätzlich auch noch so alles überschattend. Die Autorin hat wirklich den gesamten Fokus auf die Beiden gelegt und plötzlich wurde kaum mehr über den Hexenschlächter gesprochen, die Wachen wurden vergessen, weil man sich lieber im Wald angeschmachtet hat und viele Kampfsituationen haben einfach überhaupt keinen Sinn mehr ergeben. Der Plot hatte Lücken und hat massiv an Spannung verloren, viele Dinge wurden nie mehr erwähnt, die Welt nicht weiter ausgebreitet, die anderen Mitglieder immer unwichtiger oder sehr schlicht in "Gut" und "Böse". eingeteilt. Chemie gab es zwischen Gent und Smilla auch leider nicht und je mehr ich zudem ersteren kennengelernt habe, desto unsympathischer wurde er mir. Von düster und vielschichtig nichts mehr übrig.
Am meisten gestört hat mich dann, wie offensichtlich alles war und wie zäh dadurch das ganze Buch wurde. Ich wusste sehr schnell wer der Schlächter ist und habe auf einen großen Plotttwist gehofft, aber da kam einfach nichts. Am meisten gestört hat mich dann das Ende. Was war das bitte? ich konnte das Verhalten der Protagonistin in feinster Weise nachvollziehen und muss ehrlich zugeben, dass ich es sogar als ein bisschen abstoßend oder zumindest sehr fragwürdig erlebt habe. Den zweiten Band lesen möchte ich aktuell nicht, denn auch wenn etwas Hoffnung besteht, dass dieser mehr Fokus auf die Welt, Smilla und die Söldnertruppe legt, ist das Risiko rein eine weitere Romance zwischen Smilla und Gent zu verfolgen mir doch zu hoch.
FAZIT:
Ich habe mich SO auf dieses Buch gefreut und mochte am Anfang die Welt, die Protagonistin und die ganze Truppe auch unglaublich gerne. Statt das weiter zu vertiefen, wurde jedoch der Fokus auf eine chemielose Insta-Love Romance gelegt, sodass der Plot viele Lücken hatte und voraussehbar wurde.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Fantasy-Dilogie. Die Autorin entführt ihre Leser nach Middangard, einer kalten und brutalen Welt. Es gibt Magie in Form von Hexen und andere magischen Wesen. Mir hat dieses Setting unheimlich gut gefallen, gerade dieses Düstere fand ich sehr faszinierend.
Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Smilla und Gent erzählt. Smilla ist eine Hexe und auf der Suche nach dem Mörder ihrer Familie, um ihn selbst zu töten. Gent ist der Anführer der Wilden Jagd, einer Söldnergruppe. Smilla schließt sich dieser Gruppe an, denn sie erhofft sich, so eher ihren Feind zu finden.
Smilla ist ein sehr starker weiblicher Charakter, genauso wie ich es mag in Büchern. Gent ist ein bisschen grumpy, aber trotzdem kommen die beiden Zusammen. Mir hat dieser 1. Teil unheimlich gut gefallen. Die Geschichte ist trotz ihrer Düsternis auch sehr romantisch und diese Mischung war genau richtig.
Mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet, da hat mich die Autorin sehr überrascht. Kann es kaum erwarten, Teil 2 zu lesen, der im September 2024 erscheinen wird. Von mir gibt es eine klare Lessempfehlung.
Was mir gefallen hat: - die Wesen der Welt und die Welt selbst (The Witcher Vibes) - der Ansatz für Found Family (wird vermutlich im nächsten Band ausgebaut) - die dritte POV
Was mir nicht gefallen hat: - Romance hat überwogen - teils gestelzte Dialoge - schwache Rückblenden (hätte Beziehungsaufbau durch aktuelle gemeinsame Erlebnisse bevorzugt) - vorhersehbarer Plot - kaum Spannung
Wow, was für ein toller Auftaktband! Das Buch war spannend, romantisch, fesselnd und magisch!😍 Tolles Worldbuilding und gut ausgearbeitete Charaktere inklusive! Besonders Gent und Óinn mochte ich sehr!🤭 Das Ende hat mich allerdings ehrlich gesagt nicht wirklich überrascht, denn damit habe ich tatsächlich schon ein wenig gerechnet. 🙈 Dennoch kann ich euch das Buch sehr empfehlen!🥰
Vollständige Rezension: ⬇️⬇️⬇️ Cover/ Buchgestaltung: Das Cover spiegelt meiner Meinung nach den Vibe des Buches gut wieder. Aber auch die Innengestaltung von dem Buch kann sich sehen lassen. In der Innenklappe finden wir eine Illustration von den Mitgliedern der Wilden Jagd. Die Illustration hat für mich einen leicht düsteren, aber auch interessantein Vibe und ich mag sie echt gerne! Und auch im Buch selbst verstecken sich zwischen den Seiten noch zwei Page Overlays - das eine zeigt Smilla und das andere Gent; unsere beiden Protagonisten. Auch die beiden sind ein echtes Highlight im Buch. Besonders gut hierbei finde ich, dass die Page Overlays fest im Buch eingearbeitet sind, sodass sie auch nichtherausfallen können.
Schreibstil: Den Schreibstil der Autorin, Carina Schnell, war angenehm und sehr flüssig zu lesen.
Meine Meinung: Wow, was für ein toller Auftaktband! Das Buch war spannend, romantisch, fesselnd und magisch zugleich. Das Worldbuilding war gut beschrieben und auch die Charaktere wurden toll ausgearbeitet. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich habe mit den Charakteren mitgefiebert. Smilla - eine Hexe, die Knochenmagie praktiziert und Rache an dem Tod ihrer Familie ausüben und sich deshalb der Wilden Jagd anschließen möchte - mochte ich von Beginn an. Doch auch Gent, der Anführer der Wilden Jagd, der zudem noch ein dunkles Geheimnis hütet, hat sich in mein Herz geschlichen. Auch die Mitglieder der Wilden Jadg fand ich sehr interessant und vielschichtig dargestellt. Die Welt in der die Geschichte spielt, ist geprägt von der nordischen Mythologie inklusive der Sagen und magischen Kreaturen. Die Geschichte war insgesamt spannend, fesselnd, magisch und romantisch. Auch wenn die Geschichte an einigen Stellen etwas vorhersehbar war, konnte sie mich dennoch von sich überzeugen! Eigentlich würde ich euch gerne noch ein paar Worte zu dem Ende mit auf dem Weg geben, aber da fehlen mir einfach die Worte und ich kann mich deshalb nur der #rabenwintertherapie anschließen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung!
Als kleiner Tipp: Wenn ihr kein Freund von Cliffhangern seid, dann rate ich euch, mit dem Lesen noch etwas zu warten, denn das Ende war wirklich gemein!
Fesselnd, fantastisch, gewaltig, grandios. Für diesen Auftakt einer Dilogie wird es glaub ich niemals die passenden Worte geben. Mir fehlen sie auch nachdem ich das Buch bereits vor wenigen Wochen beendet habe. Mein Herz ist gebrochenen wird wohl auch noch eine Weile brauchen um zu heilen.
𝑨 𝒃𝒓𝒆𝒂𝒕𝒉 𝒐𝒇 𝒘𝒊𝒏𝒕𝒆𝒓 Von Carina Schnell
Die Charaktere sind mit so viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und jeder einzelne ist auf seine Art mehr als liebenswert. Die wilde Jagd ist wie eine kleine Familie, wo jeder für jeden einsteht und Zusammenhalt ganz groß geschrieben ist.
Das Cover ist ein Blickfang doch die Innenklappen und die Overlays von Smilla und Gent sind Bombe. Das beeindruckende Setting rund um Middangard ist mehr als nur Bildgewaltig. Hier trifft die nordische Mythologie auf atemberaubende Spannung.
Auf den knapp 500 Seiten passiert so viel und doch hatte ich nach dem Ende das Gefühl es war nicht genug. Nicht genug in positiver Weise, denn ich wollte einfach nicht das es schon endet.
Aber ich will gar nicht zu viel verraten, lest den Auftakt der Rabenwinter-Saga lasst euch verzaubern und genießt das Meisterwerk.
„a breath of winter“ ist eine fantasy-geschichte, angelehnt an nordische mythologie, die sich um smilla dreht, die sich nach dem massenmord an ihrem hexenzirkel incognito einer söldnergruppe namens der wilden jagd anschließt, um ihre familie zu rächen. und sie hat mir sehr sehr gut gefallen. ich habe „a breath of winter“ von einer guten bekannten geschenkt bekommen und hatte es vorher gar nicht auf dem schirm, aber der leichte schreibstil und die hauptpersonen haben es mir einfach gemacht, meinen weg in die geschichte zu finden, sodass ich teilweise wirklich durch die seiten geflogen bin. die page overlays sind wunderschön und das character development wirklich gut, aber volle fünf sterne kann ich nicht geben, denn es sind kleinere logikfehler drin (die zwar keinen einfluss auf den plot haben, mir aber trotzdem aufgefallen sind) und irgendwas hat mir einfach im gefühl zum fünf-sterne-buch gefehlt. ich werde aber direkt mit „a whisper of wings“ weitermachen, weil mit dem ende kann und möchte ich einfach nicht leben
"Auf dieser Welt haben wir nur einander. Deshalb haben wir uns gefunden. Und ich muss nicht erst Zwiesprache mit den Göttern halten, um zu wissen, dass auch du uns gefunden hast, als du uns am meisten brauchtest."
Bisher konnte mich Carina mit jedem ihrer Bücher verzaubern. Sei es New-Adult oder Fantasy, sie kann es einfach. Und somit wusste ich, dass ich auch dieses Buch lieben werde. Mir fehlen immer noch die Worte. Ich komm immer noch nicht drauf klar, was hier zum Schluss passiert ist. Ich dachte nur so, nein, das kann sie nicht ernsthaft machen. Mein Herz versucht immer noch zu heilen. Ich versuche immer noch zu begreifen. Aber wow, dieses Buch ist grandios! Mit "A Breath of Winter" hat sich Carina selbst übertroffen. Ich habe mich nicht nur Hals über Kopf in das traumhafte Cover, die wunderschöne Innenklappe mit den Charakteren der Wilden Jagd und die zwei tollen Page Overlays von Smilla & Gent verliebt, ich bin auch absolut geflasht von dieser Story, die mich mit der ersten Seite komplett in den Bann gezogen hat. Hier trifft nordische Mythologie auf atemberaubende Spannung. Ich habe es so sehr geliebt geliebt und Carina hat mich mit jedem einzelnen Wort verzaubert. Mit Middangard hat sie dazu ein eindrucksvolles Setting erschaffen und ich habe mich vollkommen in dieser magischen Atmosphäre verloren. Wobei dieser Ort nicht gerade zur Gemütlichkeit einlädt, denn hier lauern an jeder Ecke Gefahren und grauenvolle Kreaturen. Es passiert einfach so unglaublich viel und die actionreichen Szenen liefen wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Das reinste Kopfkino. Die Charaktere waren alle so toll ausgearbeitet und jeder ist auf seine Art liebenswert. Carina versteht es, ihnen jedes Mal so viel Leben und Liebe einzuhauchen. Die ganze Truppe ist so liebenswert und als Smilla endlich ein Teil von ihnen wird, hat sie endlich wieder das Gefühl von Zugehörigkeit und wie es ist, Teil einer Familie zu sein. Gent und Smilla waren unglaublich zusammen und ihre Liebesgeschichte hat mich dahinschmelzen lassen.
"Du bist nicht mehr allein. Wir müssen beide nicht mehr allein heilen."
Ich liebe die beiden so sehr, tat es vom ersten Augenblick an und habe die Momente zwischen den beiden so sehr genossen. Ihre Wortgefechte, das Knistern, ... es war so schön. Dann dieses langsame Brennen, hach Gent, i´m obsessed with him. Er ging mir so unter die Haut. Bis die beiden sich endlich eingestehen, was sie füreinander empfinden, dauert es aber.
"So müsste es immer sein. Er und sie und die Sterne."
Und zwischenzeitlich jagen sie ja auch noch einen Hexenschlächter. Es wird heiß, es wird aber auch verdammt spannend. Denn die Geheimnisse, die jeder von ihnen hat, ... Aber ich will gar nicht zu viel verraten, lest dieses Buch und lasst euch vom Auftakt der Rabenwinter-Saga verzaubern. Lasst euch euer Herz brechen und legt die Taschentücher bereit. Das Ende überzeugt nicht nur mit unerwarteten Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet habe, es hält auch einen Cliffhanger bereit, der es in sich hat. Er hat mein Herz auf die schlimmste Art und Weise, die man sich nur vorstellen kann, zerschmettert. Und wenn eine Autorin es schafft, mich so unglaublich viel fühlen zu lassen, mich auch noch zum Weinen zu bringen, dann hat sie alles richtig gemacht. Ich ziehe den Hut liebe Carina und zähle die Tage, bis ich weiterlesen kann. "A Breath of Winter" ist ein absoluter Pageturner, ein Meisterwerk und der Beginn eines atemberaubenden Abenteuers, von dem ich nicht genug bekommen habe.
Eigentlich hatte ich mich darauf gefreut, „A Breath of Winter“ zu lesen. Bisher habe ich noch nicht allzu viele Bücher gesehen, die an nordische Mythologie angelehnt sind, weshalb ich viel Potential in dieser Nische sehe.
Der Grundgedanke des Buches war auch gut: zwei Jäger die unwissentlich hinter sich gegenseitig her sind, sich ineinander verlieben und am Ende mit der Realität ihrer Feindschaft konfrontiert werden. Viel mehr hat das Buch aber auch nicht behandelt. Durch den starken Fokus auf die Romance ist der Plot sehr flach ausgefallen und stand dem klimatischen Aufbau im Weg. Um doch noch Spannung aufzubauen wurden diverse Angriffe und Kampfszenen in den Verlauf der Geschichte eingebaut, die aber nichts zum Inhalt beigetragen haben. Das ist schade, da die Autorin durchaus begabt ist und ihr Talent zum Schreiben in diesem Buch gekonnt unter Beweis gestellt hat. An Atmosphäre und beeindruckendem Worldbuilding fehlt es dieser Geschichte nämlich nicht.
Carina Schnells erster Teil der Rabenwinter-Saga war von Seite eins spannend. Die Nordische Mythologie und die Einflüsse der Wilden Jagd waren für mich sehr interessant mit eingebunden. Smilla schließt sich der berühmten Gruppe von Söldnern an um Rache am Hexenschlächter zu verüben und findet sich in einer spannenden Gruppe von den verschiedensten Typen wieder. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch die Kapitel aus den verschiedensten Blickwinkeln. Ich hätte mir etwas mehr von den magischen Wesen gewünscht. Der Plottwist zum Schluss hat mich sehr überrascht, ich hab es nicht kommen sehen!
mega spannendes Buch, aber was soll dieses Ende? 😢👀
Hatte total Lust auf das Buch, weil ich bisher nur gutes gehört hatte. Ich mochte auch die Protagonisten Smilla und Gent mega gerne, vor allem die Spannung zwischen den beiden war einfach 🔥. Dabei kamen nicht mal so viele spicy Szenen vor, aber es war einfach so gut geschrieben. Auch die Nebencharaktere hatten alle etwas für sich. Die Story ist sehr interessant und das Worldbuilding hat auf jeden Fall noch potenzial. Es gibt sehr viel das man noch nicht weiß. Man fiebert die ganze Zeit mit Smilla mit und wartet auf den Moment wo sie Rache nehmen kann, für den Tod an ihrer Familie. Nur da war das Problem… Eigentlich weiß man schon nach 50 Seiten an wem sie wohl Rache nehmen will, da es die ganze Zeit so offentsichlich angedeutet wird, aber man hofft, dass es am Ende anders kommt. Leider tut es das nicht und das Ende hat mir sooooooo absolut nicht gefallen. Vor allem die Begründung ist für mich auch einfach so dumm und passt einfach gar nicht zum Charakter.. Dont know. 😂 Es hat das ganze Buch für mich gefühlt zerstört, dabei mochte ich es vorher so gerne und konnte es kaum aus der Hand legen. Neben dieser dummen Offenbarung wird das Ende aber noch schlimmer - but no spoiler. 🙊
Ich weiß echt nicht wie ich das Buch bewerten soll. Bis auf die letzten 50 Seiten war es für mich echt fast ein Highlight. Ich fand den Schreibstil gut, mochte die Charaktere und es war echt spannend und interessant. 🫶🏼 Aber das Ende? Einfach nein irgendwie.. Denke aber die Autorin wird da in Band 2 noch was retten, und vielleicht noch mehr erklären. 😂 Ich will auch irgendwie wissen, wie es nun ausgeht und alles erklärt wird, also denke ich schon, dass ich weiterlese. Ich würde das Buch trotzdem empfehlen, wenn ihr nordische Mythologie und spannende Geschichten mögt UND ihr mit blöden Enden besser umgehen könnt haha, weil die Story war sonst wirklich echt gut. Ich gebe wegen dem Ende aber nur 3,5 Sterne ⭐️.
Nordische Mythologie & eine starke Protagonistin ⚔️🐺 Ich habe das winterliche Setting und das Thema rund um die nordische Mythologie geliebt ✨ Auch Smilla als Protagonistin fand ich toll. Sie war super stark und war immer bereit für einen Schlagaustausch. Die Handlung rund um die Söldnertruppe und deren Aufträge war ebenfalls super spannend. Mir haben bei dem Buch allerdings etwas die Emotionen gefehlt. Irgendwie konnte ich gerade in Bezug auf die Liebesgeschichte mit nicht voll und ganz rein fühlen. Was war das dann bitte für ein Ende 😳 Das habe ich wirklich nicht kommen sehen! Ich weiß jedoch nicht so ganz was ich davon halten soll. Insgesamt ein wirklich empfehlenswertes Fantasy Buch mit einem tollen Setting! Für volle 5 Sterne hätte ich gerne noch eine bessere Verbindung zu den Charakteren aufgebaut 🩶
"A breath of winter" ist eine überraschende Liebesgeschichte in der Mitte einer düsteren Welt basierend auf Nordischer Mythologie. Der packende Schreibstil der Autorin sorgt für ein entspanntes und fesselndes Leseerlebnis.
1.Darum geht's: Nachdem Smillas gesamter Zirkel ermordet wurde, schließt sie sich der Wilden Jagd an, um Rache an dem Mörder zu üben. Doch dabei muss sie nicht nur ihre wahre Identität geheim halten, sondern auch ihr Herz schützen, denn Gent, der Anführer der Söldnergruppe, zieht sie magisch an.
2. Spice Level: 2/5 🌶 Das Buch hat durchaus die ein oder andere Spice-Szene zu bieten, die auch nicht fade-to-black ist, daher hat sich das Buch 2 🌶 verdient. Um richtigen Smut handelt es sich hierbei allerdings nicht.
3. Fantasy & Worldbuilding: 3/5 ⭐ Im Verlauf des Buches bekommen wir einen gute Eindruck der Welt und deren Regeln, sowie um den Platz, den Magie in dieser Welt hat. Allerdings gibt es ein paar Dinge, die für den großen Stellenwert, den sie in der Geschichte einnehmen, immernoch zu unklar sind. Zum einen haben wie hier, die Walküren, die meines Eindrucks nach, sehr unbeständige Regeln / eine sehr unbeständige Sterblichkeit haben. Was ich damit meine ist, dass wir am Anfang des Buches die Information bekommen, dass ein Kampf mit nur einer Walküre quasi Selbstmord ist, da diese nicht totzukriegen sind. Doch das ändert sich über die Zeit. Während sie beim nächsten Aufeinandertreffen zwar schwer totzukriegen sind, können sie plötzlich dennoch mit viel Glück genug verletzt werden, um sie vorübergehend aufzuhalten. Beim nächsten Aufeinandertreffen, haben wir dann plötzlich eine viiiiel größere Anzahl an Walküren, die aber auch plötzlich ohne größere Probleme getötet werden können, so lange man sie an der richtigen Stellen trifft. Was ist es also nun? Ein weiteres Problem tut sich mir hier bei den Magieregeln der Hexen auf. Diese sind bestenfalls vage erklärt. Hier stellen sich Fragen wie: Was sind die Limitationen? Kann man einfach alles machen, solange man es nur möchte? Ist die Anzahl der Knochen dabei gleichgültig? Hat jede Hexe unterschiedliche Macht oder ist das nur von den Knochen abhängig? Wenn Hexen so mächtig sind, warum sind sie dann so einfach zu töten? Momentan scheint die Antwort auf alles, was Hexenmagie kann, einfach nur "Es ist halt Magie" zu sein...
4.Romance: 3/5 ⭐ Die Romance in diesem Buch ist ganz unterhaltsam und nett. Allerdings muss ich persönlich sagen, dass ich nicht wirklich emotional gepackt war. Des Weiteren hat sich die Beziehung meiner Ansicht nach ziemlich schnell von gar nichts zu 100% verliebt entwickelt.
5. Plot Twist: 3/5 ⭐ Auch wenn ich den Plot Twist kommen gesehen habe, habe ich diesen erst etwa nach der Hälfte des Buches in Betracht gezogen und war mir auch erst ein paar Kapitel vor dem Twist 100% sicher, dass ich mit meiner Vermutung Recht haben werde. Allerdings glaube ich, dass der Plot Twist ziemlich gut ist & von vielen vermutlich nicht vorhergesehen wird, weswegen ich hier 3 ⭐ gebe.
6.Charaktere: 3/5 ⭐ Die Charaktere waren ganz unterhaltsam und ich habe gegen niemanden wirklich was einzuwenden. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich keinen der Charaktere absolut LIEBE oder mich auch nur sonderlich um einen der Charaktere schere. Besonders Smilla und Gent waren mir ziemlich egal. Ich muss sagen, dass ich wahrscheinlich am ehesten noch über Jofurs oder Oinns Tod trauern würde.
7. Weiter Kommentare: Der Versuch den Bösewicht des Buchs zu redeemen ist nach hinten losgegangen. Der Grund für sein Handeln der anscheinend Mitleid erregrn oder entschuldbar sein sollte ( oder zumindest hat es sich so angefühlt, als wäre das die Intention), hat dazu geführt, dass ich seine Taten absolut nicht vergeben kann und nicht der Meinung bin, dass er so etwas wieder gut machen kann. Es gibt meiner Meinung nach einfach keine Entschuldigung, um zu rechtfertigen das man jede einzelne Person einer einzigen Spezies abschlachtet, ohne das diese einem irgendetwas Böses wollten. Und ANGST, weil man erfahren hat, dass EINE Person dieser Spezies eines Tages auf die eine oder andere Weise für den eigenen Tod verantwortlich ist, gibt einem erst Recht garantiert kein Recht eine ganze Spezies aus unschuldigen, friedlich lebenden Wesen abzuschlachten, nur weil EINE Person aus dieser Spezies MÖGLICHERWEISE den eigenen Tod herbeiführt. Es gibt ein paar Gründen wegen welcher wir als Leser Massenmord in Büchern verzeihen können & es möglich ist den Charakter zu redeemen, aber ANGST & HASS für eine ganze unschuldige Spezies, gehören defintiv (zumindest für mich) nicht dazu!
Ein Buch mit ganz viel Atmosphäre – das Setting war magisch und die winterliche Stimmung genau mein Ding. Gerade landschaftlich konnte es bei mir richtig punkten, auch das Worldbuilding war schön verwoben. Allerdings hat mich die Story nicht durchgehend gepackt – manches war vorhersehbar, und bei den Charakteren hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Es war nett zu lesen, aber nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte. Ein gutes Buch für zwischendurch, wenn man Lust auf Winter-Romantasy hat, aber es bleibt für mich kein Highlight.
Ich wurde wie vermutlich viele andere auch durch das wirklich schöne Cover und die Klappengestaltung auf A Breath of Winter aufmerksam. Die versprochene Figurenkonstellation der Wilden Jagd machte mich neugierig, genauso wie der kleine Auszug in der Klappe. Leider stellte sich jedoch heraus, dass ich aufgrund dieser Äußerlichkeiten die Erwartungen zu hoch angesetzt hatte. Bereits früh befindet man sich mitten im Geschehen mit den Charakteren, Smillas Intention, sich der berüchtigten Söldnertruppe anzuschließen, wird schnell klar und man hofft mit ihr, dass sie schnell ihr Ziel erreichen kann. Ebenso früh lernt man die Mitglieder der Wilden Jagd kennen, ein bunter Haufen, den ich schnell in mein Herz geschlossen habe, unter anderem weil er wirklich sehr divers gestaltet war, was mir sehr gefallen hat. Dennoch stecken die meisten Informationen über die Truppe bereits in den ersten 100 Seiten, die Smilla mit ihnen unterwegs ist, danach kommt trauriger Weise nur noch wenigen Neues über die Nebencharaktere zu Tage. Somit bleiben die Figuren abgesehen von Gent allesamt sehr blass, der Fokus liegt schnell auf der fortschreitenden Liebesgeschichte zwischen unserer Hexe und dem Monsterjäger und verdrängt langsam den Fantasyaspekt. Dabei wirkt das Magiesystem sehr außergewöhnlich und interessant und ich habe mich immer gefreut, mehr über Smillas Magie als Hexe zu erfahren. Leider hatte ich jedoch schon nach der Hälfte des Buches das Gefühl, dass sich der Plot oft selbst im Weg steht, sich die Ereignisse wiederholen und kaum Dinge passieren, die die Truppe voranbringen. Die Kämpfe waren spannend geschrieben, aber nach diesen geht es weiter wie zuvor: Die Truppe reist durchs Land, mehr getrieben als gefürchtet, wie man aufgrund ihres Titels vermuten würde. An einigen Stellen hat mir außerdem eine Karte gefehlt, die natürlich nicht zwingend notwendig ist, um der Handlung zu folgen, aber meiner Meinung nach an einigen Stellen sicher sinnvoll gewesen wäre, vor allem da die Geschichte von der nordischen Sagenwelt inspiriert schien und ich da teilweise immer noch Neuland betrete. Ebenso hätte ich mir sehr gewünscht, dass die Welt an einigen Stellen mehr ausgearbeitet wird, dass die Kreaturen und Wesen von Middangard mehr Bildfläche bekommen, wo sich letztlich die Liebesgeschichte immer weiter ausdehnte. Diese erschien mir zudem sehr plötzlich, die Chemie zwischen Smilla und Gent schien einfach da zu sein, war aber schwer greifbar und der Spice wirkte an den gewählten Stellen eher unpassend. (Tut mir leid, aber im Tempel eines Gottes, den zumindest eine der beiden als ehrfürchtig ansieht? Nein, das war ein bisschen zu viel des Guten.) Ein weiterer Kritikpunkt ist mir leider auch der Schreibstil der Autorin, der an sich flüssig und schnell zu lesend ist, aber an vielen Stellen Floskeln und Redewendungen aufweist, die langzeitig nervig sind, die Erzählung eintönig wirken und Längen entstehen lassen. Ständig wurde auf diesen düsteren Teil an Gent hingewiesen, ihre Augen scheinen außergewöhnlich blau zu sein und die Tatsache, dass sich zwei Charaktere immer wieder bei Nacht vom Lager entfernen, bemerkt niemand. Ständig wird man durch Gedankengänge in eine Richtung geschubst, doch nach wenigen Momenten wenden sich die Charaktere etwas anderem zu, sodass Smilla ihr Ziel für lange Zeit aus den Augen zu verlieren scheint, bis es praktisch direkt vor ihr steht. Ebenso ist es mit dem Konflikt zwischen Smilla und Leif, der am Ende einfach fallen gelassen wird, anstatt eine lang nötige Eskalation zu zeigen, und um ehrlich zu sein, ist das Ende ziemlich vorhersehbar dafür, dass so viel Drama um den Hexenschlächter gemacht wurde. Letztlich haben die Story ebenso wie die Charaktere durch die letzten Szenen stark an Glaubwürdigkeit verloren und meine Hoffnung auf den zweiten Band zu nichte gemacht. Ich hätte gerne mehr Sterne vergeben, vor allem da das Potential auf jeden Fall da war und man mehr aus der Welt und den Charakteren hätte machen können, aber diese Chancen wurden meines Erachtens nicht genutzt und schon sehr früh fallen gelassen.
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Zu Beginn eher viel Worldbuilding, daher etwas abzug. Ansonsten viel spannung, plottwists und ne absolut starke Protagonistin. Tolle Geschichte, guter Schreibstil gespickt mit etwas Romance (guter Romance). Der Schluss war äußerst spannend und n absolut genialer aufbau zum zweiten Band.
2/5 🌶 Hexen, verschiedene Kreaturen, Götter und Menschen Vikinger Vibes Starke Protagonistin Enemies to lovers
A Breath of Winter lässt mich irgendwie zwiegespalten zurück: Das erschaffene Worldbuilding ist fantastisch und frisch, denn zumindest ich habe bisher nicht allzu viel im Bereich der von nordischer Mythologie inspirierten Fantasy gelesen. Trotzdem hätte ich mir noch ein bisschen mehr Vertiefung gewünscht. Man erfährt letztlich eher wenig über die magischen Wesen und die Beziehung zwischen Menschen und Göttern. Ich mag das Figurendesign fast aller Figuren sehr gerne und der Found Family-Trope wird hier toll umgesetzt, finde aber, dass ihre Beziehungen untereinander oberflächlich bleiben. Ich hatte an vielen Stellen das Gefühl, dass zu wenig Dialog stattfindet, sodass Smilla die anderen Mitglieder der Wilden Jagd kaum näher kennenlernt - und der Leser eben auch nicht. Die Annäherung zwischen Smilla und Gent habe ich durchaus gefühlt, aber auch hier gibt es nur (zu) wenige bedeutsame Szenen, die die Liebesgeschichte greifbarer machen. Der Roman beginnt und endet total spannend und rasant, den großen Plottwist kann man zwar durch die Hinweise der Autorin erahnen, er hat mich aber trotzdem völlig kalt erwischt. Im Mittelteil schleichen sich aber kleinere Längen ein. Absolut begeistert bin ich von Carina Schnells Schreibstil. Er ist flüssig, wartet mit lebendigen Beschreibungen und greifbaren Metaphern und Vergleichen auf, die eine tolle düstere, nordische Atmosphäre kreieren. Das trägt enorm dazu bei, dass ich trotz der angeführten Kritikpunkte geradezu durch den Roman geflogen bin!
Ich werde den zweiten Band auf jeden Fall lesen, da ich glaube, dass er enormes Potenzial hat und hoffe, dass die Autorin sich noch steigert.
A Breath of Winter ist Band 1 der Rabenwinter-Saga von Carina Schnell, die beim Droemer Knaur Verlag erschienen ist. Es handelt sich hierbei um eine High Fantasy Dilogie, die von nordischer Mythologie inspiriert ist und unter die Haut geht.
Dieses Buch ist ein grandioser Start in eine High Fantasy Saga, die ich irgendwie mehr liebe, als anfangs gedacht. Der Schreibstil ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig, weil das Buch in der Er/Sie Perspektive geschrieben ist mit auktorialen Sätzen, wobei es trotzdem zwischen 3 Sichtweisen hin und her wechselt: Smilla, Gent und dem Schlächter. Smilla ist angetrieben von ihrem Hass auf den Hexen-Schlächter. Sie will Rache nehmen, da er ihren gesamten Zirkel getötet hat. Eine Seherin prophezeit ihr, dass sie sich der Wilden Jagd, einer gefürchteten Söldnerbande anschließen muss, um auf den Schlächter angesetzt zu werden. Gesagt, getan. Sie schließt sich den Söldnern an, die von Gent angeführt wird - und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Auch hier spielen selbstverständlich Intrigen und Geheimnisse eine Rolle. Außerdem ist es eine Liebesgeschichte. Sprich, es gibt Spice - aber meiner Meinung hält sich das in Grenzen. Auch das "Fond Family"-Trope wird angerissen. Für mich könnte das ruhig noch weiter expandiert werden, aber ich gehe stark davon aus, dass das in Band 2 eine deutlich stärkere Rolle spielen wird.
Die Haupt-Spannung in der Geschichte besteht darin, dass man sich irgendwann zusammenreimen kann, was passiert - und man nur noch darauf wartet, DASS es passiert. Trotzdem hat das Ende mich kalt erwischt, weil es einen etwas anderen Twist zu den Ereignissen kam, die man erwartet hatte. Der aufmerksame Leser hatte damit gerechnet, aber nicht auf diese Art und Weise. 4,5 Sterne!
Ich empfehle dieses Buch jeder*m, der*die nordische Mythologie, alte Magien und eine brutal-düstere Welt mögen. Wer hier ein typisches Jugendbuch erwartet, ist allerdings an der falschen Stelle.
Ich liebe dieses Cover einfach so, so sehr. Als ich das Buch beim Stöbern im Netz entdeckt habe, war sofort klar, dass ich es haben & lesen muss. Das hat förmlich meinen Namen gerufen. Als ich es dann in den Händen gehalten habe, habe ich direkt mit dem Lesen begonnen. A Breath of Winter hat etwas über 500 Seiten, die ich beim Lesen nicht einmal gemerkt habe. Die Seiten sind einfach so dahin geflogen. Es geht um die Hexe Smilla, deren ganze Familie durch einen Hexenschlachter ermordet wurde. Sie schließt sich der wilden Jagd, auch wenn diese nicht wissen darf, dass sie eine Hexe ist. Denn wie das so im Leben einer Hexe ist, mag die wilde Jagd um Gent auch keine Hexen. Da es auch eine kleine Lovestory geben muss, fühlen sich Smilla & Gent zueinander hingezogen. Ob das was wird oder nicht? & ob Smilla ihre Rache bekommt, musst du selbst lesen. Mich hat diese Geschichte voll & ganz begeistert. Innerhalb von nur zwei Nachmittagen hatte ich das Buch komplett durchgelesen. Jetzt bin ich natürlich irgendwie traurig, weil ich nicht mit Band 2 weiterlesen kann. Smilla & Gent's Geschichte & auch die Anziehung zwischen den beiden werden so schön beschrieben. Ich fand die beiden schon schön sympathisch. Die Story in besitzt schon einiges an Aktion. Dazu kommen fiese Kreaturen & schöne Fabelwesen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm, spannend & total fesselnd. Was ich besonders gut fand, sind die Overlays & das Glossar mit Namen & Begriffen am Ende des Buches. Wer Hexen, Fabelwesen, Walküren usw. mag, sollte A Breath of Winter auf jeden Fall lesen. Klare Kauf - & Leseempfehlung!