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Wie ein Tier: Der S-Bahn-Mörder
Berlin 1939-41: Eine Serie grausiger Morde schreckt die Berliner Bevölkerung auf. Ein unberechenbarer Triebtäter überfällt wehrlose Frauen, vergewaltigt und ermordet sie. Kaum eine Frau wagt es noch, nachts in einen der unbeleuchteten S-Bahn-Wagen zu steigen. Denn es ist Krieg, es herrscht Verdunkelung, die meisten Männer sind an der Front ... ein authentischer Fall in Form eines dokumentarischen Romans.
- GenresThriller
335 pages, Paperback
First published September 1, 2009
About the author
Horst Bosetzky
167 books4 followersHorst Bosetzky (1938 - 2018), who also wrote under the pen name "-ky", was a German novelist and retired professor of sociology, best known to the public for his crime and mystery novels.
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Community Reviews
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
November 19, 2018
Mir hat Bosetzkys gesellschaftspsychologischer bzw. sozialwissenschaftlicher Blick auf den Mordfall gefallen, aber weniger die radikale Darstellung des Mörders, welche schonungslos ist und teilweise arg pornografische Züge annimmt. Das mag realitätsnah sein und auch erklären, wieso/weshalb/warum es so weit kommen konnte, aber ich war mehrfach kurz davor das Buch beiseite zu legen, weil mich dieser Teil so angewidert hat. Der Kriminalfall als Roman an sich: lesenswert. Der pornografisch anmutende Mittelteil: arg grenzwertig.
June 2, 2014
Ich habe in den 70ger und 80ger Jahren (mit Begeisterung) zahlreiche Krimis von "-ky" gelesen, aber Wie ein Tier: Der S-Bahn-Mörder ist der erste Dokumentar-Roman von ihm (der auch unter seinem vollen Namen Horst Bosetzky erschienen ist), den ich gelesen habe nachdem ich erfuhr, daß er seit damals unzählige neue Titel veröffentlicht hat.
Ich bin kein Freund von 'True Crime'-Romanen und Serienmörder interessieren mich auch nicht, aber Krimis, die in der Nazi-Zeit spielen, wiederum sehr, denn es war eine Zeit, in der der Begriff 'böse' eine andere Bedeutung hatte.
In diesem Zusammenhang möchte ich den herausragend guten Kriminalroman Wer Übrig Bleibt, Hat Recht: Kriminalroman von Richard Birkefeld empfehlen.
Genau wie bei Birkefeld ist bei Bosetzky kein 'Guter' im herkömmlichen Sinne der Held, sondern diverse Nazis unterschiedlicher Prägung. Dies versetzt den Leser in eine Situation, wo ein zweifellos 'böser Mensch' wie Ogorzow von jenen gejagt wird, die an Parteibuch & Karriere denken und denen die Existenz von KZs und was dort passiert durchaus bekannt ist.
Der dokumentarische Roman erscheint sehr gut recherchiert, die notwendigerweise erfundenen Passagen sind kein Fremkörper und -ky schreibt einfach nur gut.
Ich bin kein Freund von 'True Crime'-Romanen und Serienmörder interessieren mich auch nicht, aber Krimis, die in der Nazi-Zeit spielen, wiederum sehr, denn es war eine Zeit, in der der Begriff 'böse' eine andere Bedeutung hatte.
In diesem Zusammenhang möchte ich den herausragend guten Kriminalroman Wer Übrig Bleibt, Hat Recht: Kriminalroman von Richard Birkefeld empfehlen.
Genau wie bei Birkefeld ist bei Bosetzky kein 'Guter' im herkömmlichen Sinne der Held, sondern diverse Nazis unterschiedlicher Prägung. Dies versetzt den Leser in eine Situation, wo ein zweifellos 'böser Mensch' wie Ogorzow von jenen gejagt wird, die an Parteibuch & Karriere denken und denen die Existenz von KZs und was dort passiert durchaus bekannt ist.
Der dokumentarische Roman erscheint sehr gut recherchiert, die notwendigerweise erfundenen Passagen sind kein Fremkörper und -ky schreibt einfach nur gut.
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