György Lukács was a Hungarian Marxist philosopher, aesthetician, literary historian and critic. He is a founder of the tradition of Western Marxism, an interpretive tradition that departed from the Marxist ideological orthodoxy of the Soviet Union. He developed the theory of reification, and contributed to Marxist theory with developments of Karl Marx's theory of class consciousness. He was also a philosopher of Leninism. He ideologically developed and organised Lenin's pragmatic revolutionary practices into the formal philosophy of vanguard-party revolution.
His literary criticism was influential in thinking about realism and about the novel as a literary genre. He served briefly as Hungary's Minister of Culture as part of the government of the short-lived Hungarian Soviet Republic.
"Wider den missverstandenen Realismus" besteht aus drei Essays des marxistischen Literaturtheoretikers Georg Lukács: "Die weltanschaulichen Grundlagen der Avantgarde", Franz Kafka oder Thomas Mann?" und "Der kritische Realismus in der sozialistischen Gesellschaft". Die ersten beiden Essays sind augenöffnend, ähnlich erhellend wie sein Aufsatz "Deutsche Literatur im Zeitalter des Imperialismus". Lukács legt schlüssig dar, wie eng Reaktion, Dekadenz und Avantgarde verknüpft sind, belegt den Kafka'schen Hang zur Angst als antirealistische Haltung, und argumentiert, dass der bürgerliche, kritische Realismus auch ohne dass seine Autor*innen Kommunist*innen sein müssen, progressiver ist als die Avantgarde - alleinige Voraussetzung ist es, nicht rabiat antikommunistisch zu sein. Ein unverstellter Blick auf die Wirklichkeit führt zwangsläufig zu einer fortschrittlichen Literatur. Besonders der zweite Aufsatz ist eine gute Einleitung in die Realismustheorie und bedeutend weniger formalistisch als seine Aufsätze zu dem Thema aus den 30er Jahren. Allein der letzte der hier versammelten Essays ist heute etwas weniger spannend zu lesen - er ist eine Abrechnung mit dem Stalinismus und der aus ihm erwachsenen sozialistisch-realistischen Literatur, der Lukács Naturalismus und sogar Romantik vorwirft. Da wir aber nicht in einer sozialistischen Gesellschaft leben, die Gefahr liefe, ähnliche Fehler zu begehen wie die UdSSR unter Stalin, kann man sich in diesem Buch eher auf die Aufsätze konzentrieren, die sich mit der bürgerlichen Gesellschaft und ihrer Literatur auseinandersetzen. Hier gibt es eine so unzweifelhafte Kontinuität bis in die Gegenwart, dass seine Analysen noch genauso zutreffen wie damals.
ez durva volt Lukács okos de nem szimpi,a vége felé nagyon fárasztó és zavaróan elvakult szocialista Bárcsak maradt volna az irodalmi szálon,sok volt a mellébeszélés,de kafkáról meg thomas mannról mondott érdekeseket