ZEHN FREUNDE SOLLT IHR SEIN Die Welt ist untergegangen. Außerirdische haben sämtliche Menschen auf der Erde getötet. Bis auf zehn Freunde, die nun in einem malerischen Haus am See festsitzen. Sie wurden ausgewählt von Walter, einem der Aliens. Doch auch wenn ihr Gefängnis jeden erdenklichen Komfort bietet, halten sie wenig von ihrer Situation. Sie setzen alles daran, mehr über ihren Luxusknast zu erfahren, mehr über Walter. Und vor allem wollen sie wissen, ob es noch einen Ausweg für sie gibt… Ein dystopischer Schocker von Top-Autor James Tynion IV (BATMAN, DER JOKER, Something Is Killing the Children), bestechend illustriert von Álvaro Martínez Bueno (JUSTICE LEAGUE DARK). ENTHÄ THE NICE HOUSE ON THE LAKE 7-12
Prior to his first professional work, Tynion was a student of Scott Snyder's at Sarah Lawrence College. A few years later, he worked as for Vertigo as Fables editor Shelly Bond's intern. In late 2011, with DC deciding to give Batman (written by Snyder) a back up feature, Tynion was brought in by request of Snyder to script the back ups he had plotted. Tynion would later do the same with the Batman Annual #1, which was also co-plotted by Snyder. Beginning in September 2012, with DC's 0 issue month for the New 52, Tynion will be writing Talon, with art by Guillem March. In early 2013 it was announced that he'd take over writing duties for Red Hood and the Outlaws in April.
Tynion is also currently one of the writers in a rotating team in the weekly Batman Eternal series.
Als ich über den ersten Teil dieser Dilogie geschrieben hatte, wollte ich noch nicht preisgeben, dass in dieser Dystopie die Menschheit ihr Leben lassen musste. Im ersten Band hatte sich dies erst nach und nach herauskristallisiert. Nun weiß der Leser, dass die kleine Gruppe unter der Obhut eines Außerirdischen die letzten Überlebenden dieses Genozids sind.
Es bleibt nicht aus, dass dieser zweite Band den Fokus nun auf das Zwischenmenschliche legt, aber gleichzeitig den ein oder anderen Hintergrund erzählt, weshalb die Außerirdischen derartiges getan haben, wobei meines Erachtens aber noch viele Fragen offenbleiben. Im englischen Original sind es zwölf Kapitel gewesen, mit der diese Geschichte erzählt wird, die zusammen diesen Doppelband bilden. Allerdings wird es noch weitergehen, wenn ich sehe, was auf der letzten Seite zu lesen ist: “1. Zyklus Ende”.
Es gibt natürlich noch ein paar Geheimnisse, die gelüftet werden, die sehr spannend in die zwischenmenschlichen Konflikte eingebettet wurden. Ich bin gespannt, ob es tatsächlich einen zweiten Zyklus geben wird, der dann noch ein bisschen mehr von der Motivation der Außerirdischen preisgibt. Erzählerisch gibt es nämlich weiterhin immer wieder Rückblenden, mit denen der ein oder andere Hintergrund erläutert wird. Die Zeichnungen stammen wenig überraschend von Álvaro Martínez Bueno, der auch schon im ersten Band für eine sehr gute Optik und Stimmung sorgte. Mir gefallen die Zeichnungen weiterhin sehr gut und sie sind größtenteils ein Hingucker.
Fazit James Tynion IV erzählt eine sehr spannende Dystopie, bei der vielleicht der ein oder andere Hintergrund fehlen mag, in Gänze aber doch zu überzeugen weiß. Zusammen mit den sehr guten Zeichnungen hält der Leser eine außergewöhnliche Graphic Novel in der Hand, die ich sehr empfehlen kann.