Ähnlich wie bei den "Geschichten aus der Murkelei" mischen sich auch hier Erfahrenes und Erfundenes auf vergnügliche Art. Fallada erzählt von den heiteren, schnurrigen Seiten
seiner Kindheit und Jugend im "reichsgerichtlichen" Elternhaus im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts. In bunten, anschaulichen Bildern berichtet er von Familienfeiern, kindlichen Freundschaften und Nöten und den Zwängen des Wilhelminischen Schulsystems.
Hans Fallada, born Rudolf Wilhelm Adolf Ditzen in Greifswald, was one of the most famous German writers of the 20th century. His novel, Little Man, What Now? is generally considered his most famous work and is a classic of German literature. Fallada's pseudonym derives from a combination of characters found in the Grimm fairy tales: The protagonist of Lucky Hans and a horse named Falada in The Goose Girl.
He was the child of a magistrate on his way to becoming a supreme court judge and a mother from a middle-class background, both of whom shared an enthusiasm for music and to a lesser extent, literature. Jenny Williams notes in her biography, More Lives than One that Fallada's father would often read aloud to his children the works authors including Shakespeare and Schiller (Williams, 5).
In 1899 when Fallada was 6, his father relocated the family to Berlin following the first of several promotions he would receive. Fallada had a very difficult time upon first entering school in 1901. As a result, he immersed himself in books, eschewing literature more in line with his age for authors including Flaubert, Dostoyevsky, and Dickens. In 1909 the family relocated to Leipzig following his father's appointment to the Imperial Supreme Court.
A rather severe road accident in 1909 (he was run over by a horse-drawn cart, then kicked in the face by the horse) and the contraction of typhoid in 1910 seem to mark a turning point in Fallada's life and the end of his relatively care-free youth. His adolescent years were characterized by increasing isolation and self-doubt, compounded by the lingering effects of these ailments. In addition, his life-long drug problems were born of the pain-killing medications he was taking as the result of his injuries. These issues manifested themselves in multiple suicide attempts. In 1911 he made a pact with his close friend, Hanns Dietrich, to stage a duel to mask their suicides, feeling that the duel would be seen as more honorable. Because of both boys' inexperience with weapons, it was a bungled affair. Dietrich missed Fallada, but Fallada did not miss Dietrich, killing him. Fallada was so distraught that he picked up Dietrich's gun and shot himself in the chest, but miraculously survived. Nonetheless, the death of his friend ensured his status as an outcast from society. Although he was found innocent of murder by way of insanity, from this point on he would serve multiple stints in mental institutions. At one of these institutions, he was assigned to work in a farmyard, thus beginning his lifelong affinity for farm culture.
While in a sanatorium, Fallada took to translation and poetry, albeit unsuccessfully, before finally breaking ground as a novelist in 1920 with the publication of his first book Young Goedeschal. During this period he also struggled with morphine addiction, and the death of his younger brother in the first World War.
In the wake of the war, Fallada worked several farmhand and other agricultural jobs in order to support himself and finance his growing drug addictions. Before the war, Fallada relied on his father for financial support while writing; after the German defeat he was no longer able, nor willing, to depend on his father's assistance. Shortly after the publication of Anton and Gerda, Fallada reported to prison in Greiswald to serve a 6-month sentence for stealing grain from his employer and selling it to support his drug habit. Less than 3 years later, in 1926, Fallada again found himself imprisoned as a result of a drug and alcohol-fueled string of thefts from employers. In February 1928 he finally emerged free of addiction.
Fallada married Suse Issel in 1929 and maintained a string of respectable jobs in journalism, working for newspapers and eventually for the publisher of his novels, Rowohlt. It is around this time that his novels became noticeably political and started to comment
Kindheitserinnerungen von Hans Fallada. Geschrieben von Herzen und das merkt man auch. Es ist ein Wohlfühlbuch - von anstehenden Kriegen noch keine Spur. Nur ein Junge und seine Familie. Seine Freunde, die Schule. Dinge, die man als Kind anstellt. Lustige Geschichten wechseln sich ab mit ernsten Themen, die man während des Heranwachsens lernen muss.
Eher ein Buch für Freunde Falladas, da man ansonsten vielleicht das Gefühl der Belanglosigkeit bekommt. Für jene, die sich für den Autoren als Menschen interessieren, ist dies ein sehr lesenswertes Buch. Auch für jene, die sich für Zeit von 1905 bis zum ersten Weltkrieg interessieren, bietet dieses Werk einen guten Einblick in den Alltag des höheren Mittelstandes der damaligen Zeit.
Die Erzählungen von Hans Fallada "Damals bei uns daheim" stößt bei mir auf gemischte Gefühle. Inhaltlich hätte das Buch durchaus vier Sterne verdient. Er berichtet von kleinen Einblicken in seine turbolente Kindheit zu Beginn des 20. Jahrhunderts, mit sehr viel Liebe und Witz. Schön ist es, zu erfahren, dass Kinder immer noch Kinder sind, egal zu welcher Zeit sie aufwachsen. Mit sehr viel Freude las ich, dass selbst damals auf der Straße nur die Steine berührt werden durften und keinesfalls die Ritzen zwischen den Steinen. So und so ähnlich brachten mich die Schilderungen des öfteren zum Schmunzeln. Leider fehlt dem Buch jedoch ein gewisser Spannungsbogen, sodass der Weiterlesedrang um einiges geringer ist, als bei vielen anderen Büchern. Auch ist die Sprache, logischerweise, etwas altbacken und dies erschwert das Lesen leider ebenfalls. Im Großen und Ganzen ist "Damals bei uns daheim" jedoch durchaus lesenswert und die Anstrengung, sich durch das Buch durchzuarbeiten, wird belohnt.
Hans Fallada ist ein von meinen lieblings Verfasser aller zeit, nicht nur auf Deutsch, sondern allgemein. "Kleiner Mann" und "Wer Einmal" sind Meisterstücke, atemberaudende Beispiele von dem Krieg, den kleine Leute führen, um ein anständiges Leben in eine unständige Welt zu haben.
"Damals bei uns daheim" ist charmant, und ich habe Teilen davon genoßen, aber leider für mich scheint irgendwas dem Buch zu fehlen. Manche der Kapitel, dafür ich mich interessiere, waren zu klein, und die, die weniger interessant waren, waren nicht nur lang und teilweise langweilig, sondern auch leider beinah unduldbar.
Seine "Pechovogel" Anekdoten von seiner Kindheit waren schrecklich komisch, und manchmal nur schrecklich (z.B. wann er einen Angelhaken fest im Hand gefangen hat!). Aber manche von den kleinsten Kleinigkeiten waren zu klein, seine Streiten mit fremdsprache Übungen in Grundschule oder seine Neigung zu klauen ein bisschen von der Speisekammer. Das Teil über seine Wanderungen mit den Wandervögel war gut (aber er hat eine Pechsträhne da ebenfalls!). Mein lieblings Teil war näher zum Ende, wann er von seinem sexuellen Erwachen geredet hat, erzählt durch eine Erfahrung mit dem Hausmädchen. Vielleicht würde ein Buch über seine Jugend besser sein? Trotzdem bewundere ich ihn nach, und freue mich auf mehr Bücher von ihm zu lesen.
Ein Buch, das vom Herzen kommt. Nicht nur solche, die sich für Fallada persönlich interessieren, könnten sich an diesem Buch erfreuen, sondern auch jene, die sich für das Kinderdasein in einer Berliner Juristenfamilie Anfang des 20. Jahrhunderts interessieren. Details wie die Schilderung des Scheunenviertels, der Kaufhäuser, Wachsfigurenkabinette, der Schule oder vielen weiteren Situationen und Begebenheiten des damaligen Lebens in der Kaiserstadt sowie auch einiger Ausflüge auf das Land haben mich begeistert.
Eine schöne, vor sich dahinplätschernde Darstellung einer fast schon tragischen Jugend, die zutiefst rührt. Fallada zeichnet durch seine eigenen Erfahrungen eine ganze Epoche, die wilhelminische Zeit, nach. Er schildert seine Kindheit gewohnt sachlich, detailversessen und herzerwärmend, sodass die Empathie sofort geweckt ist.
Детство заканчивается после первого секса. Книга о раннем и нежном возрасте писателя с его теплыми воспоминаниями об отце, которого он так сильно любил и уважал. О матери, которая проявляла спокойствие и необъятную заботу. О братьях и сестрах, друзьях, родне. Увлекательное чтение глазами ребенка, периодически "выпадающего" во взрослую жизнь. Семейные традиции, путешествия, привычки. Есть с чего взять пример и чему непременно научиться. Повесть приятных воспоминаний, которая заканчивается горстью безрадостных событий детского самосаботажа.
Ganz nett und lustig, besonders in den ersten Kapiteln: Eine vergangene Welt -- Berlin vor hundert Jahren -- wird mit so viel Liebe und Sehnsucht geschildert, man kann sich sehr gut vorstellen, wie es damals war, in einer Mittelschichtfamilie aufzuwachsen. Dabei erfährt man sehr viele interessante Details über die Sitten dieser Zeit. Was mich erstaunt hat ist wie knauserig die alle waren! Der Vater, die Oma, die Tante, der Onkel... Nur die holländische Bauer waren großzügig.