Seit Monaten jagt die Polizei ohne Erfolg ein Phantom, das Wochenendhäuser, Gasthöfe, Scheunen und Lokale niederbrennt. Auch die TKKG-Bande nimmt die Spur auf. Doch die Zahl der Verdächtigen ist groß. Wer ist der Feuerteufel? Tarzan, Karl, Klößchen und Gaby werden ihn entlarven.
Stefan Wolf is the best-known of many pseudonyms of German author Rolf Kalmuczak (1938 - 2007).
He is best remembered as the creator of TKKG, a highly successful series of children's and young adult books and audio dramas about a group of four friends who solve crimes.
Die TKKG sind wie oft per Zufall am genau richtigen Ort. Der Beginn der Folge fand ich aber noch gelungen und die Folge blieb eher länger noch spannend. [09.08.2020]
Die TKKG Freunde machen auf dem Rückweg einer langen Wanderung Rast in einer verlassenen Scheune am Waldrand. Als sie einen Wagen vorfahren hören, graben sie sich ins Heu ein, damit sie nicht vom potenziellen Besitzer der Scheune gesehen werden. Sie werden Zeuge, wie der Fremde eine brennende Kerze mitten ins Heu legt und wieder abhaut. Tarzan ahnt sofort, wen er da auf frischer Tat ertappt hat: Es muss der Feuerteufel sein, der Brandstifter, der schon seit einiger Zeit die Stadt in Aufruhr versetzt. Die Kerze wäre abgebrannt und hätte die Scheune in Brand gesteckt, wenn Tarzan sie nicht vorher ausgemacht hätte. Der Täter wäre dann schon längst über alle Berge gewesen und hätte sich irgendein Alibi holen können. Die vier Freunde wollen den Vorfall bei der Polizei melden und machen sich zum nächstgelegenen Ort, namens Dengenbach auf. Auf dem Weg kommt ihnen ein kahlköpfiger Mann mit Wünschelrute entgegen, den Tarzan nach dem blauen Volkswagen fragt, der vor der Scheune gehalten hat. Der Mann bestätigt, dass der Wagen erst vor wenigen Minuten vorbeigefahren wäre und Bauer Farnhauser gehört. Er muss der Feuerteufel sein. Der Mann mit der Wünschelrute wundert sich nur, warum Farnhauser seine eigene Scheune abfackelt.
Angekommen in der Dorfschenke in Dengenbach ruft Tarzan Kommissar Glockner an. Wenig später kommt auch Herr Farnhauser ins Lokal hinein und setzt sich an einen der Tische mit den anderen Bauern aus dem Dorf. Während die TKKG-Bande auf das Eintreffen der Polizei wartet, platzt plötzlich jemand in die Schenke und berichtet von einem Feuer in Farnhausers Scheune, jener Scheune, in der die vier Freunde eben noch lagen und in der Tarzan die Kerze ausgemacht hatte. Nun stand sie trotzdem in Flammen und Farnhauser selbst sitzt in der Dorfschenke. Tarzan wundert sich, wie das passieren konnte. Sie fahren mit Glockner zur brennenden und nicht mehr zu rettenden Scheune, wo sich bereits das halbe Dorf versammelt hat. Der Kommissar und TKKG konfrontieren Farnhauser mit den Vorwürfen, er hätte das Feuer selbst gelegt, was er als üble Verleumdung abtut und sich darüber amüsiert. Doch als Tarzan erzählt, dass sie im Heu versteckt lagen, und Farnhauser persönlich beim Ablegen der Kerze beobachtet haben, wird der Bauer plötzlich unruhig und zeigt sich sichtlich ertappt, woraufhin Glockner ihn verhaftet. Als sich die vier Freunde auf den Weg zum Internat machen wollen, entdeckt Klößchen eine Weihnachtskerze auf dem Boden. Es ist die Kerze, die Farnhauser ins Heu gestellt hat. Tarzan wundert sich, denn eigentlich müsste durch den Brand von der Kerze nichts mehr übrig sein. Und jetzt liegen sie quasi unversehrt neben der Scheune, als wären sie von jemanden weggeworfen worden. Sie beschließen, später bei Tageslicht zum Tatort zurückzukehren. Im Internat treffen Tarzan und Klößchen auf ihren Mitschüler Erich Bosselt, ein leidenschaftlicher Bastler und Hobby-Chemiker, der seine Freizeit gerne mit dem Bau von Sprengsätzen verbringt, die er heimlich an verlassenen Orten zündet. Er hat das Gespräch zwischen den beiden über den Feuerteufel mitgehört und gratuliert ihnen zur geglückten Festnahme. Außerdem lädt er sie zur Sprengung seiner "Höllenmaschine" am Sonntag im Steinbruch ein.
Am nächsten Tag fährt die TKKG-Bande zu einem Badesee weit außerhalb der Stadt. Gaby berichtet, dass die Polizei Farnhauser nicht länger als Feuerteufel verdächtigt. Er kann es nicht sein, da er in der Zeit, wo der Brandstifter die meisten Brände gelegt hat, gar nicht im Land war, sondern in Kanada zu Besuch bei seinem Sohn. TKKG haben ihn zwar beim Versuch erwischt, seine eigene Scheune abzufackeln, doch das tat Farnhauser, um seine Versicherung zu betrügen. Scheinbar hat sich die Kerze, die Tarzan zwar ausgemacht, aber nicht entfernt hat, wieder selbst entzündet. Doch Tarzan bleibt misstrauisch, denn die Kerze mit der Karte haben sie schließlich quasi unversehrt neben der Scheune gefunden. Und die Wahrscheinlichkeit, dass dies zufällig eine andere Kerze war, als die aus der Scheune, ist äußerst gering. Karl bemerkt, dass die vier Freunde von einem Typen belauscht werden, der sich hinter einem der Bäume versteckt. Tarzan stellt ihn gleich zur Rede und erkennt sofort, dass es Norbert Hecker ist. Er meint, er hätte nur mitgehört, weil sie so laut geredet hätten. Sein Vater sei Versicherungsinspektor bei der SLV und für Brandversicherungen zuständig. Deswegen war er so neugierig, was TKKG da besprachen. Die vermehrten Fälle von Brandstiftung machen der SLV gerade ziemlich zu schaffen, denn komischerweise sind immer Leute betroffen, die bei der SLV versichert sind, während Kunden von anderen Versicherungen verschont werden. Zurück in der Stadt sprechen die vier Freunde erneut mit Kommissar Glockner, der nur zwei Motive für den Feuerteufel für sinnvoll hält: Entweder ist es ein von Feuer besessener psychisch Kranker, der wahllos Gebäude anzündet, oder es handelt sich um Versicherungsbetrüger. 80% der betroffenen Gebäude waren versichert. Der Rest wurde wohlmöglich nur angezündet, um von einem möglichen Versicherungsbetrug abzulenken. Um mehr über die Versicherungsfälle zu erfahren, sprechen die vier Freunde mit Norbert Heckers Vater, dem Versicherungsinspektor bei der SLV. Sie bieten ihm an, bei ihm versicherte Gebäude zu überwachen, die ins Schema des Feuerteufels passen, um dort dem möglichen Täter aufzulauern. Er schlägt ein Wochenendhaus am Oberrieder See vor. Noch am Nachmittag fahren sie zu dem Haus am See, um das Gelände zu kennen, wenn sie nachts auf den Feuerteufel warten. Außerdem wollen sie im See baden. Doch sie sind nicht lange allein, da sie bald Gesellschaft von zwei Motorradfahrern mit ihren Freundinnen kriegen. Gaby erkennt eines der Mädchen, eine gewisse Monika Lindt. Es dauert nicht lange, bis die zwei Jungs Ärger machen. Sie schmeißen Willis Rad ins Wasser, doch Tarzan verdrischt den Jungen, der daraufhin das Rad wieder mühsam aus dem See an Land holt. Sichtlich beeindruckt von Tarzans Judo-Künsten hauen die beiden wieder ab.
Das Haus am See gehört Otto Krug, einem Gebrauchtwarenhändler. Er wird von einem Unbekannten angerufen, der ihn vor Brandstiftern warnt, die es auf sein Wochenendhaus abgesehen haben. Der Unbekannte hätte vier Personen am See dabei belauscht, wie sie einen Brandanschlag für "heute Nacht" geplant hätten. Die Beschreibung, die er abgibt, passt zur TKKG-Bande. Otto Krug beschließt mit seinem Sohn Carlo, die Feuerteufel heute Nacht bei seinem Haus am See zu schnappen um nicht nur sein Haus retten, sondern auch die Belohnung für die Ergreifung der Brandstifter zu bekommen. Tarzan, Karl und Klößchen machen sich am Abend zum Haus auf und werden dort von Otto und seinem Sohn erwischt, die denken, sie hätten die Brandstifter geschnappt. Tarzan kann sich aus der Gewalt von Otto Krug befreien und löst die Verwechslung auf. Herr Krug erzählt von der anonymen Vorwarnung per Telefon, weshalb er es auf die drei Freunde abgesehen hat. Da erinnert sich Tarzan an den Typen, der am Vormittag Willis Rad in den See geschmissen und deshalb von ihm aufs Kreuz gelegt wurde. Wahrscheinlich war der Anruf bei Krug die Rache für die Aktion.
Am nächsten Tag steht die Sprengung von Erich Bosselts Höllenmaschine im Steinbruch an. Doch Erichs Sprengssatz wurde aus dem Versteck am Steinbruch gestohlen. Laut Erich kennen neben TKKG nur zwei weitere Personen das Versteck: Josef Meier und Werner Keidel. Josef Meier schließen sie aus, weil er Sohn eines Pfarrers ist und eine "ehrliche Haut" sei. Also machen sie sich zusammen zum Haus der Familie Keidel auf, treffen aber nur auf seine Mutter, denn Werner sei als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr bei einer Übung am Lengenbacher Teich. Doch gerade als sie zum Teich weiterfahren wollen, kommt Werner bereits von der Übung zurück und schwärmt noch von dem Feuer, in dem das Wasser zerzischte und dem nur der Löschschaum etwas entgegenbringen konnte. Erich konfrontiert ihn mit der verschwundenen Höllenmaschine, und dass er einer der wenigen Eingeweihten war, die von dem Ort des Verstecks wussten. Werner weist aber jegliche Schuld von sich und fährt mit dem Rad schnell weiter zu einer angeblichen Verabredung.
Erich muss alleine nach dem Dieb weitersuchen, da TKKG sich nun Monika Lindt vorknöpfen will; das Mädchen, dass Gaby als eine der Freundinnen der Motorradfahrer vom Oberrieder See identifizieren konnte. Auf dem Weg zu ihr sehen sie Werner Keidel mit seinem Rad und einem Paket auf dem Gepäckträger. Sie vermuten, dass er die Höllenmaschine durch die Stadt kutschiert. Sie verfolgen ihn zu einer Kiesgrube, wo er in einer Bauhütte verschwindet, die er wohl in die Luft sprengen will. Er hat bereits den Zeitzünder aktiviert, als die vier Freunde ihn erwischen. Es kommt zum Kampf zwischen Werner und Tarzan, doch da kommt plötzlich ein Obdachloser namens Mataschke aus dem Bauwagen. Er meint, Werner sei nicht der Feuerteufel. Werner gibt aber zu, selbst fünf Feuer gelegt zu haben, weil er so fasziniert von der Schönheit und Stärke der Flammen sei. Gleichzeitig schwört er, dass es nur diese fünf Feuer waren, mehr nicht. Er habe nichts mit dem Feuerteufel zu tun, der für die über 30 Feuer in den letzten Wochen verantwortlich sein muss. Der sichtlich betrunkene Mataschke meint, er habe den echten Feuerteufel gesehen, der keine Ähnlichkeit mit Werner hat. Er habe ihn dabei beobachtet, wie er im Industrieviertel Benzin ausgeschüttet hat. Werner wurde verhaftet und im Verhör mit Kommissar Glockner gab er zu, dass er besagte fünf Häuser angezündet hat. Dies sind genau die Häuser, die nicht versichert waren. Damit ist sicher, dass der richtige Feuerteufel es nur auf versicherte Häuser abgesehen hat. Außerdem berichtet Glockner den vieren von einem Brand im Industrieviertel. Auf den Benzinkanistern, die dort gefunden wurden, hat man Fingerabdrücke gesichert, die ebenfalls auf der Kerze zu finden sind, die Klößchen neben der Scheune gefunden hat. Die Scheune und die Fabrikhalle im Industrieviertel wurden also beide vom Feuerteufel in Brand gesetzt. Auf dem Weg zurück zur Stadt erkennt Tarzan in einem entgegen kommenden Auto den Mann mit der Wünschelrute wieder, den sie neulich bei der Scheune getroffen haben, kurz bevor sie in Flammen aufging. Er steigt aus und begrüßt die TKKG-Bande. Tarzan hat einen gewissen Verdacht und lässt unter dem Vorwand, die Wünschelrute mal ausprobieren zu wollen, sein Rennrad los, sodass der Kahlkopf das Rad auffangen muss, damit es nicht auf den Boden fällt. Als Tarzan mit ein paar Scherzen anfängt, wird Kahlkopf langsam ungeduldig und verschwindet schnell wieder mit seinem Auto. Jetzt sind seine Fingerabdrücke an Tarzans Rad. Wenn Tarzan richtig liegt, sind die Fingerabdrücke identisch mit denen des Feuerteufels. Schließlich war der Wünschelrutenmann in der Nähe von Farnhausers Scheune, wurde von TKKG über Farnhausers Pläne informiert, und ist nun kurz nach dem Brand im Industrieviertel in dieser Gegend unterwegs. Farnhausers Scheune hat er wohl spontan nach dem Gespräch mit TKKG angezündet, damit der Verdacht auf Farnhauser fällt. Im Polizeipräsidium untersuchen die Beamten die Fingerabdrücke an Tarzans Rad und können auch das Nummernschild des Wagens zurückverfolgen. Der Wünschelrutenmann, bürgerlichen Namen Alwin Seitz ist tatsächlich der Feuerteufel. Nun fällt Tarzan auch noch ein, wer hinter dem anonymen Anruf an Otto Krug steckt. Es muss Norbert Hecker sein, der Sohn des Versicherungsinspekteurs. Er wusste durch seinen Vater, dass sich TKKG im Haus am See auf die Lauer legen wollten, um den Feuerteufel zu schnappen. Die Rowdies mit ihren Freundinnen konnten das hingegen nicht wissen. Also machen sich die vier auf dem Weg zum Haus der Familie Hecker. Ausgerechnet dort sehen sie Alwin Seitz' Auto vor dem Haus parken. Jetzt geht Tarzan ein Licht auf. Seitz arbeitet im Auftrag von Herrn Hecker. Der Versicherungsinspekteur weiß, welche Kunden Geld brauchen könnten. Diesen bietet er an, das versicherte Haus durch den Feuerteufel Seitz warm abzureißen. Die Versicherung muss dann für den Schaden aufkommen und das Geld teilt sich die verschworene Gemeinschaft auf. Der Sohn Norbert weiß wahrscheinlich gar nichts davon. Als Seitz aus dem Haus kommt, kann Tarzan ihn schnell überführen und auch Hecker wird wenig später von der Polizei verhaftet.
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Ini buku dah lama banget bacanya ... klo gak salah sie jaman SD dulu.... he he he... Sayangnya sekarang dah gak ada lagi edisi yang terbaru... Harusnya diterbitin lagi dung .. kaya Lima Sekawan itu lho
Prinzipiell interessanter und spannender Plot. Allerdings gibt es meiner Meinung nach zu viele ähnliche Charaktere, wo man in manchen Szenen zwei Mal drüber nachdenken muss, wer das jetzt nochmal war. TKKG selbst ermitteln okay viel, Kommissar Zufall hilft ihnen aber kräftig mit. Die Charakterbeschreibungen sind alle sehr oberflächlich und Kinder ihrer Zeit (Viel Fokus aufs Äußere, Misogynie,…) Gaby ist auch eher Deko in der Folge, darf selten mit wenn es spannend wird und sieht auch sonst vor allem nur hübsch aus. Naja, die 80er halt…
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