Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann, better known by his pen name E. T. A. Hoffmann (Ernst Theodor Amadeus Hoffmann), was a German Romantic author of fantasy and horror, a jurist, composer, music critic, draftsman and caricaturist. His stories form the basis of Jacques Offenbach's famous opera The Tales of Hoffmann, in which Hoffman appears (heavily fictionalized) as the hero. He is also the author of the novella The Nutcracker and the Mouse King, on which the famous ballet The Nutcracker is based. The ballet Coppélia is based on two other stories that Hoffmann wrote, while Schumann's Kreisleriana is based on Hoffmann's character Johannes Kreisler.
Hoffmann's stories were very influential during the 19th century, and he is one of the major authors of the Romantic movement.
Im Angesicht dessen, dass E.T.A Hoffmann selbst höchstwahrscheinlich psychisch krank war und schriftlich bezeugt ist, dass er bei einem Nervenarzt war und Fiktion und Realität häufig nicht unterscheiden konnte, ist verständlich, was dieser in „der Sandmann“ verarbeiten möchte…
Trotzdem: die Kindlichen Traumata, scheußlichen Verbrennungen von Gesicht/Augen etc. fand ich wirklich unzumutbar. Auch, wenn der Rest des Buches eher ein amüsant gestalteter Wahn war und es teils auch spannend war, einen Einblick in die psychischen Probleme und Halluzinationen von Nathanael zu bekommen. Es gibt viel Interpretationsspielraum - auch gerade darum, ob der Sandmann/die Situation mit Coppelius und Nathanael’s Vater wirklich passiert ist und somit Nathanael für sein Leben traumatisiert hat, oder ob Nathanael bereits damals wahnsinnig und schizophren war.
Die Szenen mit Olimpia sind überraschend aktuell und quasi ein 200-jähriger Vorläufiger für KI-Avatare und Roboterpuppen.
Alles in allem trotzdem absolut verstörend und nicht zu empfehlen. Bin gespannt, was eine gute schulische Aufbereitung der Lektüre bereithält. Aber, ohne triggerwarnings hierein geschmissen worden zu sein, hat mich honestly fast selber traumatisiert und ist meiner Meinung nach pädagogisch absolut fragwürdig/nicht vertretbar.
Für mich inhaltlich im Minusbereich der Sterne, psychologisch betrachtet und nach Besprechung im Unterricht vielleicht bei 2-3⭐️ (weil Faust war schlimmer).
Der rasende Irre glaubt sich in der Welt zu verwirren und verirrt sich doch nur in sich selbst, in den Untiefen seines kindlichen Ichs, das zutiefst traumatisiert ist. Der Leser muss zunehmend der Tatsache gewahr werden, dass er der Einsicht, Fantasie und Realität, Irrung und Wahrheit, Traum und Wachheit voneinander zu trennen, verlustig geht, nicht zuletzt, weil wohl etwas wie eine fantasievolle Realität, eine irrende Wahrheit, eine träumerische Wachheit Bestand zu haben scheint. Der Leser greift zwangsläufig als höhere Instanz in richtender und ordnender Funktion ein und dünkt sich am Ende wissend, da er das Traumhaft-Fantastische verwirft - und doch existiert es.
Ich liebe es wenn ein Hauptcharakter so mental labil ist, dass er verrückt wird und andere verstört. Deswegen liebe ich Nathanael. Ich hätte niemals gedacht, dass Olympia kein Mensch ist, auch wenn sie oftmals als leblos bezeichnet wurde. Nathanael’s Wahrnehmung war einfach so stark von seinem Trauma geprägt und beeinflusst, dass selbst der Leser an ihre Menschlichkeit zu glauben begann. Genauso wie man anfänglich gedacht hätte, dass der Coppelius boshaft sei. Krass. Nathanael’s Tod war überraschend, aber eigentlich seiner Gefühlslage nach zu befürchten. Aus diesen Gründen gefiel mir das Buch.
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Hab’s für die Schule lesen müssen und muss ehrlich zugeben dass es ein sehr interessantes Buch ist. Besonders spannend fand ich, dass Olimpia sich als Maschine herausgestellt hat und somit Nathanaels Identitätskrise noch weiter intensiviert. Die Beziehung zwischen den beiden, lässt sich heutzutage stärker denn je wiederfinden. Beziehungen mit KI oder auch parasoziale Beziehungen ( à la Fanblast ) sind super gefährlich für die mentale Gesundheit und darauf wird in der Lektüre überraschend gut eingegangen. Ein weiterer Aspekt den ich interessant fand war, dass Nathanael sich von Olimpia verstanden gefühlt hat, da diese nie etwas ausgesetzt hat, im Gegensatz zu seiner eigentlich Geliebten Clara. Es lässt sich erkennen, dass Nathanael nicht kritikfähig ist und es lieber hat, dass man gar nichts sagt.
Alles in allem ein sehr interessantes Buch. Ich bin mir sicher, dass sich da noch viel mehr raus interpretieren lässt.
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This was a fun and nice and INCREDIBLY short tale of a man slowly growing more and more insane, which ultimately . The second-hand embarassment did kick in though, unfortunately, because my man was in love with a puppet.
War eine Schullektüre, ganz coole und interessante Ansätze aber zum Glück war’s nicht länger. Es war wirklich anfangs spannend. Vielleicht auch 2,5 Sterne