Gottlieb Zürn erhält Besuch von einer Doktorandin. Sie interessiert sich für Aufsätze über den französischen Philosophen La Mettrie und überreicht ihm, er ist erstaunt und merkwürdig geschmeichelt, eine Sonnenblume. Sie könnte, wie er sieht, seine Enkelin sein. Und doch vernimmt er sofort das Klirren erotischer Möglichkeiten. Sie: „Es gibt nichts, wofür man nicht gestraft werden kann.“
Martin Walser was a German writer. He became famous for describing the conflicts his anti-heroes have in his novels and stories. In 1998 he was awarded the Peace Prize of the German Book Trade in Frankfurt. He was also the father of authors Johanna Walser, Theresia Walser and Alissa Walser.
martin walsers endlose schlangensätze, ein protagonist der sich im absterbenden urwald seines inneren verliert und nur von einer als studentin der literaturwissenschaften verkleideten schönen gärtnerin mit dünger versorgt und so künstlich am leben gehalten wird, innere wirrungen und irrungen, die nie genug schwung aufbringen um einen in ihren bann zu ziehen sondern die arme schwerer und schwerer lassen werden, bis das buch mit einem trockenen lärm zu boden fällt und man sich wieder relevanteren dingen zuwenden kann.
Als potenzielle Leserin bzw. potenzieller Leser muss man sich auf die ein oder andere Art und Weise für den Philisophen La Mettrie interessieren, um bei der Lektüre des Buches nicht der Langweile anheim zu fallen. Schön geschrieben ist es schon, aber wer sich weder für den Philisophen noch für die Affäre des alternden Ex-Immobilienmaklers mit einer junge Studentin (die natürlich über La Mettrie forscht) interessiert, sollte lieber die Finger von diesem Walser-Buch lassen. Ansonsten wird die Lektüre nur noch ermüdend und man hofft, dass man (frau) endlich die letzte Seite dieser unsäglich langweiligen Geschichte erreicht hat.
This is the first book by Walser I read and it said on the back that it's his best what tells me that I probably don't have to read another one. I found it rather boring and sometimes even annoying. The way Walser describes the feelings of a young female student seems quite strange to me and I really can't understand any of those. It made me wonder if these stories really happen or if it's just the phantasy of an old man. Walser tried to make the book philosophical by introducing La Mettrie but this philosophical topic didn't work out for me in connection with the story of the protagonists.