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Die Kriegerin – Tochter der Steppe: Roman (Kämpferische Frauen der Antike 2)

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Gegen übermächtige Kräfte kämpft sie für die Freiheit.

Hippolyte ist die junge Herrscherin über die Skythen. Sie führt das Erbe ihrer Mutter Otrere fort und versucht, ihr Volk der Amazonen zu einen und ihre ursprüngliche Lebensweise zu bewahren. Doch als der griechische Held Theseus sie entführt und sie zwingen will, ihm den Waffengürtel zu überlassen, den ihr einst ihr Vater schenkte, muss sie den Kampf gegen die Achaier wiederaufnehmen …

387 pages, Kindle Edition

Published July 15, 2024

5 people want to read

About the author

Julie Peters

46 books19 followers
Julie Peters, Jahrgang 1979, ist das Pseudonym der Schriftstellerin und Übersetzerin Juliane Korelski. Nach sieben Jahren im Buchhandel hängte sie den Job an den Nagel, zog vom Westfälischen ins Rheinland und begann ein Studium der Geschichte und Antiken Kulturen. Seit April 2008 arbeitet sie als Autorin und Übersetzerin. Mit uns hat sie gesprochen über Privats, ihren Neuseeland-Roman "Das Lied der Sonnenfänger" und natürlich auch über weitere, geplante Projekte.

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April 9, 2025
Hippolyte wird Königin. Von ihrem Vater erhält sie einen Waffengürtel, den Herakles von ihr haben will. In diesen verliebt sie sich und beginnt ein Verhältnis mit ihm. Doch dessen Freund, Theseus verschleppt sie und ihre Schwester nach Athen. Die Amazonen schaffen es, sie zu retten. Das Kind Herakles', das sie dort geboren hat, wurde jedoch von Theseus Frau verschleppt. Artemis hilft dabei, den Knaben wiederzufinden.

Königin Otrere richtet sich zu Grunde. Ares hat seine Familie (scheinbar) verlassen. Hippolyte folgt ihrer Mutter als Königin nach. Auch sie ist mit den Problemen konfrontiert, die die verändernde Welt den Skythen und vor allem ihr aufbürdet. Sie entwickelt sich über ihre Herrschaft, was der Roman deutlich darlegt, erst ist sie die rebellische Jugendliche und wird zunehmend zur Königin, versucht aber stets die großen Fußstapfen ihrer Mutter zu füllen. Sie sehnt sich nach Anerkennung durch ihren Vater, schickt ihn aber mehrfach weg. Ihr Verhältnis ist sehr ambivalent und dadurch recht interessant. Dem Konflikt um Troja versucht sie sich zu entziehen, kann das aber nicht mehr als Herakles in ihr Leben tritt. Sie verliebt sich - und wiederholt das Schicksal ihrer Mutter. Eine sehr unkluge Entscheidung bringt sie und ihre Schwester Antiope, gegen deren jugendliche Verliebtheit in Theseus sie nichts unternimmt, in Theseus Hände. Die Situation in Athen unter Theseus fühlt sich durchaus leicht beklemmend an, schließlich sind sie Gefangene und keine Gäste.

Am meisten hat mich irritiert, dass die Erzählstimme von Otrere und Hippolyte sich zu sehr ähneln. Es gibt kaum Unterschiede in der Wortwahl oder im Ausdruck. Auch die Oberflächlichkeit der Szenen ist nach wie vor vorhanden. Die Liebe und Anziehung zwischen Hippolyte und Herakles ist einfach da, aber die Gründe werden da nicht weiter ausgeführt. Na ja, Herakles ist eben ein Held. Anscheinend kümmert es Hippolyte nicht, warum er Frau und Kinder erschlagen hat. Wieder geht es viel zu schnell. Auch der Tod von Otrere, die den Verlust ihres Pferdes nicht ertragen konnte, wurde viel zu oberflächlich dargestellt. Das Ende dieses Tieres bedeutete auch den Tod Otreres. Der Tod einer Königin sollte entsprechenden Raum in einem solchen Roman bekommen, hat er aber leider nicht. Ähnlich rätselhaft ist der Tod Barkidas, nach dem Tod Oteres. Warum sie ausgerechnet nach dem Tod ihrer drittgeborenen Tochter ihren Lebenswillen verlor? Dann gibt es den Konflikt um Troja, dessen Gründe auch nur in einer kurzen Passage erwähnt werden, der aber später viel mehr Raum bekommt und deswegen besser hätte dargelegt werden sollen - gerade weil er nachher Thema wird. Ja, und dann war da noch das »Okay« von Herakles zu Hippolyte, was ich als sehr unpassend für dieses Setting fand.

»Die Kriegerin - Tochter der Steppe« ist der schwächste Roman aus der Reihe, dennoch aber lesenswert und kurzweilig. Ich gebe 3,5 von 5 Sternen.
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