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Schaukeln: Die kleine Kunst der Lebensfreude

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Lebensfreude ist eine Kunst, die erlernt werden kann. Talent ist hilfreich, aber entscheidend ist die Übung. Dazu gehört auch, sich in Verzicht zu üben. Um leichter Atem für neue Aufschwünge schöpfen zu können und nicht fetter, sondern fitter zu werden. Dabei hilft das Schaukeln. Aus der realen Schaukelerfahrung gewinnt Wilhelm Schmid eine Metapher fürs Leben. Leben ist Schaukeln: Schwung holen, Leichtigkeit fühlen, Höhenflüge erleben, auf den Beistand Anderer hoffen und das flaue Gefühl beim Abschwung hinnehmen lernen.

Das Schaukeln ermöglicht ein Hin- und Herfliegen zwischen den unterschiedlichen Seiten des Lebens, etwa zwischen Anstrengung und Besinnung. Auch zwischen der Freude am Schönen, das neuen Elan verleiht, und dem Umgang mit dem weniger Schönen. Für viele Probleme im Leben und in der Liebe ist Schaukeln die Lösung. Auf der Schaukel fürs Leben lernen muss dabei keine einsame Tätigkeit sein: Wechselseitig verleihen Menschen sich neuen Schwung. Beschwingt zur Lebensfreude in zehn Auf- und Abschwüngen: Dazu regt dieses Buch an.

110 pages, Hardcover

Published March 12, 2023

3 people want to read

About the author

Wilhelm Schmid

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A german philosopher

German wikipedia:

Wilhelm Schmid ist ein deutscher Philosoph mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet der Lebenskunstphilosophie.

Nach einer Kindheit und Jugend in bäuerlicher Umgebung (seine Eltern waren Landwirte und hatten sechs Kinder), einer Lehre als Schriftsetzer und vier Jahren bei der Bundeswehr holte Wilhelm Schmid am Augsburger Bayernkolleg 1980 das Abitur nach. Von 1977 bis 1980 war er in Augsburg Vorsitzender der dortigen Jungdemokraten, der damaligen Jugendorganisation der FDP. 1980 begann er ein Studium von Philosophie und Geschichte an der Freien Universität Berlin, der Pariser Sorbonne und der Universität Tübingen, das er 1991 mit einer Doktorarbeit über Michel Foucault abschloss.

Er übernahm Lehraufträge an der Universität Leipzig (1990–1991), der Technischen Universität Berlin (1991–1992), der Pädagogischen Hochschule Erfurt (1993–1999) und der Universität Jena (1999–2000). In Erfurt habilitierte er sich im Jahr 1997 mit seiner Arbeit „Grundlegung zu einer Philosophie der Lebenskunst“. 2004 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Erfurt, wo er bis zur Altersgrenze unterrichte. Gastdozent (DAAD-Kurzzeitdozenturen) an der Universität Riga/Lettland (1991–2000) und an der Staatlichen Universität Tiflis/Georgien (1997–2006). Von 1998 bis 2007 arbeitete er regelmäßig als „philosophischer Seelsorger“ am Spital Affoltern am Albis (bei Zürich). Seine Bücher erreichten bis 2018 eine Gesamtauflage von etwa 1,5 Millionen Exemplaren und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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Profile Image for Lars.
460 reviews15 followers
December 2, 2025
Vielleicht vorneweg: Ich hatte vor diesem Werk noch nichts von Schmid gelesen, und vielleicht wird so ein dünnes Büchlein wie "Schaukeln" seinem Schaffen auch nicht wirklich gerecht. Mich haben die 100 Seiten im Mini-Format nicht so begeistert. Klar, der Akt des Schaukelns ist ein vortrefflicher Metapher auf das Leben: Man muss sich bemühen, um Schwung zu bekommen; leichter geht's, wenn einem andere dabei helfen; irgendwann ist der höchste Punkt erreicht und es geht wieder abwärts – dann aber eben auch wieder aufwärts; bei zu viel Tempo wird einem leicht flau im Magen. Und so weiter. Insgesamt waren mir da einfach zu viele psychologische Kalendersprüche dabei, und was mir auch nicht so gefallen hat, sind die ständigen Anglizismen ("best practice", "from worst to first", "nose dive"), die dann auch noch kursiv gesetzt sind, um auf sie aufmerksam zu machen.

Trotzdem hat mich das Buch berührt: Denn in und mit ihm betrauert Schmid den frühen Tod seiner Frau, und das ist gar nicht kalenderspruchhaft, sondern sehr persönlich und ehrlich. Er berichtet vom Zweifel, die ihn befallen, wie denn überhaupt ein gelungenes Leben ohne den einen geliebten Menschen aussehen kann. Aber auch von der Hoffnung, dass auch der tiefste Winter irgendwann zu Ende geht und die Schaukel wieder nach oben schwingt. Und da hat mich die Kunst der kleinen Lebensfreude dann trotz allem gepackt.
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