»Wie tolerant ist unsere Gesellschaft eigentlich wirklich gegenüber Vielfalt?« Das erfolgreiche Männermodel nimmt die Leserinnen und Leser in »Als mein schwules Ich starb« mit auf eine intensive Reise, die hinter die Kulissen der schillernden Modewelt führt und gleichzeitig die tiefsten Abgründe des eigenen Selbst erforscht. Von seiner Kindheit, geprägt von Selbstzweifel und Selbstleugnung, über seine ersten Erfolge auf dem Catwalk bis hin zu Mobbing auf Social Media und im wahren Leben – Felix gibt tiefe Einblicke in seine Seele und seinen Kampf um Akzeptanz in der Gesellschaft und für sich selbst. Er öffnet die Türen zu einer inklusiven Gesellschaft, in der Vielfalt gefeiert, aber nicht durch Pink-Washing benutzt wird. Unabhängig von sexueller Orientierung oder Geschlecht können Leserinnen und Leser wertvolle Erkenntnisse aus Felix' Geschichte ziehen. Sie lernen sich selbst zu akzeptieren und finden den Mut, die eigenen Träume zu verfolgen. Eine inspirierende Geschichte, die dazu ermutigt, die eigenen Hindernisse zu überwinden, um ein erfülltes Leben zu führen.
Subjektiv, ehrlich und schonungslos beschreibt Felix Nieder das Leben und Leiden eines jungen schwulen Menschen in unserer Gesellschaft. Es ist seine eigene Geschichte. Nieder schafft es exzellent, den Leser in die Gedanken und Gefühle seines jungen ichs eintauchen zu lassen - und stellt doch immer wieder einen allgemeinen Kontext her. Er spart in seinem Buch nicht an durchaus betechtigter Kritik, und eröffnet doch auch immer Wege aus der Misere. Und er gibt Hoffnung. Auch für all jene, denen es geht, wie ihm selbst. Und wenn es nur die Gewissheit ist, nicht allein zu sein.
Die größte Stärke aber bleibt die schonungslose und ehrliche Offenheit, die der Gesellschaft, aber auch dem Leser einen Spiegel vorhält.