Eine kurze Retrospektive über Podcast und Bloggen. Die Idee des D-Movies wird eingeführt und ich frage mich, ob meine Kreativität bereits verflogen ist. Es gibt einen Ausblick über die letzte Phase des Studiums.
Der aus meiner Sicht bisher stärkste Thriller, den ich von Michaela Kastel gelesen habe. Die Spannung und das Grauen werden langsam und subtil aufgebaut, der Schrecken spielt sich überwiegend in den Köpfen der LeserInnen ab.
Eine wirklich sehr spannende Geschichte - eine Tierpräparatorin die alleine im Wald lebt. Es war sehr spannend geschrieben. Nur passieren ab der Hälfte sehr viele Sachen auf einmal und einige der Dinge waren auch etwas abwegig….
Dieser Thriller ist weder ICE noch Bummelzug. Er ist etwas zwischendrin, das in gutem Tempo durch eine spannende Landschaft fährt, und uns ausreichend Gelegenheit gibt, sie in ihrer Ganzheit zu bewundern.
Sonja ist Tierpräparatorin. Und ein klein Wenig Künstlerin. Selbst, wenn ihre Arbeitsutensilien aus Blut, Knochensägen und harten Chemikalien bestehen anstatt Pinsel und Farbe. Denn neben normalen Präparaten wie Haustieren, deren Besitzer nicht bereit sind ihre Lieblinge loszulassen, fertigt sie hie und da auch ... besonderes an.
Selbstverständlich ist es ein einfaches Leben, das sie führt. Wer so eng mit dem Tod verbunden ist, dem fällt der Anschluss an das Dorfleben schwer; den macht der Beruf zum Außenseiter. Umso überraschender kommt es für sie, als der neu zugezogene Tierarzt sich offen für sie zu interessieren beginnt. Und sie sich für ihn.
Während die beiden sich, gemeinsam mit der Tochter des Tierarztes, langsam zusammenraufen, werden die von Kunden an Sonja gerichteten Wünsche immer ... merkwürdiger. Und der Tonfall wird deutlich rauer.
Das Buch nimmt erst recht spät so richtig Fahrt auf. Doch wo das sonst eher stört hat man hier nicht das Gefühl seine Zeit verschwendet zu haben. Es ist nicht der rasanteste Thriller - aber auf seine eigene Art durchaus intensiv.
Bereits vor Jahren konnte mich Michaela Kastel mit ihrer Art zu schreiben unglaublich begeistern. Jedes Mal freue ich mich aufs Neue, einen Thriller von ihr zu entdecken und zu erleben. Aber mit „Unsterblich “ hat sie etwas völlig Neues erschaffen, das mich noch immer nicht loslässt. Es liegt fern von jeder Moral und Vorstellungskraft .
In meinen Augen ist sie eine begnadete Autorin mit unglaublich viel Feingefühl für das Monströse und Skurrile. Dabei geht es in keinster Weise um Gut oder Böse. Sie zeigt uns Menschen mit Stärken und Schwächen. In jedem liegt das Böse verborgen und es braucht nur den Bruchteil einer Sekunde, diesen herauszukitzeln. Ist es erstmal passiert, ist es schwer wieder rückgängig zu machen. Zudem macht man sich keine Vorstellung davon, was es mit einem selbst macht. Die Charaktere in diesem Buch sind besonders herausragend ausgearbeitet. Sonja geht dabei besonders ans Herz, weil wir alles aus ihrer Perspektive erleben. Ihre Entwicklung, ihre Wandlung hautnah miterleben. Ebenfalls beeindrucken die Nebencharaktere unfassbar. Sie seziert sie vor den eigenen Augen. Dabei entdeckt man Dinge, die man nie für möglich halten würde. Die zutiefst schockieren und verstören. Aber das tut das Leben manchmal auch, oder? Einzig ihr Freund blieb mir zu blass, ihn konnte ich am wenigsten fühlen.
Ich kann gar nicht mit Worten beschreiben, was dieser ungewöhnliche Thriller mit mir gemacht hat. Sonja ist Präparatorin und das mit Leib und Seele. Es wird sehr detailliert auf diese Thematik eingegangen, was sehr faszinierend und interessant ist. Dabei verstört es auch auf eine eigene Art und Weise. Es wird hier gezielt mit menschlichen Ängsten gespielt. Mal subtil, mal auf tiefgreifende Art und Weise. Dabei ist der Mensch selbst der größte Schrecken.
Puh, emotional gesehen hat es mich unglaublich fertig gemacht. Vor allem, was mit Sonja passiert ist. Aber auch die Tragik und die Trauer dahinter. Ich mochte sie sehr für ihre introvertierte Art. Sie hatte etwas schmerzhaftes und einsames an sich, das mich immens gefangen nahm. Es ist in meinen Augen ein sehr eigenwilliger Thriller, der niemals laut und tosend daherkommt. Sondern immer leise und subtil. Es gibt Ausbrüche, es gibt menschliches Leid und enorm große Verzweiflung, diese brechen sich stillschweigend Bahn. Besonders die leisen Töne sind das entscheidende. Sie brennen sich ein. Sie verankern sich unwiderruflich.
Die Thematik ist dabei äußerst faszinierend, besonders mit welchen Kuriositäten Sonja betraut wird. Doch als Klara verschwindet, entwickelt es eine völlig neue Dimension. Es wird emotionaler und verzweifelter. Dabei mischen sich Tragik und Menschlichkeit auf beachtliche Art und Weise. Es werden so gezielt Wendungen platziert, die man so niemals erwartet hätte, die darum um so mehr schockieren und berühren. Dabei werden Wahrheiten ans Licht gezerrt, die so viel mehr freilegen, als es reine Bösartigkeit tun kann. Denn manchmal ist der Mensch selbst sein größter Feind. Ich bin einfach nur zutiefst beeindruckt, mit welcher Finesse und Feingefühl hier agiert wurde. Ein Umstand, der mich noch jetzt sprachlos macht.
Fazit: Michaela Kastel hat mit „Unsterblich “ einen Thriller zum Leben erweckt, der nach Perfektion strebt und dabei die eigenen Dämonen ans Licht zerrt. Beeindruckend, tiefgreifend und unglaublich emotional. Ein Thriller, der so viel mehr freigelegt, als es der Mensch je könnte. Ich bin absolut sprachlos über so viel Finesse und Feingefühl. Unbedingt lesen.
Da „Verirrt“ von Michaela Kastel mein #Thrillerhighlight im November war, zog letzte Woche auch „Unsterblich“, erschienen bei Heyne, bei mir ein und wurde sofort gelesen. Eins kann ich Euch verraten: Wenn ihr auf der Suche nach einem Thriller mit Gänsehautmomenten seid, dann ist Michaela Kastel und ihre Thriller definitiv die richtige Wahl! Unbezahlte Werbung, da Buch selbst gekauft. Kurz zum Inhalt: Die Tierpräparatorin Sonja lebt von der Außenwelt abgeschieden in einem kleinen alten Haus im Wald. In der nahen Kleinstadt hat sie den Ruf einer Hexe. Um über die Runden zu kommen, nimmt sie auch dubiose Aufträge an. Doch dann trifft sie den jungen Tierarzt, der neu in der Stadt ist, und erlebt zum ersten Mal, dass sich ein anderer Mensch wirklich für sie interessiert. Doch genau da nimmt sie einen Auftrag an, der alles verändert. Meine Meinung: Es gibt wenig Autor:innen, die so gut ein dunkles und dämonisches Setting erzeugen können, wie Michaela Kastel. Sofort zog sie mich gedanklich in den dunklen, undurchdringbaren Wald zu Sonja und hinein in dieses eklige Handwerk. Ja, ich bin kein Fan von ausgestopften Tieren, mir jagen sie Angst ein. Doch für einen Thriller war dieses Setting perfekt. Haarklein beschreibt die Autorin Sonjas Handwerk, und diese Beschreibungen waren weit außerhalb meiner Komfortzone. Bis ins kleinste Detail nimmt sie ihre Leser:innen mit, wenn Sonja Tiere häutet, ihre Innereien entnimmt und sie präpariert. Diese Szenen waren es auch, die mich immer wieder voll Ekel aus dem Lesefluss rissen. Versteht mich nicht falsch, sie passen zur Stimmung und dem Setting des Buches, nur mir waren sie zu viel. Hinzu kam, dass ich Sonjas Handeln schon relative am Anfang nicht verstand und sie mir daher schon sehr schnell, sehr unsympathisch wurde. Sie geht sprichwörtlich über Leichen, nur für Geld und ihren Ehrgeiz. Und genau da konnte ich nicht ganz mitgehen. Natürlich verstehe ich, dass die Autorin genau dies für den Handlungsverlauf brauchte, doch genau ab da konnte ich Sonjas Handeln nicht mehr verstehen. Natürlich verstand es Michaela Kastel auch in diesem Thriller bis zum Schluss einige Wendungen einzubauen, die ich so zwar habe kommen sehen, die aber trotzdem spannend und auch gruselig verpackt waren. Mein Fazit: Ich werde auch den nächsten Thriller der Autorin lesen, auch wenn mir dieser sowohl von den Charakteren als auch von der Storyline nicht ganz überzeugen konnte. Abschließend wurden es 4 von 5 Sternen für mich für diesen Thriller, den ich nur Leser:innen empfehlen kann, die wirklich hart gesotten sind. Viele Szenen sind wirklich heftig! Mir war dieser Thriller einfach zu viel.
ORIGINALAUSGABE Paperback , Klappenbroschur, 368 Seiten, 13,5 x 20,6 cm ISBN: 978-3-453-42759-4 Erschienen am 12. April 2023 15,00 € »Ich hätte nie gedacht, dass ich so sterben würde. Hilflos. Im Wald. Ohne sie retten zu können.« Einsam und versteckt lebt die Tierpräparatorin Sonja im Wald. Ihre Kundschaft ist dubios, viele Aufträge sind finster und illegal. Als sie einem jungen Mann begegnet und Gefühle für ihn entwickelt, versucht sie, aus ihrem Außenseiterleben auszubrechen. Doch dafür muss sie einen letzten Auftrag annehmen, der dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit wieder hochspült und tödlich endet …
»… ein knallharter Thriller, der einem bisweilen die Haare zu Berge stehen lässt. … Michaela Kastei führt … in eine Welt, wie sie schwärzer kaum sein könnte.«
BücherMagazin (14. Juni 2023) Zur Autorin Michaela Kastel, geboren 1987, studierte an der Universität Wien und arbeitete viele Jahre im Buchhandel. Seit 2019 widmet sie sich ganz dem Schreiben. Ihre Romane wurden bereits mehrfach für Preise nominiert, außerdem erhielt sie den Viktor Crime Award als verheißungsvolle neue Stimme im Spannungs-Genre.
Meine Meinung
Ich bin durch den interessanten Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden.
Es geht hier um die junge Tierpräparatorin Sonja, die alleine mit ihrem Hund Hexe im Wald lebt. Es kommen auch immer wieder Kunden auf sie zu, die Aufträge am Rande der Legalität für sie haben, aber auch illegale Aufträge nimmt sie an.
Durch Zufall lernt die Einzelgängerin dann den jungen verwitweten neuen Tierarzt kennen, der seine kleine Tochter nun alleine großzieht. Zum ersten Mal entwickelt sie Gefühle für einen Mann und sie treffen sich immer wieder. Nur weiß er halt nicht alles von ihr …
Dann bekommt sie einen dubioseren aber sehr gewinnbringenden Auftrag nach dem anderen, eine Absage lassen die Auftraggeber nicht zu. Und dann ist jemand aus ihrem näheren Umfeld durch ihre Entscheidungen in Gefahr …
Der 2. Teil konnte mich dann sehr fesseln und begeistern, auch wenn der Inhalt sehr abstrus und morbide war. Einige Wendungen mochte ich nicht so gerne und auch das Ende hätte ich mir anders gewünscht. Es war aber spätestens in der 2. Hälfte ein absoluter Pageturner. Auch gab es zu Sonjas Vergangenheit zum Ende hin eine absolut überraschende Wendung.
Alles in allem kann ich hier eine absolute Leseempfehlung mit 4,5 Sternen aussprechen. Es hat mich glaubzeitig fesseln können, aber auch an meine Grenzen gebracht.
Nach dem Tod ihres Großvaters übernimmt Sonja die Präparierwerkstatt. Sie hatte schon als Kind Interesse und die nötige Begabung für diese spezielle Aufgabe, die es ihr nun ermöglicht, ihr Überleben zu sichern. Allerdings hat ihr Großvater ihr auch Schulden hinterlassen. So übernimmt sie den einen oder anderen Auftrag, der auf den zweiten Blick vielleicht nicht ganz legal ist.
Zitat Pos. 1320: "Mein ganzes Leben wird sich zum Guten wenden, wenn ich nur durchhalte und diesen einen absurden Auftrag erledige. Ich muss es hinkriegen. Koste es, was es wolle."
Michaela Kastel ist mittlerweile bekannt für ihre außergewöhnlichen Stories, so dass es nicht überraschend ist, dass auch die Protagonistin Sonja ein besonderes Leben führt. Gefühlvoll erklärt die Autorin die widersprüchlichen Emotionen, die Sonja mit ihrer Lebensweise als Eigenbrödlerin in einer Hütte im Wald, ohne soziale Kontakte, beschäftigen. Und wie ihre Weltanschauung sich plötzlich verändert, als sie auf Jonathan und seine Tochter Klara trifft. Am liebsten möchte sie für eine neue Zukunft mit den beiden ihre dubiosen Aufträge beenden, in die sie so achtlos geschlittert ist, versinkt aber immer tiefer darin. Bis es zur Katastrophe kommt und Sonja kurz davor steht, alles zu verlieren.
Zitat Pos. 1947: "Zum ersten Mal erkenne ich, dass die Freiheit, die ich so hochhalte, nicht existiert. Ich sitze in einem Gefängnis. Und bin darin zu einem Monster geworden."
Die Lage spitzt sich extrem zu und man verfolgt gespannt, wie Sonja versucht, mit allen Mittel ihr neues "normales" Leben zu schützen. Doch die Autorin hat noch eine Wendung im Gepäck und berührt so auch emotional mit der Geschichte, die kein richtiges Happy End aufweist.
Fazit: Ein erneut gelungener Thriller über eine einsame Protagonistin und deren verzweifelter Suche nach Glück, über Schuld und Sühne, blutig, spannend, absolut zu empfehlen.
Sonja lebt schon seit Jahren alleine im Wald, nur ihr Hund Hexe ist eine treue Weggefährtin. Dass die Bewohner der Stadt eher sie selbst als Hexe betiteln stört sie nicht. Sie weiß selbst, dass sie aneckt und mag ihr einsames Leben, so wie es ist. Von Beruf ist sie Tierpräparatorin, ein Beruf, der dubiose Angebote magisch anzieht. Sie ist eine Meisterin ihres Fachs und vom Ausstopfen eine kleinen Vogels bis zum Präparieren eines gruseligen Werwolfs ist alles dabei. Doch dann wird es immer abgedrehter und der Großteil des Thrillers dreht sich hauptsächlich um Sonjas zwielichtige Kunden und ihre ganz „besonderen“ Wünsche. Dass die teilweise sehr abstoßend sind, kann man sich an dieser Stelle vielleicht denken. Durch die Einblicke in Sonjas Beruf wird der Thriller zu einer Kuriosität, die ich so noch nicht gelesen habe. Sonja als Protagonistin bekommt sicherlich keinen Sympathie-Preis, aber genau ihre Art hat die Geschichte ausgemacht.
Und trotz ihres Einsiedlerdaseins lernt sie quasi durch Zufall einen verwitweten Vater kennen, der auch noch eine kleine neugierige Tochter hat, die sich in Sonjas Leben breit machen. Auch wenn der Thriller nicht unbedingt blutig oder besonders rasant ist, schafft es die Autorin einen eine düstere Atmosphäre zu kreieren, die für Gänsehautmomente sorgt. Das Ende hält noch die ein oder andere Wendung bereit, die ich so nicht erwartet habe. Hat mir sehr gut gefallen, daher gibt es eine klare Leseempfehlung. 4,5 ⭐️
Michaela Kastel hat Talent. Ihre Romane sind spannend, anders und im wahrsten Sinne des Wortes monströs. Ich mag ihre verrückten Ideen und ihre Art, eine Geschichte aufzubauen. Auch ihre Protagonisten sind meistens sehr gelungen - keine strahlenden Heldinnen und Helden, sondern moralisch grau und dadurch sowohl interessant als auch nachvollziehbar.
Aber - und nun kommt das aber - ich persönlich habe als Leserin auch mit manchen Dingen so meine Mühe. Realismus darf man nicht oder nicht immer erwarten, was mich manchmal doch etwas stört, da die Handlung ja in unserer "wahren" Welt angesiedelt ist, wo manches schlicht nicht so möglich wäre (kann da leider meinen Verstand nicht komplett ausschalten, wieder es andere Lesende bei spannender Lektüre können). Einige Twists sind mir zu vorhersehbar, einige zu sehr "Plot-Convenience" ("es ist so, weil die Geschichte es so erfordert"). Und die Antagonisten sind immer zu verrückt, zu abgebrüht, zu böse - eher Karrikaturen als wahre Personen.
Und auch das Ende ist defintiv geschackssache. Realistisch ja, passend irgendwie auch - und trotzdem hätte man sich ein anderes gewünscht.
Neben allen Kritikpunkten habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt, und werde gerne wieder zu einem Thriller der Autorin greifen.
Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, das in kürzester Zeit eine so einnehmende Atmosphäre aufbaut & diese durchgehend aufrecht erhält Die Bedrohung war subtil & wurde von einer unheilvollen Ruhe begleitet. Das hat die Autorin wahnsinnig eindrucksvoll einfangen. Diese Stimmung hat die Handlung für mich getragen, denn viel passiert ist eine lange Zeit an sich nicht. Sonja hat mich von Anfang an aber sehr fasziniert & ich war unglaublich gefesselt. Ich empfand die Story trotz ruhiger Handlung als super spannend, eben da man genau wusste, dass das noch richtig brenzlig wird. Hab die meisten Twists zwar kommen sehen, wodurch es vom Plot her leider nicht unbedingt überraschend für mich verlief, aber insgesamt war’s einfach so gut gemacht. Die Geschichte lässt mich nicht mehr los, da sie nicht nur super erzählt wurde, sondern in dieser ganzen kranken Handlung viel zu viel Wahres steckte. Menschen, die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld, die sich alles kaufen, alles erlauben dürfen, weil sie einflussreich sind. Beängstigend. Michaela Kastel hat zudem einen enorm guten Schreibstil! Ich muss dringend mehr von der Autorin lesen! Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven - echt skurril, brutal & krank, aber ebenso emotional, packend & einnehmend. Aufgrund gewisser Ereignisse, bin an einigen Stellen an meine Grenzen gestoßen🐾🫣. Aufhören konnte ich trotzdem unter keinen Umständen. Richtig, richtig gut! 👏🏼
Das Buch musste ich erstmal sacken lassen.. es war spannend aber auch verstörend. Es gab einige Stellen wo ich echt geschluckt hab, sogar Tränen kamen.. Ich würde dennoch sagen, dass es kein krass blutrünstiger Thriller ist, aber dennoch nichts für sehr schwache Nerven. Die Atmosphäre mit dem Haus im Wald fand ich super gruselig und war dennoch echt perfekt für die Protagonistin. Der Job als Tierpräparatorin war, fand ich, auch iwie gruselig.. Sonja war anfangs komisch, aber mochte ich sie irgendwie. Sie mag auch keine Menschen 😅 und das was sie durchgemacht hat, ist das verständlich gewesen.
Ich hab das Buch total schnell gelesen, einfach weil ich wissen wollte was Sache ist, auch wenn es teils durchschaubar ist, hatte ich tolle Lesestunden und fand es gut.
Unsterblich ist für mich kein Thriller, sondern las sich für mich wie ein unterhaltsamer 90 Minuten Fernsehfilm. Eine ungewöhnliche Geschichte, die nicht wirklich spannend, aber dennoch unaufdringlich beklemmend ist. Warum vergebe ich vier Sterne? Zum einen weil der Beruf Tierpräparatorin von Hauptcharakter Sonja einfach mal etwas ganz anderes ist. Außerdem fand ich es faszinierend, wie die Autorin die speziellen Präparationsarbeiten doch recht nüchtern beschrieben hat und das Grauen dieser Taten sozusagen zwischen den Zeilen zum Vorschein kommt. Das Ende des Buches kann man sehen, wie man will. Einen Wow-Effekt gab es für mich keinen, aber dennoch wurde alles gut zu Ende erzählt.
Ein durchaus wirklich starkes Buch, bei dem ich an 2-3 Stellen kurz überlegt habe, es weg zu legen, weil es wirklich heftig war. Aber es hat mich dann doch zu sehr gefesselt. Leider waren aber genauso 2-3 Happenings sehr vorhersehbar, das fand ich sehr schade, da es mich umso mehr begeistert, wenn man denkt, man hat das Rätsel gelöst und dann kommt es doch anders. Dies ist hier leider nicht der Fall gewesen. Trotzdem fesselnd und sehr starke Bilder!
Ich liebe Michaela Kastel! Ihre Geschichten haben immer eine starke Protagonsitin, und ihre Geschichten sind immer unterschiedlich. Wie kommt man nur auf die Idee? Ich konnte nicht einmal kurz unterbrechen, weil die Kapiteln gefühlt trotz Unterteilung immer noch weiterging. Für mich war es kein Plot Twist, doch darum ging es auch gar nicht. Die Entwichkung zwischen den Charakteren, die Charakterentwicklung einer Person und dann die Sorge um jeden, hat mich tief berührt
Packender Thriller mit Gänsehaut-Momenten Dieses Buch hat mich wirklich fesseln können. Die Stimmung war unheimlich, die Präparationen sehr detailliert und oft ekelerregend. Die Handlung konnte mich gut mitreißen, so dass ich das Buch an zwei Tagen durchgelesen hatte. Aber es ist nichts für schwache Nerven und/oder Mägen. Dennoch ein spannendes Buch, vor allem für Thriller Fans.