What do you think?


Hitzewelle
Kurz vor acht kam es zum langersehnten Gewitter. Wetterleuchten und Donnergrollen hatten es angekündigt. Er trat auf den Balkon und schaute auf die Straße hinunter. Da bemerkte er ein junges Pärchen, das mitten im Regen stand. Er erkannte den blonden Studenten aus dem Erdgeschoss. Das Mädchen trug ein gelbes Sommerkleid, das ihr am Körper klebte. Der Junge zog sein T-Shirt aus und begann, es wie ein Lasso durch die Luft zu schwingen. Das Mädchen lachte und rannte von ihm weg. Der Junge holte seine Spielgefährtin ein, hob sie hoch und legte sie wie einen großen Sack über seine Schultern. Jonathan schaute ihnen gebannt zu.
- GenresGerman Literature
160 pages, Hardcover
Published July 28, 2022
Ratings & Reviews
Friends & Following
Create a free account to discover what your friends think of this book!
Community Reviews
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
September 3, 2023
Der Roman "Hitzewelle" ist ein schwieriger Fall für mich. Lange habe ich einen Protagonisten nicht mehr so sehr gemocht wie den 35-jährigen Einzelgänger Jonathan. Auch die Geschichte von Hitzewelle, Stromausfällen und Wasserknappheit liest sich interessant und unterhaltsam. Nur ist die Sprache zu simpel. An keiner Stelle finden sich doppelte Böden oder Abgründe. Dabei wäre hier so viel Potential gewesen.
Ich habe die literarischen Erwartungen zurückgestellt und mich vollständig auf Jonathan konzentriert. Immer wieder musste ich an ein Zitat des Musikers Paul Simon denken: "I am a loner but I don't find it lonely." Das beschreibt Jonathans Leben im ersten Teil des Buches ziemlich gut. Leider wird er am Ende von seiner Autorin verraten. Das durch ein "übersinnliches" Ereignis eingeleitete Ende hat mich schwer enttäuscht.
Zu Beginn dachte ich wegen des tollen Helden, dass das ein 5-Sterne-Buch werden könnte. Aufgrund der Sprache habe ich dann bald einen Stern abgezogen. Für das Ende habe ich einen weiteren Stern abgezogen. Irgendwie denke ich, Jonathan hat das nicht verdient. Aber er hätte auch einen besseren Text verdient gehabt.
Ich habe die literarischen Erwartungen zurückgestellt und mich vollständig auf Jonathan konzentriert. Immer wieder musste ich an ein Zitat des Musikers Paul Simon denken: "I am a loner but I don't find it lonely." Das beschreibt Jonathans Leben im ersten Teil des Buches ziemlich gut. Leider wird er am Ende von seiner Autorin verraten. Das durch ein "übersinnliches" Ereignis eingeleitete Ende hat mich schwer enttäuscht.
Zu Beginn dachte ich wegen des tollen Helden, dass das ein 5-Sterne-Buch werden könnte. Aufgrund der Sprache habe ich dann bald einen Stern abgezogen. Für das Ende habe ich einen weiteren Stern abgezogen. Irgendwie denke ich, Jonathan hat das nicht verdient. Aber er hätte auch einen besseren Text verdient gehabt.
January 6, 2024
3.5*
Ich mochte die Beschreibungen von Jonathans Leben sehr gerne. Seine Entwicklung fand ich auch ganz gut, allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt.
Ich mochte die Beschreibungen von Jonathans Leben sehr gerne. Seine Entwicklung fand ich auch ganz gut, allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt.
August 27, 2024
Die Beschreibung von Jonathan's Leben hat mich gepackt. Ich mag Geschichten über einzelgängerische Persönlichkeiten ab der Norm. Jonathan schien zufrieden mit seinem einfachen Leben in festen Routinen. Schade, dass die Charakterentwicklung dann doch in eine andere Richtung verlief und nicht wirklich nachvollziehbar war. Das Happy End mit plötzlicher Lebensstiländerung erschienen mir sehr platt und unpassend zum gefühlvollen Einstieg.
February 21, 2025
”er weinte über jeden tag, über jeden abend, über jede stunde, die er nicht gelebt hatte, die er nicht gewürdigt hatte, die er mit warten verbracht hatte.”
hitzewelle habe ich gelesen, als ich im anfangsstudium war krank zu werden und mit fieber versucht habe den tag zu überstehen. da war es vielleicht nicht förderlich, dass ich die in diesem buch beschriebene hitzewelle auch sehr nachfühlen konnte.
es war aber, entgegen meiner erwartungen, super packend und hat mir kurzweilige, aber spannende lesestunden verschafft!
hitzewelle habe ich gelesen, als ich im anfangsstudium war krank zu werden und mit fieber versucht habe den tag zu überstehen. da war es vielleicht nicht förderlich, dass ich die in diesem buch beschriebene hitzewelle auch sehr nachfühlen konnte.
es war aber, entgegen meiner erwartungen, super packend und hat mir kurzweilige, aber spannende lesestunden verschafft!
August 4, 2026
Uff, nee. Dieses Buch ist keine leichte Lektüre. Nicht wegen schwerer Themen, sondern weil es so. unglaublich. dröge. ist. Eine Wüstenwanderung ohne Wasser. Ich hab jetzt über Monate versucht, es fertig zu lesen, es sind ja nur knapp 100 Seiten, aber beim besten Willen, es geht nicht. Ich habe jetzt schlussendlich bei Seite 70 beschlossen, das Vorhaben aufzugeben und bin erleichtert. Insofern kann ich aber natürlich auch die Handlung nur bis hierhin bewerten und weiß nicht, was im letzten Drittel passiert.
Ist es denn wirklich so schlimm? Nein, *schlimm* ist es nicht, daher habe ich auch noch 2 statt nur 1 Stern gegeben (1 Stern wäre für mich reserviert für Bücher, von denen ich denke, es sollte sie gar nicht geben). Aber es hat weder sprachlich noch (bislang) was die Handlung angeht irgendetwas zu bieten. Die Sprache ist sehr simpel und beschreibend, sicherlich sehr angenehm für Menschen, die Deutsch gerade erst lernen. Es fehlt aber auch nahezu jegliche Poesie (bis auf zwei eher plumpe Metaphern), es gibt keine schönen Sätze oder Formulierungen, oder Wortwitz, oder irgendwas - außer "Jonathan sitzt auf seinem Sofa", "Jonathan geht einmal um den Block", "Jonathan sieht fern". Es mag schon sein, dass die Sprache absichtlich so gestaltet ist, um die Kargheit von Jonathans Leben zu illustrieren. Es bleibt aber trotzdem dröge zu lesen.
Auch die Handlung... Gut, bei diesem Punkt gibt es offenbar Meinungsverschiedenheiten - andere Rezensenten fanden die Beschreibungen von Jonathans einsamem Alltag "spannend" und "faszinierend", was mich wirklich überrascht. Das soll gar kein Seitenhieb gegen die Leser sein, die das so empfinden, ich freue mich für sie, dass sie mehr Vergnügen bei der Lektüre hatten als ich. Und natürlich ist mir auch klar, dass Geschmäcker und Erfahrungen verschieden sind, trotzdem hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass gleich mehrere Personen diese Nicht-Handlung als "spannend" beschreiben, weil es *mir* so unglaublich langweilig ist. Zugegeben, es passiert auch nur ca. das erste Drittel des Buches absolut gar nichts, bis klar wird, dass unser Protagonist wohl doch allmählich aus der Einsamkeit herausfinden wird. Aber auch das passiert natürlich recht langsam und leise erzählt. Wer so etwas mag, für den mag das ein gutes Buch sein. Ich für meinen Teil habe mich schon lange nicht mehr so dermaßen gequält mit einer Lektüre.
Ist es denn wirklich so schlimm? Nein, *schlimm* ist es nicht, daher habe ich auch noch 2 statt nur 1 Stern gegeben (1 Stern wäre für mich reserviert für Bücher, von denen ich denke, es sollte sie gar nicht geben). Aber es hat weder sprachlich noch (bislang) was die Handlung angeht irgendetwas zu bieten. Die Sprache ist sehr simpel und beschreibend, sicherlich sehr angenehm für Menschen, die Deutsch gerade erst lernen. Es fehlt aber auch nahezu jegliche Poesie (bis auf zwei eher plumpe Metaphern), es gibt keine schönen Sätze oder Formulierungen, oder Wortwitz, oder irgendwas - außer "Jonathan sitzt auf seinem Sofa", "Jonathan geht einmal um den Block", "Jonathan sieht fern". Es mag schon sein, dass die Sprache absichtlich so gestaltet ist, um die Kargheit von Jonathans Leben zu illustrieren. Es bleibt aber trotzdem dröge zu lesen.
Auch die Handlung... Gut, bei diesem Punkt gibt es offenbar Meinungsverschiedenheiten - andere Rezensenten fanden die Beschreibungen von Jonathans einsamem Alltag "spannend" und "faszinierend", was mich wirklich überrascht. Das soll gar kein Seitenhieb gegen die Leser sein, die das so empfinden, ich freue mich für sie, dass sie mehr Vergnügen bei der Lektüre hatten als ich. Und natürlich ist mir auch klar, dass Geschmäcker und Erfahrungen verschieden sind, trotzdem hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass gleich mehrere Personen diese Nicht-Handlung als "spannend" beschreiben, weil es *mir* so unglaublich langweilig ist. Zugegeben, es passiert auch nur ca. das erste Drittel des Buches absolut gar nichts, bis klar wird, dass unser Protagonist wohl doch allmählich aus der Einsamkeit herausfinden wird. Aber auch das passiert natürlich recht langsam und leise erzählt. Wer so etwas mag, für den mag das ein gutes Buch sein. Ich für meinen Teil habe mich schon lange nicht mehr so dermaßen gequält mit einer Lektüre.
July 7, 2023
Eine herzerwärmende Geschichte in schöner Sprache, flüssig geschrieben - ich habe es in einem Zug durchgelesen. Ein Protagonist zum sich Verlieben.
May 7, 2024
Ein kleiner, leichter hochsommerlicher Happen für zwischendurch.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews






