Wie alles begann! Giftspeiende Schneekanonen und zwei tote Damit ist die Entspannung für die Charlotte in ihrem wohlverdienten Urlaub in Schladming gründlich ruiniert. Mit ihrer vorlauten kleinen Schwester Flora im Schlepptau schaut sich die Ex-Polizistin die Sache mal genauer an – irgendwer muss den Job ja machen, wenn die lokalen Behörden nichts weiterbringen. einmal Polizistin, immer Polizistin. Und ganz nebenbei lernt sie auch noch ihre große Liebe kennen . . .
"Perchtoldsdorfer Todesrausch" von Christian Schleifer ist das sogenannte "Prequel" zur beliebten Krimi-Reihe rund um die Ex-Polizistin und Neo-Winzerin Charlotte Nöhrer. Während ihres Skiurlaubes in Schladming gibt Charlotte einer Journalistin nach anfänglichem Zögern ein Interview, in dem sie über ihren legendären "Schladming-Fall" vor einem Jahr spricht, den sie quasi im Alleingang löste, da die örtlichen Behörden ziemlich hilflos im Dunkeln tappten.
Eigentlich wollte Charlotte damals nur ein paar ruhige Urlaubstage mit ihrer Schwester Flora in Schladming verbringen und das legendäre "Nightrace" hautnah miterleben. Doch gleich während ihres ersten abendlichen Skiausfluges stolpern sie über zwei deutsche Touristen aus Berlin, die ohne sichtbare Verletzungen tot im Schnee liegen. Wie sich dann schließlich herausstellt, ist Schnee eben nicht gleich Schnee, und schon befindet sich Charlotte, deren Polizistinneninstinkte sofort geweckt werden, inmitten des Schladminger Drogenmilieus und zwei weiteren Leichen wieder. Und von da an nimmt der Fall rasant an Fahrt auf, genauso, wie es Charlotte liebt ...
Wie schon die drei Vorgänger "Tod in Perchtoldsdorf", "Perchtoldsdorfer Schweigen" und "Perchtoldsdorfer Punsch", punktet auch die Vorgeschichte zu diesen drei Regionalkrimis mit einem gelungenen Mix aus Spannung, (schwarzem) Humor und viel Lokalkolorit. Mir persönlich gefällt besonders die Hauptfigur Charlotte sehr gut, sie ist lebensfroh, neugierig, nicht gerade auf den Mund gefallen (also ziemlich "goschert") und bereit, sich selbst in Gefahr zu bringen, wenn es die Situation erfordert.
Ich habe "Pertoldsdorfer Todesrausch", wie schon die Vorgänger, sehr gerne gelesen. Ich mag den Schreibstil des Autors, die teils schrulligen Protagonisten sowie die abwechslungsreiche Handlung, die immer wieder mit Überraschungen aufwartet. Auch die Auflösung des Falls war unerwartet, und so freue ich mich schon sehr auf Charlottes nächsten Fall.
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Es passt perfekt zu den anderen Büchern der Reihe und ich finde, dass es ein richtig guter Blickfang ist. Ich mag die Farben auch sehr gerne. Der Schreibstil des Autors lässt sich auch sehr angenehm und flüssig lesen. Den Humor fand ich toll, gerne hätte auch noch mehr Dialekt vorkommen können. Die Beschreibungen von Schladming und der gesamten Umgebung haben mir gut gefallen, es liest sich, wie wenn man direkt vor Ort ist. Ich mag Schladming sowohl im Sommer als auch im Winter gerne, deswegen machte mir das Lesen wirklich große Freude. Die Spannung hätte auch gerne etwas höher sein können. Das Buch ist nicht so ein typischer Krimi, aber ich finde, dass es sehr unterhaltsam zu lesen ist. Die Morde und die "Ermittlung" muss man mit einem kleinen Augenzwinkern betrachten. Die Artikel vor den Namen („die“ Charlotte) brachten mich beim Lesen immer etwas aus dem Gleichgewicht. Ich kenne zwar noch keine anderen Teile der Reihe, aber das störte mich beim Lesen nicht wirklich. Mit den Charakteren musste ich ein bisschen warm werden, dann war es aber durchwegs amüsant zu lesen. Für den unterhaltsamen Krimi vergebe ich 4,5 von 5 Sterne.
Den Regionalkrimi “Perchtoldsdorfer Todesrausch” hat Christian Schleifer am 19.Oktober 2023 gemeinsam mit dem emons-Verlag herausgebracht. Das düsternd wirkende Cover mit dem mittig platzierten Ahornblatt passt hervorragend zur Geschichte und in das Genre. Der Titel und der Name des Autors sind gut lesbar. Es hat nur wenige Sätze gedauert und mein Geist hat sich in die Geschichte vertieft. Zuerst ist mir eine wunderbare Schriftfarbe aufgefallen. Ein feiner Ton, eine erstaunlich gelungene Aneinanderreihung der modernen Wörter und ein freundlicher zum Teil leicht sarkastischer Humor, der durch die Zeilen lächelt. Dieser Schreibstil liest sich außergewöhnlich gut und ist etwas Besonderes. Er trifft exakt meine Humorlinie. Wie alles begann. Perchtoldsdorfer Todesrausch ist der vierte Band mit der Ermittlerin Charlotte Nöhrer. Dieser Band beschäftigt sich mit der Frage, was in Schladming wirklich geschah. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Perchtoldsdorfer Todesrausch. Der Titel ist erstklassig gewählt, was längst nicht immer so ist. Das Thema zieht sich zentral durch die gesamte Erzählung. Auch sonst macht Christian Schleifer alles richtig. Er lässt eine übersichtliche Anzahl von Haupt- und Nebenprotagonisten agieren und bleibt in einem Erzählstrang. Damit lenkt er die Konzentration des Lesers auf die Ermittlungen von Charlotte. Der Kriminalfall beginnt spannend. Der Autor präsentiert früh seine ersten beiden Leichen und dabei soll es nicht bleiben. Er geizt nicht mit Spuren. Auch nicht mit falschen. Nach und nach klärt sich der Mord auf. Nicht ohne eine unerwartete Wendung an der entscheidende Stelle. So kommt es dann doch noch etwas anders, als ich dachte. Offene Fragen bleiben bei mir nicht zurück. Alles in allem hat Christian Schleifer mit “Perchtoldsdorfer Todesrausch” einen ausgezeichneten Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht, mit dem ich einige spannende und humorige Lesestunden verbracht habe. Gerne empfehle ich diesen Regionalkrimi uneingeschränkt weiter. Es ist ein Kunstwerk.
Das Cover finde ich toll, der dunkle Hintergrund mit dem knalligen Blatt harmonieren toll und der Titel passt zur Reihe.
Dies ist die Vorgeschichte zu der Reihe und erzählt, wie die Ex-Polizistin Charlotte Nöhrer aus dem Polizeidienst in Wien entlassen wurde und wie sie ihre große Liebe fand. Bereits die ersten Seiten haben mich begeistert, der Autor Christian Schleifer schafft es, durch seinen gezielten Humor und treffenden Charme mich sofort in den Bann zu ziehen. Charlotte ist einfach eine tolle Person, die Handlung ist für mich spannend, mit vielen überraschenden Wendungen, es beginnt mit einem Urlaub in Schladming, Charlotte und ihre Freundin Andrea treffen auf die nervige Reporterin Lydia, die kleinen Seitenhiebe gegenüber der Reporterin sind einfach herrlich, sie muss unter anderem die Zeche für das Interview bezahlen, natürlich mit Champagner. Lydia möchte Charlotte zu dem Fall vom letzten Jahr interviewen, dem „Koks-Planai.
Nach dem Stress versuch Charlotte gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Flora ein wenig im Urlaub abzuschalten, aber wie heißt es so schön: "Einmal Polizistin - immer Polizistin" und so gerät Charlotte in einen sehr spanenden Fall. Eine Gruppe betrunkener Deutscher macht auf sich aufmerksam, zwei von ihnen fallen einfach Tod um. Charlotte merkt schnell, sie sind nicht durch einen natürlich Tod gestorben, Schnee der ganz besonderen Art war hier die Ursache, bleibt es bei den beiden Morden?
Dieser Regionalkrimi hat mir wirklich sehr gut gefallen, er war witzig, unterhaltsam und spanend. Ich mag Charlotte als Charakter sehr, sie ist eine wirklich außergewöhnliche Persönlichkeit. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.