Mag den Schreibstil total. Auch die Charaktere und wie die Geschichten verbunden sind und mit Zeit und Raum spielen. Aber dennoch hat mich ein bisschen gestört wie die weiblichen Charaktere fast ausschließlich im Kontext männlicher Lust existieren. Sie sind entweder schön oder unattraktiv und werden eigentlich nur im Zusammenhang mit Liebes- oder Sexgeschichten mit Männern erwähnt. Selbst die „Karrierefrau“ kommt nur weiter, weil sie zu flirten weiß und ansonsten wird ihr Charakter kaum dargestellt. Schade. Da wäre mehr drin gewesen. Trotzdem eine spannende Geschichte, die mit den zufälligen Begegnungen des Lebens zu spielen weiß und einem Bedeutungslosigkeiten und den unausweichlichen Tod vor Augen hält ohne ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit auszulösen.