Mit ihrem Hausboot fährt Millilu auf der Suche nach ihren Eltern die Flüsse entlang. Immer an Bord: Huhn Hennilotte und Ziege Vanille! Eines Tages trifft Millilu auf Stella und Luna. Die Mädchen sind verzweifelt: Lunas Eltern wollen nach Australien auswandern. Was können sie tun, um dennoch beste Freundinnen zu bleiben? Für Millilu ist klar: Stella und Luna müssen Seelenschwestern werden, denn so sind sie für immer verbunden. Doch bis dahin gilt es einige Prüfungen zu bestehen ...
Millilu ist ein Bootskind. Mit ihrem Hausboot fährt sie über Seen, Flüsse und Meere. Immer mit dabei: Ziege Vanille, die es gar nicht mag wenn sie nicht beachtet wird und Huhn Hennilotte, die die besten Eier der Welt legt. Millilu ist auf der Suche nach ihren Eltern. Eines Tages entdeckt sie am Flussufer die Freundinnen Luna und Stella. Lunas Eltern wollen nach Neuseeland auswandern. Die beiden Mädchen sind verzweifelt: werden sie dann noch Freundinnen sein, wenn sie so weit voneinander entfernt sind? Millilu hat eine Idee: die beiden müssen Prüfungen bestehen, um Seelenschwestern zu werden.
Millilu ist die liebenswerte Hauptfigur dieser Reihe. Frech, lustig nachdenklich und aufmerksam betrachtet sie die Welt und alle Lebewesen. Sie versucht zu helfen, wo sie kann. Mit viel Vertrauen und ein bisschen Alltagsmagie, die wir überall finden können, gelingt ihr dies auch.
Sabine Bohlmann gehört zu meinen favorisierten Autorinnen, ihre Kinderbücher sind abenteuerlich, spannend, und authentisch. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie auch als Schauspielerin und Synchronsprecherin, u.a. Lisa Simpson aus „Die Simpsons“ und die Maulende Myrthe in „Harry Potter“.
Ich liebe die Frau Honig Reihe von Sabine Bohlmann und war daher sehr gespannt darauf wie mir Flusskind gefallen wird. Der Klappentext hat mich auf jeden Fall schon mal sehr neugierig gemacht.
Lunas Eltern wollen nach Neuseeland auswandern und Luna und ihre beste Freundin Stella sind so verzweifelt, dass sie dann keine Freundinnen mehr sein können, dass die beiden von zu Hause abhauen. Dort treffen sie auf Millilu, die auf einem Hausboot die Flüsse entlang fährt. Für sie ist klar, dass die beiden Seelenschwestern werden müssen.
Zu Beginn mochte ich das Buch sehr gerne. Das Setting mit dem Hausboot war toll und auch die Freundschaft der Mädchen zeigt sich besonders stark. Hier geht es um Zusammenhalt und füreinander da sein.
Ich muss aber leider sagen, dass mich das Buch in der zweiten Hälfte ein wenig verloren hat und ich nicht mehr ganz so gepackt war. Es wurde leider ein wenig zäh und auch langweilig.
Insgesamt war das Buch grundsätzlich unterhaltsam, aber ich habe schon deutlich bessere Kinderbücher gelesen.
Knygoje rašoma, kad istorija skirta vaikams nuo 10 metų, tai maniškiams, kol dar 4 ir 6, sudėjus, juk beveik tiek ir gaunasi. 😆 Skaitėm kelis vakarus taip įsitraukę, kad vaikai jau mintinai cituoja juokelius ir kikena, ir kikena dviese!
Ši istorija turi mus, šios mergaitės turi mūsų širdis! Perskaitę kalbėjom, kad norim dar istorijų apie Mililu ir apsidžiaugėm atradę, jog ant knygos puikuojasi numeris 1, toks lyg ir pažadas laukt tęsinio?
Vaikai žavėjosi viskuo!
Gluosnė negali atsistebėti, kad Mililu tokia keista, bet kartu ir labai patinkanti! Kokia graži mintis čia pasėta apie žmones, kurie būna itin žavūs, jei gyvena savo unikalų gyvenimą, net jei atrodo keisti.
Jonas nepaliauja kartoti juokelių iš bažnyčios, netikrų raktų netikrose spynose. Dievo linksminimo idėja jam atrodė tokia smagi, kad suka ir suka ją galvoje! O kur dar "blynų teisybė", sraigės remontas, ir keturios stichijos!
Didžiausiame įtampos taške pabaigę, vieną vakarą vaikai tokie liūdni buvo ir susijaudinę, kad teko kartotis, ką mes jau žinome apie Mililu, kokias savybes ji turi, kaip galėtų tos savybes praversti, ar mes tikime, kad jai turi pasisekti. Buvo tiek įsijausta, kad kalbėjomės su vaikais kaip apie šalia esančius žmones. Ir Jonas net vienu metu sakė, kad dabar supranta, kodėl aš taip mėgstu daug skaityti. 💛 Įsivaizduojat? 🥰
Skaitant kildavo diskusijų, spėliojimų, nustebimų, išgąsčio, kartais liūdesio. Buvo veiksmų, kuriuos žūt būt reikėjo atkartoti, buvo žmonių apie kuriuos negalėjom tylėti, norėjosi aptarti dar ir dar kartą. Buvo ir draugystė, kuri yra išbandoma, bet nesusvyruoja! Buvo ir toks paliečiangis pasakojimas apie kasdienes dovanas. 💛 O kur dar nuotykiai, kasdienybės magija ir toks visiškas gyvenimo šventimas būnant drauge.
Esu sužavėta, vaikai įkvėpti, džiaugiuosi šia knyga visokeriopai pripildžiusią mano ir vaikų laiką kartu. 💛
Der Name der Autorin hat mich zu diesem Buch greifen lassen. Und so ließ ich mich auf das Abenteuer um die vermutlich zehnjährige Millilu ein, die mutterseelenallein mit ihrem Hausboot auf den Flüssen herumschippert. Dabei begegnet sie zwei Mädels, die von daheim ausgerissen sind und gemeinsam erleben sie Lustiges und Sonderbares. Und sonderbar ist Millilu auf jeden Fall. Irgendwie erinnert sie mich ein wenig an Pippi Langstrumpf, denn sie ist ebenso furchtlos, abenteuerlustig und steckt voller Ideen. Superkräfte hat sie keine, aber magisch sind manche ihrer Fähigkeiten dann irgendwie doch.
Insgesamt ein nettes Kinderbuch für Mädchen. Trotz der Ähnlichkeit zu Pippi ist die Geschichte doch mal etwas Anderes und im Buch finden sich auch schöne Illustrationen.
Pippi Langstrumpf auf ein Flußboot - so würde ich diese Geschichte beschreiben. Millilu ist ein Mädchen, das auf der Suche nach ihrer Familie auf den Flüssen Frankreichs fährt. Begleitet wird sie dabei nur von ihrer Henne Hennilotte und ihrer Ziege Vanille und jede Menge Fantasie sowie Kenntnisse über die Natur. Eines Tages trifft sie auf die beiden Freundinnen Stella und Luna, die begeistert von dem Boot und den Tieren sind. Ihre Freundschaft wird aber überschattet von der Tatsache, dass Luna bald mit ihren Eltern nach Australien auswandern wird. Millilu hat aber eine Lösung parat: Stella und Luna können, indem sie einige Prüfungen bestehen, zu Seelenschwestern werden und so auch auf der größtmöglichen Distanz mit einander verbunden bleiben. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen: sehr viel Freundschaft, eine Prise Wunder, und schön viel Natur. Wie immer wunderbar gelesen von der Autorin.
Vielen Dank an NetGalley und den Planet! Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt meine eigene. Ich hab das irgendwie schneller durch als ich dachte. 144 Seiten, klar, aber trotzdem. Bohlmann hat halt ein Tempo das einen einfach mitnimmt. Millilu als Charakter hat mich wirklich gewonnen. Lebt allein auf einem Hausboot, benennt sich jeden Geburtstag neu, hat ein Huhn das in einer Schublade wohnt und eine Ziege die Vanille heißt. Das klingt albern geschrieben aber im Buch funktioniert es einfach. Und ja, Pippi Langstrumpf wird jedem als Vergleich kommen. Hausboot statt Villa Kunterbunt, Huhn und Ziege statt Pferd und Äffchen... ich finde das ehrlich gesagt nicht schlimm. Millilu fühlt sich stiller an. Weniger Chaos-Energy, mehr so ein echtes inneres Leben. Sie vermisst ihre Familie. Das wird nicht groß dramatisiert aber man spürt es und das fand ich schön. Das Seelenschwestern-Ritual hat mich überrascht wie sehr ich es mochte. Ein rotes Band um die Handgelenke, ein rohes Ei das drei Tage überleben muss... klingt nach Unfug und ist es auch ein bisschen, aber ich versteh sofort warum ein Kind davon begeistert wäre. Da hat Bohlmann wirklich ein Gespür für. Was mich etwas gestört hat: Stella und Luna sind blass. Millilu trägt alles, die beiden reagieren hauptsächlich auf sie. Für Band eins geht das noch, aber ich hoffe die Reihe gibt denen mehr Substanz. Der Schreibstil ist kindgerecht ohne heruntergekürzt zu wirken. Ceccarellis Illustrationen passen gut, detailreich genug um schön zu sein ohne aufdringlich zu werden. Kein Buch das mich als Erwachsene vom Hocker gerissen hat, aber das soll es auch gar nicht. Für Kinder ab 8 genau richtig. Und als Vorlesebuch auch gut vorstellbar.
Obwohl wir die Bücher der Autorin Sabine Bohlmann eigentlich sehr gerne mögen, hat uns dieses hier nicht besonders gut gefallen. Meine 10 jährige Tochter fand es ziemlich langweilig und hat kritisiert, dass Millilu sie sehr stark an Pippi Langstrumpf erinnert. Sie lebt in einem ganz besonderen Haus (statt Villa Kunterbunt ein Hausboot), alleine ohne Eltern, aber auch mit zwei Tieren (statt Affe und Pferd Huhn und Ziege), ist sehr selbstbewusst und selbständig, versorgt sich selbst und übernimmt eine Führungsrolle für die anderen beiden Kinder (Stella und Luna statt Thommy und Annika). Und natürlich erleben auch diese drei hier miteinander Abenteuer.
Die Geschichte um Stella und Luna, die wegen Lunas Umzug nach Neuseeland Angst um ihre Freundschaft und denen Millilu deswegen hilft, Seelenschwestern zu finden, ist ganz süß, aber die "Prüfungen", die sie dafür bestehen müssen, fand meine Tochter auch ziemlich öde.
Mir ging es ähnlich, ich habe es auch nicht gerne vorgelesen. Und wir werden die Reihe nicht weiterlesen.