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Mord im Kreuzviertel: Kriminalroman aus Münster (Kommissarin Katharina Klein 5)

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Ein finsteres Geheimnis aus einer anderen Zeit

Als der Münsteraner Lyriker Karl Wagner die ehemaligen Mitbewohner aus Studienzeiten anlässlich seines 70. Geburtstags zu sich nach Hause einlädt, freut sich Vera Langen­kämper, die Tante von Kommissarin Katharina Klein, sehr. Die pensionierte Richterin kehrt in jenes Haus im Kreuzviertel zurück, in dem sie vor fünfzig Jahren in einer Wohngemeinschaft lebte.

Doch was als unbeschwerte Zeitreise in die frühen Siebzigerjahre beginnt, nimmt schon bald eine erschütternde Wendung. Nach einer grausigen Entdeckung im Keller des alten Hauses scheinen sich verstörende Vorfälle aus der Vergangenheit zu wiederholen – das Wiedersehen der damaligen WG-Mitglieder droht aus dem Ruder zu laufen.

Es kostet Katharina und ihre Kollegin Eva Mertens große Mühe, das Geflecht von ungelösten Fragen zu entwirren und Licht in die Dunkelheit des Vergangenen zu bringen.

310 pages, Kindle Edition

Published August 9, 2023

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Profile Image for SabiAnnika.
304 reviews2 followers
December 10, 2024
Als 50 Jahre nach ihrem wortlosen Verschwinden die Leiche von Margo auftaucht, ist schnell klar, dass sie nicht einfach umgezogen ist. Vielmehr scheint einer ihrer ehemaligen WG-Mitbewohner für ihren Tod verantwortlich zu sein. Die Senioren müssen bei ihrem als nettes Wiedersehen geplanten Zusammentreffen somit einige unerklärliche Vorfälle aus dem Jahr 1972/1973 klären, die erst nach und nach Licht ins Dunkel um das Verschwinden der unbeliebten Mitbewohnerin bringen.

Die Geschichte ist recht simpel und gradlinig. Es gibt wenig Abweichungen vom Handlungsstrang, vielmehr hatte ich von Anfang an das Gefühl, zu einem bestimmten Ende hingeführt zu werden. Die Charaktere sind recht einfach gestrickt und eindimensional, es gibt wenig Überraschungen. Und genau das ist das Problem an diesem Buch. Viel davon fühlt sich an, als hätte man es schon 10 mal im Tatort gesehen. Die Handlung fühlt sich sehr vorhersehbar an. Wer keine aufregenden Krimis, sondern vielmehr entspannte unaufgeregte Abendlektüre sucht, wird hierbei perfekt bedient. Es werden keine zu exotischen Themen behandelt, die Handlung ist gradlinig und es gibt auch keine Misserfolge in den Ermittlungen.

Ein bisschen unschön fand ich aber, wie intensiv die Kommissarin mit einer der Tatverdächtigen zusammenarbeitet, bloß weil diese ihre Tante ist. Darüber hinaus erschienen mir auch die Indizien am Ende des Buchs als sehr an den Haaren herbei gezogen. Viele Teile der Entwicklung fühlten sich wenig realitätsnah an und würden so wohl auch in der Praxis zumindest im gerichtlichen Verfahren angekreidet werden.

Alles in allem bleibt also ein unaufgeregtes Buch, das man vermutlich kurz nach dem Lesen bereits wieder vergisst, das aber während der Zeit des Lesens durchaus für Unterhaltung und Zeitvertreib sorgt.
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