Premises and much more than the humorous and somewhat dusty presented.
Please note that I put the original German text at the end of this review. Just if you might be interested.
Most likely one could speak of a structure-finding primer along with a motivational explanation of a writer. This is peppered with passages from works of classical literature such as "The Godfather, Lolita, A Christmas song in prose, Madame Bovary, The old man and the sea" as vivid examples of techniques explained in the book.
Alone this integration of significant works to illustrate particular fields of application of individual techniques in their highest perfection could be found even more frequently in the guidebook literature. It allows good visual possibilities. Given the relative brevity of the book, sheer numbers of subject blocks are worked through to ensure a good overview. However, a more in-depth study of individual areas requires a grasp of further and more specific literature.
It is realistic and praiseworthy for the work that one can imagine, only with the same equipped, to deliver a reasonably acceptable first novel. Everything about armor is available. Although it is sometimes criticized that it lacks in a claim, but the conclusion of a narrative is merely a milestone for a budding author. Regardless of how it is achieved.
Moreover, this should be easier and more achievable with simple, predictable stories about stereotypical characters in cliché-dripping environments than complex and sophisticated themes and narrative structures.
After all, stylistic improvements and more complex background stories usually come about with practice. Opponents accuse the work of precisely this simplification as a primary point of criticism, with the needs of aspiring authors being wholly ignored. These just need simple instructions in order not to be overwhelmed at the beginning with the writing and no brimming with technical terms and high standards works.
Other, well-founded criticisms are also found. Thus, the explanations about perspective do not sound well-founded and may be partly wrong. If the instructions are followed precisely, the results may be quite similar. This entails the danger of only working according to a defined pattern without a healthy balance concerning creativity. Even why the premise is so over-emphasized about other, essential components, does not open up entirely and real stylistic tips and assistance are in short supply.
The author knows how to polarize and divide the readers into two extreme camps who either praise him or portrays him as an arrogant steam talker. Whether the writing style says something about the personality, is deliberately chosen for promoting the sales provocatively or all passages are seriously meant that way, is an open question. It is clear that Frey has written not only a guide to a novel but also a cranky and entertaining book and never claims to create profound literature.
On the contrary, he repeatedly points to the meaning and purpose of his work for creating average novels. In this respect, he is both in the choice of his teaching methods as well as stylistically consistent and faithful to himself and deserves purely subjective somewhat respect than scolding. For example, for the intolerances that he takes out and uses as a deliberate provocation. However, what benefit draws a reader from a politically correct but bone-dry guidebook?
Ultimately, judging a book can not only bring subjective impressions into the foreground. Instead, the usefulness of the respective group of readers should be elevated to primacy rather than one's preferences to be able to make objective and otherwise useful judgments.
In the end, the result and benefits count, and Frey believes that this promise is for entrants and writers in particular, with no more than the demand to entertain.
Prämissen und noch viel mehr als das launig und etwas angestaubt präsentiert.
Am ehesten könnte man von einer Strukturfindungsfibel samt Motivationserklärung eines Schriftstellers sprechen. Diese liefert mit Passagen aus Werken der klassischen Literatur wie „Der Pate, Lolita, Ein Weihnachtslied in Prosa, Madame Bovary, Der alte Mann und das Meer“ gespickt anschauliche Beispiele für im Buch erklärte Techniken.
Alleine diese Einbindung großer Werke zur Veranschaulichung konkreter Anwendungsgebiete einzelner Techniken in ihrer höchsten Perfektion könnte noch wesentlich häufiger Eingang in die Ratgeberliteratur finden. Ermöglicht es doch gute Anschauungsmöglichkeiten. Es werden angesichts der relativen Kürze des Buches schiere Mengen an Themenblöcken durchexerziert, so dass ein guter Überblick gewährleistet, ist. Jedoch wird für eine vertiefende Beschäftigung mit einzelnen Bereichen ein Griff zu weiterführender und spezifischerer Literatur notwendig.
Realistisch und für das Werk löblich ist es, dass man sich durchaus vorstellen kann, nur mit selbigem gerüstet einen halbwegs akzeptablen Erstlingsroman abzuliefern. Alles an Rüstzeug ist vorhanden. Auch wenn mitunter von Kritikern moniert wird, dass es an Anspruch fehle, ist schlicht der Abschluss einer Erzählung für einen angehenden Autor ein Meilenstein. Ganz unabhängig davon, wie er erreicht wird.
Und dieser dürfte mit schlichten, vorhersehbaren Geschichten über stereotype Charaktere in vor Klischees triefenden Umgebungen leichter und eher zu erreichen sein als mit komplexen und anspruchsvollen Thematiken und Erzählstrukturen
Denn mit Übung stellen sich in der Regel auch stilistische Verbesserungen und komplexere Hintergrundgeschichten ganz von selbst ein. Gegner werfen dem Werk genau diese Simplifizierung als Hauptkritikpunkt entgegen, wobei die Bedürfnisse angehender Autoren gänzlich ausgeklammert werden. Diese brauchen eben einfache Anleitungen um am Anfang mit dem Schreiben nicht überfordert zu sein und keine vor Fachausdrücken und hohen Ansprüchen strotzenden Werke.
Andere, durchaus begründete Kritikpunkte finden sich hingegen auch. So erscheinen die Erläuterungen über Perspektive nicht ganz fundiert und dürften teilweise falsch sein. Bei genauer Befolgung der Anweisungen dürften sich mitunter recht ähnliche Ergebnisse einstellen. Das birgt die Gefahr in sich, nur mehr nach festgelegten Schema ohne gesunde Ausgewogenheit hinsichtlich Kreativität zu arbeiten. Auch warum die Prämisse im Verhältnis zu anderen, wichtigen Komponenten derart überbetont wird, erschließt sich nicht ganz und konkrete stilistische Tipps und Hilfestellungen sind Mangelware.
Der Autor versteht es zu polarisieren und die Leser in zwei extreme Lager zu spalten, die ihn entweder hochpreisen oder als arroganten Dampfplauderer darstellen. Ob der Schreibstil wirklich etwas über die Persönlichkeit aussagt, bewusst den Verkauf fördernd provokant gewählt ist oder alle Passagen ernsthaft so gemeint sind, sei dahingestellt. Fest steht, dass Frey nicht nur eine Anleitung für einen Roman, sondern auch ein kauziges und unterhaltsames Buch geschrieben hat und niemals für sich in Anspruch nimmt, tiefsinnige Literatur zu schaffen.
Er weist im Gegenteil mehrfach auf Sinn und Zweck seines Werks hin. Insofern ist er sowohl bei der Wahl seiner Lehrmethoden als auch stilistisch konsequent und sich selbst treu und verdient rein subjektiv eher Achtung als Schelte. Etwa für die Intoleranzen, die er sich herausnimmt und als bewusste Provokation einsetzt. Denn welchen Nutzen zieht ein Leser aus einem politisch absolut korrekten, aber knochentrockenen Ratgeberbuch?
Letztendlich kann man zur Beurteilung eines Buches nicht nur subjektive Eindrücke in den Vordergrund rücken. Sondern sollte die Nützlichkeit für die jeweils angesprochene Lesergruppe anstelle der eigenen Präferenzen zum Primat erheben, um objektive und für andere nutzbringende Beurteilungen tätigen zu können.
Im Endeffekt zählen Resultat und Nutzen und dieses Versprechen hält Frey vor allem für Einsteiger und Schreiber mit nicht mehr als dem Anspruch zu unterhalten.