Den norske pasienten er en humoristisk og alvorlig roman om menneskeskjebner i Bærum – bygda alle elsker å hate.
Den en gang så lovende Leo Vangen har brakt seg selv i sikkerhet på Gåsøya på vestsiden av Snarøya i Bærum, der han lever et trygt, men begrenset liv. Da den uføretrygdede dorgeentusiasten Trond Bast fisker opp liket av en polakk utenfor Fornebu-landet, tvinges Leo Vangen ut i en verden bestående av korrupsjon, drap, gammel kjærlighet og misbruk av rusmidler og au pairer.
Av og til kommer en over forfatterskap via finurlige omveier. Da Samuel Bjørk meldte forfall til en bokturne i Tyskland etter Frankfurtmessa, endte jeg opp som hans erstatter, og som forfatteren Lars Lenths reisekamerat. Nysgjerrigheten min vokste for hver opplesing jeg bevitnet fra scenen. Morsom, satirisk og en smule ironisk og samfunnskritisk krim fra Bærum ... Altså Hallo! Dette måtte jeg finne ut av. ;)
«Den norske pasienten» hektet meg opp fra dypet som en møresild på dorgefart. Jeg kunne ikke annet enn å le av denne underfundige og morsomme krimhistorien. Karakterene er herlig utfrika og malt i så mange grelle farger at en kan bli sjøsyk av mindre. Det er vittig, gjenkjennelig og samtidig fullstendig Kokkelimonke crazy på en og samme tid. En kan ikke annet enn å elske advokatfullmektig Leo Vangens hjelpeløse forsøk på å karre seg opp fra en tilværelse av selvvalgt avmakt, relativ fattigdom og beslutningsvegring til hans mirakuløse oppstandelse fra forfallet i denne romanen. Det samme kan sies om den mislykkede nordnorske torpedoen Rino. Karaktertegning av ypperste klasse. Satirisk til fingerspissene.
I tillegg er dette en ganske kul (om enn ganske så spinnvill) krimhistorie. Vi kan godt kalle det en røverroman også, men først og fremst så er det krimplottet som syr romanen sammen til en helhet. Det er småspennende hele veien, selv om Lenth tar seg bedre tid i skildringene og de utmalende partiene enn en krimforfatter vanligvis får lov til. Historien gir oss et tverrsnitt av det moderne Norge, av forfallet og luksusen, av paradoksene og skinnhelligheten. Rett og slett fornøyelig og morsomt!
Z zatoki wyłowiono zwłoki polskiego robotnika, który został zamordowany. Wrzucono go do wody z przymocowanymi pustakami do nóg, w chwili wrzucenia był przytomny. To przy tym śledztwie splatają się drogi dawnych znajomych, a mianowicie policjantki Mariken Varden, adwokata Leo Vangena i przedsiębiorcy Terjego Klavenesa. Do rozwiązania zagadki potrzebny jest wyjazd do Polski, a dokładniej do Krakowa.
Książka należy do gatunku kryminału, jednak ja bym zaliczyła ją do bardzo lekkiego i mało brutalnego kryminału. Opisy morderstw są pobieżne bez mocnych akcentów. Autor porusza takie tematy jak wyjazdy za granicę w celach zarobkowych oraz walka przedsiębiorców z obrońcami przyrody. Pan Lars skupił się na przedstawieniu czytelnikom bohaterów, robi to bardzo szczegółowo, a całe śledztwo przeplata się z tymi opisami. Fabuła ciekawa i mimo braku tych dokładnych opisów morderstw książka jest naprawdę dobra. Moim zdaniem będzie ona idealna dla osób raczkujących w tym gatunku oraz dla osób lubiących mniej krwawe i brutalne morderstwa. Moja ocena to 7/10, gdyż już w połowie wiadomo kto, co zrobił no i ja wolę jednak bardziej brutalnie niż tak lekko.
Markisenhändler Trond Bast ist dauerkrank, weil er einen Virus im Gleichgewichtssinn hat. Seine Zeit verbringt er mit dem Angeln. Als sich eines Tages die Angelschnur abrollt, ist er sicher, es kann nur zwei Gründe haben. Entweder hat er einen großen Fisch an der Angel oder der Haken geht auf Grund. Diesmal hat er tatsächlich etwas an der Angel, allerdings keinen Fisch, sondern eine Leichenteil. Leo Vangen, der nie richtig als Anwalt gearbeitet hat, wird in die Ermittlung einbezogen, weil Trond ihn als Zeugen benannt hat. Nicht schön in eine Leichensache verwickelt zu sein. Etwas Gutes hat es aber, Leo kommt wieder in Kontakt zu seiner Jugendliebe Mariken, bei der es sich um die ermittelnde Kommissarin handelt.
Etwas schräg sind sie hier alle, na ja, außer Mariken, die ist relativ normal. Leo lebt zurückgezogen in einem Haus seiner Eltern. Ihm wurde die Welt zu viel. Die beiden Gestalten, die sich beim Fertigen eines Drohbriefes unterhalten, wirken doch sehr speziell. Der Riese scheint noch eine Art Gewissen zu haben, während der kleine Giftzwerg seine Boshaftigkeit genießt. Doch wie hängt das zusammen. Zunächst gilt es herauszufinden, wer der Tote ist. Doch niemand wird vermisst. Hat es vielleicht mit dem nahe gelegenen Baugebiet zu tun, das sich näher ans Naturschutzgebiet ausgedehnt hat als erlaubt.
Wenn man skurrile Typen mag, wird man von diesem Roman bestens unterhalten. Auf den ersten Blick ist die Sprache recht einfach gehalten. Doch manchmal muss man etwas um die Ecke denken, um alles richtig zu erfassen. Und manches wird in einem Nebensatz erwähnt, wodurch Umweltschutz und eine leichte Gesellschaftskritik in die Handlung Einzug halten. Im Original ist der vorliegende Band zuerst erschienen. Auf Deutsch erschien im Vorjahr ein weiterer Band der Reihe, der im Original später erschienen ist. Man hat nun also die beste Gelegenheit mit einer etwas anderen Reihe zu beginnen, deren erster (zweiter) Band sehr vergnüglich zu lesen ist und dabei mit seinen Spitzfindigkeiten fesselt.
Satire som går rett hjem hos folk som kjenner Bærumsbygda og Oslo Vest. Til tider ustyrtelig morsom. En uskyldig bok som ikke borrer i realiteter. Selv om den berører alvorlige temaer i et brutalt arbeidsliv, så blir det for satirisk til å bli tatt alvorlig. Men allikevel en høys score fra meg, fordi jeg ikke klarte å legge dem fra meg, og lo sammenhengende to kvelder på rad.
Nun ist ein zweiter Roman um den etwas schrägen Rechtsreferendar Leo Vangen auf deutsch erschienen, ähnlich humorvoll, thematisch immer noch topaktuell und erneut mit ziemlich skurrilen Personen wie in „Der Lärm der Fische beim Fliegen“ – der nun erschienene Roman ist witzig, amüsant und unterhaltsam…
Ein packender Thriller ist „Schräge Vögel singen nicht“ keinesfalls, aber diesen Anspruch hatte der Autor wohl auch nicht im Sinn. Als Leser hat man dennoch seine Freude, wenn man etwas bizarre, schwarzhumorige Kriminal-Geschichten z.B. à la Caroline Graham mag. Autor Lars Lenth (Jahrgang 1966) ist in seiner Heimat Norwegen ziemlich bekannt für seine grosse Leidenschaft – er ist Angelprofi, hat in TV-Serien mitgewirkt und bereits mehrere DVDs zum Thema Fliegenfischen veröffentlicht. Und ähnlich wie bei „Der Lärm der Fische beim Fliegen“ ist Angeln und das Leben am Fjord natürlich omnipräsent.
Der Plot lebt von den liebenswert gezeichneten Figuren und dem Aktualitätsbezug der Handlung, angefangen bei Immobilienspekulationen, Umweltzerstörung bis hin zu Korruption und Veruntreuung von Firmengeldern. Wenn man Oslo und Norwegen ein wenig kennt, erscheint dem Leser auch dieser Roman schlüssig und realitätsnah, auch wenn vieles überzeichnet und stellenweise komisch ist. Natürlich darf auch eine Portion Liebe und Sex im Privatleben des Protagonisten nicht fehlen. Aber das ist wohl auch das Geheimnis des Erfolgs der beiden bisher erschienen Bücher um Leo Vangen, trotz ihres Humors haben sie immer einen ernsthaften, gut recherchierten Hintergrund.
Im Original ist „Schräge Vögel singen nicht“ bereits 2011 und noch vor „Der Lärm der Fische beim Fliegen“ (2015) erschienen. Seltsam und rückblickend erscheint mir nun, dass im zweiten Band kein Wort mehr zu erfahren ist, was mit seiner wiederaufgeflammten Liebe zu Kommissarin Mariken passiert ist – kein Wort mehr darüber. Anyway. Beide Romane haben mir Freude bereitet, mich amüsiert, gut unterhalten und ich habe sie in einem Atemzug durchgelesen – ich freue mich sehr auf hoffentlich weitere neue Stories um und mit Leo Vangen.