Fünf Millionen Einwohner und täglich Stau auf dem Ruhrschnellweg – doch der Ruhrpott ist viel mehr: Heimatstolz mit großer Klappe, urbanes Bermudadreieck mit Herz; grüne Halden und Industrieromantik, moderner IT-Standort und idyllische Ruhe an der Ruhr; Sonnenbad im Duisburger Innenhafen, Weltkunst im Gasometer Oberhausen, Bochum-ich-komm-aus-dir, »Essen … verwöhnt« und Dortmunder Herbst in der Westfalenhalle; die Heimat von Schalke und BVB, Currywurst und Pommesschranke, Helge Schneider, Tegtmeier und Frank Goosen; lässig, aber verlässlich; bodenständig und doch grenzenlos mobil. Ein starkes Stück Deutschland.
Mit Selbstironie und liebevollen Seitenhieben auf die Ruhr-SPD porträtiert der Autor den Mikrokosmos Ruhrgebiet. Das Buch vermittelt Heimatstolz, aber keine Einladung ins Ruhrgebiet. Es gibt einen Eindruck über die innere Zerrissenheit einer Region zwischen einer kurzen, intensiven Vergangenheit und dem Aufbruch zur Entwicklung eines neuen Selbstverständnisses. Stand des Buches ist kurz vor dem Kulturhauptstadtsjahr 2010 und ist nun schon etwas überholt. Es hat eine Neuauflage verdient.