Freddy Bachmüller, Edelwinzer im österreichischen Weinviertel, produzierte erstklassigen Wein – jetzt ist er »a Leich«. Kurz darauf wird Szenelokalbetreiber Ronald Otter in Berlin erschossen – er hatte Bachmüllers Weine im Angebot. Wenn das kein Fall für Berlin und Wien ist! Kommissar Bernhardt und Chefinspektorin Habel ermitteln wieder zusammen: Sie streiten, frotzeln und schäkern, was das Zeug hält – rein dienstlich natürlich. Bernhardt kannte das Berliner Opfer, in den Siebzigern hatten sie zusammen studiert. Schlagworte von damals kommen ihm in den Sinn: Pflicht zum Ungehorsam, Kampf dem System … Die Schlüsse, die er daraus zieht, stimmen allerdings nicht mit den ersten Vermutungen von Anna Habel überein. Die wittert im Fall des toten Winzers Bachmüller weibliche Eifersucht. Hängen die beiden Verbrechen am Ende gar nicht zusammen?
Claus-Ulrich Bielefeld lebt in Berlin. Er studierte Germanistik, Soziologie und Philosophie und war Literaturredakteur beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) sowie Literaturkritiker für diverse Zeitungen.
Leider hat mir dieser Band nicht so gut gefallen - irgendwie sind mir die Ermittler unsympathisch geworden. Der Fall an sich war spannend und kam mir auch nicht so konstruiert vor wie bei Band 1, aber die ganzen zwischenmenschlichen Verwicklungen waren irgendwie derart lieblos beschrieben - und für mich daher nicht ganz nachvollziehbar, dieses Bäumchen-wechlse-dich-Spiel - dass es mich dann nicht sehr gefreut hat, weiter zu lesen. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.