Als Gabriele Hasler op de vroege avond van 11 november haar tandartspraktijk verlaat, heeft ze een onaangenaam voorgevoel. Bij de voordeur van haar huis wordt ze opgewacht. Ze zal deze avond niet overleven...
Jan Seghers, alias Matthias Altenburg, ist Schriftsteller, Kritiker und Essayist und lebt in Frankfurt am Main. Nach dem Erfolg von "Ein allzu schönes Mädchen" und "Die Braut im Schnee" folgte "Partitur des Todes", ausgezeichnet mit dem "Offenbacher Literaturpreis" sowie dem "Burgdorfer Krimipreis". "Die Akte Rosenherz" ist sein vierter Kriminalroman.
Ich habe im Vorfeld nicht gewusst, dass dieses Buch der 2. Teil einer Reihe um den Frankfurter Kommissar Marthaler ist. Normalerweise vermeide ich Quereinstiege wie diesen, jedoch kann man der Handlung auch ohne Teil 1 problemlos folgen und die Protagonisten werden ausreichend vorgestellt. Zweitens habe ich im Nachgang gelesen, das der Autor ein großer Fan von Henning Mankell ist und ja der Ermittler Robert Marthaler hat Ähnlichkeit mit dem bekannterem Kurt Wallander. Und auch er ist ein zerrissener Charakter, oft cholerisch und den Kollegen gegenüber ungerecht um sich im nächsten Moment in einen liebevollen Teddy zu verwandeln - leider nicht so mein Ding. Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut, ein bizarrer Mord an einer jungen Zahnärztin über deren Background zunächst nichts herzubekommen ist. Nur langsam dringen die Ermittler in ihre Vergangenheit vor - doch da geschieht schon ein zweiter Mord, diesmal an einer vermeidlich wichtigen Zeugin. Schon früh ist dem geübten Krimileser klar wohin die Spuren weisen, nur Marthaler und sein Team drehen sich tapsig im Kreis - und als sie endlich den gleichen Verdacht haben wie die Leserschaft, kommt plötzlich alles ganz anders. Es ist ein solide gemachter Krimi, gute Story, einige Überraschungen und viel Lokalkolorit aber irgendwie fehlte mir der Fluss, die Handlung läuft teilweise sehr zäh, der Autor widmet unbedeutenden Nebensträngen der Erzählung zu viel Raum, was die Geschichte immer wieder einbremst. Naja und dieser Marthaler hat mich auch nicht so richtig begeistern können - aber das ist ja halt Geschmackssache.
3,5 Sterne. Für mich der erste Marthaler-Krimi, der - wie ich in der Zwischenzeit weiß - es auch geschafft hat, verfilmt zu werden. Die Geschichte hatte zwar für mich einige Längen, aber die Tatsache, dass die Geschichte in Frankfurt spielt und ich tatsächlich an einem der beschriebenen Fundorte der Toten schon mal war, lassen mich auf vier Sterne aufrunden. Quasi ein halber Stern dazu für den Lokalkolorit :D.
Wieder ein Fund am Bücherflohmarkt und auch noch überraschend gut. Spannend bis zum Ende, ich glaubte schon die Lösung zu kennen, aber dann war es doch anders. Erinnert mich ein wenig an Henning Mankells Wallander
Trotz dass der Mord an der Zahnärztin und die Inszenierung ihrer Leiche sehr brutal waren, ist Die Braut im Schnee ein ruhiger Krimi. Das liegt hauptsächlich am Protagonisten. Marthaler ist nicht träge, aber sehr oft tief in seinen Gedanken versunken. Es kommt mir so vor, als ob ich mehr von seinem Seelenleben erfahre als über Tat und Täter und das entschleunigt das Geschehen für mich.
Das bedeutet nicht, dass der Krimi langweilig wäre, im Gegenteil. Marthaler ist ein guter Beobachter, auch wenn er die Hinweise nicht immer gleich zusammensetzen kann. Für mich steigt dadurch eher die Spannung weil ich weiß, dass bald etwas Entscheidendes passiert, ich es aber ähnlich wie er nicht festmachen kann. Die Auflösung des Falls kann ich so aber immer nachvollziehen, sie ist so das Ergebnis von Ermittlungen und Spurensuche und nicht, wie es in anderen Krimis vorkommt, die Folge einer überraschenden Wendung.
Marthaler hat es mit seiner ruhigen Art definitiv geschafft, sich in mein Herz zu schleichen.
Ist es nicht schon lustig, wenn du einen Kriminalroman liest, der in deiner Heimatgegend spielt? Und noch besser, wenn haargenau eine S-Bahn-Strecke beschrieben wird, wo ein Mord passierte, und du in besagter S-Bahn sitzt?! Ich musste mir ein Grinsen verkneifen. Das war schon amüsant und interessant.
Überhaupt gefiel mir der Krimi ganz gut, nur in der Mitte zog es sich. Als vom Hauptpart des Buches so ein wenig abgeschweift wurde. Das Ende hingegen war wieder spannend, wenn auch so abrupt plötzlich, und ein wenig vorhersehbar. Aber alles in allem, gut!
Przegadane, napuszone, metody policyjne (mimo akcji w XXI wieku) opierają się głównie na dyskusjach, a komputery i komórki stanowią jedynie dekorację. Może mam już dość kryminałów, których lektura do niczego nie prowadzi i które, koniec końców, są wszystkie do siebie podobne?
Nevěsta ve sněhu je další krimi případ charismatického vyšetřovatele Marthalera. Ačkoliv u nás vychází již jako čtvrtá kniha od frankfurtského spisovatele Jana Segherse, jedná se teprve o druhý díl v sérii. Tentokrát musí Marthaler řešit případ zabitých a zostuzených žen a také své soukromí.
Nevěsta ve sněhu je kniha, kterou si vychutnají nejenom čtenáři předchozích autorových děl, ale také milovníci výborného vyprávěčského stylu a pomalejší, ale o to detailnější krimi, kde se neřeší jen samotný případ, ale také soukromí vyšetřovatelů. Policisté jsou přece taky lidé.
A good old mystery, not too much action, but a lot of deduction and thinking. A young woman, a dentist, is found in an obsceen position as if exposed to the world. There are hardly any leads. The investigation is stuck until a second woman is found, also exposed. While reading I had a hunge who was the killer, but at the end, I was wrong. That makes it a good book, when I'm still surprised.
Nevěsta ve sněhu je krimi román, který je tak dobře propracovaný, že vám kniha může připadat jako výřez ze života postav. Působí opravdu velmi reálně, až vám z toho místy naskakuje husí kůže. Je to totiž kniha zaměřená převážně na sexuální delikty spáchané na ženách a dětech s tím, že se ještě více zaměřuje přímo na sadistické vrahy.
Pěkná knížka, má první detektivka z německého prostředí. Detektiv sympaťák, vraždy docela drsné, ale rozhodně celková atmosféra napjatá, ne příliš hororová. Velmi čtivá knížka.