Isabel Allende Llona is a Chilean-American novelist. Allende, who writes in the "magic realism" tradition, is considered one of the first successful women novelists in Latin America. She has written novels based in part on her own experiences, often focusing on the experiences of women, weaving myth and realism together. She has lectured and done extensive book tours and has taught literature at several US colleges. She currently resides in California with her husband. Allende adopted U.S. citizenship in 2003.
Sehr schönes Buch, Sammlung von Kurzgeschichten, alle nicht länger als ein paar Seiten und sehr angenehm geschrieben, sodass ich mich auch auf längere Lektüre von Isabell Allende freue.
PS: unter anderem eine Geschichte zu einer Frau, die quasi als einziges weibliches Wesen zwischen hunderten Männern auf dem Land lebt, für Geld Sex hat, allgemein aber sehr geachtet und geliebt ist und ihr Leben genießt, bis dann irgendwann ein Mann von sonstwo kommt, mit dem sie dann auch schläft und wouldn't you know it, that dick so good, dass sie instant mit ihm davonreitet und nimmer mehr gesehen wird. PPS: andere Geschichte, an die ich mich erinnere, handelt von einer jungen Frau, die ein taubes Kind gebärt und es mit ihrem Vater zusammen groß zieht; der Vater liebt das Kind sehr, die Mutter macht sich aber große Sorgen, dass sie ihm kein gutes Leben bieten kann und gibt das Kind deswegen hinter dem Rücken ihres Vaters an eine vermeintlich wohlmeinende Gruppe, die verspricht, das Kind an Adoptiveltern in den USA zu geben, die unbedingt behinderte Kinder adoptieren möchten; kommt dann aber raus, dass das alles gelogen ist und diese Gruppe medizinische Experimente an diesen Kindern durchgeführt hat; also brechen Mutter und Großvater auf, um in der Hauptstadt nachzufragen, ob ihr Kind unter den wenigen aus diesem Umständen geretteten Kindern ist; keine Auflösung (um die geht es wohl auch nicht, es ging um die Aufgabe des Kindes und um den Vater, der von Anfang an Recht hatte: das beste Leben hätte das Kind bei seiner wahren Familie gehabt; er hat sich auch wirklich hingebungsvoll um den Kleinen gekümmert, das ist sehr deutlich geworden in der Geschichte)
Isabel Allende baut wunderschöne Welten in den Köpfen ihrer Leser. Ihre Art zu Schreiben ist besonders. In Kurzgeschichten kann man aber nie vollständig versinken, weil sie viel zu schnell zu Ende sind.