"Komisch. Ein Naturfreak wird von der Natur erschlagen!" Kriminalrat a.D. Rodenstock kann es nicht fassen. Ausgerechnet der Umweltschützer Breidenbach sollte von einer Steinlawine plattgemacht worden sein, unter der er campiert hatte? Seltsamer Zufall! Jacques Berndorfs Eifel jedoch wäre ein flaues Gelände, lauerte nicht das Verbrechen unter Stock und Stein. So auch in diesem Fall. Kaum haben die beiden Spürnasen Rodenstock und sein Freund Siggi Baumeister, Journalist und Protagonist sämtlicher Eifel-Krimis, dem Unfallort einen Besuch abgestattet, entdecken sie den abgetrennten kleinen Finger einer Hand! Erneut birgt die so harmlos wirkende Naherholungsregion ein düsteres Geheimnis.
Audiobook-Review: Eifel-Wasser ist einer der späteren Bände der Eifel-Krimi-Reihe von Jacques Berndorf. Rodenstock liest in der Zeitung, dass der Umweltschützer Breidenbach von einer Steinlawine erschlagen wurde, als er in einem Steinbruch zeltete. Das können er und Siggi Baumeister nicht glauben und besuchen den Tatort. Mit Hund Ciscos Hilfe finden sie dort einen abgetrennten kleinen Finger, der nicht zu Breidenbach gehörte. Doch wo ist der Mensch, dem dieser Finger fehlt? Die beiden beginnen ihre Ermittlungen und stellen fest, dass Breidenbach sich gleich mehrfach Feinde gemacht hat. Ein großer Mineralwasserproduzent bohrt zu tief und fördert zuviel Wasser, während ein Fensterhersteller Vinyl ins Wasser leitete. Die beiden ermitteln so lange im "Eifelfilz", bis sie den Zusammenhängen auf die Spur kommen. Für diese Audiobook-Fassung lesen Dietmar Bär, Claudia Amm und Günter Lamprecht die Rollen der drei Protagonisten. Dietmar ist zugleich der Erzähler und wie immer macht es Spaß ihm zuzuhören, wie er den grummeligen Baumeister und dessen Überlegungen zum Leben erweckt. Der Roman wurde jedoch um einiges gekürzt, die Zusammenhänge werden zwar deutlich, aber einige Nuancen fehlen. Inzwischen gibt es auch ein ungekürztes Audiobook, gelesen von Andre Grotta.
Ich war leider nicht so begeistert wie meine Vorrednerinnen, ich bin mit dem Buch überhaupt nicht zurecht gekommen. Für mich muss ein Krimi weder vor Blut triefen noch auf jeder Seite eine dramatische Wendung haben. Aber mit der Atmosphäre in diesem Krimi konnte ich trotzdem nichts anfangen, die war mir über weite Stellen einfach nicht ernst genug. Den Fall fand ich verworren und trotz des leichten Tons hat der Autor immer wieder einen mahnenden Zeigefinger erhoben, was nicht zusammengepasst hat. Ich konnte mich erinnern, schon einen Krimi von Jaques Berndorf gelesen zu haben, der hat mir damals nur durchschnittlich gefallen. Der hier schafft nicht mal das.
Ein Mann ist in einer Steinlawine gestorben. Er liebt die Natur. Und dann ist die Leiche eines jungen Mann gefunden. Er war der bester Freund seines Sohnes. Die beiden arbeiten mit spruedel wasser. Hat das damit zu tun? Siggi muss das herausfinden. Er fliegt nach Kreta um das zu herausfinden.