Stell dir vor, du stolperst über vier Millionen Euro! Dumm nur, dass du nicht der einzige bist, der scharf darauf ist. Wie weit würdest du gehen, um den Jackpot zu kriegen?
Den Brüdern Chris und Phil steht das Wasser bis zum Hals: Die Mutter tot, der Vater irgendwo versackt und die Wohnung ist auch demnächst weg. Da beobachtet Chris, wie ein Auto gegen einen Baum kracht. Im Kofferraum: ein geheimnisvolles Mädchen und eine Tasche voller Geld. Jackpot! Chris tut, was getan werden muss – und hat bald nicht nur die Polizei am Hals. Das Mädchen, Sabrina, verdreht den Brüdern den Kopf und erzählt aberwitzige Geschichten. Können Chris und Phil ihr trauen? Viel Zeit zum Nachdenken bleibt nicht, denn ein paar Vorstadtschläger haben Wind vom Geld bekommen. Die sind allerdings Zucker gegen den Mann, der mit Sabrina im Auto saß. Er hat gar nichts mehr zu verlieren - und würde töten für seinen Jackpot ...
Es ist ein sehr spannendes Buch. Da die Erzählperspektive zwischen den verschiedenen Figuren variiert, erhält man zudem einen sehr guten Überblick über die Geschehnisse. Allein die zwei Flashbacks am Ende des Buches fand ich etwas störend. Die hätten besser in der Erzählung integriert werden können.
In “Jackpot – Wer träumt, verliert” findet sich Chris, der mit seinem Bruder Phil allein in einem Münchener Stadtteil lebt, unverhofft an einer Unfallstelle wieder. Der Fahrer ist verletzt und als er auf der Suche nach dem Erste-Hilfe-Kasten in den Kofferraum schaut, entdeckt er dort ein gefesseltes Mädchen. Sabrina wiederum macht sich weniger Gedanken um ihre Situation als um die Tasche voller Geld, die sich mit ihr im Kofferraum befindet. Kurzerhand bittet sie Chris, das Geld für sie zu verstecken. Doch Chris und Sabrina sind nicht die einzigen, die sich für das Geld interessieren. Schon bald beginnt die Jagd, bei der jeder sein eigenes Ziel verfolgt…
Das Buch bietet einen schnellen Einstieg in die Geschichte. Bevor man die Personen richtig kennenlernen kann, ist man schon mittendrin. Der rasante Schreibstil mit kurzen, manchmal abgehackten Sätzen treibt den Leser von Seite zu Seite und lässt wenig Zeit zum Nachdenken. Dies passt gut zu den vielen Ereignissen, die sich in sehr kurzem Zeitraum abspielen. Andererseits hatte ich manchmal das Gefühl, etwas verpasst zu haben.
Die handelnden Personen zeichnen sich allesamt durch große Schlagfertigkeit aus, was die Dialoge zu einem Lesevergnügen macht, auch wenn sie dabei an Glaubwürdigkeit verlieren. Interessant finde ich, dass die Motive der Protagonisten immer etwas undurchsichtig blieben und man letztendlich keinen Charakter so gut kennenlernt, als das man seiner sicher ist. Die Handlung erfährt dadurch auch immer wieder neue, oft auch unvorhersehbare Wendungen.
Had to read this book for school, the story was okay. It wasn’t the best but I wouldn’t say that it was the worst. There were 2 things that were annoying and it made it harder for me to actually read the book: 1st, the writing style is bad, had to read many sentences more than once to actually understand them. 2nd, the book is written in 5 different POVs, and you don’t really realize when the POV changed.
Thema bzw. Klappentext ist interessant. Ich musste dieses Buch für die Schule lesen und habe es... naja, nicht so gefeiert. Es gibt bessere Schüllektüren.