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WeserTod: Ein Weserbergland-Krimi
Schauerlicher Fund in der Weser: Der Schwimmgreifer Bodenwerder birgt ein Autowrack aus dem Wasser, das vor zehn Jahren unbemerkt im Fluss verschwunden ist. Schock für die Arbeiter und die Polizei: Hinter dem Lenkrad kauert eine verweste und skelettierte Leiche.
Kommissar Ulbricht verbringt ein langes Wochenende im Weserbergland, doch seine Freundin und Kollegin Maja Klausen vom 1. Fachdezernat der Polizeiinspektion Hameln wird zu einem Tatort gerufen - man betraut sie mit dem Fall der geheimnisvollen Leiche.
In Hameln läuft eine Anti-Atomkraftdemonstration, bei der es zu Ausschreitungen kommt.
Mord am Chef des Sicherheitsdienstes im Kernkraftwerk Grohnde - Maja versucht Verbindungen zu ziehen. Das Atomkraftwerk scheint zum Spekulationsobjekt macht- und geldgieriger Manager zu werden; die Sicherheit scheint in den Hintergrund zu rücken.
Die Betreibergesellschaft des AKW wird erpresst.
Wer zieht im Hintergrund die Fäden?
Die Macht der militanten Atomkraftgegner scheint nach dem Unglück in Japan größer als je zuvor zu sein. Steht ein Anschlag auf Grohnde bevor?
Lässt sich der Konzern in die Knie zwingen?
Die Täter ziehen ein Blutspur durch das Weserbergland.
Kommissar Ulbricht verbringt ein langes Wochenende im Weserbergland, doch seine Freundin und Kollegin Maja Klausen vom 1. Fachdezernat der Polizeiinspektion Hameln wird zu einem Tatort gerufen - man betraut sie mit dem Fall der geheimnisvollen Leiche.
In Hameln läuft eine Anti-Atomkraftdemonstration, bei der es zu Ausschreitungen kommt.
Mord am Chef des Sicherheitsdienstes im Kernkraftwerk Grohnde - Maja versucht Verbindungen zu ziehen. Das Atomkraftwerk scheint zum Spekulationsobjekt macht- und geldgieriger Manager zu werden; die Sicherheit scheint in den Hintergrund zu rücken.
Die Betreibergesellschaft des AKW wird erpresst.
Wer zieht im Hintergrund die Fäden?
Die Macht der militanten Atomkraftgegner scheint nach dem Unglück in Japan größer als je zuvor zu sein. Steht ein Anschlag auf Grohnde bevor?
Lässt sich der Konzern in die Knie zwingen?
Die Täter ziehen ein Blutspur durch das Weserbergland.
300 pages, Paperback
First published October 4, 2011
About the author
Andreas Schmidt
237 books4 followersAndreas^Schmidt
Ein Mann, ein Mord! Geboren im Jahr der ersten Mondlandung, 1969, in Wuppertal, gab Andreas Schmidt bereits 1999 mit In Satans Namen sein Krimidebüt. Drei Jahre später gelang ihm mit Das Schwebebahnkomplott der Durchbruch. Inzwischen sind zahlreiche Wuppertal-Krimis, sechs Anthologien sowie ein Thriller erschienen.
Den Kontakt zu seinen Lesern sucht – und findet – er auf seinen Lesereisen, die ihn quer durch die Republik führen. Seine Liebe zur Nordsee verarbeitet Schmidt in seinen Küsten-Krimis. Wann immer es seine Zeit zulässt, bereist er den Norden und hält Lesungen zwischen Ost- und Nordsee.
Ein Mann, ein Mord! Geboren im Jahr der ersten Mondlandung, 1969, in Wuppertal, gab Andreas Schmidt bereits 1999 mit In Satans Namen sein Krimidebüt. Drei Jahre später gelang ihm mit Das Schwebebahnkomplott der Durchbruch. Inzwischen sind zahlreiche Wuppertal-Krimis, sechs Anthologien sowie ein Thriller erschienen.
Den Kontakt zu seinen Lesern sucht – und findet – er auf seinen Lesereisen, die ihn quer durch die Republik führen. Seine Liebe zur Nordsee verarbeitet Schmidt in seinen Küsten-Krimis. Wann immer es seine Zeit zulässt, bereist er den Norden und hält Lesungen zwischen Ost- und Nordsee.
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Community Reviews
Displaying 1 - 1 of 1 review
December 23, 2017
Man soll ja jeder Sache etwas Gutes abgewinnen. Wenn man den ganzen Tag kränklich im Bett verbringt, zum Beispiel. Nun, es hat wirklich etwas Gutes: es gab mir Zeit zum Lesen.
Mit Wesertod lag diesesmal ein deutschsprachiger Kriminalroman auf meinem Tablett. Ein Weserbergland-Krimi von Andreas Schmidt. Das Thema des Krimis ist erstaunlich aktuell, bezieht es sich stark auf die durch die Flutkatastrophe in Japan in den Fokus geschobene Atomkraftproblematik. Somit also auch die in Deutschland gestiegene Angst vor eine Katastrophe durch ein AKW-Unglück bzw. -Terrorismus. So wird zumindest der politische Handlungsrahmen gesetzt. Inhaltlich ist der Roman jedoch eher einfacher gestrickt. Ein Kommissar auf Urlaubsreise zur (ein wenig mehr als) befreundeten Kommissarin in Hameln, die gemeinsam in die Ermittlungen zu einem 10 Jahre alten Todesfall einsteigen. Zu dem sich dann ein Mord gesellt. Und eine Erpressung terroristischer Natur.
Der Autor hat hier eigentlich alles fachlich richtig gemacht, was die Erzählung angeht. Hier und da ein wenig künstlich die Spannung aufgebaut, sowohl in Bezug auf die Ermittlungen, als auch zwischenmenschlicher Art. Leider ist fachlich auch der richtige Begriff für die Schreibe. Wie aus dem Lehrbuch beginnen viele Szenen mit der Beschreibung der Umgebung, sei es die Landschaft mit vielen Details oder eine Wohnung mit zahlreichen Einzelheiten. Wie ich schon öfters in deutschsprachigen Romanen festgestellt habe, wird der Leser aufdringlich mit recherchierten Fakten wie z. B. Ortsangaben und technischen Eigenschaften versorgt, die für mich zumindest den Lesefluss beeinträchtigen.
Mein Fazit: von der Idee und Handlung her gut, vom Schreibstil eher nicht mein Ding, ein wenig zu trocken und geradlinig.
Mit Wesertod lag diesesmal ein deutschsprachiger Kriminalroman auf meinem Tablett. Ein Weserbergland-Krimi von Andreas Schmidt. Das Thema des Krimis ist erstaunlich aktuell, bezieht es sich stark auf die durch die Flutkatastrophe in Japan in den Fokus geschobene Atomkraftproblematik. Somit also auch die in Deutschland gestiegene Angst vor eine Katastrophe durch ein AKW-Unglück bzw. -Terrorismus. So wird zumindest der politische Handlungsrahmen gesetzt. Inhaltlich ist der Roman jedoch eher einfacher gestrickt. Ein Kommissar auf Urlaubsreise zur (ein wenig mehr als) befreundeten Kommissarin in Hameln, die gemeinsam in die Ermittlungen zu einem 10 Jahre alten Todesfall einsteigen. Zu dem sich dann ein Mord gesellt. Und eine Erpressung terroristischer Natur.
Der Autor hat hier eigentlich alles fachlich richtig gemacht, was die Erzählung angeht. Hier und da ein wenig künstlich die Spannung aufgebaut, sowohl in Bezug auf die Ermittlungen, als auch zwischenmenschlicher Art. Leider ist fachlich auch der richtige Begriff für die Schreibe. Wie aus dem Lehrbuch beginnen viele Szenen mit der Beschreibung der Umgebung, sei es die Landschaft mit vielen Details oder eine Wohnung mit zahlreichen Einzelheiten. Wie ich schon öfters in deutschsprachigen Romanen festgestellt habe, wird der Leser aufdringlich mit recherchierten Fakten wie z. B. Ortsangaben und technischen Eigenschaften versorgt, die für mich zumindest den Lesefluss beeinträchtigen.
Mein Fazit: von der Idee und Handlung her gut, vom Schreibstil eher nicht mein Ding, ein wenig zu trocken und geradlinig.
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