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Dornröschenschlaf

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Was würdest du tun, wenn du nicht vergessen kannst? Wenn du nicht weißt, wo deine Liebsten sind? Wenn jede Erinnerung dich zum schrecklichsten Moment deines Lebens führt? Seit der Entführung ihrer Schwester vor vielen Jahren leidet die Privatdetektivin Brenna Spector unter einem seltenen Phänomen: Sie kann sich mit allen Sinnen an jede Situation erinnern. Jeden vergangenen Moment zu sehen, zu hören und zu riechen ist ein Segen in ihrem Beruf, aber eine Qual in ihrem Leben. Vor allem, als Brennas neuester Fall zu einem vermissten Mädchen führt, das auf die gleiche Art verschwand wie ihre eigene Schwester ...

460 pages, Paperback

First published January 1, 2011

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Ju.
11 reviews
April 10, 2018
Abgebrochen nach 100 Seiten. Es ist einfach so schwer zu lesen, weil ständig in der Haupthandlung gefühlt 5 andere Handlungen passieren und man überhaupt nicht mehr hinterher kommt. Schade :(
Profile Image for Katharina.
31 reviews11 followers
August 16, 2012
Spannender Thriller mit ungewöhnlicher Ermittlerin, bitte mehr davon!

Manchmal ärgern wir uns, wenn wir wunderschöne Situationen unseres Lebens nach einiger Zeit schon wieder vergessen haben. Wir würden uns so gerne daran erinnern, mit allen Sinnen. Doch ist es nicht auch ein Segen, das Vergessen? Schließlich gibt es auch schlechte Erlebnisse, traurige, bedrückende, ohnmächtige Erlebnisse. Würden wir uns auch daran erinnern wollen?

Brenna Spector, die Privatdetektivin in Alison Gaylins neustem Roman „Dornröschenschlaf“, kann das. Ob sie will oder nicht, denn sie leidet am hyperthymestischen Syndrom. (Ja, das gibt es wirklich!) Ständig wird sie, ohne etwas dafür zu tun oder es steuern zu können, durch Gerüche, Worte oder Dinge, die sie sieht, in die Vergangenheit zurückgerissen. Erlebt sie wieder aufs Neue, schöne, sowie traurige und auch traumatische Ereignisse. Mit allen Sinnen. Sie spürt alten Schmerz körperlich, erinnert sich mit jeder Faser ihres Körpers daran.

Eines Tages schliddert sie in einen Fall hinein, bei dem ein junges Mädchen schon vor Jahren verschwand und begibt sich auf die Suche nach ihr. Immer wieder wird sie dabei an das Verschwinden ihrer eigenen Schwester vor vielen Jahren erinnert. Als wäre dies nicht genug, stellt sich bald heraus, dass zwischen den beiden Fällen eine Verbindung zu bestehen scheint …

Mit „Dornröschenschlaf“ ist Alison Gaylin ein spannender Thriller gelungen, deren Hauptprotagonistin Brenna Spector durch ihre Fähigkeit (oder ihre Störung, wie sie es nennt) etwas Besonderes ist. Einerseits ist ihr die Möglichkeit, sich an fast alles in ihrem Leben mit allen Sinnen erinnern zu können (auch an Namen, Telefonnummern, Adressen) eine große Hilfe bei ihrem Job als Privatdetektivin. Andererseits lebt sie ständig auch und vor allem in der Vergangenheit, was ihr einige Probleme einbringt. So muss sie sich während längerer Autofahrten mit ihrem etwas durchgeknallten Assistenten Trent per Telefon unterhalten, um sich auf die Gegenwart konzentrieren zu können. Auch ihre Tochter Maya hat es nicht leicht mit Brenna, der die Vergangenheit oft wichtiger zu sein scheint als alles andere. Doch Brenna hat ihrer Mutter vor Jahren geschworen, ihre Schwester Clea wiederzufinden.

Besonders gut hat mir an „Dornröschenschlaf“ gefallen, dass ich bis zuletzt wirklich keinerlei, null, aber auch gar keine Ahnung hatte, wie der Fall aufgelöst werden würde. Somit war eine kontinuierliche Spannung gegeben und ich musste einfach immer weiterlesen. Außerdem ist Brenna durch ihre, schon erwähnte, Fähigkeit natürlich eine außergewöhnliche Ermittlerin, von der ich gerne mehr lesen würde. Auch mit dem etwas undurchsichtigen Polizisten Nick Morasco und Brennas spleenigem Assistenten Trent hat Gaylin Charaktere geschaffen, denen ich in einem weiteren Roman gerne wieder begegnen würde. Und da es sich hier um den 1. Fall der Brenna Spector handelt, wird es wohl auch dazu kommen.

Negativ aufgefallen ist mir vor allem zum Schluss, dass so viele Personen (wenigstens namentlich) vorkamen, dass der Lesefluss gestört wurde. Dauernd musste ich überlegen „Wer war das noch mal?“ und kam etwas langsamer voran als zu Beginn. Außerdem bleibt Brenna Spector selbst, ihr Innenleben meine ich, recht mysteriös. Denn außer, dass sie immer noch tief traumatisiert vom Verschwinden ihrer Schwester ist, ständig mit ihrem Syndrom zu kämpfen hat und noch Kontakt zu ihrem Exmann aufrecht erhält, erfährt man nicht sehr viel über sie. Hier hoffe ich, dass weitere Bände etwas mehr auf Brenna eingehen, die insgesamt recht traurig und düster herüberkam.

„Dornröschenschlaf“ hat mich nicht enttäuscht! Wer einen spannenden Thriller mit einer Ermittlerin lesen will, die eine ganz besondere Fähigkeit hat, sollte hier auf jeden Fall zugreifen!

Bitte besucht auch mein Blog: http://bookaddicted.de :-)
Profile Image for Glitzerfee.
51 reviews4 followers
July 6, 2013
Inhalt:

Brenna Spector ist Privatdetektivin. Sie ist verdammt gut in ihrem Job, denn nachdem ihre kleine Schwester damals entführt wurde, leidet sie an einem Syndrom, was sie nichts mehr vergessen lässt. Doch für Brenna ist es ein Fluch, sie kann wirklich gar nichts vergessen, auch die schlechten Zeiten in ihrem Leben nicht. Als Brenna angagiert wird ein junges Mädchen zu finden, versucht sie alles in ihrer Macht stehende. Doch immer mehr verstrickt sie sich in diesen Job und es passieren noch so einige Morde.

Meine Meinung:

Brenna Spector ist eine außergewöhnliche, neue Privatdetektivin. Bisher habe ich noch nie von diesem Syndrom gehört. Am Ende gibt es sogar noch eine Anmerkung der Autorin darüber.
Das hat mir gut gefallen. Die Rückblenden und Erinnerungen, die sie plötzlich hatte, haben mir auch gut gefallen.
Man hat aus ihrem Leben so einiges erfahren. Brenna kann sich wirklich an alles erinnern, egal was.
Manchmal ist sie auch plötzlich mit ihren Gedanken in der Vergangenheit.
Doch dies bekommt man sofort mit. Sie driftet richtig ab,hier wird alles bis ins kleinste Detail beschrieben.

Ihren Assistent Trent mochte ich gerne. Locker und immer einen Spruch auf Lager. Das lockerte manche Situationen auf und brachte mich zum Schmunzeln. Er ist der Hacker in diesem Duo.

Wie Brenna vorgegangen ist, die Leute zu verhören oder sich Beweise zu beschaffen, hat sie wirklich gut und plausibel gemeistert. Auch wenn ich mich bei dem einen Mordfall frage, wie sie trotz der Polizei die vor Ort war, in die Wohnung blicken konnte. Normalerweise hätte man sie doch da nicht hingelassen.

Doch leider war mir die Geschichte ein wenig zu ausgedehnt. Es zog sich alles in die Länge, alles wurde ins kleinste Detail beschrieben. Ein Spannungsbogen hat sich in „Dornröschenschlaf“ leider nie richtig ergeben. Das Buch konnte mich einfach nicht packen und in seinen Bann ziehen. Für mich plätscherte alles so dahin.
Der Schluss lässt noch eine unglaubliche Wende zu. Da war ich wirklich ein wenig erstaunt denn darauf wäre ich nicht gekommen. Doch auch zum Schluss hin war die Spannung nicht wirklich vorhanden, was ich mir bei einem Thriller allerdings wünsche.

Trotzdem möchte ich gerne wissen, wie es mit Brenna Spector weitergeht und vielleicht werde ich auch irgendwann den zweiten Teil lesen.

Fazit:

Eine unglaubliche neue Privatdetektivin, die etwas ganz Besonderes ist. Doch leider hat mir die Spannung in „Dornröschenschlaf“ gefehlt und die zu detaillierte Beschreibungen den Lesespaß ein wenig genommen. Trotzdem bin ich gespannt, was im Leben von Brenna Spector noch passiert.
Profile Image for dubh.
361 reviews
September 2, 2012
Brenna Spector, eine Privatdetektivin aus New York, leidet seit dem Tag, an dem ihre größere Schwester Clea in ein fremdes Auto eingestiegen und verschwunden ist, am hyperthymestischen Syndrom. Die Tatsache, dass sie sich dadurch an alles Erlebte erinnern kann, ist für Brennas Arbeit sehr hilfreich - wenngleich es auf privater Ebene eher ein Fluch ist -, aber auch das Gefühl, dass sie Menschen sucht und findet, denn auch nach all den Jahren hat sie die Hoffnung nicht verloren, dass ihr Schwester noch am Leben ist.
Nun wird sie von Nelson Wentz mit der Suche nach seiner Frau Carol betraut - eine hilfsbereite, etwas unscheinbare Frau aus Tally Ridge, einem Vorort von New York. Doch schon beim Namen der Frau erinnert sich Brenna an einen ein paar Jahre zurückliegenden Fall: da verschwand ein kleines Mädchen, Iris, aus der Nachbarschaft von Carol. Und Brenna wird schnell klar, dass die vermisste Frau seit diesem Tag nach dem Nachbarmädchen sucht - auch mit ungewöhnlichen Mitteln... Zudem weist der damalige Fall einige Ähnlichkeiten zu ihrem eigenen traumatischen Verlust der Schwester auf.

Alison Gaylin hat einen dichten Thriller geschrieben, bei dem mir vor allem die Figur der Privatdetektivin Brenna Spector sehr gut gefällt. Sie hat ein ungewöhnliches "Leiden", das ihre Persönlichkeit natürlich besonders interessant macht und trotzdem ist sie mit all ihren - auch daraus entstehenden - Problemen sehr plausibel. Brenna wird nicht nur in ihrem beruflichen Alltag gezeigt, sondern auch in ihrem privaten Umfeld mit ihrer Tochter und dem Ex-Mann, was die Figur sehr rund und zudem auch sympathisch macht. Hinzu kommt, dass die Geschichte um die vermisste Carol und den älteren Fall der kleinen Iris an sich sehr spannend und engmaschig ist und alle Fäden konsequent zu Ende gedacht sind. So kommt es vielleicht nicht zum großen Showdown, dennoch gab es für mich die ein oder andere Überraschung und ich hatte das Gefühl, dass das Ende ein authentisches sein könnte.
Letztlich verzeiht dies dann auch die kleinen Längen vor allem im ersten Drittel, wo ich immer mal wieder die Befürchtung hatte, dass sich die Autorin eventuell verzetteln könnte, was sie dann aber nicht tat. Bleibt zu hoffen, dass es weitere Fälle mit Brenna (und vielleicht sogar Detective Morasco) geben wird - Potential gibt es meiner Meinung nach reichlich!

Fazit: Alison Gaylin hat einen durchaus glaubhaften, solide spannenden Thriller geschrieben, der mir vor allem auch wegen seiner Hauptfigur Brenna Spector gefallen hat!
Profile Image for Wal.li.
2,561 reviews70 followers
February 16, 2014
Wenn man nicht vergessen kann
Die Privatdetektivin Brenna Spector hat das absolute Gedächtnis, nichts, was seit dem Verschwinden ihrer Schwester Clea geschehen ist, hat sie vergessen. Jedes Detail ist haften geblieben. Ihr Gehirn ist so überflutet mit Erinnerungen, dass es ihr manchmal schwer fällt, mit ihren Gedanken in der Gegenwart zu bleiben. Als der ältliche Nelson Wentz sie bittet, nach seiner Frau zu suchen, ist Brenna besonders berührt, denn das Verschwinden der Frau scheint mit dem Verschwinden der kleinen Iris Neff im Zusammenhang zu stehen, von der es seit über zehn Jahren keine Spur gibt.
Zunächst ist das Eintauchen in Brennas Gedankenwelt etwas schwierig, denn wenn sie in die Vergangenheit gleitet, während sich der Leser noch in der Gegenwart wähnt, wirkt die Handlung manchmal verworren. Doch je mehr Zusammenhänge klar werden und je vertrauter Brennas Charakter und auch ihre syndrombedingten Eigenheiten werden, desto einfacher wird die Lektüre und desto mehr an Spannung gewinnt sie. Dazu die unterschwelligen Andeutungen, die die Phantasie anregen, die Beziehung zu ihrer Tochter, um die sie kämpft. Brenna hat eine komplizierte und integre Persönlichkeit, die große Sympathie weckt. Bei der Suche nach Carol und den damit zusammenhängenden Geheimnissen gibt sie nicht auf. Es werden Dinge aufgedeckt, die eigentlich verborgen bleiben sollten und irgendwie geht es auch um die große Liebe, die manchmal nicht von einem Happyend gekrönt wird und die einem das Herz schwer macht.
Ein gelungener erster Band einer Reihe um Brenna Spector, einer ungewöhnlichen Detektivin, die genau weiß, was sie im letzten Sommer getan hat.
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