Als Kommissar Robert Craan in einer Münchner Villa vor der Leiche einer Schwangeren steht, deren Fötus fehlt, überkommt ihn ein ganz schlechtes Gefühl: So was macht nur ein Psychopath. Der Täter hat ein mysteriöses Zeichen hinterlassen – aber keinerlei kriminaltechnisch verwertbare Spuren. Craan versucht, den Täter zu provozieren, indem er ihm die Aufmerksamkeit in den Medien verweigert. Er belügt die Presse und verkauft den bestialischen Mord als simplen Raubmord. Die Strategie ist erfolgreich – das Monster kommt aus seiner Höhle. Aber anders als er dachte: Der Psychopath meldet sich mit einer neuen, schwangeren Frauenleiche als Strafe für die Ignoranz des Kommissars. Damit beginnt der Mann einen bizarren, blutigen Krieg gegen den Ermittler, der zu einem Privatkrieg für Craan wird, als der Mörder eine Grenze überschreitet. Ein klassisches Thema und ein echter Psychothriller, spannend, glänzend geschrieben – aber nicht unbedingt für schwache Nerven, denn der Autor führt den Leser auch auf subtile, geradezu hinterhältige Weise im Kopf des Psychopathen spazieren – ohne dem Leser dabei die Identität des Täters zu verraten.
It is quite rare that I give a book the highest rating. But I have to do that this time. It is agood story. Original, interesting, cruel from time to time, but written so well that I really did not want to stop. But I did not want to read on either, because that would bring the end closer.
I really enjoyed reading it very much. Hopefully there are more books with Craan and his colleagues. I will certainly look for them.
Ich möchte an dieser Stelle mit der Kritik beginnen. Diese bezieht sich jedoch weniger auf den Roman sondern auf das Ebook selbst. Ich habe die Fehler nicht gezählt aber es waren für meinen Geschmack einfach zu viele. Neben Rechtschreibfehlern fand ich hier auch Sätze in denen Wörter doppelt waren oder fehlten. Dies hat meinen Lesefluss wirklich sehr gestört. Hier sollte der Verlag unbedingt nachbessern.
Abgesehen von den Fehlern liest sich das Buch flüssig und spannend von Anfang bis Ende. Die Beschreibungen der Morde und Tatorte sind wirklich sehr plastisch. Wer es hier lieber etwas indirekter mag, sollte sich vielleicht doch einen anderen Krimi / Thriller kaufen. Alle anderen dürfen hier zugreifen. Ich selbst fand die beschriebenen Szenen passend - direkt, blutig aber nicht übertrieben oder gar reißerisch. Besonders spannend fand ich als Leserin die Perspektivenwechsel. Mal verfolgt der Leser das Geschehen aus Sicht von Opfer, Kommissaren oder Täter. Immer wieder gibt es kurze Momente, wo man meint zu wissen wer der Mörder ist, nur um zwei Seiten später festzustellen, er ist es nicht.
Im Mittelpunkt steht der Ermittler Robert Craan. Ihn lernt man am besten kennen. Ich mag ihn, weil er Ecken und Kanten, Höhen und Tiefen hat. Dies gab ihm Tiefe und Glaubwürdigkeit. Auch die Nebencharaktere sind interessante Personen, die das Buch lebendig machen. Ich könnte mir gut Vorstellen, diese Personen in einem zweiten Band zu begleiten und besser kennenzulernen.
Fazit
Ein wirklich spannender Krimi, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Aufgrund der direkten Beschreibungen nichts für Softies. ;-)
Grundidee: Spannende Grundidee, die aber leider nicht ausgeschöpft wurde Charaktere: Protagonist ist der 45-jährige Kommissar Robert Craan, der sich einem Serienmörder gegenüber sieht, der ihn aus der Reserve locken will. Handlungsschauplatz: München in der Gegenwart. Handlung: Die Handlung hätte Potential, wenn sich nicht dauernde Wiederholungen häufen würden, ebenso hätte die Handlung straffer gestaltet werden können. Die Motivation und Vergangenheit des Täters wurde zu kurz behandelt, als dass sie interessant sein könnte und für einen ausgewachsenen Thriller fehlen hier definitiv die gänsehauterzeugenden Momente. Ende & Auflösung: Das Ende mündet in einen Showdown, der rasch abgehandelt wurde und ich hätte mir definitiv mehr Hintergrundinformationen über den Täter gewünscht!