Leona ist 12 und ein verwöhntes Einzelkind. Ihre Mutter ist ihre beste Freundin, mit Gleichaltrigen will sie nichts zu tun haben. Gegen ihren Willen soll sie nun ins Internat, um den Umgang mit Gleichaltrigen zu „lernen“ und Freundinnen zu finden…
Ich habe selten eine Protagonistin erlebt, die derart unsympathisch daherkommt. Leona ist überheblich, arrogant und unausstehlich. Auch erscheint sie mir wenig authentisch, denn welche 12-jährige aus einem intakten Elternhaus würde ihrer Mutter zureden, sich vom Vater scheiden zu lassen?!
Erst nach und nach lernt sie, dass sie Freundinnen braucht und wie sie sich zu benehmen hat…
Das Buch erschien erstmalig 1977, und natürlich merkt man das der Geschichte an. Ich habe das Buch bereits als Kind oder im Jugendalter gelesen. Wie ich es damals fand, weiß ich nicht mehr. Heute kann ich sagen, dass ich es durchaus gerne gelesen habe, weil ich diese alten Kinderbücher einfach mag, aber diese wirklich unglaublich arrogante und unsympathische Art von Leona fand ich sehr irritierend anfangs.