Diese Lehrerin schickt der Himmel! Starkes Thema, humorvoll umgesetzt. Wie bändigt man die berüchtigte 4a (A wie Albtraum)? Indem man Miss Braitwhistle heißt und den Unterricht kurzerhand auf den Kopf stellt. Eine temporeiche Geschichte voller verrückter Einfälle, die mit ihren pfiffigen Wortspielereien sogar Lust auf Englisch macht. Wonderful! Diee leichtfüßig und witzig erzählte, moderne Mary-Poppins-Geschichte macht Spaß!
Geboren 1954 in Berlin. Studium von Germanistik, Romanistik und Philosophie. Staatsexamen. War nach dem Studium kurze Zeit an einem Berliner Gymnasium als Lehrerin tätig. Danach arbeitete sie als Regieassistentin, Pressereferentin und Rundfunkredakteurin. Schreibt seit 1987 Geschichten für Kinder. Darüberhinaus übersetzt sie aus dem Englischen, verfasst Hörspiele und Theaterstücke und arbeitet als Journalistin für den Rundfunk und verschiedene Printmedien.
Mit den Übersetzungen von "Winn-Dixie" und "Despereaux" von Kate DiCamillo wurde sie 2002 und 2005 zum Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Beide Bücher wurden als Hörbuch des Jahres ausgezeichnet.
Vor der Klasse 4a kapitulieren alle Lehrer. Die Klasse ist der reinste Albtraum. Als auch die Klassenlehrerin kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht, bekommen die Schüler der 4a eine neue Lehrerin: Miss Braitwhistle. Sie ist eine Austauschlehrerin aus England und eine Art Mary-Poppins. Von nun an macht die Schule plötzlich Spaß... ❤️ Eine zauberhafte Schulgeschichte mit ganz viel Spaß und Magie. Ein turbulentes Abenteuer, das nicht nur Kindern gefällt.
Die Klasse 4a ist ein ziemlich chaotischer Haufen. Daher wird sie auch von allen nur A wie Albtraum genannt. Als ihre Klassenlehrerin Frau Taube einen Nervenzusammenbruch erleidet und nicht mehr in der Schule erscheint, ist das Chaos perfekt. Da sich nun auch noch der Schulinspektor angekündigt hat, übernimmt die neue Austauschlehrerin Miss Braitwhistle kurzerhand die Klasse. Erst hält sich die Begeisterung der Kinder in Grenzen, doch schon bald erleben sie viele schöne Dinge mit der neuen Lehrerin. Das langweilige Nachsitzen wird zur Flugstunde für alle, sie haben Tea Time mit einem Pferd, die langweilige Schwimmstunde wird plötzlich zum Eishockeyspektakel und zum krönenden Abschluss schneit es plötzlich mitten im Sommer. Da staunt die Klasse 4a nicht schlecht. Und was noch viel besser ist: Schule scheint tatsächlich einmal Spaß zu machen.
Unsere Meinung:
Natürlich habe ich dieses Buch gemeinsam mit meinen Jungs gelesen. Mein kleiner Sohn hat es in der ersten Klasse einmal vorgelesen bekommen und immer wieder begeistert darüber erzählt. Daher war ich sehr neugierig auf das Buch und gespannt, ob es uns gefallen wird. Der Schreibstil des Buches ist unglaublich unterhaltsam. Es wird aus der Sicht von Franz, einem der Schüler der Klasse 4a, berichtet. Wir erleben beim Lesen hautnah wie er die Geschehnisse der Klasse miterlebt und natürlich sind sie mit seinen Ansichten gefärbt. Wir haben unheimlich oft das Lesen unterbrechen müssen, weil wir einfach so gelacht haben. Darüber hinaus ist es nicht selten vorgekommen, dass wir am nächsten Tag bei einer Mahlzeit noch einmal über die Geschehnisse des zuletzt Gelesenen gesprochen haben und wieder schallend lachen mussten.
Zum tollen Leseerlebnis haben natürlich auch die unterschiedlichen Charaktere ihren Teil beigetragen. Wir treffen auf den besten Freund von Franz, Aki, der immer einen lustigen Spruch auf den Lippen hat und gerne auch mal einen Anruf der Lehrerin kassiert. Dann gibt es Hugo, der fast gegen alles allergisch ist oder Clemens, den Klassenstreber, der alles weiß und kann. Henni hingegen ist total verpeilt und bekommt überhaupt nichts mit. Annalisa heult immer sofort und Max ist komplett verfressen. Und so weiter und so weiter. Jeder Charakter hat uns komplett überzeugen können und mit den meisten sind wir sofort warm geworden. Aber nicht jeder der Charaktere ist am Ende des Buches noch so gewesen wie zu Beginn des Buches :-)
Auch berichtet Franz von jeder Menge Streichen, die die Klasse den Lehrern spielt. Als es zu Beginn der Geschichte um Chinaböller geht, die im Klassenraum geworfen werden, waren meine beiden Jungs natürlich Feuer und Flamme und wollten fortan nicht mehr aufhören zu lesen. Aber auch ich habe mich unheimlich amüsiert und hatte Lust, wieder in die Schule zu gehen!
Bei all den lustigen Dingen, denen wir im Buch begegnet sind, kamen aber auch ein paar ernstere Themen zur Sprache, über die wir natürlich auch gerne diskutiert haben. Gerade der Gedankenanstoß, dass es doch oft persönliche Hintergründe gibt, die bei der Beurteilung einer Person zu berücksichtigen wären, hat bei uns zu viel Gesprächsbedarf geführt. Denn oft ist es einfach wichtig zu wissen, wie der Mensch, über den ich gerade mein Urteil fälle, tatsächlich lebt und wie mit ihm umgegangen wird. Denn nur dann kann ich ihn auch wirklich verstehen ... Mir haben diese kleinen nachdenklichen Momente unglaublich gut gefallen, die ich in diesem Buch gefunden habe. Aber natürlich auch die vielen anderen lustigen Momente, in denen wir vor Lachen einfach nicht weiterlesen konnten.
Unser Fazit:
Ein wunderbares Buch über eine total chaotische Klasse, die auf eine völlig andersartige Lehrerin trifft. Wir sind total begeistert und starten noch heute in den 2. Teil, denn einen Leseabend ohne Miss Braitwhistle und ihre Klasse 4a können wir uns zurzeit nicht vorstellen!
HANDLUNG: Die Geschichte handelt von der Klasse 4a. A wie Albtraum, wie die Lehrer der Schule zu sagen pflegen. Aber eigentlich sind Franz, Aki und die restliche Mannschaft gar nicht so schlimm, sie haben nur eine blühende Fantasie und probieren jeden Schabernack aus. Allerdings macht das Frau Taube, die Klassenlehrer der 4a, nicht lange mit und muss aufgrund eines Nervenzusammenbruchs die Schule wechseln. Eine neue Lehrerin muss her und wie gerufen, kommt Miss Braitwhistle frisch aus London an die Schule der Klasse 4a. Auch wenn sie zunächst einen merkwürdigen Eindruck hinterlässt, haben die Schüler sie alsbald in ihr Herz geschlossen. Denn auf charmante Weise bringt die fabelhafte Miss Braitwhistle Leben in den Schulalltag. So kann man im Sommer Schlichtschuhfahren, in der Nachhilfestunde das Fliegen lernen und noch viele andere Abenteuer erleben.
CHARAKTERE: Auch wenn die Geschichte von Franz erzählt wird, so berichtet er doch über die Austauschlehrerin Miss Braitwhistle. Sie leiht nicht nur dem Titel des Buches ihren Namen, sondern ist auch die Handlungsträgerin der Geschichte. Schließlich würden ohne Miss Braitwhistle all die lustigen Abenteuer nicht geschehen. Was Miss Braitwhistle dabei Besonders macht, ist ihr Akzent und die Tendenz Sprichwörter für bare Münze zu nehmen. So wird zum Beispiel aus einem “Ich führe dich aufs Glatteis.” eine Eisbahn im Schwimmbecken. Aber auch die Schüler sind alle für sich ein kunterbunter Haufen, dem es Spaß macht zuzuhören, denn eigentlich weiß man nie, was sie als nächstes vorhaben.
DAS BESONDERE: Eindeutig die Zauberkreide, die von ganz allein knifflige Mathematikaufgaben an der Tafel löst.
MEINE MEINUNG: “Die fabelhafte Miss Braitwhistle” ist ein durchaus gelungenes Buch mit viel Wortwitz und Charme. Sabine Ludwig hat eine bunte, in manchen Zügen auch karikatierte Welt voller Wunder geschaffen. Mit Franz als den Ich-Erzähler findet man schnell aufgrund der einfachen und verständnisvollen Sprache in die Geschichte hinein und ertappt sich auch als Erwachsener dann und wann dabei zu Lachen. Ich denke, dass auch in der realen Welt etliche Schüler sich eine Lehrer wie Miss Braitwiesel, wie sie die Klasse 4a liebevoll nennt, wünschen, nicht zuletzt weil sie magische Abwechslung in den schnöden Alltag bring. Manchmal waren mir die Abenteuer zu abgedreht und der Umgang miteinander zu ungehobelt, aber nun entspreche ich nicht mehr ganz der Zielgruppe, auch wenn Frau Ludwig behauptet, dass sie kein Buch veröffentlicht was nicht auch große Kinder begeistern könnte.
EMPFEHLUNG: Dadurch, dass Franz den Erzählpart übernimmt, können nicht nur Mädchen im Alter ab 8 Jahren das Buch selbst lesen, sondern auch Jungen werden gefallen daran haben. Ich finde, dass sich das Buch auch hervorragend für Kinder im Vorschulalter zum Vorlesen eignet. Ansonsten kann ich nur jedem kindgebliebenen Erwachsenen das Buch empfehlen.
Die 4a will niemand unterrichten, denn die Kids sind a wie Alptraum. Als ihre Klassenlehrerin Frau Taube einen Nervenzusammenbruch hat, bekommt die Klasse Miss Braitwhistle als Vertretungslehrerin. Schnell wird klar, dass bei der Lehrerin aus England der Unterricht alles andere als normal wird und die Kinder wundern sich, ob da nicht hexisches Blut in den Adern von Miss Baitwhistle fließt.
Dieses Kinderbuch ist ein großer Spaß. Miss Braitwhistle und die fürchterliche Klasse 4a werden Kinder zum Lachen und Kichern bringen. Ein wunderbares Buch, das zeigt, das Bücher nicht staubtrocken sein müssen, oder hinter allem eine Botschaft stecken muss. Dieses Buch vermittelt, dass man auch in Büchern beste Unterhaltung finden kann. In diesem Buch dreht sich alles um die Schule und Magie, denn Miss Braitwhistle nutzt ihre magischen Kräfte ausgiebig. Sie nimmt die Kinder auf fliegenden Stühlen mit nach England, oder lässt es im Sommer schneien.
Das Buch ist so locker und leicht geschrieben, dass es eine große Freude ist, diesen Lesespaß gemeinsam mit Kindern zu entdecken. Geschildert wird diese magische Lausbubengeschichte aus der Sicht eines Schülers der 4a (Name ist mir leider entfallen). Ähnlich wie bei ‚Der kleine Nick‘ schafft es Sabine Ludwig die Kindergedanken einzufangen und zu Papier zu bringen.
Jens Wawrczeck hat dieses Buch wunderbar als Hörbuch umzusetzen. Er schafft es den Kinderton ebenso gut zu treffen wie den englischen Akzent von Miss Braitwhistle, oder das Schwyzerdütsch des Rektors. In einem angenehm flotten Tempo erzählt er von der magischen Lehrerin und es macht einfach Spaß seiner Stimme zu lauschen.
Das Buch richtet sich an alle Kinder, die gerne lachen und Eltern, die sich gerne zusammen mit ihren Kindern amüsieren.
Ein wundervolles Kinderbuch, das auch als Hörbuch sehr gut umgesetzt wurde.
Das Cover: Die Kinder "fliegen" um ihre Lehrerin herum
Aki und Franz gehen zusammen in die 4a einer Grundschule. Eigentlich macht es ihnen viel Spaß, wenn nur das Lernen nicht wäre. Ihre Lehrerin Frau Taube hat bereits die Segel gestrichen und nun über nimmt der Direktor - Herr Fischli aus der Schweiz - und die neue Lehrerin aus England - Miss Braitwhistle den Unterricht. Außerdem ist da noch der brummelige Hausmeister und der Schulinspektor, die zur Geschichte beitragen.
Meine Meinung: Schulbücher sind immer schwer zu schreiben, mal ist zu viel Klamauk drin, das es übertrieben wirkt, mal ist es zu ernst, das kein Kind mehr in die Schule will. Sabine Ludwig hält tapfer die Balance. Aki, Franz und die anderen Kinder in der Klasse werden in stereotypische Schablonen gelegt und gerade diese und die Wiederholung dieser Charakterzüge macht den Spaß an dem Buch aus: Annalisa weint auf Knopfdruck, Clemens ist der Schlaue, Max der Verfressene, Hugo der Streber ohne Ahnung und Henni kapiert nix, die Zwillinge streiten sich, Pauline sagt an was läuft und Aki und Franz verstehen sich ohne viele Worte und das seit der Einschulung. Bessere Freunde gibt es nicht.
Schulgeschichten - wie die berüchtigte 4a die Lehrkräfte in den Wahnsinn treibt... nur die fabelhafte Miss Braitwhistle lässt sich von den Streichen und dem Unsinn der Kinder nicht beirren und setzt ihnen ihren eigenen, britischen Humor und Einfallsreichtum entgegen. Als Vorlesegeschichte gut geeignet!