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Glits

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Wie aus dem Nichts ist es da.
Dieses Wesen, das sie "den Glits" nennen.
Mit einer Stimme, die an die Gesänge von Walen erinnert.
Und einer Kraft, die jeden verändert. Von Grund auf. Für immer.

Auch Jay, den Eigenbrötler. Und Rachel, die stets kurz vorm Explodieren ist. Als die Staatsmacht den Geheimdienst aktiviert, um den großen Unbekannten auszuschalten, und die Presse eine Jahrhundertsensation wittert, starten Jay und Rachel zu einem Roadtrip quer durchs Land. Mit dem Glits an ihrer Seite …

Aufwühlend. Rasant. Witzig.

275 pages, Kindle Edition

First published February 8, 2013

18 people want to read

About the author

Robert Wolfe

4 books2 followers

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Community Reviews

5 stars
11 (21%)
4 stars
7 (13%)
3 stars
17 (33%)
2 stars
10 (19%)
1 star
6 (11%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Erika.
67 reviews5 followers
March 4, 2013
Jay ist ein Einzelgänger, nicht besonders beliebt hält er sich von seinen SchulkollegInnen fern und verbringt seine freie Zeit mit Liedtexten und dem Mischen von Songs. Seine Mutter ist ihm fremd und er spürt sich meist nur wenn er an physische oder psychische Grenzen geht.

Als er einem Aufruf eine Textpassage zu übersetzen nachkommt, verstrickt sich Jays’ Schicksal untrennbar mit dem eines fremdartigen Wesens von dem anscheinend niemand weiß woher es kommt und was es will.

Mit “Glits” legt Robert Wolfe einen surrealen Jugendroman vor, der sich ein wenig im Sci-Fi-Sektor bewegt ohne tatsächlich dort eingeordnet werden zu können.

Das Wesen des Glits bleibt den ganzen Roman hinweg undurchschaubar. Doch viel wichtiger als seine Herkunft oder seine organische Zusammensetzung sind dem Autor die Zwischentöne und Stimmungen, die er durch den Glits übertragen zu sucht.

Über weite Strecken ist das Buch sehr abstrakt und bewegt sich im Reich zwischen den Zeilen, erklärt nichts und berührt dennoch immer und immer mehr, sodass die Gedanken der LeserInnen bald die wunderbarsten Blüten treiben können.

Die Charaktere sind lebensnah und oftmals sogar bedrückend authentisch beschrieben, sodass ein Hineindenken in Jay oder Rachel ganz leicht und schnell geschieht.

Ein Roman voller Stimmung der vieles sagt ohne es wirklich beschreiben zu müssen.
Profile Image for Corina Carter.
34 reviews
May 15, 2023
Normaal gesproken lees ik nooit fictie, ik voel er niet zoveel voor (tenzij het op de Harry Potter reeks aan komt, maar dat spreekt voor zich).

Toch heeft Robert mij verrast met Glits. Ik kwam zijn boek tegen in de kringloop, de kaft sprak me direct aan. Ik weet het, ‘never judge a book by its cover’. En die fout heb ik vaak gemaakt bij de kringloop, maar Glits was echt de moeite waard!

Ik had het gevoel dat ik tijdens het lezen in een film zat doordat Robert zo beeldend schrijft zonder dat de details te zwaar worden om te lezen. Het was meeslepend, interessant en ik kon niet wachten om het uit te lezen, ik moest weten wat ‘het’ was en wat het wilde. Steeds weer pakte ik overdag het boek erbij en ging ik stukje bij stukje verder lezen.

Echter, werd het aan het einde wel erg langdradig en heb ik 20+ bladzijdes overgeslagen en naar het einde gebladerd. Het is moeilijk om aan 80.000+ woorden te komen om een boek te kunnen schrijven, het is duidelijk dat Robert moeite had om het interessant te houden.

Hoe dan ook, vond ik het leuk om Glits gelezen te hebben. Ook zou het met de juiste aanpassingen zeker film-waardig zijn.

+ interessant verhaal
+ mooie kaft
+ in het begin meeslepend

- aan het einde langdradig
- personages zijn soms verwarrend
Profile Image for Paul Brandt.
118 reviews1 follower
Read
November 1, 2020
De AIVD staat voor een raadsel. Ze hebben een arrestant waar ze zich geen raad mee weten. Niemand kan ermee praten, niemand weet waar hij vandaan komt en hij eet ook nog eens helemaal niets. Is het wel een mens? In overleg met enkele wetenschappers besluit de AIVD de rare klanken die dit wezen voortbrengt via internet te verspreiden. Enkele tieners, waaronder Jay, verstaan elk woord. Ze noemen de raadselachtige figuur een glits. Iets dat er niet hoort te zijn, maar er toch is... Spannend en bijzonder (J/M, 1 oktober 2010) 'Een reuze spannend verhaal vol geheim agenten, achtervolgingen en ontsnappingen. [...] Wolfe mixt op een vanzelfsprekende manier zoveel fantasie door de werkelijkheid, dat je als lezer de wondere wereld waarin een glits opduikt voor mogelijk gaat houden. Sterker nog, je zou er bijna op hopen, want met de liefde die de glits verspreid wordt het leven een stuk beter.'
Profile Image for Aisling.
82 reviews14 followers
April 10, 2013
Erster Satz: Als es geschah, verstanden nur wenige Menschen, dass es etwas aufseheneregendes war, etwas, das viele Menschen berühren und das Land spalten würde.

Mich hat der Klappentext so sehr angesprochen, dass ich mich richtig auf das Buch gefreut habe. Merkwürdiges Wesen, Roadtrip und dann das andere Setting der Niederlande. Vielleicht hab ich zu hohe Erwartungen gehabt. Vielleicht habe ich mich an dem teils wirren Plot zu sehr gestört. Aber mich hat dieses Buch letztlich nicht so begeistern können, wie ich es erhofft habe. Sicher bietet es aber viel Raum für Diskussionen.

Jay ist einer von der Gruppe Jugendlicher, die den Glits, eine Art Gelwesen, verstehen. Dadurch gerät er in die Ermittlungen des Geheimdienstes, der auf der Suche nach der Herkunft dieses Wesens ist. Niemand weiß was oder wer es ist. Aber die Jugendlichen verstehen ihn. Es löst in ihnen vertrauenserregende Gefühle aus. Jay verändert sich und es passieren merkwürdige Dinge. Der Geheimdienst will den Glits eliminieren, was Jay und Rachel, die es auch verstehen kann, verhindern und mit dem Wesen fliehen. Es folgt eine Verfolgungsjagd durch die Niederlande, während die Kunde vom Glits sich immer mehr verbreitet. Was ist der Glits? Und was macht er hier?

Idee: Ich mag andere Wesen, und wenn sie glibberig sind, haben sie eine merkwürdige Anziehung auf mich. Jugendliche, die so ein Ding vor den Fängen des Geheimdienstes bewahren, hört sich für mich nach einer sehr guten Idee an.

Plot: Leider, leider muss ich sagen, dass ich mit dem Plot so gar nicht warm wurde. Zu oft wurde gesprungen und ich habe mich ein paar Mal gefragt, ob ich was überlesen habe, und musste zurückblättern. Alles in allem sehr verwirrend. Mal eben nur ein oder zwei Seiten lesen, wie ich es manchmal mache, klappt bei diesem Buch nicht.

Schreibstil: Es wird in der dritten Person erzählt. Der Autor hat hier die auktoriale Perspektive voll ausgenutzt. Mitten in einem Absatz schwenkt er zwischen den Figuren hin und her. Mir persönlich hat das nicht so gelegen, aber wer mich kennt, weiß, dass ich so oder so Ich-Perspektive bevorzuge. Aber sonst ist der Text jugendlich, frisch und angenehm zu lesen. Robert Wolfe schafft es die Sicht der Jugendlichen einzufangen und benutz dabei teils außergewöhnliche Vergleiche und Bilder. Alles in allem kann ich doch sagen, dass mir der Schreibstil gefallen hat.

Charaktere: Jay ist eher unsympathisch und sogar für einen Jungen seines Alters viel zu introvertiert und merkwürdig. Allerdings ist es ein gut ausgearbeiteter Charakter, der eine starke Entwicklung durchmacht. Sicher etwas überspitzt dargestellt, aber das fand ich nicht störend. Mir persönlich hat leider der innere Antrieb gefehlt. Dass allein der Glits für die Veränderung verantwortlich sein soll, ist mir persönlich zu wenig. Trotz allem ist Jay ein gut gelungener Charakter, dem man einfach alles Gute wünscht.

Der Glits ist toll ausgedacht. Da ist mal mehr, mal weniger Transparenz. Mal ein Leuchten, dann wird er kleiner oder größer. Das er sich von Bleistiften ernährt ist ein witziger Aspekt. Das alles hat mich schon angesprochen. Allerdings fehlt mir absolut das Warum und wozu. Da fehlt der Hintergrund und diese Figur agiert mir zu wenig.

Rachel ist ein von Grund auf aggressives Mädchen. Sie ist ganz gut gezeichnet, jedoch fehlen bei ihr für meine Begriffe die Wandlungen. Da passiert zwar was, aber teils wird da nicht weiter drauf eingegangen oder es ist zu abgedreht und nicht altersentsprechend. Warm Rachel überhaupt so extrem ist, wird leider nicht erklärt. Bei ihr fehlt mir der Hintergrund.

Es gibt viele Charaktere. Und ich muss gestehen, dass ich sie nicht auf die Reihe bekomme. Zu viele zu gleich wirkende Geheimagenten, Pressemenschen und dann sind am Anfang da noch die anderen Jugendlichen, die irgendwann verschwinden und nicht wieder auftauchen.

Meiner Meinung hätte man mit weniger Charakteren mehr erreichen können.

Hintergrund: Die Niederlande als Setting ist eine Abwechslung und ebenso ein mir vertrauter Ort, da man doch schon häufiger dort war (ich wohne eine gute Stunde von der Grenze entfernt) Mir schien der Geheimdienst etwas chaotisch und auch die Presseleute überzeugten mich nicht. Den Glits an sich fand ich gut ausgedacht, obwohl mir einfach der Hintergrund fehlte. Wenn das so beabsichtigt ist, hat das der Autor gut gemacht, aber mir hinterlässt es ein unbefriedigtes Gefühl.

Fazit: Meine Bewertung liegt genau zwischen drei und vier. Da mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte, bleibt der Gesamtdurchschnitt dann noch bei drei. Es entsprach einfach nicht meinen Erwartungen. Die Geschichte war zu abgedreht oder einfach in der Wirrnis nicht richtig stimmig. So empfinde ich es zumindest. Vielleicht habe ich das Buch nicht wirklich verstanden. Sicher gibt es ein tiefere Aussage, dass Jugendliche auch noch einen anderen Kosmos außer dem eigenen sehen sollten, aber der ist nicht eindeutig zu sehen. Sehr schwierig fällt es mir den Leser zu beschreiben, für den Glits etwas ist. Wer eine gut durchkonzipierte Handlung mit einem klaren Abschluss mag, der kann enttäuscht werden. Wer aber gerne bei Geschichte am Ende darüber nachdenken will und es mag gewisse Dinge im Raum stehen zu lassen, für den könnte Glits etwas sein.
148 reviews3 followers
March 4, 2013
Glits ist der zweite Jugendroman, den der niederländische Autor Robert Wolfe veröffentlicht hat. In diesem Buch geht es um ein fast durchscheinendes Wesen ohne Namen, das letztlich Glits getauft wird. Nur eine kleine Gruppe von Jugendlichen versteht den Glits überhaupt, was natürlich zu Verwicklungen führt. Ansonsten ist es auch nach der Lektüre schwierig, genau festzustellen, worum es wirklich in dem Buch ging. Obwohl viel berichtet wird, passiert insgesamt wenig und am Ende bleibt die Frage, was dieses Buch dem Leser geben soll. Soll über die Menschheit nachgedacht werden? Über die Umwelt? Über Profitgier? Ich weiß es nicht. Alles wird angerissen, aber nicht komplett behandelt.
Das Buch weist gute Ansätze auf: Ich fand es spannend, dass ein Wesen plötzlich da war und wissen wollte, "wie die Menschen sind". Die Handlung beginnt sehr direkt und ohne langes Ausholen beim Thema. Sprachlich fand ich es sehr angenehm zu lesen und ich denke, dass die Zielgruppe ihre Freude an dem Buch haben wird.

Doch leider wurde nur am Rande geklärt, woher das Wesen überhaupt kommt. Gibt es noch mehr "Glits" und was haben sie vor? Wieso erschien es ausgerechnet in den Niederlanden? Und wieso können nur Jugendliche es verstehen? Viele Fragen und wenige Antworten. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr erklärt wird, aber wahrscheinlich war es durch die Perspektive des Romans nicht möglich. Größtenteils verfolgte man ja Jay und hatte nur seine Eindrücke.

Eine weitere Schwachstelle sind für mich die Charaktere, die zwar ganz nett sind, mich aber nicht berühren konnten. Einzig Jay, eine der Hauptfiguren, wurde etwas ausführlicher eingeführt und sorgte dann bei mir auch für den Wunsch, das Buch weiterzulesen. Jay de Bono ist eigentlich ein Eigenbrötler, der Musik liebt und produziert, ansonsten aber ein Außenseiter in seinem Umfeld ist. Er färbt sich mit 15 bereits die Haare alle vier Wochen schwarz und isst Wasabi für den ganz besonderen Kick. Alle anderen Charaktere waren leider nur oberflächlich. Auch hier hätte ich mir mehr Erklärungen und Rückblicke gewünscht, die die Charaktere einfach ein wenig menschlicher gestaltet hätten. So waren sie für mich mehr oder weniger austauschbar.

Ein besonderer Blickfang ist meiner Ansicht nach das Cover des Buches. Wenn man das Buch vor sich hat, glänzt die Beschriftung "Glits" metallisch. Man kann sich selbst sehr verschwommen in den Buchstaben sehen. Mit Fantasy kann man vielleicht schon auf den Inhalt schließen, denn auch das Glits ist nicht klar erkennbar. Es ist durchscheinend und verändert seine Größe ab und an.

Bewertung
Mit Glits erwartet den Leser eine interessante, aber leider insgesamt zu oberflächliche Geschichte. Es gab vieles, das mir gut gefallen hat, aber durch zu wenige Erklärungen und die fehlende Tiefe der Charaktere wurde das Lesevergnügen geschmälert. Nach dem vielversprechenden Klappentext hatte ich mehr erwartet, aber ich denke, dass die Zielgruppe die Geschichte durchaus mögen wird.
Profile Image for Jule.
181 reviews1 follower
April 17, 2015
Jay ist ein Einzelgänger, der sich hinter seiner Musik vor der Welt versteckt. Rachel hingegen ist ständig aggressiv und lässt sich nichts sagen, erst recht nicht von Erwachsenen. Doch vom Glits sind beide gleichermaßen fasziniert. Der Glits ist ein Wesen, dessen Stimme klingt, als würden Wale singen und durch das man beinahe hindurchsehen kann. Es ist geheimnisvoll, faszinierend und verändert die Menschen in seiner Umgebung. Für den Geheimdienst stellt es eine Bedrohung dar, für die Presse ist eine Sensation. Doch was will es? Und warum kann es nur von wenigen Menschen verstanden werden?

„Glits“ von Robert Wolfe ist ein ungewöhnliches Buch. Es erzählt die aufwühlende Geschichte eines Wesens, das die Erde besucht, um die Menschen kennenzulernen und dabei möglicherweise mehr über uns lernt, als wir selbst zu wissen glauben.

Von Anfang an ist die Geschichte verwirrend und rätselhaft. Was ist der Glits für ein Wesen? Wo kommt er her? Wo geht er hin? Bis zum Ende stellen sich viele Fragen, von denen viele offen bleiben und zum Nachdenken anregen. Da der Glits die Menschen kennenlernen will, hat der Roman philosophische Züge. Ich fragte mich oft, was der Glits wohl für Erfahrungen gewonnen hat und was uns Menschen ausmacht.

Die Umsetzung des Themas ist dabei durch und durch ungewöhnlich. Der Glits selbst ist ein Element, das aus einem SciFi-Roman stammen könnte, trotzdem wirkt die Geschichte fast immer realistisch. So wird der Umgang des Geheimdienstes und der Presse mit dem außergewöhnlichen Wesen sehr glaubhaft dargestellt.

Neben der Haupthandlung baut der Autor immer wieder kleine Randgeschichten in den Roman ein, die wie Momentaufnahmen wirken. Es wird z.B. das kurze Leben eines Habichts und dessen Bedeutung für die Geschichte beschrieben oder ein Foto, dass seinen Betrachter auch noch Jahre nach der Aufnahme berührt.

Allerdings hätte ich mir gewünscht, die Protagonisten Jay und Rachel besser kennenzulernen. Mich hätte interessiert, warum Rachel so aggressiv ist, was sie so wütend macht und wie es mit den beiden Jugendlichen weitergeht.

„Glits“ ist definitiv anders. Anders als viele Bücher mit fantastischen Elementen, die zurzeit erscheinen und anders, als herkömmliche SciFi-Romane. Es ist ein bisschen verrückt und abgedreht, aber gerade diese Eigenart, gemischt mit dem philosophischen Grundtenor, gefiel mir sehr gut.

Wenn man sich auf die ungewöhnliche Handlung einlassen kann und akzeptiert, dass man nicht alles versteht und erfahren wird, wird man eine besondere, berührende und schöne Geschichte entdecken.
Profile Image for Sabrina.
176 reviews
May 23, 2014
Liest sich flüssig, aber ist für meinen Geschmack etwas zu abgedreht.
Profile Image for Tina.
474 reviews44 followers
March 1, 2015
Ohh was für ein "Free Willy" Ende.
Displaying 1 - 9 of 9 reviews

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