Ein rockiges Aschenputtel, ein trauriger Prinz, eifersüchtige Ex-Freundinnen: Ein modernes Liebesmärchen.
Flying Moon ist die Geschichte der 16 jährigen Moon, die auf einer Filmparty einen Jungen trifft und sich sofort in ihn verliebt. Was Moon nicht weiß: er ist ein Filmstar, sein Ruf als Verführer legendär. Nach einer stürmischen Annäherung werden beide unfreiwillig getrennt. Ein Jahr später treffen sie auf einem Filmset zufällig wieder aufeinander und sollen ein Liebespaar spielen ...
I was born and I grew up in Berlin and actually, I looove my city. Well most, ops, all of my novels are set in Berlin. I' m a painter, and have also been working in the film industry for more than ten years. My career as a novelist began with an idea for a film script.
My debut novel, Radio Gaga (Beltz), was awarded the Peter Härtling Prize, the Young Readers of Vienna Jury Prize, and the Golden Leslie. I have been writing YA, NA and all-ages novels since 2005.
My first New Adult Novel "Loving" is the first novel translated into english but - there's more to come ;)
Moon ist 16, als sie sich auf einer Filmparty stürmisch in einen Jungen verliebt. Kurz darauf wird ihr Leben auf den Kopf gestellt, als ihre Eltern sich scheiden lassen und sie mit Mutter und Bruder ein neues Leben in Potsdam beginnt. Als Moon später für einen Film gecastet wird, trifft sie den Jungen von damals wieder, um an seiner Seite ein Liebespaar zu spielen…
Katrin Bongard schafft es mühelos, die Geschichten von Teenagern auf interessante Weise miteinander zu verknüpfen. Die Geschichte fließt ruhig dahin, ab und zu kommt ein wenig Geschwindigkeit auf, ohne aber den lockeren Gesamteindruck zu stören. Alle Charaktere sind sympathisch und glaubhaft dargestellt und ergänzen sich perfekt. Mit Moon kann sich der Leser leicht identifizieren und so bis zum Ende mitfiebern. Die liebevolle Beziehung zu ihrem Bruder wirkt manchmal etwas überzogen, ist aber insgesamt schön dargestellt.
Neben der Liebesgeschichte spielen die Arbeiten an einem Filmset eine große Rolle. Die Autorin zeigt gekonnt den Blick hinter die Kulisse, ohne dabei übermäßig ins Detail zu gehen. Alles in allem eine süße, unkomplizierte Geschichte, die Lust auf mehr macht.
Innerhalb von zwei Tagen habe ich „Flying Moon“ von Katrin Bongard aus dem Redbug-Books-Verlag durchgelesen. Dabei handelt es sich um den ersten Teil der Film.Love.Story-Reihe.
Ein rockiges Aschenputtel, ein trauriger Prinz, eifersüchtige Exfreundinnen. Ein modernes Liebesmärchen. Als die 16 jährige Moon auf einer Filmparty einen unbekannten Jungen trifft, ist es Liebe auf den ersten Blick. Was Moon nicht weiß: er ist ein Filmstar, sein Ruf als Verführer legendär. Ein Jahr später treffen beide sich zufällig an einem Filmset wieder. Und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.
Ich durfte diesen Roman im Rahmen einer Leserunde von Katrin Bongard und dem Verlag auf Lovelybooks lesen und habe mich total darüber gefreut, weil mir bis jetzt alle Bücher der Autorin super gut gefallen haben. An dieser Stelle noch einmal vielen lieben Dank dafür, dass ich teilnehmen durfte! Der erste Punkt, der mir positiv an diesem Buch aufgefallen ist, war die bedeutungsvolle Namensgebung. Der Titel „Flying Moon“ hängt eng mit der Geschichte zusammen; zum einen, da die Protagonistin Moon heißt, zum anderen, weil ein „Flying Moon“ ein Ballon ist, der beim Film zur Beleuchtung benutzt wird. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Autorin mit diesem Titel einen Zusammenhang zu ihrem Buch, der Hauptperson und dem Inhalt – alles rund um Schauspielerei und Filme drehen – schafft. Neben ein paar Rechtschreibfehlern, die aber nicht weiter stören, bin ich größtenteils wirklich begeistert von diesem Buch. Mit Moon hat die Autorin eine sehr sympathische, aufgeweckte Protagonistin erschaffen, die in diesem Buch sehr an sich und ihren Aufgaben wächst und mit der Schauspielerei über ihren eigenen Schatten springt. Ich konnte mich von Beginn an in sie hineinversetzen und hatte das Gefühl, eng mit ihr befreundet zu sein. Besonders im hinteren Drittel haben mich ihre Emotionen aufgewühlt – ich habe gefühlt, was sie gefühlt hat. Auch alle weiteren Charaktere haben mich in irgendeiner Art und Weise fasziniert: Lasse, dessen schlechter Ruf ihm oft im Weg steht; Krista, die man einfach gern haben muss, weil sie alle in den Bann zieht; und so weiter und so fort. Des Weiteren kann ich auch den Schreibstil von Katrin Bongard sehr loben. Die einfache, lockere Wortwahl sorgt dafür, dass sich das Buch leicht, flüssig und schnell durchlesen lässt. Meiner Meinung nach ist der Schreibstil auch sehr authentisch und glaubwürdig, dafür, dass aus der Sicht einer Jugendlichen berichtet wird. Das Thema „Schauspielerei und Filme drehen“ hat mich generell sehr interessiert, weshalb mich das Buch schnell gepackt hat. Außerdem habe ich persönlich noch nie einen Roman in dieser Themenrichtung gelesen. So war ich also mehr als beeindruckt von der Idee bzw. Handlung. Leider wirkte es im Laufe des Buchs auf mich mehrmals so, als würde der Drogenkonsum, besonders bei Minderjährigen, heruntergespielt werden. Dies lag nicht daran, dass Charaktere wie Krista nun mal Drogen genommen haben, denn dies scheint ganz klar der Realität im Filmbusiness zu entsprechen. Vielmehr hat es mich gestört, dass Moon abgebrüht und so gar nicht geschockt auf das Drogen nehmen reagiert hat. Damit wird meiner Meinung nach einfach ein falsches Bild vermittelt. Meiner Begeisterung hat dieser Kritikpunkt aber keinen Abbruch getan! Ein Kritikpunkt, der sich aus meiner Sicht durch das ganze Buch hindurchschlängelt, ist, dass es mir an einigen Stellen viel zu schnell vorwärts ging. Besonders am Anfang und am Ende des Buches konnte ich mich gar nicht richtig emotional auf die Situation einstellen, da war sie schon wieder vorbei. Dies finde ich etwas schade, weil die Handlung an sich so mitreißend war, manche Szenen aber ruck, zuck abgehandelt wurden. Nichtsdestotrotz haben mich die langsam aufkeimenden Gefühle zwischen Lasse und Moon berührt und ich freue mich nach dem Ende von dem ersten Teil nun total auf Band 2 und 3. Meiner Meinung nach handelt es sich bei „Flying Moon“ um eine wunderschöne, emotionsgeladene Liebesgeschichte, die ich jedem nur ans Herz legen kann. Ich habe mich sehr gefreut, Teil der Lovelybooks-Leserunde zu sein!
Dieses Büchlein gibt es schon mehrere Jahre und dieses Jahr erschien die überarbeitete Version, sowie die Fortsetzung Flying Moon: Premiere. Ich habe schon fast alle Bücher der Autorin durch, sodass ich dieses natürlich auch lesen musste. Es dreht sich ums Filmgeschäft, ums Filme machen und was dort alles passieren kann.
Moon ist ein junges Mädchen, das Kind einer Filmfamilie. Der Vater ist Drehbuchautor und die Mutter im Theater tätig. So ist Moon schon immer irgendwie mittendrin gewesen. Und dann trifft sie bei einem Filmprojekt, bei dem sie sich die Hauptrolle ergattern konnte, auf Lasse - einen jungen aufsteigenden Stern am Filmehimmel. Da muss man sich doch in ihn verlieben.
Das Ganze hat mich ein kleines bisschen an "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" erinnert, denn auch dort kannte das Mädchen den Jungen und seinen Erfolg nicht. Schon das erste Treffen war zuckersüß, wie sie sich gegenseitig herausfordern und miteinander spielen. :D Im Verlauf erhält man dann ebenfalls einen schönen Einblick davon, wie es bei einem Filmdreh abläuft und ich muss sagen, dass ich es mir nun noch stressiger vorstelle. Weg von Zuhause, man hat sein eigenes, kleines Zimmer und muss sich die Zeit vertreiben, wenn man nicht am Set ist. Nicht ganz meine Welt. ;)
Zwischen Lasse und Moon läuft nicht alles so, wie es sollte und es treten viele Missverständnisse auf. Manchmal möchte man den beiden einfach nur sagen, dass sie sich doch gegenseitig gern haben und jeder es merkt. Damit hat die Autorin wirklich bis ganz zum Schluss gewartet und die Spannung lange aufrecht erhalten.
Fazit
"Flying Moon: Moon" gibt Einblick in das Filmgeschäft mit seinen Vor- und Nachteilen. Moon steckt für kurze Zeit mittendrin und muss ihre Gefühle und Erfahrungen erst einmal sortieren, was gar nicht so schwer ist. Die langsame Entwicklung zwischen Moon und Lasse war dabei richtig schön anzuschauen. 5/5 Punkte.
Abgesehen von ihrem Namen ist Moon ein ganz normales Mädchen, auch wenn die Sorgen daheim bisweilen ungewöhnlicher Natur sind. Seit der Trennung ihrer Eltern hat ihre Mutter alles, was mit Film und Fernsehen zu tun hat, aus ihrem Leben verbannt; seit einem Jahr haben Moon und ihr Bruder Lion ihren Vater nicht mehr gesehen. Doch dann findet an ihrer Schule ein Casting statt, bei dem sie mit einem ihrer Freunde, Karl, teilnimmt und überzeugt. Eigentlich hat sie zunächst keine große Lust, am Film mitzuwirken, doch als sie das Drehbuch liest und feststellt, dass es von ihrem Vater stammt, steht ihr Entschluss fest. Sie stimmt zu, die weibliche Hauptrolle zu übernehmen. Dabei warten an Set einige Überraschungen auf sie: Nicht nur lernt sie das Leben als Schauspielerin kennen, sie trifft auch jemanden aus ihrer Vergangenheit, mit dem sie nur wenige Stunden verbrachte – den sie seitdem aber nie vergessen konnte.
„Flying Moon“ schien mir zunächst ein vielversprechendes Büchlein zu sein. Die Kulisse ist denkbar günstig: Man ist beim Dreh, sieht tagtäglich wie gut jemand schauspielern kann, und ja, dann kann man schon mal zweifeln, ob man dieser Person, die auch noch einen schlechten Ruf hat, Glauben schenken sollte. Wenn du für deinen Lebensunterhalt schauspielerst, warum solltest du es nicht auch an anderer Stelle tun? Ich hatte eine Romanze mit großer Unsicherheit und einer Atmosphäre des Zweifelns erwartet, wurde in dieser Hinsicht aber eher enttäuscht.
Um das Positive vorweg zu nehmen: Die Geschichte war zunächst interessant, und auch wenn der Schreibstil bisweilen ein wenig ungelenk wirkte und der eine oder andere Fehler doch übersehen wurde, so ließ sich der Text dennoch leicht lesen. Außerdem möchte ich an dieser Stelle einmal loben, dass Moon nicht sofort von unsterblicher Liebe redet, sondern ihre Gefühle als genau das beschrieben werden, was sie auch sind: ein Verliebtsein. Es ist die Geschichte eines jungen Mädchens, das das erste Mal Schmetterlinge im Bauch hat, und nichts anderes soll einem hier verkauft werden.
Leider habe ich von den Gefühlen – obwohl sie beschrieben wurden – nicht viel mitbekommen. Ich habe von ihrer Verliebtheit gelesen, konnte sie aber nie spüren, was leider für so ziemlich alle Emotionen gilt, die „Flying Moon“ hätte wecken können. Dafür sind die Beziehungen, ihre Darstellungen, wie wir sie als Leser erfahren können, viel zu oberflächlich. Wäre das anders, wäre auch das Buch an sich wesentlich spannender, was letzten Endes leider nicht der Fall ist. Denn nach circa 40% des Buches ist immer noch nichts wirklich passiert. Sie drehen den Film, Moon macht sich wegen einiger Dinge Sorgen und … ja, was? Es passiert nie wirklich etwas, und wann immer etwas beschrieben wurde, was wahrscheinlich dramatisch sein sollte oder in irgendeiner Weise Moon verunsichern sollte, konnte ich nur hilflos mit den Schultern zucken und „Na und?“ fragen. Nichts davon war dramatisch oder mitreißend – oder überhaupt überraschend – und ich musste mich eher fragen, warum Moon ausgerechnet jetzt zweifelt.
Allerdings hängt damit auch zusammen, dass ich nie das Gefühl hatte, ich hätte Moon oder irgendjemand anderes wirklich kennengelernt. Sie waren Namen und würde mich jetzt jemand bitten, etwas über die Charaktere zu erzählen, könnte ich lediglich ihre Namen nennen und sagen, dass sie Schauspieler sind. Zugegeben, im Falle von Moon könnte noch erwähnt werden, dass sie sich manchmal wirklich störrisch und gewollt blöd verhält, was mehr Probleme bereitet als alles andere. Reicht das als Charakterisierung? Wohl kaum. Auch das Filmgeschäft habe ich nicht weiter entdecken können, beziehungsweise: Ich habe nichts erfahren, was ich nicht vorher schon wusste. Besonders schade war, dass wir nie wirklich erfahren, worum es in dem Film geht, was die Beweggründe der Figuren dieser Geschichte sind. Das hätte sicherlich noch zur Atmosphäre beigetragen, so aber wird uns der grobe Inhalt mitgeteilt und das war’s. Bisweilen schien mir der Film interessanter als das eigentliche Buch zu sein, aber da die dortigen Möglichkeiten in keiner Weise ausgeschöpft werden, konnte mich auch das nicht lange unterhalten. Diese Oberflächlichkeit zeigt sich auch in vielen anderen Aspekten der Geschichte. Es werden einige wichtige Probleme angedeutet, aber weiter ausbearbeitet wurden sie nie.
Das klingt jetzt alles furchtbar negativ, dabei fand ich „Flying Moon“ gar nicht mal so schlecht – nur eben auch nicht gut. Die Ausgangsposition des Buches gefiel mir schließlich und die Enttäuschung stellte sich erst mit der Zeit ein. Bis dahin war es eine durchaus angenehme, wenn auch sehr, sehr kurzweilige Leseerfahrung. Auch später, als mich der Inhalt immer weniger interessierte, lies es sich gut lesen und für die leichte Ablenkung zwischendurch reicht das Buch allemal.
„Flying Moon“ ist, insgesamt gesehen, leider zu oberflächlich, um wirklich gut zu sein. Ein richtiger Einblick fehlt sowohl ins Filmbusiness als auch in die Charaktere und ihre Gefühle. Das Resultat ist nicht schwer zu erahnen: Vieles, was passiert, kümmerte mich einfach nicht. Trotzdem ist es eine in den Ansätzen niedliche Geschichte, die sich zumindest gut lesen lässt.
Sofort als ich das erste Mal von Flying Moon gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen möchte. Es ist der Auftakt einer Jugendreihe und vor allem das interessante Setting hat mich neugierig gemacht. Der Einstieg in die Geschichte beginnt dann auch gleich mit magischen Momenten. Moon trifft nämlich auf einer Filmparty auf einen geheimnisvollen Jungen und kann ihn danach ein Jahr lang nicht vergessen. In diesem einen Jahr hat sich in Moons Leben viel verändert, doch ihre Gefühle kochen direkt wieder über, als sie "ihren geheimnisvollen Jungen" (auch Lasse genannt) wiedersieht. Das Problem ist nur, dass ihn jeder kennt und sie ihn ausgerechnet in einem Filmset erneut trifft. Ich hatte mir so lange gewünscht, ihn zu treffen, aber nun war es ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Aber wer konnte schon mit fünfzig Komparsen rechnen, die ein Autogramm von ihm haben wollten oder einem Mädchen mit prallen Brüsten, das vorhatte, mit ihm ins Bett zu gehen. (Pos. 1011) Während Moons Herz sofort wieder Purzelbäume schlägt, muss sie sich fragen, ob ihre Gefühle und vor allem, ob Lasses Gefühle, echt sind. Denn der Filmdreh sorgt für viel Nähe, aber auch für viel Verwirrung.
Moon ist eine sympathische Protagonistin, auch wenn ich ein paar Seiten brauchte, um mich auf sie einzustellen. Zu Beginn wirkte sie für mich oberflächlich, aber mit jeder Seite konnte ich mich mehr in sie hineindenken. Die komplette Handlung wird aus ihrer Sicht erzählt, so dass man einen dementsprechend tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle erhält. Da ihre Eltern mit der Film- und Theaterbranche vertraut sind, reagiert sie ein wenig anders auf einen Filmdreh, als ich es getan hätte. Das ist aber verständlich, denn sie dreht den Film nicht, um berühmt zu werden, sondern um ihren Vater wieder zu treffen. Das war berührend und ich hatte ab diesem Moment spätestens eine Verbindung zu Moon. Die anderen Charaktere wirkten authentisch, aber ab und an habe ich zu wenig von ihnen erfahren. Gerade Lasse wirkte für mich oft unnahbar und ich hätte mir mehr Infos über sein Leben gewünscht. Ich hoffe, dass es im zweiten Band dazu kommt, dass der Leser mehr über ihn erfährt. Die Nebencharaktere haben mich überrascht, da sie alle ihre Ecken und Kanten hatten. Irgendwie schließt man sie alle ins Herz, egal ob sie sympathisch sind oder nicht. Leider bekommt man von ihnen nur das mit, was auch Moon mitbekommt und so bleiben die Figuren meist oberflächlich. Ich hätte mir auch hier mehr Tiefe gewünscht.
Neben der romantischen Liebesgeschichte fand ich das Setting des Buches sehr interessant. Nicht nur, dass Flying Moon in Deutschland spielt; auch die Filmbranche ist mir noch nicht in einem Jugendroman begegnet und es war spannend, dem Ablauf eines Filmdrehs kennen zu lernen. Alle Begriffe, die in diesem Zusammenhang nicht gleich bekannt waren, waren auch für Moon neu - denn es war ja auch ihr erster Filmdreh. So gelingt es der Autorin spielend alles zu erklären, ohne es das es langweilig wird. Gerade die Szenen, in denen gedreht wurde, waren total mitreißend und haben mich gut unterhalten. Dennoch war die Handlung für mich nicht immer überraschend. In dem Buch ging es meiner Ansicht nach allerdings darum, eine authentische Geschichte zu erzählen, die bodenständige Charaktere hat und zeigt, dass auch Schauspieler nur Menschen mit Gefühlen sind. So war es nicht weiter schlimm, wenn das nächste Ereignis vorhersehbar war, denn die Autorin hat das romantische und jugendliche Thema des Buches gut vermittelt.
Im Sommer 2013 wird übrigens Lasse veröffentlicht, der zweite Band der Reihe. Ich bin total gespannt auf Lasses Sichtweise und vor allem auch, ob die Autorin es wieder schafft, mich so zu packen, wie bei Flying Moon.
Bewertung Flying Moon entführt den Leser in die Welt des Films, inklusive Filmküsse und einer Menge Gefühle. Die Protagonistin Moon war mir von Beginn an sympathisch und die Kombination aus Liebesgeschichte und Film-Flair hat mich, wie erhofft, sehr gut unterhalten. Eine tolle Lektüre, die ich nur empfehlen kann.
Ersteinmal: Ich liebe ja den Vornamen "Moon". Und er passt irgendwie auch total zu diesem sympathischen Mädchen.
Moon ist ein selbstständiger, netter und hübscher Teenager und sie weiß was will. Egal ob es um Jungs oder um ihre Familie geht. Ich glaube man kann sie gar nicht nicht mögen. Allerdings verstehe ich manchmal den Umgang mit ihren Bruder nicht. Sie nimmt ihn selbst noch in Schutz, wenn er Diebstahl begeht oder Schule schwänzt. Bei Lasse war ich mir erst nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Doch irgendwie hat er eine traurige und nachdenkliche Art. Irgendwann ergibt alles einen Sinn und ich konnte mich besser in ihn hineinversetzen. Und umso mehr ich hinter seine Fassade blicken konnte, umso sympathischer wurde er mir.
Die Liebesgeschichte der beiden baut sich ganz langsam auf. Ich finde solche Geschichten immer besser, wenn nicht gleich auf Anhieb alles klar ist. Bei "Flying Moon" muss der Leser auf jeden Fall zittern, bis er weiß was mit Moon und Lasse nun ist.
Doch in "Flying Moon" dreht es sich nicht nur um Lasse und Moon. Da ist zum Beispiel Karl, der beste Freund von Moon. Karl hat so eine wunderbare lockere Art. Ich hätte mir mehr von seiner Art bei Lasse gewünscht.
Sofort sind mir die vielen Dialoge in dem Buch aufgefallen. Ich mag einfach Geschichten, in denen nicht nur erklärt und gedacht wird. Einen witzigen, spannenden oder romantischen Dialog ziehe ich jederzeit vor. Und die findet man in "Flying Moon" definitiv.
Der Schreibstil von Katrin Bongard ist leicht und flüssig. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Geschichte durch die nüchterne Schreibweise die Spannung entzogen wurde. Vielleicht macht das aber auch "Flying Moon" zu so einer netten Geschichte. Wie sagt man so schön: Es plätschert einfach vor sich hin. Und Dinge die in anderen Büchern als großes Drama aufgeführt werden (Drogen-, und Alkoholkonsum, Diebstahl, Fremdgehen), sind hier fast nebensächlich, womit ich mich nicht ganz anfreunden konnte.
Das Ende fand ich leider auch ein wenig klischeehaft.
Übrigens falls ihr euch fragt, was der Titel bedeutet. In dem Buch findet ihr die Erklärung und jetzt wo ich es weiß, finde ich den Buchtitel sehr passend. Es hat was romantisches und verträumtes und das ist das Buch auch.
Das Buch ist leider nur als ebook erhältlich und sollte man bereits einen eReader besitzen, kann ich einen Kauf nur empfehlen.
Fans von Filmen wie "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" o.a. werden ihre Freude mit diesem Buch haben. Aber auch wenn man Lust auf eine komplizierte Liebesgeschichte hat, sollte man sich das Buch nicht entgehen lassen.
"Flying Moon" bin ich nicht mit allzu hohen Erwartungen begegnet, da ich von diesem Buch nie zuvor gehört hatte. Der Klappentext hörte sich aber für mich, die ich davon träume, in einem Film mitzuspielen, ganz interessant an, weshalb ich als Rezensentin zusagte. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen habe. Die Buchbeschreibung hat nicht gelogen. Es war wirklich ein "modernes Märchen", jedoch so verpackt, dass ich das Lesen sehr genossen habe. Die Idee, ein Filmset als Handlungsort zu nehmen war klasse. Man merkt, dass sich die Autorin auf dem Gebiet auskennt und sie gibt dem Leser spannende Eindrücke daraus mit auf den Weg, welche ich aufgesaugt habe wie ein Schwamm. Katrin Bongard schreibt locker und leicht aus der Sicht von Protagonistin Moon und der Schreibstil ist gut an das Alter der Hauptfigur angepasst.
Die Charaktere sind allesamt sehr ausdrucksstark und sehr facettenreich. Moons bester Freund Karl, Filmdiva Krista... alle hatten ihre Eigenheiten und man hat sie trotzdem auf irgendeine Art und Weise lieb gewonnen. Moon ist wirklich sympathisch und dadurch das, wie schon erwähnt, aus ihrer Perspektive geschrieben wird, kann man sich gut in sie hineinfinden, ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen nachvollziehen. Zum Beispiel, dass sie ihren Bruder deckt, obwohl dieser durch die Scheidung ihrer Eltern immer mehr abrutscht und sogar Verbotenes tut. Trotzdem liebt Moon ihn und will ihm helfen. Manchmal hätte ich mir jedoch gewünscht, ein bisschen mehr Informationen darüber zu bekommen, was die anderen Personen, die ja ebenfalls wichtig sind, so denken und fühlen. Dies ist zusammen mit dem Ende aber mein einziger Kritikpunkt. Klar ist die Story bekannt und auch ein wenig kitschig, aber eben so super umgesetzt, dass das Lesen Spaß gemacht hat! Aber kommen wir nochmal auf das eben erwähnte Ende zu sprechen: es ging mir einfach alles ein bisschen schnell und Moon handelt meiner Meinung nach nicht so, wie ich es von ihr gedacht hätte. Alles in allem ist es ein tolles Buch, weshalb ich folgende Punkte vergebe...
Rezension vom 3. Oktober 2012! Inhalt: Die 16-jährige Moon trifft auf einer Filmparty einen Jungen, mit dem sie sich auf Anhieb super versteht. Unfreiwillig werden sie getrennt, aber er geht ihr nicht mehr aus dem Kopf, obwohl sie nicht mal seinen Namen kennt. Moon liebt das Theater und auf Bitte eines Freundes macht sie beim Casting für einen Film mit – und bekommt die weibliche Hauptrolle. Und der Junge, mit dem sie im Film ein Liebespaar spielen soll, ist nicht nur ein bekannter Filmstar, sondern auch der Junge von der Party…
Meinung: Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich das Buch total gerne lesen, war aber skeptisch weil es ein ebook ist und ich keinen Reader habe. Zum Glück habe ich mich dazu überreden lassen, es am PC zu lesen. :)
Moon hatte sich auf der Party auf den ersten Blick in den Jungen – Lasse – verliebt und ist total überwältigt, als sie ihn am Filmset trifft. Sofort sind die Gefühle wieder da. Und das Buch ist so geschrieben, dass man diese genau mitfühlen und nachvollziehen kann. Aus Sicht von Moon lernt man die Charaktere außerdem so kennen, dass man denkt, man wäre selbst mit ihnen befreundet oder würde gerade neben ihnen stehen.
Die Geschichte hat irgendwas Besonderes an sich, ich kann aber nicht sagen, was. Dieses besondere Etwas hat dafür gesorgt, dass ich mit dem Lesen nicht mehr aufhören wollte und es gerade am Stück durchgelesen habe.
Fazit: Eine tolle Geschichte über Freundschaft, Liebe und das „Film-Biz“. 5/5 Punkten
Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht genau, was ich von diesem Buch halten soll.
Ich mochte alle Charaktere des Buches sehr gerne und ich konnte ihre Gefühle eigentlich immer nachempfinden.
Doch mit dem wirklichen Inhalt des Buches konnte ich mich weniger anfreunden. Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Der Film wird gedreht und Moon und Lasse kommen sich zwar langsam näher, aber das war es dann auch schon. Immer wieder gibt es kleine Probleme, wie die Tatsache, dass Moons Bruder etwas angestellt hat oder dass Agnes (Scheinfreundin von Lasse) bei der Abschiedsfeier auftaucht. Aber auch diese Probleme wirken eher blass, da sie nicht weiter vertieft werden. Es hätte durchaus Möglichkeiten gegeben diese Probleme etwas interessanter zu gestalten, indem sich Lasse und Moon zum Beispiel nach Agnes Auftauchen streiten und Moon nicht einfach abreist, oder so.
Auch das Ende des Buches ist für mich schwer einzuordnen. Mich hat die schnelle Zusammenfassung der circa 2 Jahre nach dem Dreh eher genervt. Da in diesem Kapitel wirklich nichts passiert ist. Vermutlich wollte die Autorin damit zeigen, dass Moons Leben weitergeht, auch ohne Lasse. Aber lieber wäre mir hier gewesen, wenn die Autorin dies wie am Anfang des Buches durch '2 Jahre später...' und ausgedrückt hätte. Das letzte Kapitel mit dem offenen Ende war ok, aber vom Hocker hat es mich nicht gehauen.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Geschichte ein netter Zeitvertreib war und die gut gelungenen Charaktere die ansonsten langweilige Handlung etwas überspielen konnten.
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber dieses Buch hat es ziemlich gut geschafft mich in den Wahnsinn zu treiben.
Von einer Liebesgeschichte würde ich hier nicht sprechen, denn von Emotionen ist aber auch gar nichts zu spüren. Die Charaktere lernt man kaum kennen. Außerdem eiern Moon und Lasse die ganze Zeit um einander herum ohne auch nur ansatzweise zu Potte zu kommen.
Der Schreibstil war auch nicht viel besser. Eine aneinander Reihung von völlig unnötigen Ereignisse, die mehr als nur einmal komplett unlogisch sind und keinerlei Spannung aufkommen lassen. Außerdem bricht die Autorin oft mitten in einer Handlung ab und springt zur nächsten, obwohl man viel mehr aus der Szene hätte machen können.
Etwas enttäuschend und man hätte sich einige Seiten unnützer Handlung wirklich sparen können.