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Abby Lynn #3

Verraten und verfolgt

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Australien, 1808: Abbys und Andrews Glück ist perfekt, als Abby ein Kind erwartet. Doch plötzlich überfallen Militärs ihre Farm auf der Suche nach Andrews Bruder Melvin. Während Andrew nach Melvin forscht, hält Abby sich versteckt. Doch sie wird verraten und in den Kerker von Sydney verschleppt. Die Militärs wollen Abby als Lockvogel benutzen, um Andrew und Melvin eine Falle zu stellen ...

256 pages, Paperback

First published May 1, 2001

81 people want to read

About the author

Rainer M. Schröder

145 books41 followers
Rainer Maria Schröder, born 1951 in Rostock, is a German author of historical novels for all ages, juveniles and adults. He studied many different trades, including that of an opera singer. Since 1977 he has been a freelance journalist in Germany and the US. The backgrounds of his stories are all well researched, and he writes about places he has visited. Most of his stories are set in the Middle Ages. He currently lives in Georgia and enjoys hiking and camping.
(http://en.wikipedia.org/wiki/Rainer_M... retrieved: 23. August 2014)

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Community Reviews

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10 (2%)
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2 (<1%)
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Emma.
740 reviews30 followers
March 31, 2019
Ich hatte Abby Lynn immer als Trilogie im Kopf, obwohl es wohl vier Bände sind - aber nach dem dritten brauche ich den nicht mehr. Eigentlich hätte ich schon den dritten nicht mehr gebraucht, und nach Vorwort und Metadaten des Romans komme ich zu dem Schluss, dass der Autor ihn auch nicht gebraucht hätte. Wenn nicht ... ja, wenn nicht die Fans der ersten beiden Bände so lange nach einem weiteren Band gefragt hätten, dass er diesen tatsächlich noch geschrieben hat.

"Verraten und verfolgt" lässt den Charme der ersten beiden Bände vermissen. Es gibt schlicht kein neues, großes historisches Thema mehr, dass Schröder den jugendlichen Lesern näher bringen könnte, also greift er einfach auf die alten zurück und wärmt das noch mal auf. Gepaart mit einem sehr düsteren, grausamen Plot, in dem Abby eigentlich nichts anderes passiert, als dass sie im Kerker sitzt ... nein, danke. Für mich hat es diesen Band eindeutig nicht mehr gebraucht. Hier haben wir weder große neue Ereignisse aus Australien, bzw. New South Wales, noch Aborigenese (sie kommen überhaupt nicht vor). Stattdessen muss Abby noch ein wenig mehr leiden, um darzustellen, wie wenig Rechte Sträflinge wirklich hatten (wir wissen es schon) und ähm ... eigentlich war's das schon mit Hintergründen.

Im Gegensatz zu den beiden ersten Bänden geht es hier einfach nur noch um Abby Lynn, die nicht in Ruhe ihr Happy End kriegt (was sie verdient hätte), sondern schwanger die Zerstörung ihres Zuhauses erlebt, dann mit Andrew quer durch den Busch läuft, dann auf einer Farm ihres Nachbarns den sexuellen Advancen des Sohnes dort ausgesetzt wird (brr), denkt, dass sie sich gut schlägt, von ihm aber verraten wird, verhaftet, nach Sydney verschleppt, erneut in einem Kerker landet, denkt, dass sie sich gut schlägt, dann aber Cleo begegnet und in einer noch mal anderen Zelle landet, wo sie den Großteil des Buches rumsitzt und leidet. Hm. Wenn ich das so runterbete, bekomme ich Lust, nur einen einzigen Stern zu vergeben. Zeit in einem Kerker, in dem man gequält wird, während man auch noch hochschwanger ist, empfinde ich nicht unbedingt als historisch so anregend, dass ich davon etwas lerne. Zumal wir das ja schon in Band 1 hatten, wo wesentlich weniger Zeit darauf verschwendet wurde, immer wieder dasselbe zu erzählen.

Nein, ich bin ganz und gar nicht glücklich mit diesem Buch. Das Ende, quasi die Auflösung, wie Abby und ihr Kind aus dem Schlamassel entkommen, ist hanebüchern und der versprochene Aufbruch, der dann vermutlich Band 4 seine Story geben wird, lässt mich nicht neugierig genug zurück, weiterzulesen. Band 1 und 2 sind wundervolle, sehr wertvolle Jugendbücher, die Australien und die damalige Zeit näher bringen. Band 3 stürzt rasant ab und ist eine Erweiterung der Reihe, die absolut nicht notwendig war. Keine Leseempfehlung.
Profile Image for Sasha.
414 reviews79 followers
January 3, 2013
3.5

Die Rezension enthält Spoiler zu vorherigen Bänden!
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November 1808, Australien: Abby und Andrew haben sich wiedergefunden und sind nun auf dem Weg zurück nach Yulara, doch was sie dort erwartet, ist nicht etwa ihre Familie, sondern eine einzige Ruine. Die Farm wurde niedergebrannt und auch andere Opfer wurden gefordert, während Andrews Bruder Melvin mit ihrer Schwester Sarah verschwunden ist. Das junge Ehepaar findet vorerst Unterschlupf bei anderen Farmern, doch nicht jeder begegnet ihnen mit einem guten Willen, und ehe Abby sich versehen kann, trifft sie auf alte, aber ungeliebte Bekannte – und dieses Mal ist es nicht nur ihr Leben, das auf dem Spiel steht.


Der dritte ist der erste Band der Reihe, der sich nicht hauptsächlich mit einem Aspekt des Lebens in Australien beschäftigt, sondern mit den Protagonisten selbst. Die Geschichte dreht sich um Abby und ihre Erlebnisse und da gibt es einiges zu erzählen. Wer glaubt, der armen Frau ist endlich mal ein wenig Ruhe gegönnt, irrt gewaltig, denn nach wie vor gibt es viele, denen Sträflinge und die Chandlers im Besonderen ein Dorn im Auge sind – was man in diesem Buch deutlicher denn je zu spüren bekommt.
Es war das erste Mal, dass tatsächlich auch Spannung aufkam, wenngleich sich diese nicht gleichmäßig über das Buch verteilt, sondern eher am Ende auftritt. Dramatische Momente gab es dafür auch zur Genüge – wie das eben so ist, wenn vollkommen Fremde mit einem Fingerschnippen über das eigene Leben verfügen können.

Manche „Schäden“ lassen sich mittlerweile aber nicht mehr beheben; so beruft sich der Autor in diesem Buch auf Beziehungen zu anderen Personen, die in den vorherigen Bänden nie wirklich ausgeschöpft wurden, da der Fokus weniger auf dem ganz Persönlichen lag. Abby und ihre Freundin Rachel werden beispielsweise als unzertrennlich beschrieben, davon hatte man zuvor aber höchstens ansatzweise etwas bemerkt.
Das war vorher nie anders, nur fiel es dort weniger ins Gewicht, weil die Rolle eine kleinere war – hier aber sticht es sehr heraus; wenn man sich zuvor aber schon damit abfinden konnte, wird das hier nicht anders sein.

Auch ansonsten hat sich wenig geändert. Der Schreibstil des Autors ist während der wörtlichen Rede gewohnt steif, ansonsten aber gut zu lesen – wenn man einmal davon absieht, dass sich an der einen oder anderen Stelle recht kitschige Formulierungen finden lassen. Manches davon lässt sich auch darauf zurückführen, dass die Bücher sehr kinderfreundlich gestaltet wurden. Sex wird maximal angedeutet und das auch nur sehr blumig – es ist recht amüsant, wenn man bedenkt, dass die hygienischen Zustände, die ich mir um einiges traumatischer vorstelle, nicht gerade verschleiert werden und die unfairen Behandlungen, um es nett auszudrücken, sich genauso wenig verstecken müssen.


Auch der dritte Band der Reihe, „Verraten und verfolgt“, gleicht in vieler Hinsicht seinen Vorgängern, auch wenn der Schreibstil manchmal ins Kitschige abrutscht. Dafür ist das Buch auch wesentlich spannender, da nun wirklich Abby im Mittelpunkt steht und nicht die allgemeine Geschichte Australiens beziehungsweise das Leben dort.
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