Der Donnerstag ist der Höhepunkt in Siebeneisens eintöniger Woche – dann trifft er sich zum Tipp-Kick im Fetten Hecht. Eines Abends kommt sein Kumpel Schatten mit Neuigkeiten in die Stammkneipe: Er hat geerbt. Zumindest fast. Denn die fünfzig Millionen werden ihm nur ausgezahlt, wenn er seine sieben Miterben auftreibt. Die allerdings sind in alle Welt verstreut. Siebeneisen macht sich auf die Suche, die im australischen Outback beginnt – aber das ist bloß die erste Station einer haarsträubenden Weltreise …
Urkomisch und voller skurriler Anekdoten über Länder und Sitten.
Beschreibung Siebeneisen entflieht dem Alltagstrott immer Donnerstags da er sich zum Tipp Kick im Fetten Hecht trifft. Sein Kumpel Schatten hat aber ganz andere News, denn er hat geerbt. Und zwar sage und schreibe 50 Millionen... Als wäre das nicht ein Grund zur Freude hat die Sache aber einen Haken. Er muss sieben Miterben auftreiben die über die ganze Welt verstreut sind. Und der Wettlauf beginnt.....
Cover Das Cover finde ich außergewöhnlich gestaltet. Es hat was von einem Unterwasser Bullauge und gleichzeitig sind darauf Utensilien die man aus einer Witschaft kennt. Es ist passend zum Titel und zu der Geschichte die im fetten Hecht Ihren Anfang findet.
Charaktere Der Lokalredakteur Siebeneisen führt ein ruhiges und unaufregendes Leben in Oer - Erkenschwick. Die Routine wird nur vom Donerstag Abend unterbrochen wenn er sich mit seinen Freunden zum Tipp Kick in seiner Stammkneipe ''Zum Fetten Hecht'' trifft.
Sein Freund O'Shady genannt auch Schatten kommt mit aufregenden News. Er hat eine Erbschafft gemacht, aber als wäre das nicht alles aufregend genug. Erfahren Siebeneisen und Wipperfürth von Schatten das er 50 Millionen Erben soll wenn er die Sieben Miterben findet.
Schreibstil Der Autor Stefan Nink ist ein künstler des Schreibstils. Nicht nur das er mich mit auf eine Weltreise nimmt. Nein er schafft es, das ganze nicht nur durchgängig witzig und mit einer Menge Humor zu einem ganz besonderen Roadtrip zu machen, so das ich als Leser spannend und lachend mitfiebere.
Meinung Siebeneisen lebt in der Kleinstadt sehr ruhig und gemächlich und es passiert nichts außer seiner Routine in Oer - Erkenschwick. Bis er eines Tages von seinem Freund um die halbe Welt geschickt wird, mit mehr als wenig Informationen wo sich den der nächste Erbe befinden könnte.
Aber was macht man nicht alles für seine Freunde und wäre das nicht auch schon genug, muss er sich mit manch seltenem Abenteuer auf seiner Reise herumschlagen, da Schatten nicht gerade großzügig mit den Reisekosten ist.
Aber das macht das ganze nur umso sympatischer und ich finde die Kommunikation zwischen den Charakteren schon genial und bin aus dem schmunzeln nicht mehr herausgekommen.
Fazit Eine Weltreise die man erleben sollte. Es ist als wäre man auf dieser Reise mit dabei und die Charaktere sind so lebendig als würde ich sie aus meiner Freundesliste kennen. Sehr empfehlenswert! :D
Jeden Donnerstag trifft sich das Freunde-Trio Siebeneisen, Wipperfürth und O'Shady, besser bekannt unter dem Namen Schatten, zum Tipp-Kick im Fetten Hecht. Eingespielte Routine, bis Schatten eine unglaubliche Nachricht verkündet: Er hat geerbt und zwar keinen Pappenstiel, sondern 50 Millionen Euro. Leider hat das ganze eine Haken, es gibt noch sieben weitere Erben und die müssen informiert werden, sonst verfällt das Erbe. Weder Schatten selber, noch Wipperfürth fühlen sich einer Reise rund um den Globus gewachsen und so schicken sie Siebeneisen los und das Schicksal nimmt seinen Lauf ...
Stefan Nink nimmt den Leser mit auf eine humorvolle Reise rund um die Welt, auf der es viel zu entdecken und erleben gibt. Wer am falschen Ende spart, muss am Ende leiden, dass wird Siebeneisen auf die strapaziöse Art lernen, denn als großzügig erweisen sich seine Freunde nicht. Der Autor schreibt Reisereportagen für Magazine und hat selber etliche Reisebücher publiziert und so sind die Geschichten nicht nur zum Haaresträuben und amüsieren, sondern enthalten auch interessante Informationen. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und für mich geht es in Kürze bestimmt mit 'Freitags in der Faulen Kobra' weiter.
Wer auf durchgeknallte Roadtrips steht, kommt hier voll auf seine Kosten.
Nink ist ein Reisejournalist, der seine Erfahrungen hier mit viel Humor verpackt und den Leser auf eine tour de force mitnimmt. Es ist echt sehr witzig und unterhaltsam und ich habe es in zwei Tagen fertig gelesen gehabt.
Ein paar Probleme habe ich mit dem Buch, oder eigentlich wohl eher mit dem werten Autor: erstens ist das Lektorat überfordert. Zweitens, gerade wenn man den Begriff dutzende Male verwendet, sollte man wissen wie man "Marshmallow" schreibt, drittens merkt man dem Journalisten seine Vorurteile an. Die deren recht zahlreich wären.
Daher mal nur 3/5, der Nachfolgeband liegt aber schon bereit.