Endlich: Mit der loduunischen Verbindungszeremonie feiern Mia und Iason ihre Liebe, doch das Fest wird von einem hinterhältigen Angriff überschattet. Iason ahnt, dass die Attacken gegen sie erst enden werden, wenn er sich Lokondra ein für alle Mal stellt - denn Mia ist nicht nur sein, sondern auch Lokondras Bestimmung. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn Lokondras und Mias gegenseitiger Einfluss aufeinander entwickelt sich zu einem fatalen Machtspiel. Wird Mia der Versuchung der Macht verfallen? Oder kann sie Lokondra dazu bringen,sich von seinen Machenschaften loszusagen? Iason wird vor eine Aufgabe gestellt, die ihm gerade als Wächter unmöglich erscheint: Er darf Mia nicht beschützen...
Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus. Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin, arbeitete sie im Pflegekinderdienst und in einem Waldkindergarten. Dann widmete sie sich voll und ganz ihrer Leidenschaft, die sie selbst als „Schreibsucht“ bezeichnet. Dem Wald ist Kim Winter übrigens noch immer sehr verbunden, weil sie dort neben einem Café in Wiesbaden am liebsten schreibt, und das immer mit Musik im Ohr. Außerdem spielt sie Theater, engagiert sich umweltpolitisch und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen. „Bei Ungerechtigkeiten weggucken, geht gar nicht.“
Klappentext Gibt es eine größere Macht als die Liebe? Er ist da! Der Tag, an dem Iason und Mia ihre Verbindung mit der loduunischen Zeremonie öffentlich bekannt geben wollen. Doch das Fest wird zum Ziel eines hinterhältigen Angriffs, für den nur Lokondra verantwortlich sein kann. Und er wird nicht eher ruhen, bis Mia sich ihm ausliefert. Aber was verbindet Iasons große Liebe mit dem Tyrannen, der sein Volk vernichten will? Um sich Lokondra ein für alle Mal zu stellen, fliegt Iason nach Loduun und steht plötzlich vor einer Aufgabe, die ihm gerade als Wächter unmöglich erscheint: Er darf Mia nicht beschützen ...
Meine Meinung Das Buch setzt beinahe direkt an den Ereignissen des Vorgängers an und erzählt weiterhin aus der Sicht von Mia. Ab und an kommt Iason zu Wort. Mia ist ein Mensch, die sich unsterblich in Iason, einem Loduuner, verliebt hat und deren Schicksal miteinander verbunden ist. Mia ist stark, mutig, entschlossen, mitfühlend und wächst über sich hinaus. Doch als es sie beide nach Loduun verschlägt, muss sich Mia das erste Mal mit Krieg, Kämpfen und der loduunischen Lebensweise auseinandersetzen, die sie selbst an ihre Grenzen bringt. Die Autorin schafft es eine gelungene Mischung aus spannenden, interessanten und romantischen Szenen zu schaffen, die trotzdem die Gefahr des Krieges allgegenwärtig bleiben lassen, aber auch die Schwächen der Menschheit sieht. Man lernt auch viel über die Loduuner und deren Lebensweise, was sehr interessant war. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen, zudem wird die Liebe von Iason und Mia auf eine harte Probe gestellt. Das Ende war mir ein wenig zu offen, aber es war durchaus passend für die Reihe, die alle wichtigen Fragen beantwortet. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Ein gelungener Abschluss, der mir besser gefallen hat als der Vorgänger, aber auch deutlich düsterer war. Das Buch konnte mich wirklich gut unterhalten, daher gibt es verdiente 4,5 von 5 Würmchen
Im Dezember 2011 bin ich auf Kim Winter und ihren Roman "Sternenschimmer" gestoßen. Knapp zwei Jahre ist es nun also her, seit ich das erste Mal von Iason und Mia gelesen habe. Nur durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und ich danke Blogg-dein-Buch.de und dem Planet Girl Verlag unglaublich, dass ich damals unter vielen ausgewählt wurde, das Buch zu rezensieren. Sonst wäre ich vermutlich gar nicht erst auf die Trilogie gestoßen - und wenn doch, wahrscheinlich erst viel viel später. Bedauerlicherweise hatte ich gar nicht mitbekommen, dass nun auch der dritte und somit letzte Teil der Trilogie erschienen war. Geschämt habe ich mich schon fast, als ich irgendwann auf Sternenstaub stieß und es schon viele Monate auf dem Markt war, ohne dass ich etwas mitbekommen hätte. Ich hätte mich ohrfeigen können. Doch auch diesmal war der Planet Girl Verlag so überaus freundlich gewesen, mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen.
Leider habe ich länger für das Buch gebraucht, als ich anfangs vermutet hatte. Der Beginn des Buchs gefiel mir nicht so sonderlich gut. Irgendwie hat was gefehlt und dieses - ich nenn es mal "rumgeschnulze" zwischen Iason und Mia ging mir sogar tatsächlich ein wenig auf die Nerven. Und sowas kommt von mir, einer hoffnungslosen Romantikern. Es wirkte zu aufgesetzt, zu übertrieben, weshalb mir die Lust weiterzulesen schnell verging. So lag das Buch erst mal eine Weile da - einmal aufgrund der Tatsache, dass ich keine Lust darauf hatte und einmal, weil es mir aufgrund meiner Arbeit nicht möglich war, wirklich viel zu lesen. Doch am letzten Wochenende habe ich mich endlich wieder dazu aufgerafft und das Buch erneut in die Hand genommen ... und weitergelesen. Und ja, es hat sich definitiv gelohnt. Und zwar so richtig. Mal ganz abgesehen davon, dass es einfach wunderschön war, endlich wieder Iason, Mia, Hope, Skyto und all die anderen Figuren aus dem Buch in meiner Nähe zu haben, hat mich die Geschichte so sehr gefesselt, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Es war mir unmöglich, es auch nur für einen Moment zur Seite zu legen.
Der dritte und letzte Teil der Trilogie ist unglaublich herzzerreißend und emotional, was für eine Leidenschaftlerin wie mich mehr als perfekt ist. Ich habe mir mehr als einmal ein paar Tränen verkneifen müssen, was nicht immer funktioniert hat. Nun, ich denke ich brauch euch nicht sagen wie mein Freund mich angesehen hat, als er mich heulend und schluchzend vor dem Buch entdeckte... Emotional gesehen ist dieses Buch eine rasante Achterbahnfahrt mit jeder Menge Loopings und Schrauben. Eine aufregende Fahrt zwischen Loduun und der Erde. Auch die Spannung kam nicht zu kurz - ganz im Gegenteil. Die Spannung war manchmal einfach unerträglich. Ich bin hin und wieder fast komplett ausgerastet, weil ich es nicht mehr ertragen konnte - diese Spannung; dieses Gefühl von Unwissenheit einfach nicht schnell genug lesen zu können um zu erfahren, wie es weiter geht; wie es endet. Auch war dieses Buch unglaublich actionreich - es ist eindeutig für jeden etwas dabei.
Kim Winter hat es geschafft mit ihren Worten; mit ihren Beschreibungen es zu schaffen, das Buch so real wirken zu lassen, so dass man sich fühlt, als wäre man mitten drin im Geschehen.
Kennt ihr dieses Gefühl von Vermissen, nachdem ihr ein Buch beendet habt? Ihr sehnt euch zurück nach all diesen wundervollen Charakteren, wünscht euch nichts sehnlicher, als das sie real wären? Manchmal, wenn ich die Realität ein wenig aus den Augen verliere, habe ich sogar das Gefühl, dass die Charaktere Freunde von mir wären und ich sie am nächsten oder am darauffolgenden Tag wieder sehen werde. Doch dann, wenn mich die Realität wieder erreicht und mir klar wird, dass das Buch; die Reihe jetzt endgültig zu Ende ist und ich so schnell nichts mehr von meinen Lieblingen hören bzw. lesen werde, macht sich eine Art Traurigkeit in mir breit. Es ist so schade, dass solch wundervolle Charaktere nicht wirklich existieren... Kennt ihr dieses Gefühl? So ging es mir schon eine ganze Weile nicht mehr, doch Kim Winter hat dieses Gefühl wieder in mir geweckt und es zu Tage befördert.
Der Schreibstil gefällt mir auch besonders gut; er ist sehr jugendlich, liebevoll und emotional - manchmal vielleicht etwas zu kindlich für meinen Geschmack. Doch darüber kann man sehr leicht hinweg sehen. Sobald man diese Geschichte liest, vergisst man alles um sich herum. Man wünscht sich ein Teil dieser Welt zu sein ... und ebenfalls ein Teil all dieser wundervollen Buchcharaktere. Kim Winter beeindruckt wirklich mit sehr gut ausgearbeiteten, starken, emotionalen, gefühlvollen und eindrucksvollen Figuren, bei denen man einfach nicht anders kann, als sich in sie zu verlieben. Meine absoluten Favoriten sind eindeutig Iason (wer auch sonst?!) und Skyto. Aus diesem Grund empfand ich auch den allerletzten Satz als sehr sehr befreiend - wenn ihr wissen wollt wieso, solltet ihr schnellstmöglich das Buch lesen :-)
Auch die Gestaltung ist mal wieder atemberaubend. Die Sternen-Trilogie gehört für mich persönlich zu den Büchern, mit den schönsten Covern. Außerdem ist das Buch ohne Schutzumschlag schneeweiß - ich liebe weiße Bücher. Auch die Innengestaltung ist unglaublich schön; wunderschön um genau zu sein.
Dieses Buch ist ein absolutes Muss - die ganze Trilogie ist ein Must-Have und gehört einfach in jedes Bücherregal. Spannend, actionreich, romantisch, emotionsgeladen und unterhaltsam - das ist es, was ein gutes Buch ausmacht und Kim Winter hat alle diese Punkte miteinander vereint. Ich kann nicht mehr sagen als: Kauft euch diese Bücher, ansonsten werdet ihr es noch bereuen ...
Ein spannendes und emotionales Finale, das die Schwächen seiner Vorgänger fortlebt.
Zur Geschichte:
Der Prolog ist spannend aufgemacht und so konnte mich die Geschichte schnell wieder in ihren Bann ziehen. Wir lernen in diesem Band endlich den Planeten Loduun kennen und ich muss sagen, dass dieser Tapetenwechsel der Geschichte wieder neuen Wind eingehaucht hat. Es hat Spaß gemacht, diese fremde Welt zu erkunden, die so anders ist als unsere und noch dazu sehr kreativ und liebevoll gestaltet und beschrieben wurde.
Die Geschichte ist spannend, dynamisch und fesselnd. Es passiert sehr viel, sodass nur selten Langeweile aufkommt. Allerdings hat auch dieses Buch wieder einige zähe und langatmige Passagen, auf die ich persönlich gut hätte verzichten können. Kim Winter beschreibt sehr bildhaft und ausschweifend, was einerseits toll und andererseits oft zu viel des Guten ist. Zu viele unnötige Details dämmen Tempo und Schwung der Geschichte ein und provozieren Längen.
Die "große schockierende Enthüllung" war für mich schon eine ganze Weile offensichtlich, weswegen Kim Winter mich mit diesem Plot nicht mehr allzu sehr überraschen konnte. Dennoch ist diese Geschichte nicht komplett vorhersehbar, sondern hält einige kleinere Überraschungen und unerwartete Handlungen der Charaktere für uns bereit.
Die Gefühle der Charaktere waren für mich in manchen Situationen sehr greifbar und nachvollziehbar und in anderen wiederum gar nicht. Insgesamt konnte mich die Reihe emotional leider nicht so richtig abholen, aber es hat für mich mit jedem weiteren Band eine positive Entwicklung stattgefunden, was sicherlich vorwiegend daran lag, dass ich mich den Protagonist:innen zunehmend verbundener fühlte und mich dadurch auch besser in sie hineinversetzen konnte. Jedenfalls konnten mich einige Momente sehr berühren, insbesondere was das aufreibende Finale und Mia's Liebe zu Iason anbelangt. Die Liebesgeschichte bekam meiner Meinung nach in diesem Band wesentlich mehr Tiefe.
Die Geschichte findet hier einen schönen Abschluss und lässt mich trotz einzelner offener Fragen zufrieden zurück.
Alles in allem konnte mich diese Reihe nie gänzlich abholen und mitreißen, da mir immer etwas oder auch von allem ein bisschen fehlte. Es war spannend, aber nicht so fesselnd, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Geschichte hatte ihre Höhen und Tiefen, aber hinsichtlich Emotionalität und Dramatik war noch viel Luft nach oben. Ich hätte mir mehr Dynamik, Romantik, Tiefe und Gefühl gewünscht. Ich denke, die Autorin wollte mit dieser Reihe einfach ein bisschen zu viel abdecken und bewirken. Die angestrebten Themen und Plots haben den verfügbaren Rahmen gesprengt...
Die übergreifende Message der Reihe bezüglich Ausgrenzung, Fremdenhass, Toleranz, Respekt, Akzeptanz der Einzigartigkeit jeder (!) Person und deren Wertschätzung hat mir allerdings sehr gut gefallen und lässt sich viel zu gut auf unsere Welt und Gesellschaft beziehen. Kim Winter hat ein sehr wichtiges Thema altersgerecht in eine spannende Science Fiction Romance verpackt und das finde ich einfach toll! Über die Umsetzung lässt sich zwar an mancher Stelle streiten, aber im Wesentlichen ist das Ganze gut aufgemacht worden.
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird mit Ausnahme des Prologs aus Mia's Sicht in der ersten Person Singular erzählt.
Mia hat im Verlauf der Reihe eine mehr als positive Entwicklung durchlebt. Sie ist erwachsener, reifer, stärker und mutiger geworden. Manchmal handelte sie zwar noch naiv und impulsiv, was einem ziemlich auf die Nerven gehen kann, aber es wurde definitiv weniger. Ihre sture und tollpatschige Art behält sie trotzdem bei und bleibt sich selbst damit treu.
Aber auch die anderen Charaktere sind gereift und gewachsen, wodurch ich mich nun zumindest ein bisschen besser mit ihnen identifizieren konnte. Mit manchen mehr und mit anderen weniger, aber das ist schließlich normal und natürlich. Über die drei Bücher hinweg habe ich mich den Figuren immer mehr angenähert und auch zunehmend mehr mit ihnen mitgefühlt und mitgefiebert. Im Gesamten würde ich aber schon sagen, dass hinsichtlich Charaktertiefe noch Luft nach oben bestand.
Zum Schreibstil:
Das Buch lässt sich flüssig lesen und hat einen locker-leichten Schreibstil, der einnehmend und erfrischend zugleich ist. Lediglich das Jugendliche in der Wortwahl hat auf mich persönlich manchmal etwas aufgesetzt gewirkt. Kim Winter beschreibt sehr bildhaft und detailliert, wodurch man sich alles gut vorstellen kann und das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein. Allerdings war mir das Ganze an mancher Stelle etwas zu ausschweifend und dementsprechend zäh zu lesen. Die Autorin schreibt atmosphärisch, fesselnd und gefühlvoll, hätte aber all diese drei Komponenten noch intensiver wirken lassen können.
Fazit:
Alles in allem hat mir diese Reihe gut gefallen, aber ich würde sie wohl kein zweites Mal mehr lesen. Der dritte Band kann definitiv mit den Vorgängern mithalten, adaptiert aber leider auch dessen Schwachstellen. Die Grundidee, das Setting und Worldbuilding hatten es mir von Anfang an angetan, jedoch glaube ich, dass die Autorin mit dieser Reihe einfach etwas zu viel erreichen und bewirken wollte. Auf emotionaler Ebene und auch hinsichtlich der Charaktertiefe konnte ich über die drei Teile hinweg eine positive Entwicklung feststellen, aber richtig abgeholt und mitgerissen haben mich die Bücher leider nie. Vielleicht war es aber auch einfach nicht meine Buchreihe, prinzipiell ist sie ja auch eher für jüngere Leser:innen ausgelegt. Empfehlen kann ich sie Romantasy- und Science Fiction-Begeisterten aber trotzdem.
Auch das Cover des dritten und finalen Bandes fand ich sehr schlicht und dennoch hübsch.
Auch im finalen Buch haben mich vor allem die Charaktere überzeugt. Sie sind so echt und authentisch, dass sie den Leser einfach gefangen nehmen. Das hat vor allem mit unserer Protagonistin Mia zu tun. Sie ist sehr herzlich und vor allem für die lieben Menschen in ihrer Nähe da. Die Größe ihres Herzens hat mich auch in diesem Teil wieder umgehauen, genauso wie ihr Mut und ihre Willensstärke. Iason ist Mias überirdischer Freund. Er ist meistens sehr ruhig und kümmert sich rührend um die seinen und vor allem um Mia. Finn ist Iasons ebenfalls überirdischer bester Freund, so einer den jeder gerne hätte, denn er hilft einem immer - ganz egal was passiert. Ähnlich schaut es da von Mias Seite aus, denn ihre beste Freundin Lena ist zwar durchgeknallt, aber eine treue Seele. Und wie herzlich und wundervoll sind nur all die außerirdischen Kinder! Skyto ist der Wächter, der meist etwas grummelig wirkt, es aber eigentlich nur gut meint. Und Lokondra - der Böse - ist eine riesen Überraschung.
Kim Winters Schreibstil ist sehr wandelbar, was mir ausgesprochen gut gefällt. Der erste Band war sehr romantisch und verträumt, der zweite eher geradlinig und spannend geschrieben. Und dieses Band ist ein perfekter Mix aus Beidem: Romantisch, jugendlich leicht, verzaubernd und dennoch sehr spannend.
Die Story hat mich gleich von Beginn an fesseln können, denn der Roman ist gleich zu Beginn an sehr spannend. Mia und Iason haben so viel gemeinsam durchgemacht und hoffen nun endlich ihre Ruhe zu finden. Zudem möchten sie endlich offiziell zu ihrer Verbindung stehen und sich nur viel offizieller von den Wächtern verbinden lassen. Aber natürlich wird daraus nichts, denn Die Stimme hat ihre Hand im Spiel. Und dann bricht erst recht das Chaos aus, denn auf einmal werden alle loduunischen Kinder ausgewiesen und dann auch noch die Grenzen geschlossen. Blind vor Liebe macht sich Mia also auf in ihr größtes Abenteuer und reist Hals über Kopf nach Loduun. Die hingebungs- und aufopferungsvolle Liebe zwischen Mia und Iason ist absolut kitschig und dabei doch so unwiderstehlich zuckersüß, das dem Leser nur das Herz aufgehen kann. Was mich gleich zu dem Punkt bringt, dass ich die absolute Übermacht an Gefühlen, die auf den Leser überschwappen, einfach liebe. Immerhin hatte ich mehr als nur einmal Tränen in den Augen oder eine Gänsehaut am ganzen Körper. Denn genau das gehört meiner Meinung nach auch in dieses Buch. Und nun im dritten und letzten Teil der Trilogie konnte ich nun ein für alle mal feststellen, dass die Beziehung von Mia und Iason einfach nicht ohne Drama kann, denn die finden wir bisher in jedem Teil, ebenso in diesem. Wirklich in eine vollkommen fremde Welt entführt hat mich die Autorin mit ihren Erzählungen über Loduun. Ich hatte mir diese Welt so anders vorgestellt, aber ich bin wahrhaft verzaubert gewesen, denn diese Welt war mehr als nur überirdisch schön. Außerdem kann ich nur immer wieder betonen wie vernarrt ich in die Charaktere bin, vor allem in Mia, denn mit ihr hat Kim Winter wirklich eine Person erschaffen, die zwar nicht perfekt ist, aber gut der Held einer Kindheit sein könnte. Und auch der böse Lokondra hat mich mehr als nur einmal überrascht. Die Spannung steigt auf den letzten 100 Seiten noch einmal extrem an, was mir wirklich gut gefallen hat. Doch leider leider leider muss man auch hier Tschüss zu ein paar wundervollen Charakteren sagen. Und ein bisschen enttäuscht bin ich schon, denn Lokondras Ende kam für mich einfach zu schnell.
Das Ende ist in meinen Augen unbefriedigend. Und das gibt auch ein dickes Minus für diesen Roman, denn es wirkte ein bisschen wie "schnell runterschmieren und dann bin ich fertig", wobei ich die Reihe bis dahin wirklich geliebt habe. Denn das Ende ist für mich total offen und unabgeschlossen. Man fragt sich wie es weitergeht und ist einfach unzufrieden - denn ich persönlich hatte einfach mehr erwartet.
Mein Fazit: An und für sich ist der dritte Teil der "Sternen-Trilogie" ein fulminantes Ende. Wie immer entführen uns wahnsinnig tolle Charaktere in eine fantastische und märchenhafte Welt. Von Anfang an war ich gefesselt und gebannt. Leider hat das Ende meine Hochstimmung ein bisschen gedämpft. Dennoch möchte ich diese Reihe einfach jedem ans Herz legen - es lohnt sich auf jedenfall!
Inhalt: Mia und Iason wollen ihre Verbindung nun offiziell noch einmal in der „Öffentlichkeit“ wiederholen. Doch Lokondras Lakaien sprengen die Veranstaltung und die Konsequenz daraus ist klar: Solange Lokondra lebt, werden Mia und Iason nie Ruhe haben. Iason fasst einen Entschluss, der Mia beinahe das Herz zerreißt: Er kehrt zurück nach Loduun.
Die Lage auf der Erde spitzt sich immer weiter zu. Erst sollen keine weiteren Flüchtlinge angenommen, dann sollen die Grenzen komplett geschlossen werden. Mia sieht ihre einzige Chance darin, sich in ein Schiff nach Loduun zu schleichen. Doch ganz gleich, wie sie es sich vorgestellt hat – Loduun ist unglaublicher und die Zerstörung grausamer, als sie es je erahnen konnte.
Meinung: Nach dem begeisterten Einstieg in die Trilogie und der soliden Fortsetzung konnte ich nun endlich zum Abschluss der Trilogie greifen.
Band 3 beginnt mit einer Szene, bei der ich grübelte, ob sie bereits geschehen war oder noch geschehen würde. Erst im Nachhinein habe ich mich wieder daran erinnert. Sie endete abrupt und ließ mich fragend zurück, ehe Kim Winter ihre „normale“ Geschichte fortführte. Die Liebe von Mia und Iason soll nun in einer offiziellen Zeremonie besiegelt werden, auch wenn sie bereits zuvor ihre Gefühle geteilt hatten. Doch dieses Fest wird angegriffen und Iason trifft eine grausame Entscheidung. Er muss Mia verlassen und auf seinen Planeten zurückkehren.
Mia fällt daraufhin in ein tiefes Loch, ein Zustand, den die Autorin fantastisch beschreiben konnte. Insgesamt transportiert sie die Emotionen der Charaktere wirklich überzeugend und hält so die Verbindung zu ihnen auf konstant hohem Niveau.
Doch was ihre „Sternentrilogie“ so besonders macht, ist die „Moral“, die Kim Winter darüber transportiert. Nicht nur die Folgen von Kriegen, Flüchtlingsströmen, Fremdenhass oder auch nur Ablehnung gegenüber „anderen“, ganz gleich welcher Art, werden thematisiert. Die Autorin verarbeitet Begründungen und Missverständnisse, die dazu führen, in die falsche Richtung zu gehen, was ich ausgesprochen gelungen fand.
Kim Winters Schreibstil ist einfach zu lesen, die teils lockere Erzählweise täuscht jedoch nicht über die vielen Beschreibungen und narrativ erzählten Passagen hinweg, die sich für mich zeitweise erneut in die Länge zogen wie im zweiten Band.
Doch mit ihren Schilderungen von Loduun konnte mich die Autorin wieder begeistern. Sie hat eine komplett neue Welt erschaffen, die Begegnung einer „Fremden“ dieses Mal andersherum gestaltet und auch hier wieder kräftig die Vorurteile eingebaut, die es zu beseitigen gilt.
Loduun hat mir sehr gut gefallen und die vielen interessanten und überraschenden Wendungen, die Kim Winter eingebaut hat, sorgten dafür, dass ich irgendwann kaum mehr von den Seiten loskam. Sie trieb die Bedrohung immer höher und hat es nicht ausgelassen, die Opfer, die Kriege mit sich bringen, einzubinden. Die unsägliche Traurigkeit, die am Ende mitschwingt, hängt dem Leser noch lange nach. Mit ihrem kurzen Epilog gönnt Kim Winter uns allen dann doch noch ein Ende, um zufrieden mit der Trilogie abschließen zu können.
Urteil: Auch „Sternenstaub“ besitzt diese Längen, über die ich nicht ganz hinwegsehen konnte. Doch der anstehende finale Kampf und die Welt von Loduun, in die mich Kim Winter entführt hat, gepaart mit einigen überraschenden Wendungen und der „Moral“, die in dieser Trilogie durchweg greifbar ist, sorgten auch beim Trilogie-Finale für hohen Lesegenuss. Gute 4 Bücher für „Sternenstaub“.
Die Reihe: 1. Sternenschimmer 2. Sternensturm 3. Sternenstaub
…….. ihr wisst gar nicht wie lange ich vor diesem Buch davon gelaufen bin. Seit es 2013 im August erschienen ist und obwohl ich so sehnsüchtig darauf gewartet habe, war ich erst jetzt in der Lage meine Angst zu überwinden und das Buch zu lesen. Ja, ihr habt richtig gelesen, ich hatte Angst vor diesem Buch! Oder besser, vor seinem Inhalt. Gewaltige Angst! Jetzt fragt sich der ein oder andere von euch vielleicht wieso ich solche Angst vor diesem Buch und seinem Inhalt hatte.
Nun, das kann ich euch beantworten. Kim Winter schafft es einfach so hervorragend mich emotional fertig zu machen, das ich nach lesen einer ihrer Bücher jedesmal komplett durchgeschwitzt bin und das obwohl ich nur stundenlang da sitze und lese. Jedes Buch ihrer Sternenschimmer Reihe hat mich an den Rand des ertragbaren gebracht und Sternenstaub war da keine Außnahme. Allerdings war ich diesmal so schlau und habe nach ein paar hundert Seiten immer mal wieder Pause gemacht. Auch dieser dritte Band war wieder unglaublich und ich bin wahnsinnig zufrieden damit wie sie diese fantastische Geschichte beendet hat. Nach einem Krieg kann es eben nicht einfach Friede-Freude-Eierkuchen geben, das sollte wohl jedem klar sein, doch manche Autoren übergehen das einfach. Kim Winter zum Glück nicht.
Also dankeschön liebe Kim, für diese wunderbare Trilogie die einen Ehrenplatz in meinem Regal einnimmt und die ich mit Sicherheit, immer wieder gerne lesen werde.
Also das wird schwierig, weil ich wirklich fair bleiben möchte. Vorneweg:Ich bin wohl einfach zu alt für das Buch und möchte nicht deswegen diesem Buch eine schlechte Bewertung geben. Das Buch ist für Mädchen UNTER 14 defintiv fantastisch... Darüber aber ganz und gar nicht. Da das empfohlene Alter für dieses Buch 13 Jahre sind, denke ich, dass es tatsächlich schon fast zu hoch angesetzt ist. Die Wortwahl und das gezwungene "Ich bin cool und benutze Jugendsprache" der Autorin geht mir persönlich gewaltig auf die Nerven. Also: Das Buch ist gut, wenn man noch ein sehr junges, heranwachsendes Mädchen ist. Für Jugendliche und junge Erwachsene: Finger weg!
Einfach berührend. Nicht perfekt, aber das macht die Geschichte noch besser! Die Bezüge zu den sozialen Konflikten heutzutage sind grandios, ein wahres Meisterwerk! An ein paar Stellen hat es sich zwar ein wenig gezogen, doch letztendlich konnte mich das Buch doch überzeugen! Besonders das Ende hat es mir angetan, ich habe gleichzeitig geweint und gejauchzt, und das ist wie ich diese Reihe beende: Mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Ich glaube, es wird einen ganz besonderen Platz in meinem Gedächtnis haben!
Toller Abschluss! Diese Triologie war wunderschön, spannend und für jüngere Leser ist sie auch lehrreich! es war eine super zeit mit iason und mia und ich empfehle diese reihe uneingeschränkt weiter!