Eine Million Dollar soll Angela Huxtable, ihres Zeichens Autorin historischer Liebesromane, für ihre nächsten vier Bücher bekommen. Einzige Voraussetzung: eine Lesereise durch die USA. Doch der Deal ihres Lebens hat einen gewaltigen Haken: Angela Huxtable heißt eigentlich Bill Greefe. Während eines champagnerlastigen Mittagessens entsteht ein Plan. Aus Bill muss Angela werden! Sich als Frau verkleiden, sich wie eine Frau verhalten, gehen, sprechen und die Lesereise mit Anstand überstehen. Doch das ist leichter gesagt als getan …
Manche Bücher sind so schlecht, dass sich fast keine Rezension dazu lohnt. Dieses gehört für mich dazu. Als ich den Text auf dem Cover gelesen hatte, fand ich es noch ganz interessant und dachte, dass ich ein witziges Buch in der Hand halte. Doch schon die ersten 20 Seiten waren seeeehr lang. Gut nach 20 Seiten soll man nicht verzagen, aber als sich auch auf Seite 120 keine Veränderung abzeichnete, habe ich es aufgegeben. Schade. Die Geschichte an sich ist ja nicht neu, kann aber witzig aufegarbeitet sein. Mann schreibt Liebesschnulzen unter einem weiblichen Pseudonym. Ein Verlag interessiert sich für sie! und stellt einen 1 Million-Vertrag in Aussicht, wenn die Autor(in) auf Tour geht. Jetzt muss also aus einem Mann eine Frau werden und dies über einen längeren Zeitraum mit allen großen und kleinen Problemen. Wie gesagt, es hätte witzig werden können, doch leider klemmt es hier an allen Ecken und Kanten.
Anfangs keine schlechte Story, zu Beginn hat sie mich stellenweise sogar an eigene Erlebnisse erinnert. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn das Buch so weiter gegangen wäre. Ab der Hälfte des Buches findet jedoch ein Umbruch in der Story statt, welche die Geschichte (für mich jedenfalls) kaputt macht. Zum Ende zu wird es auch nicht wieder besser, so hatte ich Mühe das Buch überhaupt noch bis zum Ende zu lesen, schade eigentlich, dass sich das Buch was am Anfang aus meiner Sicht recht gut war, so gewandelt hat. Drei Sterne, mehr nicht. :(