Ein Klassiker der Schweizer Literatur, den ich nun dank meiner Mutter auch endlich gelesen habe. Und ich bin froh drum. Auch wenn ich eher eine Leserin Dürrenmatts bin, kann ich doch verstehen, worin Glausers und auch Studers Charme liegt.
Ein idyllisches Städtchen im Kanton Bern bietet die pittoreske Kulisse für einen Mordfall, der tief in der Gemeinschaft verwurzelt ist. Glauser führt dem Leser so vor Augen, dass das Dorfleben nicht immer so harmonisch abläuft, wie man das gerne hätte. Vor allem, wie man das gerne gehabt hätte, zur Zeit als dieser Roman entstanden ist.
Ein Problem hatte ich mit den Namen. Irgendwie wollten mir diese einfach nicht bleiben und zwar so, dass es sogar für meine Verhältnisse auffallend war. Das hat das Miträtseln und Verstehen leider ein wenig erschwert.
Dennoch möchte ich gerne auch die anderen Titel mit Wachtmeister Studer lesen, um zu erfahren, wie es ihm weiterhin ergeht.