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Zorn #2

Vom Lieben und Sterben

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»das, was geschehen ist, war erst der anfang, es ist noch nicht vorbei – langsam beginnt es, spaß zu machen, ihr seid so lächerlich, so unglaublich dumm und ihr seid mir nicht gewachsen. ich bin noch nicht fertig. denkt das bloß nicht.« Hauptkommissar Claudius Zorn und Hauptkommissar Schröder müssen sich mit einer Einbruchserie in der städtischen Kleingartenanlage herumschlagen. Der Fall ist schnell geklärt, eine Clique von Jugendlichen hat die Einbrüche aus Langeweile begangen. Doch dann ist ein Junge aus der Clique tot. Er war gerade einmal 18 und wurde kaltblütig ermordet. Als ein Freund des Opfers, auch er Teil der Clique, stirbt, ist Zorn genervt – ein Mord pro Woche hätte auch genügt! Aber genau wie Schröder ist ihm sofort klar, dass hier jemand gezielt und durchdacht vorgeht, seine Opfer ganz genau auswählt. Sie vielleicht sogar kennt. Als es endlich eine erste vage Spur gibt, ist die Zeit bis zum nächsten Mord bereits abgelaufen. Und Zorn kann sich einfach keinen Reim darauf machen, weshalb Schröder sich plötzlich so merkwürdig verhält … Ein neuer Fall für das originellste Duo der deutschen Krimiszene: Hauptkommissar Claudius Zorn und den dicken Schröder

352 pages, Paperback

First published January 1, 2012

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About the author

Stephan Ludwig

35 books18 followers

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Community Reviews

5 stars
87 (34%)
4 stars
113 (44%)
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51 (20%)
2 stars
3 (1%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 22 of 22 reviews
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,168 reviews641 followers
August 27, 2025
Im zweiten Band der Krimireihe geht es zunächst um eine Einbruchserie, die schnell geklärt werden kann. Jugendliche sind für die Einbrüche verantwortlich. Doch bald nach der Aufklärung stirbt einer der Jugendlichen auf äußerst brutale Art. Und das ist erst der Anfang...
--> Mir ist der Band unter die Haut gegangen. Die Morde sind brutal und fast ein wenig zu detailreich beschrieben, aber es ist auch unglaublich spannend!
Auch mag ich das Ermittlerduo Zorn und Schröder total gerne. Claudius Zorn ist eigentlich ein unsympathischer Mensch, aber manchmal blicken doch auch seine guten Seiten durch, und irgendwie finde ich die beiden Ermittler zusammen sehr unterhaltsam.
Profile Image for Cynnamon.
784 reviews134 followers
September 1, 2020
A local mystery from Germany with very stereotype characters and a really suspenseful, but brutal plot.

3 stars from my side but no explicit recommendation.
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Dies ist der zweite Band einer Krimireihe um Hauptkommissar Claudius Zorn und seinen Kollegen Schröder.

Meine Eindrücke sind recht durchwachsen.
Ich fand die Charakterzeichnungen fürchterlich klischeebehaftet, häufig schon slapstickartig. Ich empfand die Protagonisten auch nicht als sonderlich nahbar oder sympathisch.
Auch die Beschreibung von Frauen ist dem Autor nicht besonders gut gelungen.

Auf der Positivseite lässt sich vermerken, dass der Plot recht innovativ und auch äußerst spannend war. Der Preis dafür war eine radikale Überzeichnung vieler Szenen.

Unterm Strich war dies ein Buch, dass ich ziemlich schnell gelesen habe, eine Reihe, aus der ich weitere Bände lesen würde, falls sie mir zufällig in die Hände fallen, aber defintiv nichts, wonach ich mit Vorsatz suchen würde.

Ich gebe 3 Sterne, würde das Buch aber nicht explizit empfehlen.
Profile Image for Martina.
25 reviews7 followers
October 15, 2012
Hauptkommissar Claudius Zorn ist gelangweilt, nichts als ein paar lausige Laubeneinbrüche beschäftigen ihn im Moment. Ein bisschen mehr Spannung im Arbeitsalltag fände er schon ganz gut - aber zumindest ist sein Kollege Schröder aus der Reha zurück und so muss er sich nicht alleine langweilen. Schnell haben sie wegen der Laubeneinbrüche eine Bande Jugendlicher im Visier, aber bevor sie sich genüsslich zurücklehnen können, wird einer dieser Jugendlichen ermordet. Während die Ermittler noch im Dunklen tappen wird ein weiteres Mitglied der Clique brutal ermordet und auch wenn klar ist, dass es da einen Zusammenhang geben muss, drehen sie die Ermittlungen im Kreis - denn jeder der Jugendlichen scheint zu lügen.
******************************
Das erste was einem bei einem Buch natürlich auffällt ist das Cover - und das Cover zu Zorn - Vom Lieben und Sterben ist wirklich toll. Ein Hintergrund der an Marmor erinnert, das Einschussloch und die blaue Schrift sind erhaben gedruckt, also fühlbar. Alles in allem sehr stilvoll und edel, wenn da nicht diese Aufkleber wären - auf meinem Exemplar war es ein Glitzeraufkleber mit der phantasievollen Aufschrift "Unbedingt lesen" und ein grüner, eingedruckter Button mit "Der zweite Fall für Zorn und Schröder" - ganz ehrlich: Wenn ich der Coverdesigner wäre, würde ich in die Tischkante beißen! Aber die Optik eines Buches ist ja nicht das wesentliche :-)

Wie schon erwähnt, habe ich den ersten Fall von Zorn und Schröder nicht gelesen, was mich beim Lesen dieses Buches auch nicht gestört hat. Ich hatte an keiner Stelle den Eindruck, mir würden irgendwelche Informationen fehlen. Zorn - Von Lieben und Sterben lässt sich wunderbar als eigenständiges Buch lesen, nichts desto trotz werde ich mir den ersten Teil wohl auch noch kaufen :-)

Die Kriminalgeschichte an sich ist wunderbar konstruiert und entwickelt sich hübsch Schritt für Schritt. Über einen langen Zeitraum sehr gleichbleibend spannend, aber je mehr ich mich dem Ende und der Auflösung näherte umso spannender wurde es und mündete in einem rasanten, atemberaubenden Showdown. Zweimal musste ich leider meinen eigenen Verdächtigen "wieder laufen lassen" weil er sich als unschuldig erwies :-) Stephan Ludwig schafft es das sehr ernste Hintergrundthema und somit das Motiv für alles was geschieht sehr einfühlsam zu schildern, so dass ich auch jenseits der ziemlich hässlichen Morde immer mal wieder eine Gänsehaut bekam.

Neben der Krimigeschichte wird das Buch natürlich auch von dem sehr eigenwilligen Ermittlerduo geprägt. Zorn, der ziemlich phlegmatisch, eigensinnig und mit sich und der Welt ziemlich uneins ist und Schröder der offenbar ein bisschen cleverer und schneller ist , sich aber dafür ziemlich von Zorn herumschubsen lässt. Über weite Strecken fand ich das Geplänkel der beiden recht amüsant, aber hin und wieder ging es mir dann auch auf den Keks weil einige Aktionen (oder bei Zorn eher Nicht-Aktionen) meiner Meinung nach soweit jenseits der Realität waren, dass es mir dann einfach zuviel wurde. Allerdings bekommen die beiden, oder Stephan Ludwig, dann doch immer wieder die Kurve bevor es vollkommen ins Lächerliche abrutscht.

Einige Randfiguren des Buches, wie z.B. das Kleingärtner-Ehepaar fand ich dagegen einfach klasse :-) Die beiden konnte ich mir wirklich so vorstellen und ich hatte viel Spaß an den beiden weil sie mich an Leute erinnerten die ich kenne *gg*. Wer oder besser was meiner Meinung nach völlig überflüssig war, weil sie völlig uninteressant beschrieben war, war die Staatsanwältin ( deswegen habe ich auch schon wieder vergessen wie sie hieß) und deren ebenso uninteressante und für die Geschichte vollkommen überflüssige, sehr kurze Affäre.

Aber diese wenigen Kritikpunkte sind wirklich jammern auf hohem Niveau, denn Zorn - Vom Lieben und Sterben ist ein wirklich spannendes und gleichermaßen unterhaltsames Gesamtpaket.
**************************
Stephan Ludwigs Thriller kann ich jedem empfehlen der auf eigenwillige Ermittler, intelligent konstruierte Geschichten und einen manchmal etwas schrägen Humor steht. Von mir gibt es 5 von 5 Drachen.
Profile Image for Marcel.
141 reviews
April 25, 2020
Starker zweiter Teil der Reihe, in dem einem die beiden Kommissare noch näher rücken. Die Verflechtung von Persönlichkeitsstudie der Kommissare mit dem Fall gelingt auf ganzer Linie. Das Ende berührt. Mit einer neuen Staatsanwältin kommt neuer Schwung ins Team. Ein uneingeschränktes Lesevergnügen.
Profile Image for Cindy.
30 reviews
January 22, 2013
Klappentext:

“Claudius Zorn und sein Kompagnon haben das Zeug dazu, Kultstatus zu erreichen.” krimi-couch.de

Die Hauptkommissare Zorn und Schröder ermitteln unter Hochdruck: zwei Morde in einer Woche, beides Jugendliche, kaltblütig getötet, formlich hingerichtet. Beide Opfer gehörten derselben Clique an.
Schnell ist klar, dass hier jemand gezielt und durchdacht mordet, seine Opfer ganz genau auswählt, sie vielleicht sogar kennt. Als die beiden Kommissare endlich eine vage Spur haben, ist die Zeit bis zum nächsten Mord bereits abgelaufen. Die fieberhafte Jagd nach dem Töter bringt nicht nur Schröder an seine persönlichen Grenzen.

Der zweite Fall für Hauptkommissar Claudius Zorn und den dicken Schröder.



Die Story:

Schröder ist wieder aus dem Krankenhaus raus, und anstatt sich noch ein wenig auszukurieren geht er direkt wieder zu seiner Arbeit. Fit ist er aber noch nicht, und das merkt man ihm auch an. Zorn, benimmt sich trotz allem nicht viel anders als sonst, und glänzt eher im Nichtstun als im Zufassen.
Eine Einbruchsreihe in der Kleingartenkolonie ist schnell aufgeklärt, doch einer der Beschuldigten ist ums Leben gekommen auf bestialische Weise. Noch ist dieser Fall nicht aufgeklärt, schon brennt der nächste dieser Clique lichterloh. Als hätte nicht ein Mord in einer Woche gereicht hätte.
Zorns Freundin ist verschwunden, und der Kommissar trauert der jungen Frau auch immer noch hinterher, obwohl sie jetzt bereits seit 8 Wochen weg ist.
Plötzlich verhält sich Hauptkommissar Schröder für ihn eher untypisch, ja regelrecht seltsam, aber Hauptkommissar Zorn kann sich darauf keinen Reim machen.
Noch ehe die Mordfälle aufgeklärt sind, stirbt der nächste Mensch, und Kommissar Zorn hat noch immer keine Lösung zu dem Fall, in dem alle Morde scheinbar verstrickt sind. Was aber sicher ist, hier geht einer nach Plan vor, und er scheint seine Opfer zu kennen.



Anfang:

Klick – Klack.
Auf dem Nachttisch neben dem Kinderbett steht ein Mickey-Maus-Wecker. Die dünnen Arme bilden die Uhrzeiger, der linke weist schräg nach unten, auf die Acht.



Wichtige Charaktere:

Hauptkommissar Zorn

Hauptkommissar Schröder

Frida Borck

Pfarrer Giese

Die Clique der Jugendlichen.


Schreibstil, Perspektiven, Aufbau:

Obwohl ich den Schreibstil von Stephan Ludwig echt mag, und sehr flüssig zu lesen finde, hab ich recht lange mit diesem Buch gebraucht.

Das Buch ist in 3 Teile eingeteilt, die Erzählperspektive wechselt zwischen den einzelnen Personen hin und her, wird aber meist von Claudius Zorn, oder Schröder übernommen. Teilweise wird auch durch die anderen Charaktere erzählt, aber das sind eher kürzere Abschnitte.

Die Charaktere sind super ausgearbeitet, man kann sie gut erspüren und einordnen.

Verschiedene Handlungsstränge werden ausgearbeitet, und schließlich führen sie am Ende alle zusammen. Man kann super mit raten wer der Täter war, wird dabei auf die falsche Fährte geschickt, und kann am Ende die Zusammenhänge zusammen puzzeln.



Covergestaltung:

Das Cover ist im gleichen Stil gehalten wie der erste Teil dieser Thriller-Serie. Diesmal ist die Farbe allerdings blau. Es wurde die gleiche Schrift verwendet, die gleiche Maserierung, und ebenfalls das Einschussloch bei dem Wort “Zorn”. Die Buchstaben sind wieder etwas erhöht. Das Cover ist schlicht, aber es gefällt mir, man wusste sofort das es die Fortsetzung der “Zorn-Reihe” ist.



Zum Autor:

Stephan Ludwig, Jahrgang 1965, arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Gaststättenbetreiber. Er lebt in Halle und hat sich als Rundfunkproduzent einen Namen gemacht. Beim Schreiben arbeitet er genau wie im Tonstudio: aus dem Bauch heraus. Krimis zu schreiben ist für ihn ein Glücksfall, dabei stellt er seine Ermittler Zorn und Schröder gern vor echte Herausforderungen.



Meine Meinung:

Der zweite Zorn-Fall ist für mich eher ein Krimi, als ein Thriller. Das war bei dem ersten Fall schon genauso. Durch die flüssige Schreibweise kann ich schnell den Geschehnissen folgen, und behalte diese auch, wenn ich mal eine längere Lesepause einlege, was diesmal der Fall war.
Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Man bekommt einen Einblick in die Psyche des Hauptkommissar Schröder, welcher gar nicht mehr so dick ist, wie er ständig betitelt wird. Mich wundert eh, dass das noch nicht unter Mobbing zählt, aber okay.
Die Wortwechsel, sowie der Zynismus den der Autor einbaut gefällt mir wieder sehr, und diesmal zeigt selbst Kommissar Zorn seine menschliche mitfühlende Seite. Er ist doch nicht so starr und egoistisch wie es noch im ersten Teil wirkt, das gefällt mir gut.
Was mir an diesem Krimi auch sehr gut gefällt, ist, dass die Auflösung des Falles wirklich erst am Ende kommt, man zunächst auf falsche Spuren geführt wird, und selbst sein Gehirn anstrengen kann um mitzurätseln.
Stephan Ludwig ist mit diesem zweiten Teil der Blick in den Abgrund der menschlichen Seele gelungen, was den Hauptteil des Plots ausmacht. Mag man nur hoffen, das anderen armen Seelen rechtzeitig geholfen werden möge, bevor es zu solch einer Tragödie kommt.

Fazit:

Das Buch ist absolut zu empfehlen, auch wenn für mich der letzte Kick für das 5. Herz gefehlt hat, aber die 4 Sterne sind sehr gute 4 Sterne. Ich finde den 2. Zorn-Krimi sogar etwas besser als den Ersten.
Profile Image for Daniela.
10 reviews
January 1, 2025
teils sehr brutal, aber enorm spannend und mit interessanter Wendung ;)
Profile Image for Heike Herrmann.
109 reviews11 followers
May 11, 2014
Kurzbeschreibung:


»Das, was geschehen ist, war erst der Anfang, es ist noch nicht vorbei - langsam beginnt es, spaß zu machen, ihr seid so lächerlich, so unglaublich dumm und ihr seid mir nicht gewachsen. ich bin noch nicht fertig. denkt das bloß nicht.«
Hauptkommissar Claudius Zorn und Hauptkommissar Schröder müssen sich mit einer Einbruchserie in der städtischen Kleingartenanlage herumschlagen. Der Fall ist schnell geklärt, eine Clique von Jugendlichen hat die Einbrüche aus Langeweile begangen. Doch dann ist ein Junge aus der Clique tot. Er war gerade einmal 18 und wurde kaltblütig ermordet. Als ein Freund des Opfers, auch er Teil der Clique, stirbt, ist Zorn genervt - ein Mord pro Woche hätte auch genügt! Aber genau wie Schröder ist ihm sofort klar, dass hier jemand gezielt und durchdacht vorgeht, seine Opfer ganz genau auswählt. Sie vielleicht sogar kennt.
Als es endlich eine erste vage Spur gibt, ist die Zeit bis zum nächsten Mord bereits abgelaufen. Und Zorn kann sich einfach keinen Reim darauf machen, weshalb Schröder sich plötzlich so merkwürdig verhält ...

Ein neuer Fall für das originellste Duo der deutschen Krimiszene: Hauptkommissar Claudius Zorn und den dicken Schröder.


Meine Meinung:


Auch der zweite Fall von Zorn & Schröder konnte mich wieder überzeugen.

Er schließt direkt 3 Monate nach dem ersten Fall an - so erfährt man auch noch einiges, was bei Fall Nr.1 am Ende offen blieb.
Z.b. Schröders Gesundheitszustand, Zorn´s Liebesleben....

Den Fall an sich, fand ich wieder sehr spannend und ich rätselte bis zur Auflösung, wer denn nun wirklich hinter den Taten steckt. Stephan Ludwig legt geschickt clevere Spuren, als Leser kommt man schnell auf falsche Fährten, was die Spannung natürlich immens erhöht. Der "Aha- Effekt" bei der Auflösung, ist dann so ziemlich sicher und das muss meiner Meinung nach, auch so sein. Die Taten wurden spektakulär beschrieben und auch die Auflösung am Ende, lies keine Fragen offen.

Trotzdem, vergebe ich nicht die volle Punktzahl, denn mir fehlte ab und an der großartige schwarze Humor von Zorn. Klar, seine Gemütslage lies zu wünschen übrig und es hatte seinen Grund, aber gerade das fehlte mir.
Mir war es einfach, von einigen Szenen abgesehen, etwas zu wenig "Zorn".


Fazit:

Von meinem persönlichen Kritikpunkt abgesehen, vergebe ich eine absolute Leseempfehlung mit sehr großem Unterhaltungs- und Spannungswert.
Für Krimi- und Thrillerfans ein spannender Lesegenuss!





Profile Image for Sebastian.
754 reviews67 followers
August 27, 2019
3.5 Sterne

Hauptkommissar Claudius Zorn und sein Kollege Schröder bekommen es mit einem grausigen Leichenfund zu tun: Ein jugendlicher Radfahrer wurde mit einem Drahtseil geköpft…

Der drückend heiße Sommer macht nicht nur Hauptkommissar Claudius Zorn zu schaffen, sondern scheint auch den kriminellen Gestalten der Stadt die Lust am Verbrechen zu nehmen – auf den Schreibtischen der Polizei herrscht gähnende Leere und eine harmlose Einbruchserie in einer Schrebergartenanlage ist für Zorn die größte und eigentlich auch einzige Herausforderung. Das ändert sich jedoch schlagartig, als eine männliche Leiche im Stadtwald gefunden wird. Den Ermittlern bietet sich ein Bild des Grauens, denn dem Toten wurde der Kopf fast vollständig abgetrennt. Offenbar war der Junge mit seinem Fahrrad in den Grünanlagen unterwegs und wurde bei einer Abfahrt von einem zwischen Bäumen gespannten Metallseil erfasst und geradezu enthauptet.

Die Enthauptung eines 16-jährigen gibt der Polizei Rätsel auf

Bei der Leiche handelt es sich um den 16-jährigen Björn Groth und für Claudius Zorn stellt sich die Frage, ob dieser gezielt einem hinterhältigen Mordanschlag zum Opfer fiel oder ob der Täter sein Ziel willkürlich gewählt hat. Da der Jugendliche aber jeden Morgen zur gleichen Zeit seine Runde im Wald gedreht hat, geht der Hauptkommissar schnell von einer geplanten Tötung aus – doch wer sollte ein Motiv haben, den eher als Außenseiter geltenden Jungen zu töten? Zum Glück kann Zorn bei seinen Ermittlungen wieder auf seinen Kollegen Schröder zurückgreifen, der erst kurz zuvor aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Für Zorn eine Erlösung, denn endlich hat er wieder jemanden, der für ihn die lästige Laufarbeit erledigen kann…

Der zweite Fall für den mürrischen Claudius Zorn und seinen Kollegen Schröder

„Zorn – Tod und Regen“ zählte für mich persönlich zu den Krimi-Entdeckungen des letzten Jahres – weniger wegen der zwar spannenden, aber auch nicht gerade herausragenden Story, sondern wegen des ungewöhnlichen und höchst unterhaltsamen Ermittlerduos. Glücklicherweise gönnt Autor Stephan Ludwig dem mürrischen Hauptkommissar Claudius Zorn und seinem Kollegen, dem „dicken Schröder“, dann auch gleich eine ganze Krimireihe und schickt das ungleiche Team auch in „Zorn – Vom Lieben und Sterben“ wieder auf Mörderjagd.

Erfreuliche Weiterentwicklung des ungleichen Ermittlerduos

Allerdings hat sich das Verhältnis zwischen Zorn und Schröder im zweiten Band etwas verändert und letzterer ist nicht mehr nur reiner Laufbursche und zum stillschweigenden Ausführen von Befehlen verdammt, sondern wird von seinem Vorgesetzten inzwischen merklich respektvoller behandelt – was wohl auch darauf zurückzuführen ist, dass Schröder bei ihrem letzten gemeinsamen Fall seinen unermüdlichen Einsatz fast mit dem Leben bezahlt hätte. Und obwohl Schröder zu Beginn des Buches nach mehrmonatigem Aufenthalt endlich aus dem Krankenhaus entlassen wird, so ist er doch noch lange nicht der Alte – und wird es vermutlich auch so schnell nicht wieder werden. Das ist aber auch gut so, denn dadurch ist eine spürbare Entwicklung der beiden Hauptfiguren feststellbar, was man auch nicht von besonders vielen Krimiserien behaupten kann. Natürlich wird der dickliche Kollege von Zorn auch weiterhin für das Erledigen unangenehmer Aufgaben vorgeschoben, doch der im Vorgänger schon oft angedeutete eigene Wille des fleißigen Gehilfen tritt nun immer öfter auch in den Vordergrund. Zudem hat Stephan Ludwig in Bezug auf diese Figur auch noch eine überraschende Enthüllung auf Lager, die für einen ganz neuen Blickwinkel ihr gegenüber sorgt. Leider muss dafür Claudius Zorn im zweiten Band etwas zurückstecken und dessen Charakterentwicklung beschränkt sich vor allem darauf, dass er nicht mehr ganz so oft das faule Arschloch heraushängen lässt wie im Auftaktroman.

Stellenweise etwas unbeholfener Schreibstil

Trotz der wieder einmal sehr gelungenen Figurenkonstellation konnte mich „Vom Lieben und Sterben“ aber in der ersten Buchhälfte nicht wirklich überzeugen. Das liegt nicht einmal an der erneut nicht außergewöhnlich raffinierten Story, die zwar manchmal ein wenig zu konstruiert wirkt, dafür aber mit durchgehender Spannung und einer soliden Auflösung überzeugt. Mein Problem lag hier vielmehr an Ludwigs Schreibstil, der auf mich stellenweise einen doch sehr primitiven Eindruck machte. Ein Krimi muss für mich nun wahrlich keine große Literatur sein, aber häufig waren mir die Dialoge und Beschreibungen des Autors doch etwas zu plump und unbeholfen. Bei den Gesprächen zwischen Zorn und Schröder bin ich mir durchaus bewusst, dass dieser hakelige Stil mitunter wohl so gewollt ist und zum einen den trockenen Humor der beiden transportiert, auf der anderen Seite aber auch die Unsicherheit der beiden Männer zeigt, wenn es um das Ausdrücken der eigenen Gefühle bzw. zwischenmenschliche Aspekte geht. Doch auch abgesehen davon hatte ich zeitweise das Gefühl, ich hätte es bei diesem Roman mit einem selbstverlegten und kostengünstigen eBook zu tun, welches ohne großes Lektorat auskommen musste. Fehlerhaft ist der Text dabei keinesfalls, er wirkt auf mich nur nicht richtig rund. Darüber hinaus waren mir viele der humorigen Einlagen um Zorn und Schröder teilweise auch einfach zu albern und erschienen mir so, als würde man auf Teufel komm raus den nächsten Lacher erzwingen wollen. Das legt sich dann aber ab der Hälfte und ist mir im späteren Verlauf auch nicht mehr unangenehm aufgefallen.

Etwas schwächer als der Vorgänger, aber immer noch ein guter Krimi

„Vom Lieben und Sterben“ kann daher für mich nicht ganz an den sehr guten Vorgänger anknüpfen. Es ist immer noch ein unterhaltsamer und spannender Kriminalroman mit einem tollen Ermittlerduo, kann aber die ein oder andere oben angesprochen Schwäche kaum verbergen. Am stärksten ist das Buch meiner Meinung nach immer dann, wenn das ständige Necken und Triezen der beiden Ermittler durch überraschend ernste Momente unterbrochen wird, weil diese unerwarteten Tiefgang mit sich bringen und gerade in Bezug auf Schröder intime Einblicke in dessen Seelenleben erlauben. Ich bin gespannt, ob Stephan Ludwig im (bereits erhältlichen) dritten Band der Reihe „Zorn – Wo kein Licht“ diese ernsteren Passagen weiter ausbauen oder den Schwerpunkt weiterhin auf Klamauk und Sarkasmus legen wird. Insgeheim hoffe ich auf ersteres, denn der angedeutete Tiefgang steht dem Buch in meinen Augen durchaus gut zu Gesicht.

Fazit:
Routinierte und erneut amüsante Fortsetzung der Reihe um das ungleiche Ermittlerduo Zorn und Schröder, die zwar manchmal etwas albern wirkt, dafür aber auch gelegentlich mit unerwarteter Ernstigkeit überrascht.
Profile Image for Annette Kaiser.
248 reviews2 followers
May 18, 2020
Hat mich mehr gepackt als der erste Band.
Es kommt mir sehr entgegen, dass Ludwig eine überschaubare Gruppe der verdächtigen Protagonisten ins Spiel bringt. Auch das Duo der Kommissare Zorn und Schröder mit ihrer Staatsanwältin reicht mir völlig aus. So komme ich nicht durcheinander und kann mich ganz auf die Charaktere konzentrieren und bin doch immer wieder überrascht über die Wendungen der story.
35 reviews
February 26, 2025
Ein wirklich schlechtes Buch! Sooo lange braucht es zum anlaufen, der Hauptkommissar ist Todes langweilig und wird als voll depp beschrieben. Am Ende ist das Buch unheimlich brutal (lese eigentlich wirklich viele Thriller) und sehr unbefriedigend. Lose Stränge werden nicht wieder aufgegriffen und zum Ende erklärt…
Profile Image for Barbara Heckendorn.
475 reviews13 followers
April 20, 2024
Zorn and Schröder's second case also captivated me. While you learnt a lot about Zorn's character in the first volume, a lot of Schröder's life and character comes to light in this volume, making him even more likeable and you now also understand his quirks.
A 'decapitated' teenager is found dead. He rides his mountain bike into a tightrope. Why was this tightrope strung? Why did this young man from a good family have to die? Zorn and Schröder have a lot of dirt to dig up and, to make matters worse, more young people die in brutal ways. The investigators soon realise that it has something to do with paedophilia. But who is the culprit?
(4½)
44 reviews
August 5, 2020
Das gegensätzliche Ermittlerduo macht Lust auf weitere Ermittlungen.
237 reviews1 follower
January 30, 2016
Als ich dieses Buch in die Hand genommen habe, muss ich ehrlich gestehen, freute ich mich schon tierisch Zorn und vor allen Dingen auch Schröder wieder zu treffen, da mir die beiden, zwar Schröder noch ein wenig mehr als Zorn, im ersten Band so verdammt gut gefallen haben.

Und was die beiden angeht, habe ich mich auch eindeutig nicht zu früh gefreut, denn ihre Sprüche waren teilweise ehrlich einfach nur genial, wobei ich ehrlich über Schröder ein wenig überrascht war, denn was der so alles von sich gegeben hat, hätte ich ihm manches Mal gar nicht zugetraut. Auf jeden Fall macht es einfach irre Spaß die beiden noch ein klein wenig besser kennen zu lernen und auch mitzuerleben, wie sie eigentlich wirklich sind. Besonders auch bei Zorn, der ja doch sehr mürrisch scheint.

Zwei Dinge finde ich an dieser Reihe übrigens ziemlich auffällig. Zum einen haben sie immer extremes Wetter, entweder regnet es tagelang oder sie haben über Wochen eine extreme Hitze und Trockenheit. Von daher würde ich ungern dort leben müssen. Zum anderen ist es so, dass die Leute dort doch oft sehr altmodische Namen haben, über Frieda, den Vornamen der Staatsanwältin, musste ich immer wieder schmunzeln.

Ansonsten dominierten für mich vor allen Dingen Schröder und Zorn den Roman, da der Kriminalfall, mir zwar besser gefallen hat, als der aus dem ersten Band, ich aber auch zugeben muss, dass ich ihn zu schnell durchschaut hatte. Schon nachdem wenige Dinge bekannt waren, saß ich da beim Lesen und mein Gedanke war nur: »Genau der Charakter ist der Täter«. Irgendwie war der ganze Fall in meinen Augen einfach zu klar und leicht durchschaubar und desto weiter ich gelesen habe umso klarer wurde mir mit jeder Seite, dass meine Vermutung goldrichtig war. Ein wenige schade, da der Fall ansonsten sehr interessant gemacht war, aber für mich waren die kleinen falschen Fährten, die der Autor gelegt hat, einfach zu klein, um mich, da schon am Anfang sehr überzeugt von meiner Theorie, noch in andere Bahnen zu lenken. Ich weiß von anderen, dass sie dieses Problem nicht hatten und die Fährten des Autors sie schon ein wenig mehr beschäftigten als mich, von daher ist das wohl ein bisschen auch vom eigenen kriminalistischen Spürsinn oder der Häufung des Lesens kriminalistischer Romane geschuldet.

Trotzdem hat mir das Buch auf jeden Fall richtig gut gefallen, da Zorn und Schröder wieder einfach nur einmalig waren, es einfach auch einen klasse Humor hatte und mit einem etwas kniffligeren Fall, wäre es in meinen Augen richtig gut geworden. Überholt hat es Band eins in meinem Ranking auf jeden Fall, jetzt, wo ich beide Bände kenne.
Profile Image for Ritja.
620 reviews
October 14, 2012
Endlich wieder Zorn ud Schröder...ich war schon vom ersten Fall begeistert und freue mich nun auf den zweiten Fall.
Schön, dass der dicke Schröder etwas mehr in den Vordergrund gerückt ist und nun auch immer mehr ein Gegenpol zu Claudius Zorn wird. Herrlich komisch fand ich die Bemühungen von Zorn (etwas linkisch und spröde) um Schröder, nachdem es ihm im ersten Fall doch ziemlich schlimm erwischt hatte. Doch nun kann er endlich wieder raus aus dem Krankenhaus und will auch direkt wieder durchstarten. Und Zorn? Zorn wurde von Malina verlassen und grübelt darüber, während es in der Stadt unerträglich heiß ist. Selbst die Verbrecher haben keine große Lust etwas anzustellen...bei dieser Hitze. Oder doch? Denn es wird ein (fast) geköpfter Junge gefunden. Er war mit dem Rad unterwegs und übersah dabei einen schmalen scharfen Draht. Wer köpft einen Jugendlichen? War es Zufall oder geplant? Die Ermittlungen von Zorn und Schröder drehen sich um eine kleine Gruppe Jugendlicher (vier Jungen und ein Mädchen) und deren Umfeld. Doch die Ermittler bleiben planlos und ohne Ergebnisse…bis ein weiterer Mordversuch geschieht. Der Druck wächst und die Öffentlichkeit will ihre Fragen beantwortet bekommen. Zorn jedoch versucht sich zu drücken und muss sich doch dem Widerstand der Staatsanwältin Frieda Borck beugen und erlebt dabei die peinlichsten Minuten seines Lebens. Der Fall spitzt sich immer mehr zu, das Tempo nimmt zu und es kommt zu weiteren Toten und Einblicken in den Kindesmissbrauch und dessen Folgen.
Stephan Ludwig hat sich für seinen zweiten Zorn-Fall keine leichte Kost ausgesucht. Angst, Hass, falsche Macht und Verluste ziehen sich durch das Leben der Jugendlichen und so langsam sickert es an die Oberfläche – das Grauen, welches sie erlebt haben. Ludwig versucht trotz allem immer wieder auch etwas Humor einfließen zu lassen, so dass der Leser ab und an eine kleine „Verschnaufpause“ bekommt. Insgesamt ist der zweite Band wieder sehr gut zu lesen, phasenweise sehr düster und beklemmend und doch freundet man sich immer mehr mit Zorn und Schröder an. Und am Ende ahnt man, dass es noch nicht vorbei sein kann, denn in Schröder schlummert etwas….ganz tief drin. Ich bin gespannt.
Profile Image for Angi.
167 reviews2 followers
April 18, 2015
Der "zweite Zorn" hat mir insgesamt wieder sehr gut gefallen. Ich vergebe 4 von 5 Sterne ...es muß ja noch "Luft nach oben" für Teil 3 bleiben! :) Und der Sternabzug ist auch durch die "Sache mit dem Hund" begründet! Sowas mag ich als Tierfreund nicht in Thrillern / Krimis! ;)

Die Hauptfiguren Zorn und Schröder durfte man in diesem Buch noch näher kennenlernen, das gefällt mir immer so an Buchreihen. Es geht nicht nur um den Fall, der zu lösen ist, sondern quasi auch um das Privatleben der Ermittler.

Zur Story an sich: es wird schon auf den ersten Seiten deutlich, mit welcher Art von Verbrechen man es hier zu tun hat. Es geht um Kindesmißbrauch und darum, daß ein Täter am Ende bitter für seine Taten büßen muß.
Doch bis es so weit ist, passiert noch sehr viel. Erst mal bekommen wir es mit grausamen Morden an Jugendlichen zu tun, deren Motiv sehr unergründlich ist. Die einzige scheinbare Gemeinsamkeit der Morde bzw. der Opfer ist, daß sich alle kennen und einer etwas seltsamen Gruppe angehören, die anscheinend ein Geheimnis teilen. Der erste Tatverdächtige ist eine Person, die allen aus dieser Gruppe irgendwie nahe steht: ein Priester.
Doch als die Morde auch nicht aufhören, als dieser "außer Gefecht" ist, stehen die Ermittlungen fast wieder am Anfang. Viele Personen erscheinen irgendwie verdächtig: die anscheinend heile und etwas zu perfekte Familie, der alkoholkranke Ex-Lehrer, einer der Jugendlichen selbst?

Der eigentliche Täter war für mich nicht frühzeitig erkennbar, was unter anderem die Spannung immer aufrecht erhält. Es passieren viele Morde, die auch recht anschaulich beschrieben werden. An Blut und Schmerzen fehlt es nicht in diesem Buch!
Die kleine Nebengeschichte über das Paar in der Kleingartensiedlung fand ich recht amüsant, genauso wie die anderen kleinen lustigen Einlagen, wie die Sache im Supermarkt, an der Bushaltestelle, mit dem Klingelton, dem Kellner usw. Man kann an vielen Stellen herzhaft schmunzeln - einfach toll!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Morde waren einfallsreich, die Erzählweise ist niemals schleppend oder langatmig, die Figuren wurden noch näher vorgestellt, so daß man sich einfach auf den nächsten Teil freuen muß!
Profile Image for Archer.
630 reviews13 followers
April 9, 2016
Als in einer Kleingartenanlage Einbrüche geschehen, sind die Schuldigen ziemlich schnell gefasst. Es ist eine Gruppe Jugendlicher, die sich dabei extrem cool vorkommen. Eigentlich kein Fall für Schröder und Zorn, doch dann stirbt einer der Jungen der Clique. Kein Unfall - er wurde ermordet. Doch bei dem einen Tod aus der Gruppe derjenigen, die in die Gärten eingebrochen sind, soll es nicht bleiben. Der nächste stirbt, und was die beiden Kriminalisten bei ihren Ermittlungen dann herausfinden, macht besonders Schröder extrem zu schaffen, denn es geht direkt zurück in seine Vergangenheit und an die Substanz.

Der Fall ist an und für sich gut geschrieben, wenn sich auch das Motiv relativ zeitig herausschält, zumindest für erfahrene Krimileser. Mir ist Schröder sehr sympathisch, der dicke, kompetente Polizist, der einfach zu nett für diese Welt ist. Und obwohl ich weiß, dass das Absicht ist, dass alle Bücher dieser Reihe eigentlich davon leben, dass Zorn ist, wie er ist, geht er mir extrem auf die Nerven. Ich kann seine faule, egoistische Attitüde nicht ab, ich hasse seine dummen Sprüche, verabscheue, wie er mit anderen Leuten umgeht. Von daher musste ich mich manchmal wirklich zwingen, weiterzulesen.

Gut geeignet ist das Buch, die sich über A...löcher amüsieren können, die gern Regionalkrimis lesen und die auch mit Triggerthemen umgehen können.
Profile Image for Peter.
173 reviews13 followers
January 18, 2014
Das Beste vorneweg: der zweite Teil aus der Zorn-Reihe ist besser. Weniger in der Glaubwürdigkeit der Geschichte sondern vielmehr in der aufgebauten Spannung. Wieder ist Schimanskis "Bruder im Geiste" mit seinem Assistenten Schröder zu Gange und löst, von einem Klischee ins nächste stolpernd, einen sehr konstruierten Fall der allerdings recht düster ausfällt . Man fühlt sich wie beim "Tatort" am Sonntagabend. Wiederholt handwerklich gut aber unauffällig geschrieben.

Da die Qualität der deutschen Thriller in den letzten Jahren enorm zugenommen hat, verschwimmt Ludwigs Buch in schnell vergessener Unterhaltung. Dazu muss gesagt werden, dass das aufgenommene Thema, vor allem gegen Ende des Buches, einen schon kurz betroffen zu Seite schauen lässt. Allerdings wird durch die etwas schiefe Konstruktion der Charaktere die Tiefe, die andere Thrillerautoren in solchen Momenten gewinnen, nicht erreicht.

Es bleibt das Resümee: lieber kurz und nett von Stephan Ludwig unterhalten als über Stunden mit wenigen Höhepunkten gelangweilt.
Profile Image for Sunsy.
1,911 reviews28 followers
May 15, 2014
Obwohl gekürzt - von David Nathan vorgelesen würde mir sicherlich auch ein Telefonbuch gefallen ;) - bin ich wieder sehr gefesselt gewesen und am Ende erschüttert.

Von mir gibt es 09/10 Punkte. Mehr erfahrt ihr in meiner Rezension: http://sunsys-blog.blogspot.de/2014/0... .
Displaying 1 - 22 of 22 reviews

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