Nach ihrer Scheidung von Frédérique Forster, einem Banker aus gutem Haus, möchte Sonia nur einen Alptraum vergessen und ihren Seelenfrieden wiederfinden. Doch zunächst kommt es noch Nach einem unfreiwilligen LSD-Trip in einer Diskothek verrutscht ihr auch noch die Wirklichkeit. Sonia kann auf einmal Geräusche sehen, Farben fühlen, Formen schmecken. Tief verstört beschließt sie, für eine Weile aus der Stadt zu verschwinden. In Val Grisch im Unterengadin steht ein kurioses Wellness-Hotel vor der Neueröffnung, und so undurchsichtig seine finanziellen Voraussetzungen auch Die junge Besitzerin ist Sonia sympathisch und muss sie nicht lange überreden, dort ihren Beruf als Physiotherapeutin wieder aufzunehmen. So landet Sonia in einem Dorf, das dem Tourismus bislang verschlossen blieb – und dies auch bleiben möchte. Doch bis sie das begreift, müssen sich Dinge ereignen, die auf Anhieb keinen Sinn ergeben. Erst als sie auf eine alte Engadiner Sage stößt, ist sie in der Lage, die Zeichen zu deuten – und für sich und ihre nächste Umgebung das Schlimmste zu befürchten.
Martin Suter is a Swiss author. He became known for his weekly column Business Class in the Weltwoche newspaper (1992–2004), now appearing in the Tages-Anzeiger, and another column appearing in "NZZ Folio". Suter has published seven novels, for which he received various awards. He is married and lives in Spain and Guatemala.
Wieder ein sehr lesenswertes ( und auch hôrbares) Buch aus der Feder von Herrn Suter. Ich habe sehr gern gelauscht und mit Sonja spannende und packende Stunden erlebt auf ihren Weg zu sich selbst und weg von ihrer toxischen Vergangenheit mit Partner Frederik.
Romanul o urmărește pe Sonia, o femeie care fuge de soțul ei după ce acesta a încercat să o ucidă. Când se refugiază într-un sat din Elveția și încearcă să își uite trecutul și să își găsească liniștea, atmosfera este tulburată de diverse evenimente bizare, care par să aibă legătură cu o legendă despre Diavolul din Milano. Cartea își propune a fi un thriller-mistery, cred, dar nu reușește decât să fie plictisitoare. Pentru că Sonia suferă de sinestezie, autorul ne obosește cu descrieri mult prea dese ale modului în care îi funcționează simțurile: gustă sunete, miroase culori, vede zgomote. Ar fi putut să se joace frumos și să iasă niște descrieri grozave, dar mie nu mi-au transmis nimic. Personajele sunt atât de fade, încât nici când am aflat cine erau vinovații nu am simțit nimic. Singurele lucruri interesante sunt legenda și felul în care este recreată. Am mai citit o carte de-ale autorului, Maestrul bucătar, și atât de slabă a fost, încât nici nu am reținut că este vorba despre același autor, altfel nu aș fi revenit la el. Nu-i nimic, o să țin minte acum!
,,- Poate că e de vină adierea morții, spuse Sonia. - Cum? - Poate că ea ascute în oamenii vii dorința.'' (pag. 187)
Eine sehr gelungener Anfang, interessante Charaktere, Einblicke in die Wahrnehmung der Wirklichkeit und Lust auf eine Massage findet man in diesem Buch. Die gut aufgebaute Geschichte, die in einem Krimi endet, besitzt leider nur ein mittelmäßiges Ende und es bleibt das Gefühl, dass irgendetwas fehlt.
Der Text entfaltet sich zunächst langsam, bevor er im letzten Kapitel eine unerwartete Wendung nimmt. Trotz der langsamen Passagen in der Einleitung und im Hauptteil ist der Text gut geschrieben, und die Charaktere überzeugen durch Suters gewohnt authentische und präzise Darstellung.Geduldige Leserinnen und Leser tauchen in die stimmungsvolle und intime Atmosphäre eines Wellness-Hotels im Unterengadin ein, profitieren von detaillierten Charakterentwicklungen und werden mit einer explosiven Auflösung belohnt, die den Text insgesamt lesenswert machen.
Dies war mein erstes Buch von Martin Suter, weshalb ich also keine Vergleiche zu seinen (angeblich) stärkeren Büchern ziehen kann. Es war sehr angenehm zu lesen und die Handlung wurde nie wirklich dröge. Suter hat mich sehr gekonnt mit der leicht düsteren und merkwürdigen Stimmung des Hotels Gamander gefesselt. Was mich jedoch ein wenig enttäuscht hat, war die Tatsache, dass Sonias verzerrte Wahrnehmung für den Großteil der Handlung kaum eine Rolle gespielt hat. Ich hätte gedacht, dass sich die Geschichte etwas mehr um diese "Fähigkeit" herum entwickelt und mehr von ihr beeinflusst wird. So war sie nicht mehr als nur eine Charaktereigenschaft. Ansonsten war das Buch aber sehr straight-forward und phasenweise sogar spannender als gedacht. Ich hatte nur eine etwas andere Handlung erwartet. Trotzdem kein schlechtes Buch. Ich bin irgendwo zwischen 3 und 3,5 Sternen.
Überzeugend integriert Suter das Phänomen der Synästhesie in diesem Roman und die Beschreibung von Hotelalltag sowie Mentalität eines Schweizer Bergdorfes sind recht überzeugend: Dennoch: Das ist kurzweilige Lektüre und so etwas wie ein gehobener Kriminalliteratur. Aber hohe Literatur eher nicht, auch wenn das viele Kritiker anders zu sehen scheinen.
Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was mich erwartet, weil ich bisher nichts von Suter gelesen hatte. Wie leicht es sich las, wie schnell man sich an den irgendwie außergewöhnlichen Stil gewöhnt und wie tief man in die Szenerie eintaucht, überraschte mich dennoch. Ich kann nicht genau sagen, warum, aber ich mochte "Der Teufel von Mailand" sehr gern.
Martin Suter enttäuscht nie! Auch in Der Teufel von Mailand fesselt er mit einer eleganten, mysteriösen Atmosphäre und detailreichen Beschreibungen, die die Schauplätze lebendig machen. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten, und ein kleiner Plottwist sorgt für eine gelungene Überraschung. Ein packender, stilvoll erzählter Roman – absolut empfehlenswert!
Was mir besonders gut an “Der Teufel von Mailand” gefallen hat, war das Setting: ein Wellnesshotel in einem schlechtwettrigen schweizer Bergdorf, in das Sonia als Physiotherapeutin vor ihrer Vergangenheit, einem gewalttätigen Exfreund, flieht. Diese Flucht wächst sich zu einem außergewöhnlichen Krimi aus, in dem sich Motive einer Sage wiederfinden. Die Parallelen zur Sage wurden mir am Ende zu schnell abgekanzelt, daher ein Stern Abzug.
Die Geschichte von Sonia, die unter Synästhesie leidet, ist fesselnd und atmosphärisch erzählt. Der Wechsel zwischen ihrer Vergangenheit und der Sage vom Teufel von Mailand, die ihr zunehmend den Verstand zu rauben scheint, ist Martin Suter hervorragend gelungen.
Einzig das Ende konnte mich, wie schon bei Der Koch, nicht ganz überzeugen.
Trotzdem bleibt Der Teufel von Mailand ein spannendes und lesenswertes Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.
Meine Tante meinte der Suter schreibt gut. Hat mir nicht alles gefallen, was da steht, aber Maggi hatte recht und das Buch hat mich gecatched. Das Ende ist drüber.
Nach einem LSD-Trip leidet Sonia an Synästhesie, d. h. sie nimmt Dinge wahr, die Menschen eigentlich verborgen bleiben. Töne haben plötzlich einen Geschmack, und Worte haben Farben. Dabei ist ihr Leben bereits so alles andere als einfach, denn es vergeht kaum ein Tag, ohne dass sie an ihren Ex-Mann Frédéric denken muss, welcher nach einem gescheiterten Mordversuch an ihr nun hinter Gittern sitzt. Um dieser unwirklichen Welt und ihrer ständigen Angst zu entfliehen, entschliesst sich Sonia, sich in die Bergwelt des Unterengadins zurückzuziehen: Im neu eröffneten Luxushotel Gamander im abgelegenen Bergdorf Val Grisch nimmt sie eine Stelle als Physiotherapeutin an. Obwohl nur ihre beste Freundin Malu ihren neuen Aufenthaltsort kennt, und obwohl sie im Gamander rasch neue Freunde findet, wie zum Beispiel den etwas pummeligen und schwulen Arbeitskollegen Manuel, will sich die Normalität nicht einstellen. Im Gegenteil. Seltsame Ereignisse und das Wetter, das verrückt spielt, lassen Sonia nicht zur Ruhe kommen.
Der Teufel von Mailand hat einen tollen Beginn und ein grandioses Ende, den Grossteil des Buches fand ich aber nicht ganz so spannend. Insgesamt ist die Geschichte immer noch durchaus lesenswert, aber im Vergleich zu anderen Suter-Büchern doch eher mittelmässig.
Nach längerer Zeit mal wieder ein Roman von Suter - nach Small World und Montecristo mein dritter und ich bin wie bei den Vorgängern absolut begeistert! Suter erzählt hier die Geschichte der jungen Frau Sonia, die nach einer sehr traumatischen Scheidung und einem versehentlichen LSD-Trip psychisch sehr angeschlagen ist und kurz entschlossen einen Job als Physiotherapeutin in einem neu eröffneten Hotel in einem kleinen Bergdorf im Oberengadin annimmt, um den Geistern der Vergangenheit zu entfliehen. Dort geschehen jedoch bald sehr sonderbare Dinge, die sehr an eine alte regionale Sage, dem Teufel von Mailand, erinnern. Die Ereignisse nehmen ihren Lauf...
Suters Schreibstil hat mich wieder einmal völlig in seinen Bann gezogen, ich konnte das Buch kaum weglegen. Die Atmosphäre wurde sehr gekonnt gezeichnet - durch den ständigen Regen trotz Sommer, durch die kurzen Passagen aus Sicht verschiedener Dorfbewohner etc. Ein tolles Buch!
Die Geschichte, nicht besonders aufregend, aber auch an keiner Stelle langweilig, gut recherchiert und in einem mir sehr angenehmen Stil sind die Menschen und Orte beschrieben und haben sich zu einem Film in meiner Gedankenwelt verdichtet. Mir gefällt die Art wie er schreibt sehr.
It was a good novel, full of strange happenings and weird characters. The ending was really creepy. At first, I haven't noticed those last lines when Sonia saw that the tree lost its leaves. I think this is the answer to all her questions. The devil from Milano really existed, and no, it wasn't Frederic. I recommend this book to everyone because it's simply gorgeous and very relaxing too.
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Grundsätzlich mag ich die Bücher von Martin Suter, sie lassen sich gut lesen, haben einen guten Fluss und die Story kann meist überzeugen. Doch bei „Der Teufel von Mailand“ war es anders.
Doch worum geht es: Nach einer langweiligen Ehe mit einem Banker und einer Scheidung möchte Sonia ihren Seelenfrieden finden. Nach einem unfreiwilligen LSD-Trip beschließt sie ihren alten Beruf als Physiotherapeutin wieder aufzunehmen und zieht ins Unterengadin (Schweiz), um dort in einem neu eröffneten Wellness-Hotel zu arbeiten. Während ihres Aufenthalts passieren dort merkwürdige Dinge und die Situation wird immer unheimlicher. Sonia entdeckt die Sagen-Erzählung "Der Teufel von Mailand" und zieht eine Verbindung zwischen der Sage und den unheimlichen Sachen die in dem Hotel passieren.
Die Geschichte von Suter behandelt die Themen: Gewalt in der Ehe, Einzug von Fremden in ländliche Gegenden und die Thematik der Persönlichkeitsveränderung. Die mystische Geschichte entwickelt sich zunehmend zu einer Art Kriminalgeschichte, die teilweise auch ganz spannend ist. Doch der Stil von Suter, der sonst so flüssig ist und Spaß macht, wirkt bei diesem Buch etwas lustlos, fast so als hätte er beim Schreiben keinen Spaß gehabt. Deshalb konnte mich das Buch auch nicht in seinen Bann ziehen. Auch die Geschichte rund um die Sage und das Hotel konnte mich nicht überzeugen. Das Ganze führte so weit, dass ich keinerlei Ambitionen hatte das Buch weiterzulesen. Habe ich dann aber trotzdem. Manchmal ist lesen auch harte Arbeit und vielleicht war das einfach nicht das richtige Buch für mich.
- die Orte waren gut beschrieben- alles im Schauplatz des Dorfs, ich konnte mich gut dort hinversetzen - Thematik von Synästhesien und die Beschreibung dessen - detailreich und man fragt sich wie sich für einen selbst vielleicht manche Synästhesien ausdrücken würden - am Anfang war mir Sonja unsympathisch aber ich mochte sie mehr und mehr und konnte sie besser verstehen (wie sie die Taxi Tür offen lässt vs. wie sie weint weil sie die zusätzliche Farbe des Regenbogens gesehen hat) - der Plot Twist dass eigentlich Sonja selbst die Ursina ist
Fragen, die sich mir gestellt haben:
- Was ist so die Message? dass doch irgendwie viel mehr Menschen käuflich sind als man denkt? (Ich find es ist ein schlimmes Gefühl dass sowohl Manu also auch Malu sich für Geld gegen sie gestellt haben)
- Würde man als normaler Mensch tatsächlich so einen Psycho Plan mit so vielen Schritten umsetzen?
- Wieso unterschreibt sie doch noch den Vertrag?
Suter hat manchmal so eine distanzierte und kalte Art zu schreiben und trotzdem kann er gut BEschreiben. Warmherzigere Perspektiven finde ich aber besser/schöner.
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Alles klingt erstmal nach typischem Suter: kleine Dorfgemeinschaft in den Bergen, Legenden, ein bisschen Mystery-Flair – und dann diese spezielle Note, die eigentlich alles elegant zusammenschnürt. Nur hier geht das nicht ganz auf.
Das ganze Thema mit Synästhesie? Prinzipiell spannend. Aber hier wirkt es so, als wollte man dem Buch unbedingt ein „Alleinstellungsmerkmal“ verpassen. Nicht organisch – eher so: schaut mal, das ist doch originell, oder? Irgendwie leider nein.
Die Story selbst ist nett, liest sich flüssig. Die ganze „Legende erfüllt sich als Rache“-Nummer wirkt nicht völlig abgedroschen, aber eben auch nicht wirklich neu. Suters Enden sind ohnehin oft ein bisschen zu plötzlich. In der Teufel von Mailand ist das Ende aber besonders abrupt und absurd. Der bombenbauende Exmann kommt so knallhart und unfertig daher, dass es schon fast lustlos wirkt. Es fehlt die Eleganz anderer Werke.
Unterm Strich: ein schwacher Suter. Lesbar, ja. Aber andere sind deutlich besser. Eigentlich eher 2,5 Sterne.
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also ich muss sagen das das buch sehr klar geschrieben ist und sehr schön anschaulich alles beschrieben wird. die story ist auch sehr interessant vorallem wenn man nicht weis um was es vorher geht in dem buch.
die spannung wird aufjedenfall gut aufgebaut ich konnte das buch nicht mehr aus der hand legen doch ich bin etwas enttäuscht von dem ende das ein wenig zu schnell und abrupt kam und vile dinge passiert sind aufeinanderfolgend das ich diese kaum zuortnen konnte. jedoch das buch ist tiefgründig mit farben zu richen. doch für mich ist das ende so entäuschedn achtung spoiler:
das die frau ihren mann anzeigt weil dieser sie ermorden wollte, absolut richtig doch am ende überredet die schwiegermutter das verfahren zu stoppen was sie dann auch tut damit sie keine angst mehr vor ihrem ex haben muss…aber ich weis ja nicht wie ich dieses ende finden sollte
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