Während einer Forschungsexpedition in die Antarktis verschwindet Henrys Vater, der international anerkannte Anthropologe Donald Wilkins, auf mysteriöse Weise. Kurzentschlossen macht sich Henry gemeinsam mit dem Rettungsteam auf die Suche nach ihm. Schon bald stoßen sie auf Hinweise, die vermuten lassen, dass Dr. Wilkins im ewigen Eis eine phänomenale Entdeckung gemacht hat: Inmitten eines bisher völlig unbekannten Gebirgsmassivs liegt eine gigantische Ruinenstadt, die Millionen Jahre alt sein muss, älter als die Menschheit. Auch der Großindustrielle Wayne Spyker ist dem Geheimnis auf der Spur. Doch keiner der Beteiligten ahnt, dass tief unter dem Eis etwas schläft. Etwas Uraltes, Böses. Und nun ist es erwacht ...
Das Buch war eine Empfehlung für eine düstere Geschichte.
Zunächst bin selber Schuld, da ich nicht gesehen habe, dass es ein Jugendbuch ist. Der Protagonist ist jünger als ich und das mag ich gar nicht. Da bin ich leider voreingenommen.
Der Plot selbst ist tatsächlich äußerst vielversprechend und auch sehr einzigartig. Sowas in der Richtung habe ich noch nie gelesen und denke, ungeachtet der Punkte die mich stören, dass die Geschichte dennoch gut sein wird.
Der Schreibstil ist auch sehr sehr gut. Vor allem für ein Jugendbuch. Der Autor hat auf jeden Fall Talent denn er findet so tolle Metaphern und Beschreibungen. Das gefiel mir!
Dennoch, der Plot kommt, wie so oft, durch die Naivität und vermeidbare Fehler der anderer Figuren erst ins Rollen. Wir befinden uns auf einer internationalen Station in der Antarktis und dennoch werden alle Figuren durch Klischees beschrieben. Ob es die Nationalität, Geschlecht oder das Alter ist. Außer natürlich der Protagonist. Er ist, wie so oft bei Jugendbüchern, 100x schlauer als die anderen in seinem Alter und als so manche Erwachsenen und einfach ganz besonders.
Henry kann alles, ist furchtlos und behandelt einen anderen Jungen aus seinem Alter verächtlich, weil er kifft und Videospiele im Kopf hat (in meinen Augen ist das kein ungewöhnlicher Jugendlich der direkt „dumm“ ist, wie Henry denkt). Henry selbst urteilt allgemein direkt über alle anderen.
Das war der Punkt an dem ich abgebrochen habe, da mir die Überheblichkeit des Protagonisten absolut unsympathisch ist.
Insgesamt muss man jedoch sagen, dass meine Kritikpunkte nicht durch plakative Äußerungen gestützt werden sondern eher durch den Unterton. Jemand anderes könnte es wieder ganz unterschiedlich wahrnehmen. Die Idee der Geschichte ist gut, der Schreibstil auch. Die Art sehr typisch für ein Jugendbuch. Wer das mag oder sich nicht dran stört, dem rate ich zum Buch. Etwas besonderes ist es jedoch nicht, in meinen Augen.
Hört sich der Klappentext nicht nach einem tollen Abenteuer an? Unerforschte Gegenden, eine fremde Macht. Leider hat es mir so gar nicht gefallen.
Die Geschichte brauchte unheimlich lange, um in Gang zu kommen. Auf ca. 200 Seiten werden simple Fragen immer wieder durchgekaut. Wissenschaftler und Doktoren hauen immer mal wieder bedeutungsschwangere Phrasen heraus, auf die selten Bezug genommen wird. Der Leser erfährt kaum neues über die Umgebung, sondern bekommt lediglich seine Bestätigung, dass er das alles ja schon längst wusste.
Dann wird quasi jedes Klischee erfüllt, was auf so einer spannenden Expedition nicht fehlen darf. Der kauzige Professor, die sexy Wissenschaftlerin, die natürlich auch sehr talentiert ist und die ihren Mutterinstinkt dort frei ausleben kann und der wortkarge, aber zuverlässige Russe, der empört und gut mit den Augen rollen kann sind mit von der Partie.
Ihr merkt schon, das Buch hat mich leider größtenteils geärgert. Ich werde es deshalb guten Gewissens wieder verkaufen.
Mein Fazit
Langatmig. Vorhersehbar. Sehr enttäuschend.
Wer auf Abenteuer steht, dem kann ich die Romane "Arcadia" von Felix A. Münter und "Relic" von Douglas Preston & Lincoln Child empfehlen. Ist natürlich immer Geschmackssache, mich konnten die Bücher aber weitaus besser unterhalten.
Zitate: "Nun wusste er zwar, dass die Antarktis so groß war wie Australien und Europa zusammen,dass sie mehr Sonnenschein abbekam als Kalifornien, kälter als ein Eisfach sein konnte und unbelebter war wie die Sahara, aber er hatte keine Ahnung, wieso man nicht im April zum Südpol fliegen sollte." (S. 21/22)
"Etwas anderes wissen wir dagegen noch immer nicht: worum genau es sich handelt. Denn Burtons verwirrendes Fazit lautet, dass die Kreatur, die wir ausgegraben haben, der modernen Wissenschaft gänzlich unbekannt ist!" (S. 107)
"Diese Stadt war nicht von Menschen geschaffen, und sie war erst recht nicht für Menschen gemacht." (S. 264)
Inhalt: Eine Gruppe norwegischer Wissenschaftler ist bei Bohrungen im ewigen Eis der Antarktis auf uralte Markierungen im Gestein getroffen. Von dieser Nachricht förmlich angezogen, hat Henrys Vater, ein Wissenschaftler, sofort eine Expedition auf die Beine gestellt. Nun gibt es bereits seit drei Wochen kein Lebenszeichen mehr von ihm. Henry macht sich zusammen mit Professor Albrecht, Dr. Eileen Cavanaugh und Dr. Duncan Lamont auf den Weg in die Antarktis, um seinen Vater zu suchen. Dr. Golitzin empfängt sie in der Antarktis-Station McMurdo. Er berichtet ihnen, dass die Crew von Henrys Vater als im Eis verschollen gilt. Eine Rettungsaktion wird gestartet. Problematisch daran ist, dass gerade der antarktische Winter beginnt... Die Rettungscrew, der auch Henry angehört, folgt der Route von Henrys Vater; zumindest bis zu dem Punkt, an dem das Funksignal verloren ging. Die Natur scheint sich gegen sie verschworen zu haben. Die Antarktis stellt den Rettern sämtliche Widrigkeiten entgegen, die sie zu bieten hat. Die Aktion scheint keine Aussicht auf Erfolg zu haben. Doch dann stoßen sie auf ein Materialzelt der scheinbar verunglückten Expedition. Hier finden sie auch den defekten Laptop von Dr. Donald Wilkins, Henrys Vater. Henry gelingt es, zumindest das elektronische Expeditionstagebuch seines Vaters wiederherzustellen. Die Dinge, die sie daraus erfahren, sind unheimlich, verwirrend und verstörend. Doch ihre Reise geht weiter...
Meinung: Auf "Frozen" bin ich eher durch Zufall im Internet gestoßen. Der Klappentext hat mir auf Anhieb gefallen. Zum Glück hat das Buch recht schnell zu mir gefunden, so dass ich es gleich lesen konnte.
"Frozen" hat mir eine Unterhaltung der besonderen Art geboten. Auch wenn ich schon viel aus dem Klappentext herauslesen konnte, wurde ich vom Autor dennoch mehrmals durch unerwartete Wendungen in seiner Geschichte überrascht. Auf eines muss ich auch gleich am Anfang hinweisen: Ich habe bisher selten ein Buch gelesen, bei dem Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich so positiv in Richtung Leistung gezeigt hat! Hier bekommt man eindeutig sehr, sehr viel Story zu einem tollen Preis.
Die Geschichte fängt relativ harmlos an. Auch wenn sich Henrys Vater seit drei Wochen nicht gemeldet hat, macht Henry sich noch keine Sorgen. Das war schon öfter so passiert. Henry war dieses Verhalten seines Vaters gewohnt. Seit dem Tod seiner Mutter war Henry die meiste des Zeit Jahres sowieso auf sich gestellt. Dafür war die Zeit, die er mit seinem Vater auf Expeditionen verbringen konnte, umso intensiver. Henry liebt seinen Vater. Aber er ist auch sehr selbständig und autonom, regelt sein Leben größtenteils allein. Der Hauptprotagonist ist auf jeden Fall ein Charakter, den ich von Beginn an mochte. Henry ist eine starke Persönlichkeit, selbstbewusst und intelligent. Auch in schwierigen Situationen gibt er nicht auf und sucht nach Lösungen.
Die weiteren Charaktere in der Geschichte sind ebenfalls sehr vorstellbar beschrieben mit allen ihren Ecken und Kanten. Ich habe jeden Einzelnen in diesem Plot lieben und hassen gelernt. Da wäre zum Beispiel Dr. Golitzin, der russische Wissenschaftler von der Forschungsstation McMurdo, der die Rettungscrew begleitet. Wirklich ein Russe, wie er im Buche steht! Und das ist auf jeden Fall positiv gemeint. Man muss ihn einfach mögen! Dr. Cavernaugh, Eileen, die eigentlich meist nur am Rande auftaucht, aber dann mit ihren Ideen die Situationen retten kann, habe ich ebenfalls sofort ins Herz geschlossen. Von einigen Protagonisten wurde ich dann im Laufe der Geschichte überrascht, positiv wie negativ. Das war zum Teil so nicht vorhersehbar!
Insgesamt schwebte während des Lesens der Geschichte immer eine Grundspannung mit, die mich das Buch nicht aus den Händen legen ließ. Der Autor, der seine Geschichte in Dritter Person in Vergangenheitsform, aber mit viel wörtlicher Rede erzählt, hat es nicht versäumt, dem Ganzen auch noch einen "lehrreichen" Rahmen zu verpassen. So weiß ich jetzt nach dem Lesen des Buches u. a. auch die wissenschaftlichen Erklärungen für Unterkühlungen bei Menschen und für die Entstehung des Südlichts ("Aurora australis"). Außerdem ist es Herrn Schumacher gelungen, dass mir beim Lesen der Geschichte ständig kalt war. Ich glaube, das ist eindeutig das beste Indiz für eine authentische Geschichte, die sich auch tatsächlich so abspielen kann!
Zum Ende hin hat es der Autor sehr gut verstanden, einen großartigen Showdown beruhigt ausklingen zu lassen. Potential für einen Folgeband wäre definitiv vorhanden. Aber das bleibt wohl vorerst nur Spekulation...
Urteil: "Frozen" hat eine Geschichte zu bieten, die mitreißt und mitfiebern lässt. Die gelungene Umsetzung mit dem grundlegenden Spannungspegel lässt mir gar keine andere Wahl, als 5 Bücher zu vergeben! Für alle Fans gut durchdachter Storys mit einem gewissen Science-Fiction-Anteil, die gern überrascht werden und Spannung lieben...
Kinderheldenabklatsch von der Berge des Wahnsinns. Lieber das Original lesen, als ein Kind zu begleiten, dass mit drei anderen antarktisunerfahrenen Forschern in der Eiswüste rumstolpert. Das Internat hätte den in den Keller sperren sollen, schon als es hieß Antarktisexpedition um den Vater zu besuchen. Im antarktischen Winter. Unter Todesgefahr. Lächerlich. Und dann noch das Kind auf eine RETTUNGSMISSION mitnehmen! Nicht mit mir. Abgebrochen
Eine sehr offensichtliche Adaption von "Berge des Wahnsinns", inklusive der Alten Wesen genauso, wie sie von Lovecraft beschrieben werden. Im ersten Teil besteht das Buch nur aus der Aneinanderreihung von Rechercheergebnissen über die Antarktis, im zweite Teil fragt man sich wozu da dieser Großindustrieelle gebraucht wird und am Ende wird es fast schon kitschig mit dem Happy End. Irgendwie habe ich gerade kein Händchen für Bücher.
This entire review has been hidden because of spoilers.
3 von 5 Sternen *Inhalt:* Henrys Vater ist ein Wissenschaftler durch und durch. Momentan ist er in der Antarktis unterwegs. Mit dem Nachschubteam will Henry seinen Vater besuchen, doch als die Truppe in der Antarktis ankommt, müssen sie erfahren, dass Henrys Vater mit seinem Team verschollen ist. Es gab seit Tagen keinen Funkkontakt mehr zu ihnen und die Suche wurde abgebrochen. Kurzentschlossen machen sich Henry und das Forscherteam zu einer gefährlichen Suchaktion auf.
*Wie kam das Buch zu mir* Dieses Buch habe ich für eine Leserunde bei Lovelybooks gewonnen.
*Aufmachung/Qualität* Das Cover ist absolut genial. Es passt perfekt zur Geschichte und stimmte auf die kalte Umgebung ein in der sich die Protagonisten befinden.
*Meinung:* Die Grundidee ist interessant. Ein Junge der sich in der Antarktis mit Hilfe eines Forscherteams auf die Suche nach seinem verschollenen Vater begibt. Auf dieser Suche wird er nicht nur mit den Gefahren der Natur sondern auch mit anderen Bedrohungen konfrontiert. Das wonach sein Vater geforscht hat, ist ebenfalls sehr interessant geschildert. Hier kommt dann der Fantasy und Science Fiction Anteil ins Spiel. Besonders gefallen haben mir die vielen Informationen zur Antarktis.
Der Schreibstil ist einfach und liest sich schnell. Es wurde viel Allgemeinwissen über die Antarktis geschickt in die Story eingebaut. Die Schilderungen über die Umgebung in denen sich die Charaktere aufhielten wurde gut beschrieben und passte zu den momentanen Wetterbedingungen in meiner Region. Trotzdem hat mich die Geschichte leider nicht richtig packen können. Es war ganz unterhaltsam, aber eben nicht mehr. Ich mag es wenn ich emotional angesprochen werde und mitfühle bzw. das Gefühl habe alles mitzuerleben. Dies gelang mir hier nicht.
Die Spannung war durchschnittlich. Es war unterhaltsam, aber richtig gepackt hat es mich nicht. Das letzte Drittel nahm dann an Fahrt auf und wurde spannender. Einige Stellen sind recht brutal und blutig, aber nie nervenaufreibend. Richtig große Überraschungen gab es nicht, aber das störte mich wenig.
Emotionen kamen für mich eher wenig herüber, obwohl der Hauptcharakter sehr sympathisch war. Für sein Alter (16) war er allerdings sehr abgeklärt, ruhig und vernünftig. Daher entwickelte sich wenig Dramatik. Auch sonst gingen mir vielen Dinge nicht genug in die Tiefe und ich hatte einfach das Gefühl die Geschichte mit sehr großem Abstand zu verfolgen, was mir persönlich nicht so gut gefällt.
Die Charakter waren interessant. Der Hauptcharakter, Henry, war sehr sympathisch und es war angenehm über ihn zu lesen. Richtig begeistern konnte mich Dr. Golitzin. Er führte die Gruppe durch die Antarktis und sorgte für ihre Sicherheit. Er ist einfach super sympathisch und verlässlich. Lediglich ein Charakter veränderte sein Verhalten zu plötzlich, was sehr unrealistisch wirkte. Ansonsten blieben die Personen ihrem Charakter treu.
Das Ende ist sehr gut abgerundet und lässt den Leser trotzdem mit einer sehr genialen Ungewissheit zurück.
*Lesergruppe:* Dieses Buch ist für Jugendliche geeignet, die gern ein wenig Fantasy mit Wissenschaft und Erlebnisreise vermischt lesen möchten. Die Altersempfehlung des Verlages ist ab 12. Ich persönlich würde das Buch erst ab 14 empfehlen, da einige Szenen schon sehr blutig sind.
*Fazit:* 3 von 5 Sternen Leider konnte mich das Buch erst ab dem letzten Drittel richtig packen. Ich fand es nicht ganz so spannend wie ich es erwartet habe. Positiv aufgefallen ist mir die geschickte Wissensvermittlung und der sehr starke Nebencharakter, Golitzin. Alles in Allem war es eine nette Unterhaltung für zwischendurch.
Auch wenn dieses Buch nicht auf allen Seiten die größte action hatte, gab es doch eine durchgehende Spannung die mich immer weitelesen lassen hat! Man wollte einfach wissen wie es weiter geht, mit Henry und der Suche nach seinem Vater und die erschreckenden Entdeckungen die sie dabei gemacht haben! Zum Ende gab es dann einen tollen Showdown der das Buch sehr gut beendet hat!
Erster Satz: Dumpf hallten die Trommeln durch den nächtlichen Dschungel.
Nachdem James Rollins mich mit seinen Büchern auf den Geschmack brachte, war klar das Frozen irgendwann bei mir einziehen würde. Eine Rettungsexpedition in der Antarktis und eine Millionen Jahre alte Ruinenstadt? Dieses Buch musste ich einfach haben!
Es dauerte auch nicht lange bis es mich in seinen Bann zog.
Bücher die in der Antarktis spielen haben mich schon immer fasziniert. Angesichts der doch recht wenigen Seiten war ich skeptisch was die ganzen Infos und auch den Plot anging. Allerdings stellte sich schnell heraus das es zwar nur 364 Seiten sind, diese aber viel mehr Inhalt bereit halten als gedacht. Der junge Hauptprotoganist Henry, der Sohn von Dr. Wilkins, der zusammen mit seinem Team verschollen ist, war mir von Anfang an sympathisch. Obwohl er so jung ist, ist er wahnsinnig selbstständig und nimmt die Dinge gerne selbst in die Hand. Von Anfang an ist er ein fester Bestandteil des Teams und ich muss gestehen, am Anfang war mir gar nicht klar wie jung er noch ist. Einen Jugendlichen mit in die Antarktis zu nehmen ist schon ungewöhnlich, doch zu diesem Zeitpunkt wusste das Team um Professor Albrecht noch nicht das seit Tagen kein Kontakt mehr zu Dr.Wilkins und dessen Team hergestellt werden konnte.
Zusammen mit einigen Leuten aus der Basisstation, macht sich die Gruppe auf den Weg um Dr.Wilkins zu finden. Ich fand diese Suche sehr interessant. Der Autor hat sehr viele Informationen über die Antarktis und wie man darin überleben kann eingebaut. Ich mag es wenn man beim Bücher lesen auch noch etwas lernen kann, was hier eindeutig der Fall war. Als die Gruppe dann schließlich am Gebirge und bei der Stadt ankommt, entwickelt sich der Plot in eine Richtung mit der ich absolut nicht gerechnet hatte.
Die Charaktere wandeln sich, nichts scheint sicher zu sein und die ganze Sache wird immer gruseliger. Es wird richtig spannend und immer geheimnissvoller. Zwar ist Frozen in sich abgeschlossen, aber der Autor hat sich durchaus ein Hintertürchen offen gelassen um vielleicht irgendwann eine Fortsetzung zu schreiben.
Fazit
Frozen kommt zwar bei weitem nicht an die Bücher von James Rollins heran, aber es hat mich gefesselt und nicht mehr los gelassen. Zu keinem Zeitpunkt empfand ich die Geschichte als langweilig. Außerdem hätte ich niemals vermutet das es schließlich so enden würde.
Ich muss sagen, dass ich mir eigentlich viel mehr von dem Buch versprochen hatte. Auch wenn es nicht schlecht ist, bin doch etwas enttäuscht. Zunächst frage ich mich jedoch, warum das Buch zu den Jugendbüchern (Alter 12-15) zählt, bis auf das der Protagonist 16 Jahre als ist hat es mit Jugendbuch nicht wirklich viel zu tun. Weder gibt es jugendtypische Handlungselemente noch ist die Sprache jugendlich. Ganz im Gegenteil, ich bezweifle eher, dass ein 12-jähriger alles wirklich nachvollziehen kann.
Nach einem etwas langsamen Start wurde es wirklich spannend und zeigte alle Elemente, die ich an wissenschaftlichen Thrillern liebe.